Das menschliche Leben ist zu kostbar, um von menschlicher Verletzlichkeit und Schmerz gesteuert zu werden; stattdessen soll man den höheren spirituellen Zweck erkennen und diesem folgen.
Der Text erzählt von einem Gespräch zwischen einem reisenden spirituellen Redner und einem jungen Anführer, der sich in einem Konflikt mit der Leitung seines Zentrums an den Rand gedrängt fühlt. Der Redner rät ihm, nicht aus Schmerz, sondern aus Zweckbewusstsein zu handeln, und verweist auf die Geschichte Arjunas im Mahabharata, der sich nicht provozieren ließ, um seinen höheren Auftrag zu erfüllen. Die zentrale Botschaft lautet, dass das menschliche Leben zu kostbar sei, um in bloßer menschlicher Verletzlichkeit vergeudet zu werden. Der Redner unterscheidet zwischen menschlicher Potenzialität und menschlicher Verletzlichkeit und ermutigt, sich auf den höheren Zweck zu konzentrieren. Er teilt auch eine eigene Erfahrung aus einer Nordamerika-Tour, in der er eine unfaire Behandlung hinnehmen und stattdessen andere Orte besuchen konnte. Der Text schließt mit einem Gebet, das um Führung zum richtigen Zweck bittet.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Das menschliche Leben ist zu kostbar, um in der bloßen Menschlichkeit vergeudet zu werden."
Die Worte kamen spontan aus meinem Mund, während ich mit einem dynamischen jungen Mann sprach, der die Verantwortung als spiritueller Lehrer und Anführer übernommen hatte. Er hatte hart daran gearbeitet, ein Zentrum an einem bestimmten Ort aufzubauen, und hatte eine Pionierrolle bei dessen Wachstum gespielt. Aber nun, wegen Meinungsverschiedenheiten mit der Leitung und, wie er es wahrnahm, Unsicherheit aufseiten des dortigen Anführers, wurde er zunehmend an den Rand gedrängt.
Er sagte mir, er habe sein Bestes getan, mit seinem unmittelbaren Vorgesetzten zu verhandeln, habe die Angelegenheit eine Stufe höher an die Autorität seines Vorgesetzten getragen und habe sogar eine Schlichtung versucht. Aber nichts habe geholfen. Er hatte das Gefühl, systematisch an den Rand gedrängt zu werden.
Ein Teil von mir war sich bewusst, dass ich nur seine Seite der Geschichte hörte. Aber ich wusste auch, dass dies oft der Weg des Lebens für mich als reisenden Redner war. Ich musste mit den Informationen arbeiten, die ich hatte. Schließlich war es er, der zu mir gekommen war, um mich zu fragen, was er tun sollte, nicht die andere Person im Konflikt.
Von dem, was am meisten wehtut, zu dem, was am meisten zählt
Er starrte mich an, von meinen Worten überrascht, beinahe schockiert.
Ich versuchte, das, was ich gerade gesagt hatte, abzumildern. „Wenn ich ‚Menschlichkeit' sagte, meinte ich, verletzlich für Schmerz zu sein, wie wir alle es sind – und dann unseren Schmerzen zu erlauben, unsere Handlungen zu steuern. Ich weiß, dass du dich verletzt fühlst."
Er unterbrach mich. „Ich fühle mich nicht nur verletzt. Ich fühle mich…" Er hielt inne. „Ich fühle mich missbraucht, ausgenutzt. Es ist, als hätte mich jemand benutzt und jetzt einfach wegwerfen will."
Ich nickte langsam. „Ja. Das kann tief schmerzhaft sein. Ich leugne oder bagatellisiere deinen Schmerz nicht. Alles, was ich sage, ist, dass du, während du gegen die Ungerechtigkeit kämpfst, die dir widerfahren ist, am Ende vielleicht versagst, dem gerecht zu werden, was dir gegeben wurde?
„Du hast erhebliche Fähigkeiten als Lehrer und Anführer. Du hast mir gesagt, dass du andere Optionen hast. Ich spüre, dass du so viel mehr tun kannst, als für deine Rechte an diesem bestimmten Ort zu kämpfen.
„Ich sage gewiss nicht: ‚Kämpfe niemals gegen Ungerechtigkeit.' Ich frage: Ist dieser Kampf deine Berufung, oder lenkt er dich von deiner Berufung ab?"
Er hielt inne, nachdenklich. „Aber wenn ich einfach diesen Ort verlasse, fliehe ich dann nicht meiner Pflicht?"
„Das ist möglich", sagte ich. „Aber es ist auch möglich, dass du auf eine größere Pflicht zugehst. Lass mich dir einen Vorfall vom vierzehnten Tag des Mahabharata-Krieges erzählen.
„Arjuna hatte einen Schwur abgelegt, Jayadratha vor Sonnenuntergang zu töten. Jayadratha hatte am Vortag eine entscheidende Rolle gespielt, den Sohn Arjunas, Abhimanyu, im Chakravyuha einzuschließen, wo Abhimanyu schließlich getötet wurde.
„Gleich zu Beginn des Tages wurde Arjuna von Dronacharya konfrontiert. Als die beiden in einen heftigen Kampf verwickelt waren, sprach Krishna dringend zu Arjuna: ‚Der Kampf mit Drona könnte den ganzen Tag dauern. Du hast heute keine Zeit dafür.'
„Arjuna, Krishnas Worte anerkennend, schoss eine plötzliche Salve von Pfeilen, die Drona vorübergehend überwältigte, und Krishna lenkte den Wagen an ihm vorbei. Als Drona sich erholt hatte, rief er Arjuna nach und verspottete ihn: ‚Arjuna, bist du zu einem Feigling geworden? Warum fliehst du?'
„Für einen Krieger von Arjunas Rang wäre es von jedem, irgendwo, als Feigling bezeichnet zu werden, provokativ gewesen. Als Feigling mitten auf einem Schlachtfeld, in Hörweite von hunderten Soldaten, bezeichnet zu werden, wäre noch provokanter gewesen. Und als Feigling von seinem eigenen Lehrer bezeichnet zu werden, der selbst eine Autorität auf dem Gebiet des Kriegercodes war, wäre das Provokanteste gewesen.
„Und doch ließ sich Arjuna nicht provozieren. Er schluckte seinen Stolz, behielt Krishnas Worte im Gedächtnis und ging voran. Drona zu beweisen, dass er kein Feigling war, war nicht so wichtig wie, seinen Schwur zu erfüllen, Jayadratha zu töten."
Er nickte langsam. „Ich glaube, ich verstehe, was du sagen willst."
Ich fuhr fort: „Arjunas Beispiel zeigt, was Krishna ihm früher in der Bhagavad-gita gelehrt hatte: sei einpunctig – vyavasayatmika buddhir ekeha kuru-nandana (2.41).
„Einfachheit bedeutet, sich auf das Wichtigste unter vielen wichtigen Dingen zu konzentrieren. Einige der vor uns liegenden Entscheidungen können berechtigt, emotional beredt und sogar moralisch lobenswert sein. Und dennoch müssen wir entscheiden, was in diesem bestimmten Moment am wichtigsten ist.“
Er schwieg einige Momente. Dann sagte er: „Aber es ist nicht fair, dass ich ein Projekt verlassen muss, für das ich so hart gearbeitet habe.“
„Ja, Fairness ist ein wichtiger Gesichtspunkt. Aber ist es der wichtigste Gesichtspunkt?
„Die Korrektioneines Unrechts kann auch zum Lebenszweck eines Menschen werden. Manchmal kann der Schmerz, den wir erfahren, uns auf einen Zweck hinweisen. Also sage ich nicht, dass du, weil du verletzt bist, einfach weggehen solltest. Die Frage ist: Was ist dein Lebensberuf? Ist er auf dieses Projekt zentriert oder auf die Korrektur dieser Art von Unrecht?“
„Ich muss darüber nachdenken“, sagte er nach einer kurzen Pause.
„Lass mich dir noch einen weiteren Punkt zur Besinnung geben. Während Schmerz uns auf unseren Zweck hinweisen kann, ist eine Gefahr, die ich bei einem schmerzgetriebenen Zweck beobachtet habe, dass der Schmerz selbst alles verzehrend werden kann. Wir fangen an, mit der Absicht, Unrecht zu bekämpfen. Bald kann das Bekämpfen dieses Unrechts unser einziger Grund zu sein werden. Und dann kann derjenige, gegen den wir kämpfen, unser Bewusstsein weit stärker kontrollieren als der Eine, für den wir kämpfen.
„Wir können am Ende rachsüchtig werden – oder, wenn nicht rachsüchtig, so doch zumindest verbittert. Und wenn unsere Herzen verbittert werden, wie können wir sie Krishna darbringen? Uns selbst vollständig Krishna darzubringen, damit wir ihn letztlich erreichen können, ist der höchste Zweck des Lebens.
„Das meinte ich, als ich sagte: ‚Das menschliche Leben ist zu kostbar, um in der Menschlichkeit verschwendet zu werden.'“
Er nickte nachdenklich und nahm seinen Abschied.
Von der menschlichen Verletzlichkeit zur menschlichen Potenzialität
Später, als ich über das Gespräch nachdachte, ging mein Gedanke an den bemerkenswerten Ausdruck, der mir herausgerutscht war: „Das menschliche Leben ist zu kostbar, um in der Menschlichkeit verschwendet zu werden.“
Es fiel mir auf, dass ich das Wort „menschlich“ in zwei verschiedenen Bedeutungen verwendet hatte: Potenzialität und Verletzlichkeit.
Wenn ich von „menschlichem Leben“ sprach, bezog ich mich auf die menschliche Potenzialität. Die Weisheit der Gita erklärt, dass wir im menschlichen Leben die seltene Fähigkeit haben, unser Bewusstsein auf die Transzendenz zu richten und den höchsten Zweck des Lebens in Krishna zu suchen.
Und wenn ich von „Menschlichkeit“ sprach, bezog ich mich auf die menschliche Verletzlichkeit. Gewöhnlich kann „Menschlichkeit“ Bescheidenheit, Zugänglichkeit und Güte bedeuten. Aber ich verwendete es hier in einem bestimmten Sinne. Als endliche, fehlerhafte, zerbrechliche Wesen sind wir anfällig dafür, in Vorwürfe, verletzte Egos, kleinliche Politik und die endlose Suche nach Ausgleich verwickelt zu werden.
Ich empfand, dass meine ursprüngliche Formulierung – „Das menschliche Leben ist zu kostbar, um in der Menschlichkeit verschwendet zu werden“ – bemerkenswert und provokativ aufschlussreich sein konnte, aber auch verstörend und potenziell entmenschlichend. Ich beschloss, dass ich von nun an, wann immer ich sie verwendete, sofort klären würde, was ich meinte, mit einer Erklärung in diesem Sinne: Die menschliche Potenzialität sollte nicht von der menschlichen Verletzlichkeit als Geisel gehalten werden.
Dieser Gedanke half mir, Frieden mit einer ähnlichen, wenn auch viel kleineren Entscheidung zu schließen, die ich während meiner jüngsten Nordamerika-Tour treffen musste. Der Organisator an einem Ort hatte meinen Besuch für bestimmte Tage eingeplant. Später wurde ein weiterer Redner für ungefähr dieselbe Zeit eingeplant. Irgendwie war der Konflikt übersehen worden. Der andere Redner war jünger als ich, sowohl im Alter als auch in der Erfahrung, aber die Verwaltung bevorzugte es, seine Programme zu organisieren, und bat mich, meinen Besuch umzubuchen.
Da der Rest meines Zeitplans bereits vergeben war, konnte ich meinen Besuch nicht einfach auf ein anderes Datum verlegen. Ich empfand, dass die Situation nicht fair behandelt worden war. Ich überlegte, ob ich an die Behörden über die Tempelleitung schreiben sollte, entschied mich aber dagegen, da es nicht meine Zeit und Energie wert war, sich damit zu befassen.
Ich hatte ausstehende Einladungen von anderen Orten, also beschloss ich, die neu entstandene Zeit zu nutzen, um sie stattdessen zu besuchen. Es waren kleinere Orte, aber die Gastgeber waren herzlich und die Zuhörer waren begeistert. Die Vorträge und persönlichen Begegnungen waren erfüllend.
Ich wusste, dass meine Unbequemlichkeit für ein paar Tage nowhere near seiner Unruhe nach Jahren des Dienstes in einem Projekt war. Aber das zugrunde liegende Prinzip war dasselbe: sicherzustellen, dass meine Entscheidungen zweckgetrieben waren, nicht schmerzgetrieben.
Nachdem ich über diese Erfahrungen nachgedacht hatte, sprach ich ein Gebet:
Mein lieber Herr, führe mich bitte auf den besten Weg voraus, ob er sich durch die Schmerzen offenbart, die mir begegnen, oder durch das Potenzial, das Du mir gegeben hast. Hilf mir, mich immer auf den Zweck zu konzentrieren, der Dir am wichtigsten ist, nicht auf den Schmerz, der mir am meisten zulegt.
***
02.41 Diejenigen, die auf diesem Weg sind, sind im Zweck entschlossen, und ihr Ziel ist eines. O geliebtes Kind der Kurus, die Intelligenz derjenigen, die unentschlossen sind, ist vielfach verzweigt.
The post Human life is too precious to be wasted in being human erschien zuerst auf Chaitanya Charan Das, Bhagavad Gita ISKCON.
Wortlaut im Original
“Human life is too precious to be wasted in being human.”
The words came spontaneously from my mouth as I was speaking with a dynamic young man who had taken up responsibilities as a spiritual teacher and leader. He had worked hard to develop a center at a particular place and had played a pioneering role in its growth. But now, because of differences with the management and, as he perceived it, insecurity on the part of the leader there, he was being increasingly sidelined.
He told me that he had tried his best to reason with his immediate leader, had taken the issue one rung higher to his leader’s authority, and had even tried mediation. But nothing had worked. He felt as if he was being systematically sidelined.
One part of me was aware that I was hearing only his side of the story. But I also knew that this was often the way life was for me as a traveling speaker. I had to work with the information I had. After all, it was he who had come to ask me what he should do, not the other person in the conflict.
From What Hurts Most to What Matters Most
He stared at me, taken aback by my words, almost shocked.
I tried to soften what I had just said. “When I said ‘being human,’ I meant being vulnerable to hurt, as all of us are—and then letting our hurts drive our actions. I know you are feeling hurt.”
He interrupted me. “I am not just feeling hurt. I am feeling…” He paused. “I am feeling mistreated, exploited. It’s as if somebody has used me and now just wants to throw me away.”
I nodded slowly. “Yes. That can be deeply painful. I am not denying or downplaying your pain. All I am saying is that in fighting the injustice that has been done to you, might you end up failing to do justice to what has been given to you?
“You have substantial abilities as a teacher and a leader. You have told me that you have other options. I feel you can do so much more than fighting for your rights in this particular place.
“I am certainly not saying, ‘Never fight injustice.’ I am asking: Is this fight your calling, or is it distracting you from your calling?”
He paused, thinking. “But if I just leave this place, am I not running away from my duty?”
“That’s possible,” I said. “But it’s also possible that you could be moving toward a bigger duty. Let me share with you an incident from the fourteenth day of the Mahabharata war.
“Arjuna had taken a vow to kill Jayadratha before sunset. Jayadratha had played a critical role in trapping Arjuna’s son Abhimanyu inside the Chakravyuha the previous day, where Abhimanyu had eventually been killed.
“Right at the start of the day, Arjuna was confronted by Dronacharya. As the two engaged in a fierce fight, Krishna spoke urgently to Arjuna: ‘The fight with Drona could go on all day. You don’t have time for that today.’
“Acknowledging Krishna’s words, Arjuna shot a sudden barrage of arrows that temporarily overwhelmed Drona, and Krishna raced the chariot past him. When Drona recovered, he called after Arjuna, taunting him: ‘Arjuna, have you become a coward? Why are you running away?’
“For a warrior of Arjuna’s stature, being called a coward by anyone, anywhere, would have been provocative. Being called a coward in the middle of a battlefield, within earshot of hundreds of soldiers, would have been even more provocative. And being called a coward by his own teacher, who was himself an authority on the warrior’s code, would have been the most provocative.
“Yet Arjuna did not get provoked. He swallowed his pride, kept Krishna’s words in mind, and moved forward. Proving to Drona that he was not a coward was not as important as honoring his vow to kill Jayadratha.”
He nodded slowly. “I think I get what you are trying to say.”
I continued, “Arjuna’s example demonstrates what Krishna had taught him earlier in the Bhagavad-gita: be one-pointed—vyavasayatmika buddhir ekeha kuru-nandana (2.41).
“Being one-pointed means focusing on the most important thing among many important things. Several of the choices before us may be legitimate, emotionally compelling, and even morally laudable. Yet we still need to decide what matters most at that particular time.”
He was silent for a few moments. Then he said, “But it isn’t fair that I have to walk away from a project that I have worked so hard for.”
“Yes, fairness is an important consideration. But is it the most important consideration?
“Correcting injustice can also become the purpose of someone’s life. Sometimes the pain we experience can point us toward a purpose. So I am not saying that because you are hurt, you should simply walk away. The question is: what is your life’s calling? Is it centered on this project, or on correcting this kind of injustice?”
“I’ll have to think about that,” he said after a brief pause.
“Let me give you one more point to contemplate. While pain can point us toward our purpose, one danger I have seen with a pain-driven purpose is that the pain itself can become consuming. We start off intending to fight injustice. Soon, fighting that injustice can become our sole reason for being. And then, who we are fighting against can start controlling our consciousness far more than the One we are fighting for.
“We may end up becoming vengeful—or, if not vengeful, at least bitter. And as our hearts become bitter, how can we offer them to Krishna? Offering ourselves fully to Krishna, so that we can ultimately reach Him, is life’s ultimate purpose.
“That’s what I meant when I said, ‘Human life is too precious to be wasted in being human.’”
He nodded thoughtfully and took his leave.
From Human Vulnerability to Human Potentiality
Later, when I reflected on the conversation, my thought went to the striking phrase that had popped out of me: “Human life is too precious to be wasted in being human.”
It struck me that I had used the word human in two distinct senses: potentiality and vulnerability.
When I spoke of “human life,” I was referring to human potentiality. Gita wisdom explains that in human life we have the rare capacity to direct our consciousness toward transcendence and seek life’s ultimate purpose in Krishna.
And when I spoke of “being human,” I was referring to human vulnerability. Ordinarily, “being human” can suggest being humble, relatable, and kind. But I was using it here in a particular sense. As finite, fallible, fragile human beings, we are prone to getting entangled in grievances, hurt egos, petty politics, and the endless quest to settle scores.
I felt that my original phrasing—“Human life is too precious to be wasted in being human”—was striking and could be provocatively illuminating, but it could also be jarring and potentially dehumanizing. I resolved that henceforth, whenever I used it, I would immediately clarify what I meant with an explanation along these lines: Human potentiality should not be held hostage by human vulnerability.
That thought helped me come to peace with a similar, although much smaller, choice that I had had to make during my recent North American tour. The organizer at one place had scheduled my visit for particular days. Later, another speaker was scheduled to visit at around the same time. Somehow the clash had been missed. The other speaker was younger than me, both in age and experience, but the management preferred to organize his programs and asked me to reschedule mine.
Because the rest of my schedule was already booked, I couldn’t simply shift my visit to another date. I felt that the situation had not been handled fairly. I considered whether I should write to the authorities about the temple leadership, but decided it wasn’t worth my time and energy to get into all that.
I had pending invitations from other places, so I decided to use the newly opened time to visit them instead. They were smaller places, but the hosts were warm and the audiences were enthusiastic. The speaking engagements and personal interactions were fulfilling.
I knew that my inconvenience for a few days was nowhere near his turbulence after years of service in a project. But the underlying principle was the same: ensuring that my decisions were purpose-driven, not pain-driven.
After reflecting on these experiences, I offered a prayer:
My dear Lord, please guide me toward the best path ahead, whether it is revealed through the pains that come my way or through the potential You have given me. Help me always focus on the purpose that matters most to You, not on the pain that hurts the most for me.
***
02.41 Those who are on this path are resolute in purpose, and their aim is one. O beloved child of the Kurus, the intelligence of those who are irresolute is many-branched.
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