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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Gott mit einem Mantra anrufen - Tägliche Inspiration

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-10-03 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Geduld · tragend Gemeinschaft · tragend Dankbarkeit

Durch die ständige Wiederholung eines Mantras, angepasst an die eigene religiöse Tradition, kann jeder Alltagsmoment im Gottesbewusstsein erfüllt und spiritualisiert werden.

Indem wir das Mantra wiederholen, verbinden wir uns Gott und können jeden Moment spiretualisieren. Wir irgendwo warten, Mantra wiederholen. Zwischen zwei Dingen, die wir tun, Mantra wiederholen.

Der Text erläutert die dritte der 20 wichtigen spirituellen Anweisungen aus dem Buch Saadana: durch die Wiederholung eines Mantras kann man den ganzen Tag spiritualisieren. Sukadev Bretz betont, dass Angehörige anderer Religionen ebenfalls einen Namen oder ein Mantra ihrer Tradition wiederholen können, etwa Jesus, Maria, Jesus, Jesus, einen Namen aus dem Zendavesta, Grand Sahib oder dem Koran. Die Wiederholung wirke durch den Klang, aktiviere Prana und die Chakras und verbinde mit einer höheren Wirklichkeit. Er vergleicht das Mantra mit dem Anrufen einer Person, die einen nicht beachtet: man kann es innerlich lauter, mit größerer Hingabe wiederholen. Die Anzahl der Wiederholungen sei nicht das Entscheidende, sondern die Hingabe; mindestens 108-mal wird genannt, aber auch 21.600-mal, etwa ein Atemzug pro Wiederholung. Der Text zeigt konkrete Alltagsanwendungen: beim Warten, zwischen Tätigkeiten, bei Hausarbeit oder Gartenarbeit. Die zentrale Botschaft ist, dass durch ständige Mantrawiederholung jeder Moment im Gottesbewusstsein erfüllt werden kann.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Saadana, 20 wichtige spirituelle Anweisungen, Nr. 3 · Gayatri Mantra · Hare Rama Hare Krishna · Bhagavad Gita · Japa Yoga

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 0

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Aus dem Buch Saadana, aus den 20 wichtigen Spiriteden Anweisungen, die dritte. Angehörige andere Religionen können ihren Namen wiederholen, wie Jesus oder Gelobt sei Maria oder Pasen, Siegs, Muslime mögen einen Namen oder Mantra aus Zendavester, Grand Sahib oder Koran wiederholen. Also dieser Ratschlag bedeutet, durch Wiederholung des Mantras kann man den ganzen Tag spiritualisieren. Wenn wir sagen, oh, Namashiva, ja, wirkt zum einen allein durch den Klang, es aktiviert Prana, die Lebensenergie, es aktiviert die Chakras und verbindet uns mit einer höheren Wirklichkeit. Es ist gleichzeitig auch Verehrung des Gottlichen. Ist so ähnlich angenommen? Da sitzt jemand, den ihr kennt irgendwo, aber er beachtet uns nicht, was macht er dann? Gut, man kann ignorieren und leiten, das eine Möglichkeit. Man kann innerlich sich denken, der mag mich nicht mehr oder wir können sagen, hallo Peter. Und dann wendet er sich uns zu, oder? Wenn er sich dann immer noch nicht zuwendet, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder er ist in Samadhi oder er will uns wirklich ignorieren oder er ist irgendwie gänzlich woanders oder wir haben es zu leise gesagt und er ist inzwischen ein paar Jahre älter und hört nicht mehr so gut. Wir können uns genau, wenn wir irgendwas Gefühl haben, Gott ist irgendwo, wir spürn ihn nicht so, dann sagen wir, oh, Namashiva, ja. Vielleicht haben wir es zu leise gesagt, oh, also innerlich lauter heißt, mit größerer Hingabe wiederholen, oh, Namashiva, ja. Und dann ist Gott da und typischerweise ist er dann auch da. Kann ich natürlich sagen, Gott ist mit was anderem beschäftigt, gerade deshalb vielleicht, wir müssen erst mal ihn anrufen. Es ist eine der vielschiedenden Möglichkeiten, die wir sehen. Und natürlich können wir nicht, er sagt jetzt mindestens 108 mal. Also angenommen, ihr meditiert mit einem Mantra, dann ist es ja sowieso mindestens 108 mal, wo wenn ein langes Mantra hat wie das Gayatri oder das Harirama, Hare Krishna und ihr so langsam wiederholt. Wenn er so 108 mal wiederholen wollte, dann ist das etwa eine Stunde, die er braucht. Gut, hat mir die halbe Stunde, die man sowieso meditiert und dann wiederholen wir es noch am Tag sonst. Man kann es ja auch schneller wiederholen. Oh, Nbo Bo, was war das mit dem Bhagavad Ganesha, was hier die Medione prachot? Nbo Bo, was war das mit dem Bhagavad Ganesha, was hier die Medione prachot? Hare Rama, Hare Rama, Hare Hare, Hare Krishna, Hare Krishna, Hare Hare, kriegt man vier Sekunden, kriegt man auch das ganze. Gut, vielleicht sind es acht Sekunden. Aber es ist nicht die, jetzt habe ich hier gesagt, nach anderen Stellen zum Beispiel ein Buch, Japa Yoga ist nicht die Anzahl von Mantras, die wichtig ist, sondern die Hingabe, die man hat. Manche lieben es mehr langsam, manche mehr schneller. Aber indem wir das Mantra wiederholen, verbinden wir uns Gott und können jeden Moment spiretualisieren. Wir irgendwo warten, Mantra wiederholen. Zwischen zwei Dingen, die wir tun, Mantra wiederholen. Weil das große Glück hat, viel Hausarbeit zu machen, kann die ganze Zeit Mantra wiederholen. Also hier, die in dem Satva-Themen sind, die können die Heiligsten im Aschraum sein. Einige Stunden um Namashevaaya, um Namashevaaya, um Namashevaaya, kann man zügig den ganzen Tag mit Mantra erfüllen. Mit Gartenarbeit natürlich genauso und mit vielen anderen Aufgaben auch. Also mindestens 108 mal, 21.600 mal, das ist so in etwa die Zeit, wie man ein und aus atmet. Wenn wir jeden Atemzug mit Mantra wiederholen, dann sind wir ständig im Gottesbewusstsein. Ariyam Tatsud.