Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Apostolic Journey to France: Holy Mass in the Prairie of the Sanctuary of Our Lady of Lourdes (27 September 2026)
ohne Namen ·
Vatikan - Homilien von Papst Leo XIV. ·
2026-09-27
· Vatikanstadt
· Quelle
Umkehr · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Hoffnung · tragend
Die Dringlichkeit der Buße und die Zuwendung zu Gott sind der einzige Weg, das ewige Leben zu erlangen und das menschliche Leiden in christlicher Hoffnung und Würde zu verwandeln.
Angesichts aktueller Tendenzen, die versuchen, den Wert des menschlichen Lebens in Krankheit, Leiden und Alter neu zu definieren, steht die Grotte von Massabielle als Ort christlicher Hoffnung.
Der Text ist eine Predigt, die bei einer Heiligen Messe in Lourdes gehalten wird und sich an Pilger aus Frankreich und der ganzen Welt richtet. Der zentrale Gedanke ist die Dringlichkeit der Buße und Umkehr, die durch biblische Stellen und die Worte der Jungfrau Maria an Bernadette Soubirous begründet wird. Der Text stellt das Versprechen des ewigen Lebens in den Vordergrund und stellt es dem flüchtigen irdischen Glück gegenüber. Es wird eine gesellschaftliche Tendenz kritisiert, die den Wert des menschlichen Lebens in Krankheit und Alter neu definiert, woraufhin Lourdes als Ort der Hoffnung und Würde für Schwache dargestellt wird. Die Zuhörer werden ermutigt, ihre persönlichen Prüfungen mit dem Leiden Christi zu verbinden und als Missionare der Hoffnung in ihre Gemeinden zurückzukehren. Die Predigt betont die persönliche Verantwortung des Einzelnen, Gott zu vertrauen und Sünde zu meiden, um das ewige Leben zu erlangen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
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gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
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eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
ausdrücklich auf beide
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Buße tun und die Wege der Verirrung verlassen (innerlich)
- Leiden mit der Passion Christi vereinen (innerlich)
- Als Missionare der Hoffnung in die Gemeinden gehen (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Mt 21,32 · Ez 18,26.28 · 2 Kor 6,2 · Lk 13,5 · Ez 18,25
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 3
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Brüder und Schwestern, Pilger aus Frankreich und aus der ganzen Welt, in dem ich euch heute Morgen in dem Haus unserer Mutter versammelt sehe, erblicke ich das universale Gesicht der Kirche. Einige von euch haben Kontinente überquert, weite Wege zurückgelegt und eure Freuden und Lasten zu dieser heiligen Grotte gebracht. Welch eine Freude ist es, zusammen zu sein, als ein Herz und eine Familie.
Besonders möchte ich die Pilger begrüßen, die aus jeder Provinz und jedem Bistum Frankreichs gekommen sind. Heute steht ihr auf diesem gesegneten Boden, der so viele Gnaden empfangen hat. Möge diese Pilgerreise die Flamme des Glaubens in euren Häusern und Pfarreien neu entfachen. Nehmt die Trostspende von Lourdes zu euren Nachbarn, euren Lieben und dem gesamten französischen Volk mit.
Die Lesungen dieses Sonntags berühren einen zentralen Teil der Botschaft, die die Jungfrau Maria der heiligen Bernadette anvertraut hat: die Berufung zur Umkehr, die zart und dringend zugleich ist. Im Evangelium blickt Jesus mit Wahrheit und tiefem Schmerz auf Herzen, die geschlossen geblieben sind: „Ihr habt keine Buße getan“ (Mt 21,32). Warum verwundet dies das Herz Christi? Weil Gott nicht will, dass seine Kinder verloren gehen. Der Prophet Ezechiel erinnert uns daran: „Wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abfällt und Unrecht tut, wird er dafür sterben.“ Doch da er „sich besann und von allen Übertretungen, die er begangen hatte, abkehrte, wird er gewiss leben, er wird nicht sterben“ (Ez 18,26.28). Darum zieht sich die Berufung zur Buße durch die Heilige Schrift und die Verkündigung des Evangeliums über die Jahrhunderte hinweg. Ihre Schwere erinnert uns an die Dringlichkeit und Notwendigkeit der Umkehr. Es ist heute, nicht morgen, dass wir Buße tun müssen. Denn jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils (vgl. 2 Kor 6,2). Gott will, dass wir leben, dass wir unsere Augen öffnen und zu ihm zurückkehren. Buße tun heißt, die Wege, auf denen wir uns verirrt haben, zu verlassen und dem Weg des Lebens zu folgen, indem wir unsere Herzen der einzigen Freude öffnen, die niemals vergeht.
Jesus selbst ist sehr direkt, wenn er uns zur Buße ruft. Wie uns der heilige Lukas berichtet: „Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle umkommen“ (Lk 13,5). Aber er erweitert auch unseren Horizont über dieses irdische Leben hinaus bis zum Horizont des ewigen Lebens. Denn während das Glück in dieser Welt flüchtig und relativ ist und leider manchmal für manche unerreichbar, wird wahres Glück allen in der Hoffnung versprochen, und dies ist es, was wir vor allem anderen in all unseren Bemühungen und Entscheidungen suchen sollten. Hat die Jungfrau Maria nicht der heiligen Bernadette gesagt: „Ich verspreche dir nicht, dich in dieser Welt glücklich zu machen, sondern in der anderen“?
Dieses Versprechen, das genau hier gegeben wurde, hat in diesem Land Frankreich eine besondere Kraft und stellt die Art und Weise, wie wir heute denken, in Frage. In einer Epoche und Gesellschaft, die Fortschritt und materielles Wohlergehen suchen, aber manchmal den Horizont der Ewigkeit vergessen kann, kommt Maria, um uns an die Größe und Reichweite unserer Berufung zum Leben, zum ewigen Leben, zu erinnern. Angesichts aktueller Tendenzen, die versuchen, den Wert des menschlichen Lebens in Krankheit, Leiden und Alter neu zu definieren, steht die Grotte von Massabielle als Ort christlicher Hoffnung. Hier wird niemand wegen seiner Schwäche abgewiesen. Eure Krücken, eure Rollstühle und eure verborgenen Tränen sind keine Hindernisse; vielmehr sind sie der Ort, an dem ihr voll respektiert und willkommen geheißen werdet und wo ihr eine verwandelnde Begegnung mit der unendlichen Liebe Gottes erleben könnt. Lourdes ist gesegnet als Ort, um die Schönheit und Heiligkeit des Lebens zu bekennen, denn das Leben wird hier als kostbares Geschenk Gottes empfangen und ist dazu berufen, in der Liebe des Vaters für immer zu blühen.
„Ich verspreche es euch!“ In der Tat ist das ewige Leben ein festes und gewisses Versprechen, das der Herr uns gibt. Er hat es bereits durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung für uns errungen, und durch die Gnade der Taufe bringt er es jeden Tag in uns zur Erfüllung. Es ist in unserer Reichweite, doch wir müssen es frei annehmen, es ergreifen und ihm nicht im Weg stehen. Denn das Hindernis für die Gnade und das ewige Leben – das einzige Hindernis für diese Liebe – ist die Sünde, durch die wir uns in uns selbst zurückziehen, Gott ablehnen und uns in unsere eigene Dunkelheit einschließen. Daher kommt unsere persönliche Verantwortung ins Spiel, und es ist eine große Verantwortung. Gott hat uns frei gemacht, denn Freiheit ist für die Liebe notwendig; niemand kann zur Liebe gezwungen werden. Wir müssen daher unsere Freiheit nutzen, um Ja zu Christus zu sagen, indem wir uns auf seine Gnade verlassen, wie Maria. Dies ist ein Ja, das wir bis zu unserem letzten Atemzug erneuern – „jetzt und in der Stunde unseres Todes“ –, wie wir es im Ave Maria sagen.
Wir hören denselben dringenden Ruf zur Bekehrung in den Worten, die Maria hier sprach: „Buße! Buße! Buße!“ Sie wiederholt das Wort dreimal. Und sie bittet Bernadette, bestimmte Bußakte zu vollziehen. Warum? Verstehen wir langsam? Denken auch wir zu leicht an uns selbst ohne Sünde? Üben wir nicht genug Buße? Die Jungfrau bittet uns, Buße zu tun, nicht nur für uns selbst, denn auch wir brauchen sie, sondern auch „für die Sünder“, für eine Welt, die vom rechten Weg abkommt. Wie können unsere Herzen nicht bewegt werden von den Konflikten, die sich ausbreiten und so viele unschuldige Leben zerstören? Und doch kommt das Böse unserer Zeit aus dem menschlichen Herzen. Gott ist dafür nicht verantwortlich. Wie er zu den Israeliten sagt: „Sind meine Wege nicht gerecht? Sind es nicht eure Wege, die nicht gerecht sind?“ (Ez 18,25). Es sind daher die menschlichen Herzen, die sich ändern müssen, beginnend mit unseren eigenen.
Buße ist ein Akt der Liebe, vollbracht in Solidarität mit der menschlichen Familie. Sie ist ein Akt der Liebe zu Gott, denn wir wollen Wiedergutmachung für die Wunden leisten, die unsere Sünden seinem Herzen zugefügt haben. Sie ist auch ein Akt der Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern, die diesem Ruf zur Bekehrung nicht folgen und deren Sünden sie in den Tod führen. Dieser Ruf zur Bekehrung betrifft auch die Kirche selbst, während sie ihre irdische Pilgerreise vollzieht. Sie muss den Mut haben, bei sich selbst anzufangen. Um die tiefen Wunden, Untreuen und schmerzhaften Irrtümer zu heilen, die in ihr vorgekommen sind, müssen wir uns dem reinigenden Blick des Herrn demütig unterordnen. Die Erkenntnis unserer eigenen Fehler ist wesentlich für unser geistliches Wachstum. Wie heiliger Augustinus schrieb: „Sei nicht zufrieden mit dem, was du bist, wenn du werden willst, was du noch nicht bist“ (Disc. 169, 15, 18).
Die Erinnerung unserer Mutter an unsere Pflicht zu beten und Buße zu tun erfüllt uns mit großer Hoffnung, denn sie zeigt uns, dass der Weg, den Lauf der Dinge zu ändern, darin besteht, uns mit der Passion Christi zu vereinigen. Liebe Freunde, die krank sind, so viele von euch hier in Lourdes sind mit dem Leiden vertraut. Ihr könnt eure Prüfungen und Schmerzen in diesem Geist des Opfers leben und so am Erlösungswerk teilhaben, das die Welt so dringend braucht. Auf diese Weise seid ihr wahrhaft im Herzen der Kirche, und eure Rolle ist unersetzlich.
Pilger, Brüder und Schwestern, ihr werdet Lourdes nicht so verlassen, wie ihr angekommen seid. Ihr werdet als Missionare der Hoffnung gehen. In der Tat besteht das Wunder von Lourdes darin, dass es die Freude der Hoffnung mitten im Leiden und in der Not wecken kann. Die Jungfrau Maria heilt unseren Blickwinkel und verändert unsere Herzen, indem sie ihnen Frieden schenkt. In euren Ländern, Diözesen und Familien werdet ihr lebendige Zeugen dieser göttlichen Stärke und Zärtlichkeit, die uns helfen, auf unserem Weg auszuhalten. Getragen von den Gebeten der Kranken und der Liebe unserer Mutter, geht mit Zuversicht in die Zukunft. Fürchtet euch nicht vor den Stürmen der Welt, denn die heilige Mutter Gottes wacht über eure Reise, sie beherbergt die Kirche unter ihrem Mantel der Zärtlichkeit und leitet, wie der strahlende Morgenstern, eure Schritte, damit sie euch mit Freude zur Neugeburt im Leben ihres Sohnes Jesus führen kann. Amen.
Wortlaut im Original
Brothers and sisters, pilgrims from France and from throughout the world, in seeing you gathered here this morning in our Mother’s home, I see the universal face of the Church. Some of you have crossed continents, traveled far, and brought your joys and burdens to this sacred grotto. What a joy it is to be together, as one heart and one family.
I would especially like to greet the pilgrims who have come from every province and diocese of France. Today you stand on this blessed ground that has received so many graces. May this pilgrimage rekindle the flame of faith in your homes and parishes. Take the consolation of Lourdes back to your neighbors, your loved ones and the whole French people.
This Sunday’s readings touch on a central part of the message that the Virgin Mary entrusted to Saint Bernadette: the call to conversion, both tender and urgent. In the Gospel, Jesus looks with truth and deep sorrow upon hearts that have remained closed, “you did not repent” ( Mt 21:32). Why does this wound the heart of Christ? Because God does not want his children to be lost. The prophet Ezekiel reminds us, “When a righteous man turns away from his righteousness and commits iniquity, he shall die for it.” However, since “he considered and turned away from all the transgressions which he had committed, he shall surely live, he shall not die” ( Ez 18:26, 28). This is why the call to repentance runs through Sacred Scripture and the preaching of the Gospel down the centuries. Its gravity reminds us of the urgency and necessity of conversion. It is today, not tomorrow, that we must repent. Indeed, now is the acceptable time, now is the day of salvation (cf. 2 Cor 6:2). God wants us to live, to open our eyes and return to him. To repent is to leave the paths on which we lost our way, and to follow the way of life, opening our hearts to the sole joy that never passes away.
Jesus himself is quite direct in calling us to repentance. As Saint Luke tells us, “Unless you repent, you will all perish” ( Lk 13:5). But he also extends our horizon beyond this earthly life to the horizon of eternal life. For while happiness in this world is fleeting and relative, and sadly sometimes out of reach for some, true happiness is promised to everyone in hope, and this is what we should seek above all else, in all our efforts and choices. Did not the Virgin Mary say to Saint Bernadette, “I do not promise to make you happy in this world but in the next”?
This promise, made right here, has a particular force in this land of France, and it challenges the way we think today. In an age and society that seek progress and material wellbeing, but can sometimes forget the horizon of eternity, Mary comes to remind us of the greatness and richness of our calling to life, to eternal life. In the face of current trends that seek to redefine the value of human life in illness, suffering and old age, the grotto of Massabielle stands as a place of Christian hope. Here, no one is turned away due to their frailty. Your crutches, your wheelchairs and your hidden tears are not obstacles; instead, they are the very place where you are fully respected and welcomed, and where you can experience a transforming encounter with the infinite love of God. Lourdes is blessed as a place for professing the beauty and sanctity of life, for life is welcomed here as a precious gift from God, and is called to flourish for ever in the love of the Father.
“I promise you!” Indeed, eternal life is a firm and certain promise that the Lord makes to us. He has already won it for us by his death on the cross and his resurrection, and through the grace of baptism he is bringing it to fulfilment in us each day. It is within our reach, but we must freely welcome it, take hold of it and not stand in its way. For the obstacle to grace and eternal life — the only obstacle to this love — is sin, whereby we turn in upon ourselves, refusing God and shutting ourselves up in our own darkness. Our personal responsibility therefore comes into play, and a great responsibility it is. God has made us free, since freedom is necessary for love; no one can be forced to love. We must therefore use our freedom to say yes to Christ, relying on his grace, like Mary. This is a yes that we renew until our final breath — “now and at the hour of our death” — as we say in the Hail Mary.
We hear the same urgent call to conversion in the words which Mary spoke right here, “Penance! Penance! Penance!” She repeats the word three times. And she asks Bernadette to perform certain acts of penance. Why? Are we slow to understand? Do we too easily think of ourselves without sin? Do we not practice penance enough? The Virgin asks us to do penance not only for ourselves, because we too need it, but also “for sinners,” for a world that is going astray. How can our hearts not be moved by the conflicts that are spreading and destroying so many innocent lives? Yet the evil of our time comes from the human heart. God is not responsible for it. As he says to the Israelites, “Is my way not just? Is it not your ways that are not just?” ( Ez 18:25). It is therefore human hearts that must change, beginning with our own.
Penance is an act of love, carried out in solidarity with the human family. It is an act of love for God, because we want to make amends for the wounds our sins have dealt to his heart. It is also an act of love for those brothers and sisters of ours who do not heed this call to conversion, and whose sins lead them towards death. This call to conversion also concerns the Church herself as she makes her earthly journey. She must have the courage to begin with herself. In order to heal the deep wounds, infidelities and painful errors that have occurred within her, we must humbly place ourselves under the Lord’s purifying gaze. Recognizing our own faults is essential to our spiritual growth. As Saint Augustine wrote, “Do not be content with what you are, if you want to become what you are not yet” ( Disc. 169, 15, 18).
Our Mother’s reminder of our duty to pray and repent fills us with great hope, because she shows us that the way to change the course of things is by uniting ourselves to the passion of Christ. Dear friends who are sick, so many of you here in Lourdes are familiar with suffering. You can live your trials and pains in this spirit of offering, and so take part in the redemptive work that the world so greatly needs. In this way, you are truly at the heart of the Church, and your role is irreplaceable.
Pilgrims, brothers and sisters, you will not leave Lourdes as you arrived. You will leave as missionaries of hope. Indeed, the miracle of Lourdes is that it can awaken the joy of hope in the very midst of suffering and hardship. The Virgin Mary heals our outlook and changes our hearts, giving them peace. In your countries, dioceses and families, become living witnesses to this divine strength and tenderness, which help us to persevere towards our goal. Sustained by the prayers of the sick and the love of our Mother, walk with confidence into the future. Do not be afraid of the storms of the world, for the holy Mother of God watches over your journey, she shelters the Church beneath her mantle of tenderness and, as the radiant Morning Star, guides your steps, so that with joy she may bring you to new birth in the very life of her Son Jesus. Amen.