Indem man im Vorfeld seine Wünsche dokumentiert und mit Angehörigen bespricht, nimmt man ihnen die Last der Entscheidung im emotionalen Ausnahmezustand ab und wahrt die eigene Autonomie bis zum Lebensende.
Der Text behandelt die Frage, wie man sich auf das eigene Lebensende und die damit verbundenen Entscheidungen vorbereitet. Der Sprecher, ein Pastor, führt mit einer realen Geschichte aus dem Magazin 'Idee & Spektrum' ein, in der Angehörige ohne Patientenverfügung eines verunfallten Onkels vor der Entscheidung über lebensverlängernde Maßnahmen stehen. Er betont, dass solche Situationen für Hinterbliebene emotional überfordernd sind und oft keine Zeit für langwierige Überlegungen bleibt. Der zentrale Appell ist ein Perspektivwechsel: Man soll sich fragen, ob die eigenen Angehörigen im Notfall wissen, wo Unterlagen liegen und welche Wünsche man hatte. Der Text rät dazu, im Gespräch mit Partnern, Familie oder Freunden die eigenen Überzeugungen zu klären und konkrete Schritte wie Patientenverfügungen oder Vollmachten zu regeln. Es wird darauf hingewiesen, dass einmal eingeleitete medizinische Maßnahmen schwer wieder rückgängig zu machen sind. Die spirituelle Dimension wird als Teil der persönlichen Überzeugungen erwähnt, der Fokus liegt jedoch auf der praktischen und rechtlichen Vorbereitung.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Chaos oder reiner Tisch, was hinterlasse ich meinen Liebsten? So der Thema. Unter Thema vom rechtzeitigen Ordnen der letzten Dinge und der verantwortlichen Vorbereitung auf das ewige Ende, die Ewigkeit. Der eine Untertitel ist vielleicht ganz interessant. Was hinterlasse ich meinen Liebsten? Denn jeder von uns hinterlässt etwas. Das ist ja nicht die Frage, oder? Jeder hinterlässt etwas. Und sei es nur nicht sichtbare Spuren im Leben von anderen Menschen, aber man hinterlässt etwas. Das ist das Thema. Ich habe noch mal ein bisschen was aufgeschrieben zu meiner Person, da will ich noch ein bisschen klarer vielleicht rüberkommen. Und man merkt, dass ich seit 1989 Pasto im Bund Freie Evangelische Gemeinden bin, zunächst in einer Gemeinde aufbearbeiteten Wetzlar, dann Dozent und Rektor an der Theologischen Hochschule in Ebersbach, 20 Jahre lang. Dann habe ich an einer Stiftung mitgearbeitet, die im Bund angegliedert ist, Pro Vita. Da geht es um Lebensrechtsfragen, Lebensrechtsfragen. Das heißt also Fragen um den Anfang des Lebens, zum Beispiel wie ist das mit künstlicher Befruchtung, auch Abtreibung, diese Fragen, aber eben auch mit dem Lebensende bis hin zu der Frage, was Akutia ist, ein so gander assistierter Suizid. Also mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt. Wir haben auch ein Buch herausgegeben, wo man das auch nochmal nachlesen kann. Und ich finde den Titel des Buches sehr hilfreich. Da heißt es so schön, warum es auf manche Lebensfragen keine einfachen Antworten gibt. Und so ist es doch, oder? Und ich glaube, da könnten wir uns mit übereinstimmen und sagen, das ist so, es gibt auf viele Fragen keine einfachen Antworten, wenn man sich damit auseinandersetzt, vor allen Dingen, wenn man betroffen ist. Dann, das klang grad schon an, bin ich jetzt Pastor in Dautvital, Marburger Hinterland. Und man liest auch 63 Jahre alt, wohin klang das mal der Übergang in die Rente. Da leuchtet bei mir auch schon was im Hintergrund. Verheiratet vier erwachsene Kinder und inzwischen fünf Enkelkinder. Das ist eine sehr mundere Angelegenheit, wenn man mit den Enkelkindern zusammen ist. Sie kennen den Spruch, schön sie zu sehen. Und wie geht es weiter? Schön sie wieder abzugeben auch. Ja, ich merke, das sind so ähnliche Lebenserfahrungen, die wir dann haben, wenn wir das so. Ich möchte mit Ihnen einsteigen, mit einer Geschichte, die so passiert ist, die abgedruckt wurde in dem Magazin-Idea-Spektrum vor wenigen Jahren. Und ich finde, diese Geschichte ist ganz hilfreich und die Frage lautet, was würde denn der Onkel verfinden? Klingt erstmal merkwürdig, aber die Geschichte geht wie so. Mitten in einem gemütlichen Abend bei Freunden ein Anruf. Denn Onkel liegt im Krankenhaus, die Pflegerin hat ihn zusammengebrochen vor seinem Bett gefunden. Vermutlich Lungen, Embolie und Herzinfarkt, mehrere Minuten völliger Kreislaufstillstand. Mein Herz steht in diesem Moment auch still gefühlt jedenfalls und sofort ist klar, dass es nun andere Prioritäten gibt. Telefonate mit dem Cousin zur Abstimmung über das weitere Vorgehen. Dann der Anruf im Krankenhaus. Die Diensthabende Ärztin berichtet nüchtern und kurz, ihr Onkel wird nicht wach, keiner weiß, wie lange er schon gelegen hat, bis mit der Reanimation begonnen werden konnte. Sie müssen als Pflege bevollmächtigter entscheiden, ob ihr Onkel das gewollt hätte. Drei Jahre zuvor hatte ich mit meinem Onkel und meinem Cousin zusammengesessen und mit Engelszungen auf sie eingeredet. Sie sollten jetzt, wo sie älter würden, doch an eine Patientenverfügung denken. Möglicherweise dachten sie auch daran, aber ausgefüllt haben sie sie nicht. Wenn ich tot bin, wenn ich tot, sagte der eine, das hat noch Zeit der andere. Kann man verstehen, die beiden waren im Durchschnitt ja auch erst 75. Nun saß ich wieder da. Eine Ärztin der Intensivstation hatte den Platz meines Onkels eingenommen, denn nun mit der Gerätemedizin am Leben gehalten wurde. Die Verwandtschaft schaute verunsichert, als die Ärztin uns freundlich und klar über die düsteren Therapie aussichten, aber auch über das schier endlose Arsenal an Palliativoptionen für einen milden Tod in Kändes setzte. Letzten Endes lief es auf die Botschaft hinaus, wann sollen wir den Stecker ziehen? Die Frage halte nach, als ich anschließend an das Bett meines Onkels trete und ihn da liegen sehe. Atmet er? Oder atmet es ihn? Was ist Lebensqualität? Wo ist es ethisch angemessen zu sagen, wir beenden das hier an dieser Stelle, weil das Ganze aus medizinischer Sicht eine Straße ohne Wiederkehr ist. Als Christ rechne ich zumindestens auch mit der Möglichkeit von Gottes eingreifen. Und wer kann ermessen, ob ein Mensch ein eigenes Leben möglicherweise selbst trotz schwerster Hirnschieden und nahezu völliger Blindheit subjektiv doch lebenswert findet? Es hilft nichts. Ich muss es als Betreuungsbevollmächtigter nach Rücksprache mit der Familie entscheiden. Soweit einfach mal diese Geschichte, wie gesagt, nicht ausgedacht, sondern so passiert. Man erlebt einen tragischen Fall. Das kommt immer und immer wieder vor. Und dann hat man keine Zeit zu entscheiden, sondern muss sehr schnell überlegen, was denn zu tun ist. Wie gesagt, dieses Beispiel ist nicht ausgedacht, sondern vor allem Matthias Kirschner im Journalisten. Und man merkt förmlich, dass die Hinterbliebenen mit dieser Frage schlicht überfordert sind. Denn sie müssen jetzt sofort entscheiden, was zu tun ist. Und die Frage, was sind denn eigentlich die Gedanken desjenigen, der diese Schicksale nun erleidet, wenn man ihnen nicht mehr fragen kann? Das sind also die Ausgangssituationen. Man könnte sagen, das ist ein emotionales Beispiel. Und wir bewegen uns auf diesem Grad zwischen emotional, aber keine unnötige Emotionalisierung. Was heißt das? Ich möchte nicht in irgendeiner Weise unverantwortlicherweise Ängste schüren. Überhaupt nicht. Aber es geht darum, einfach sich einmal darüber im Klaren zu werden, wie eine Situation denn aussieht. Was getan werden kann, was vielleicht nicht getan werden kann, es geht um diese Frage. Wir merken aber sofort, dass die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensende nie eine schöne Sache ist. Das löst Ängste aus. Es ist doch klar, die Emotionen sind doch da. Wenn man sich damit auseinandersetzt und vor allen Dingen, dann, wenn man vielleicht auch noch bei guter Gesundheit ist. Da kommt einer daher und sagt, setz dich mit diesem Thema auseinander. Das hat noch Zeit, ist die normale Reaktion. Aber dahinter oft die Angst, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Oder auch die Angst, dieses Thema mit dem Partner, mit der Partnerin oder mit den Kindern oder mit Freunden oder mit Nachbarn einfach mal anzusprechen. Und die sprechen und sagen, was ist denn jetzt, wenn der Fall der Fälle eintritt? Und so bleibt vieles in der Schwebe. Also es geht um eine sachliche und auf die Sache bezogene Auseinandersetzung-Fragstellung. Aber ich möchte Sie einladen, heute auch ein Perspektivwechsel mal vorzunehmen. Ein Perspektivwechsel. Kommen wir gleich noch zusammen. Was ist der Ausgang, gerade bei diesem Beispiel auch? Ein Anruf, dass man Angehörige durch ein Unfall oder durch eine Erkrankung nicht mehr ansprechbar ist. Autounfall, hingefallen, Kopf aufgeschlagen, bewusstlos, Hirnschädigung, all. Das ist ja die Situation, die ja wie gesagt immer wieder vorkommt. Also das ist eine Ausgangssituation. Die zweite Frage ist dann als Angehöriger, wo suche ich die Unterlagen? Der Arzt, die Ärztin, das Krankenhaus ruft an und sagt, sie sind doch der nächste Angehörige. Jetzt suchen Sie bitte mal folgende Unterlagen heraus. Wissen Sie, wo Sie suchen sollten? Wissen Sie, wo die ganzen Dinge versteckt sind? Häufig ja. Und viel wichtiger ist die Frage, die dann einem gestellt wird, gerade von dem Pflegepersonal. Was würde denn Ihr Angehöriger wollen? Was war denn sein ausdrücklicher Wunsch in einer solchen Situation? Sollen lebensverlängende Maßnahmen eingeleitet werden oder sollen sie nicht eingeleitet werden? Und Sie müssen sich über eines im Klaren sein. Wenn Sie einmal das eingeleitet haben im Krankenhaus, dann ist es nahezu unmöglich, das zwischendurch wieder zu beenden. Also wenn man sagt, ja, machen Sie mal, dann machen die. Aber dann können Sie nicht irgendwann sagen, wir möchten das Ganze jetzt beenden. So einfach ist die Sache leider nicht. Und dann ist man in einer solchen Schleife auch drin. Also deswegen Situationen, man kriegt einen Anrufen, man wird heraus gefordert, sofort in sich darüber Gedanken zu machen, was ist jetzt zu tun. Und jetzt der Perspektivwechsel. Stellen Sie sich vor, ich werde aus dem Leben herausgerissen. Ich werde herausgerissen. Mir passiert etwas. Weiß meine Frau, wo meine Unterlagen alle sind. Weiß meine Frau, was alles zu erledigen ist, welcher Schriftkram zu erledigen ist. Weiß meine Frau, wo ich überall Mitglied bin und wo diese Mitgliedschaft beendet werden muss. Weiß Sie das? Was ist, wenn mir meiner Frau gleichzeitig was passiert, wie kommen unsere Kinder an das heran, was uns auch ausmacht. Zum Beispiel auch man Bankvollmachten und solche Sachen. Wie ist das mit dem Zugang, mit den Zugangspassworten zu irgendwelchen Dingen, zu irgendwelchen Konten? Es wird ein zunehmendes Thema sein. Ja, die Passworte hat er sich aufgeschrieben, aber wo wissen wir nicht? Na toll. Wissen die Angehörigen, also mir passiert etwas und der Perspektivwechsel ist jetzt, wissen meine Angehörigen, was zu tun ist. Die sind in einer emotionalen Ausnahmesituation, das ist doch klar. Und sollen sich dann noch Gedanken darüber machen, was zu tun und was zu lassen ist. Was müssen Sie regeln und wissen Sie vor allen Dingen, was meine Gedanken zum Beispiel im Blick auf lebensverlängende Maßnahmen sind. Wissen Sie das? Weil die danach gefragt werden. Also Perspektivwechsel, das ist die Ausgangssituation. Ich möchte Reischritte heute Nachmittag mit Ihnen gehen. Zunächst einmal auch die Frage stellen, was sind Ihre persönlichen Überzeugungen? Persönlichen Wünsche. Also die Frage, was will ich denn eigentlich? Sie brauchen da kein Bild von dem Folien zu machen, die kann ich gerne zur Verfügung stellen. Ist immer so ein bisschen blöd, wenn man von der Qualität ja kann ich gerne zur Verfügung stellen. Also, was sind meine persönlichen Wünsche? Die zweite Frage ist, was muss denn konkret geregelt werden? Also, welche Schritte sind zu machen? Und dann die Frage, welche Rolle spielt in den Anführungszeichen die Spiritualität, man könnte auch sagen der Glaube am Ende meines Lebens. Auch das ist eine ganz wesentliche Frage. Diese drei Fragen, wenn wir durchgehen, Sie sehen schon schwerpunktmäßig, was sollte konkret angegangen werden. Das war ja auch in der Themenstellung so, deswegen werde ich mich darauf ganz stark auch konzentrieren. Zunächst einmal, was sind meine persönlichen Überzeugungen? Weiß ich, was ich will, wenn ich auf mein eigenes Lebensende schaue? Weiß ich, was ich will? Bin ich mir darüber im Klaren oder bin ich auch so jemand, der diese Frage wegdrückt, der sich darüber keine Gedanken macht? Und Sie merken immer wieder, auch in den weiteren Ausführungen jetzt, wie wichtig es ist, Gesprächspartner zu haben. Leute, mit denen man darüber reden kann. Es kann der Partner sein, die Partnerin sein, das kann aber auch Familie sein, das können Freunde sein, das können Nachbarn sein. Also Leute, mit denen ich ein sehr enges Verhältnis habe, wie wichtig es ist, darüber zu sprechen. Und im Gespräch bildet sich auch meine eigene Meinung. Was will ich denn eigentlich? Weiß jemand, was ich will? Zum Beispiel auch die Frage, wie möchte ich den letzten Lebensabschnitt verbringen? Und die viel spannende Frage ist, was soll passieren, wenn das so nicht mehr möglich ist? Was soll passieren, wenn ich zum Beispiel auf Pflege angewiesen bin? Wenn ich nicht mehr in meinen eigenen vier Wänden bleiben kann? Und ich weiß, als Gemeindepaster bin ich mit vielen im Gespräch und ich weiß, das ist eine Frage, die viel herausfordert. Und viele drücken das weg. Aber was ist denn damit? Was bedeutet für mich Lebensqualität? Oder man stellt sich fest, was passiert denn, wenn ich mich nicht mehr klar äußern soll, kann? Da gibt es Menschen, die werden dann über mich entscheiden. Entscheiden sie in meinem Sinne oder wissen sie das nicht? Hoch spannende, hoch emotionale Fragen. Habe ich das vielleicht festgehalten? Habe ich das irgendwo schriftlich mal gemacht? Habe ich mit jemandem drüber gesprochen? Aber es ist meine Aufgabe, mir selbst Klarheit zu verschaffen. Lassen mich das ganze Lob sagen, aus der Nummer komme ich nicht raus. Ich bin aufgefordert, mir über diese Fragen Gedanken zu machen. Und das ist nicht nur eine Frage des fortgeschrittenen Alters, sondern immer und immer wieder neu auch von jüngeren Leuten, ich muss mir darüber Gedanken machen. Was passiert? Also, was ist Ihre persönliche Überzeugung? Der wichtigste Schritt ist, dass ich damit zu klaren persönlichen Entscheidungen komme. Ich lasse immer wieder mal jetzt einfließen meiner persönlichen Situation. Ich habe vorhin gesagt, wir haben verheiratet seit fast 40 Jahren. Wir sind vier Kinder, fünf Enkelkinder. Aber ich habe noch meinen Vater, der ist 92 und meine Schwiegermutter ist 90, wird jetzt 91. Also ich habe auch eine andere Seite, ich bin so ein Centwilch-Generation, ich bin so ein Mutter zwischen. Und Sie merken gleich, dass ich das immer wieder versuche, mit einzubinden. Meinem Vater war das zum Beispiel eine solche Situation, dass wir ihm irgendwann gesagt haben, keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung. Das ist eine harte Nummer. Wenn ich sage, ich entscheide mich nicht, dann ist es eine Entscheidung. Nur führt sie dazu, dass irgendwann einmal die Kinder oder Angehörige diese Entscheidung mehr abnehmen müssen und dann wird entschieden, ob ich das wollte oder nicht. Wie gut ist es, wenn ich weiß, was wollte denn, was will mein Vater? Haben wir darüber gesprochen? Ich möchte irgendwann, ich möchte mein Platz in einem Seniorenheim finden. Das war sein Wunsch, darüber im Skalaren kommen, das zu regeln. Aber nochmal, das war eine Phase, wo wir ganz hart darüber gerungen haben, miteinander gerungen haben zu sagen, es ist wichtig, das auch klar zu äußern und nochmal klar zu sagen. Und ich merke immer wieder, dass es bei manchen Generationen schwierig ist, sich über diese Frage auszutauschen. Was will ich denn eigentlich? Und was passiert, wenn das so, wie ich mir das vorstelle, nicht mehr ist? Und mir sollte im Klaren sein, ich habe eine Verantwortung nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Generationen. Ich habe eine Verantwortung zum Beispiel für meine Kinder. Wir haben zwei unserer Kinder mit in die Pflegevollenmacht mit aufgenommen, wenn uns was passiert. Mit ihnen haben wir darüber gesprochen und es ist ihnen klar gewesen, ist klar, was passiert. Mit Vollmachten und so weiter, wenn wir gleich nochmal zu kommen. Aber ganz wichtig, ich habe eine Verantwortung meinen Kindern gegenüber, nicht nur mir selbst. Und Sie merken, der letzte Punkt der Ordnung der Äußeren, den geht die innere Klarheit voraus. Also, ich muss klar sein, ich muss mir darüber im Klaren sein, was ich will, was mein Leben ausmacht, was ich wünsche und was ich nicht wünsche. Wenn Sie mal kurz einhalten und fragen, ist Ihnen das bewusst? Ist das klar? Dann können wir weiter machen, den nächsten Schritt. Die Frage, wie kann ich denn die Äußeren Dinge ordnen? Zunächst mal nur eine Auflösung, wenn das da ein bisschen genau durchgehen. Zum Beispiel der Nachlass des Testament. Es gibt organisatorisches, Kündigung von Strom, Wasser, Zeitung, Abos, Mitgliedschaften. Sie werden sich wundervasser zusammenkommt, wo überall etwas zu klären ist. Ganz spannendes Thema Geldangelegenheit, das werden wir gleich nochmal besonders machen. Vollmachten erteilen, Grundstücke, Versicherungen, Betreuung im Fall der Fälle. Gerade angedeutet lebenserhaltende, lebensverlängernde Maßnahmen. Gegebenenfalls bei manchen Menschen auch eine Organspende. Betrifft vermutlich eher mal die Jüngeren, aber auch darüber muss ich mir Gedanken machen, ob ich ein potenzieller Organspender bin oder nicht. Das ist eine Menge, oder? Eine ganze Menge, die hier aufliegt. Das gehen wir mal ein bisschen durch und versuchen das ein bisschen zu ordnen. Sie sehen hier, ich merke irgendwo, hier ist es richtig, da drüben ist es ein bisschen falsch. Jetzt ist der Zeilenumbruch, da bin ich jetzt ein bisschen irritiert, aber sie können ganz unbesorgt sein, dass hier steht es richtig. Also, Generalvollmacht, Vollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche, Testament, digitaler Nachlass, das ist enorm wichtig. Das erste ist die sogenannte Vorsorgevollmacht oder Generalvollmacht. Das heißt, ich weiß nicht, ob Sie das schon gemacht haben, ja ist gut, dass Sie jemandem oder mehreren Personen ganz klar sagen, falls ich nicht mehr in der Lage bin zu entscheiden, trittst du an meine Stelle, du trittst an meine Stelle, du darfst dann und musst auch dann über mich über mein weiteres Schicksal entscheiden. Das ist eine Generalvollmacht, stopp. Generalvollmacht, wenn man das so liest, heißt das, dass man damit über alle Dinge entscheiden kann. Stimmt nicht. Gehen Sie, sprechen Sie mit Ihrer Bank, mit Ihrer Sparkasse und Sie werden feststellen, dass viele Banken und Sparkassen schlicht und ergreifend sagen, diese Generalvollmacht erkennen wir nicht an. Ist so. Ich habe letztens noch mit einem Banker gesprochen, der hat gesagt, es kann mal sein, wenn man sich gut persönlich kennt, dass da so eine Grauzone gefunden wird, aber in aller Regel nicht. Wenn Sie eine Generalvollmacht erteilen, aber keine Vollmacht bei der Bank oder bei der Sparkasse, kommen Ihre Angehörigen nicht an das Geld, solange nicht die ganzen Erbangelegenheiten geklärt sind. Klammer auf, als mein Fiegervater starb, hat der Erteilung des Erbscheins ein, ein Vierteljahr gedauert. Klammer zu. Das sind die Dinge, die man im Kopf haben muss. Deswegen rechtzeitig diese Dinge ordnen. Noch mal, das hat mir jetzt ein Banker vor drei Wochen bestätigt, dass das tatsächlich so ist. Kann man hier und da mal ein bisschen abweichen. Also Vorsorgevollmacht. Was passiert oder wer ist da drin und was gebe ich damit ab? Davon zu unterscheiden, ist die sogenannten Patientenverfügung und die Behandlungswünsche. Ich habe vor einigen Jahren mal angefangen, mit einem Herz ein Problem zu kriegen und musste auch schon operiert werden und war letztens auch noch mal zum operativen Eingriff in einer Klinik. Und dann werden Sie bei der Aufnahme gefragt, haben Sie eine Patientenverfügung? Da werden Sie gefragt. Und da steht drin, was zu tun und was zu lassen ist. Das ist heute Standard. Haben Sie eine solche Patientenverfügung? Das heißt, darin können Sie festlegen, was passieren soll, falls es Komplikationen, falls es irgendwelche Schwierigkeiten gibt. Oder wer dann zu benachrichtigen ist oder wer dann an die Stelle tritt. Ganz enorm. Vielen ist aber nicht bewusst, dass man eigentlich diese Patienten voll macht, verfügungen mindestens oder etwa alle zwei Jahre aktualisieren muss. Wieso? Ich habe das doch mal. Gibt ja welche, die sind ja extra zum Tag gegangen und haben das hinterlegt. Manche Ärzte sagen, erkennen wir nicht an, wenn das älter als zwei oder drei Jahre ist. Wir haben keine Angst machen, nichts Großartiges. Da schreibt man einfach drunter, ich bestätige die vorher gemachten Angaben noch einmal mit dem Datum und Unterschrift. Das kann man immer wieder machen. Aber Sie müssen damit rechnen, dass solche Vollmachten auch eine Verjährungsfrist haben. Und je nachdem an welchen Arzt Sie geraten, welches Krankenhaus, kann das schwierig werden. Es gibt auch Ausnahmen, man darf das nicht generalisieren, aber bitte haben Sie das im Kopf. Es ist nicht ein Automatismus. Also nochmal neu. Die Frage nach dem Testament. Geld ist der Quell allen übelst, hätte ich beinahe gesagt. In welchen Familien ist es schon zum Streit über das Geld über das Testament gekommen? Für mich besonders eindrücklich war, als ich vor einigen Jah