Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Permanent Love and Loving the Unlovable
ohne Namen ·
Orthodox Christian Network (OCN) ·
2026-10-06
· Quelle
Verantwortung · Hauptbotschaft
Barmherzigkeit · tragend
Geduld · tragend
Liebe in Familienbeziehungen ist eine bewusste, bedingungslose Wahl, die auch dann gefordert wird, wenn die geliebte Person schwer zu lieben ist oder nicht zurückliebt; sie ist kein Tausch, sondern ein Angebot ohne Erwartung von Gegenleistung.
Die Herausforderung besteht darin, zu lieben, auch wenn es schwer ist zu lieben. Es ist auch daran zu erinnern, dass Liebe bedingungslos sein soll, sie ist kein Tausch, sondern ein Angebot, das ohne Erwartung einer Gegenleistung gemacht wird.
Der Text reflektiert über die Herausforderung, Menschen zu lieben, die schwer zu lieben sind oder nicht zurücklieben. Er beginnt mit dem Zitat aus Matthäus 5,46 und wendet es auf drei Beziehungsfelder an: Ehe, Elternschaft und das Verhältnis zu eigenen Eltern. Die Ehe wird als Versprechen beschrieben, das über das Gefühl hinausgeht; Scheidung ist in der orthodoxen Kirche unter bestimmten Bedingungen möglich, aber nicht wegen fehlender Liebe. Elternschaft wird in drei Stufen unterteilt: Leitung, Beratung und Freundschaft, wobei die Verantwortung für das Kind betont wird. Bezüglich der eigenen Eltern wird zwischen Liebe und Ehrfurcht unterschieden; das fünfte Gebot fordert Ehrfurcht, nicht zwingend Liebe. Der Text schließt mit einem Gebet und der Aufforderung, Beziehungen als Verwaltungsauftrag zu verstehen, für den man vor Gott Rechenschaft ablegt. Die zentrale Botschaft ist, dass bedingungslose Liebe eine bewusste Wahl ist, die auch in schwierigen Beziehungen gefordert wird.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Bedingungslos lieben (zwischenmenschlich)
- Eltern ehren (zwischenmenschlich)
- Verzeihen (innerlich)
Genannte Stellen
Mt 5,46 · Mt 19,6 · Ex 20,12 · Mt 6,46 · Lk 6,31
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 2 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr?
Matthäus 5,46
Viele/Most Menschen genießen schöne Ehen, sind begeistert, Eltern ihrer Kinder zu sein, und lieben ihre eigenen Eltern. Das ist das Ideal. Das ist das Ziel. Das ist die Hoffnung. Wir hoffen, jeden zu lieben, besonders diejenigen, mit denen wir verwandt sind. Jede Beziehung wird durch ihre trockenen Phasen gehen, aber manchmal ist die Liebe herausfordernd, selbst bei denen, bei denen wir denken, dass sie automatisch ist. Das ist das Thema dieser Reflexion. Diese Reflexion wird wahrscheinlich nicht auf uns alle zutreffen, hoffentlich nicht einmal auf die meisten von uns, aber sie wird auf einige von uns zutreffen.
Liebe ist eine Wahl, wie wir zuvor besprochen haben. Also, was tun Sie mit Menschen, mit denen Sie verwandt sind und die Sie nicht besonders mögen? Viele Menschen finden sich in dieser Situation wieder. Ich nehme an, es gibt Zeiten, in denen wir weniger zufrieden sind mit unseren Eltern, Ehepartnern und Kindern. Allerdings können wir jemanden immer noch lieben, selbst wenn wir genervt von ihnen sind. Wir arbeiten hoffentlich an den Nervenkitzeln, und mit Anstrengung und Gnade können wir hoffentlich Beziehungen wiederherstellen, die durch Herausforderungen gehen. Was ist, wenn es über eine vorübergehende Herausforderung hinausgeht und zu einer permanenten wird? Denn es passiert Menschen, sogar den besten Menschen. Hier sind einige Gedanken:
Bezüglich eines Ehepartners. Die Ehe ist eine Wahl, und sie ist ein Versprechen. In der orthodoxen Welt legen wir keine Gelübde ab, in denen wir sagen: „Im Guten wie im Bösen, in guten und in schlechten Zeiten.“ In der Ehesegnung zitieren wir Matthäus 19,6, wo Jesus sagt: „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“ Und dies bezieht sich nicht nur auf Menschen außerhalb einer Ehe, die sie möglicherweise bedrohen könnten, sondern auf das Paar selbst. Jesus erlaubte die Scheidung im Fall der Ehebruches, und durch Jahrhunderte des Studiums hat die Kirche andere Gründe identifiziert, bei denen die Scheidung erlaubt ist. Die Griechisch-Orthodoxe Erzdiözese von Amerika listet 13 Gründe auf, warum die Scheidung erlaubt ist, einschließlich Untreue, aber auch Missbrauch, Verlassenheit, geistige Erkrankung und andere. Was nicht auf der Liste steht, ist: „Wir sind nicht mehr verliebt.“ Die Ehe ist ein Versprechen, die Täler durchzuarbeiten, durch die die meisten Paare gehen, die Zeiten, in denen es schwer ist, seinen Ehepartner zu lieben. Ein beliebtes Beziehungsbuch (das ich sehr empfehle) ist „Die fünf Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman. Es gibt ein Kapitel über das Lieben des Unliebenswerten, das darüber spricht, wie man sogar die dunkelsten Beziehungen retten kann, wiederum unter der Annahme, dass Missbrauch und Sicherheit keine Probleme sind.
Bezüglich eines Kindes. Die Geburt von Kindern ist auch eine Wahl. Ein Kind wählt nicht, geboren zu werden, sondern wird von Eltern geboren, die sich entschieden haben, ein Kind zu haben. Das Kind ist am Anfang völlig von seinen Eltern abhängig für das Leben – ein Zweijähriger kann kein Essen kochen oder sich selbst zum Arzt fahren, wenn Krankheit zuschlägt. Ein Zweijähriger kann seine Windel nicht selbst wechseln oder sich um seine Zähne kümmern. Der Elternteil muss dies tun. Selbst wenn das Kind ein schwieriges ist, hat der Elternteil die Verantwortung, dieses Kind bis zum Erwachsenenalter zu erziehen und für seine Bedürfnisse zu sorgen. Ein Elternteil darf nicht bei einem Kind aufgeben, egal wie herausfordernd dieses Kind wird, es sei denn, es besteht natürlich eine Sicherheitsbedrohung.
Da ich ein Kind großgezogen habe und anderen Menschen beim Großziehen ihrer Kinder zugesehen habe, gibt es drei Stufen der Elternschaft. Wenn ein Kind unter 18 ist, also im rechtlichen Sinne ein Minderjähriger, ist der Elternteil ein Leiter seines Lebens. Der Elternteil stellt Nahrung, Medikamente und Kleidung bereit, bringt das Kind zur Schule, stellt sicher, dass die Hausaufgaben erledigt werden, dass die Fußballtrainings wahrgenommen werden, und leitet viele andere Dinge im Leben dieses Kindes. Wenn das Kind erwachsen wird und beispielsweise auf die Universität geht, übernimmt der Elternteil die Rolle des Beraters. Das Kind ist nicht jeden Tag vor dem Elternteil, er oder sie beginnt, eigene Entscheidungen zu treffen, ohne dass zwingend ein Elternteil einbezogen wird. Das Kind kann sich immer noch an den Elternteil wenden, um sich beraten zu lassen, aber der Elternteil wird es schwieriger haben, ein Kind zu leiten, das nicht mehr unter seinem Dach lebt. Die dritte Stufe ist Freundschaft, und diese tritt ein, wenn ein Kind verheiratet ist und eine eigene Familie hat. Der Ehepartner wird zum wichtigsten Berater für einen verheirateten Menschen, was den Elternteil hoffentlich dazu bringt, als Freund betrachtet zu werden. Es ist eine Herausforderung, Kinder zu lieben, die nicht zurücklieben, genau wie es eine Herausforderung ist, einen Ehepartner zu lieben, der nicht zurückliebt, aber wir sind aufgerufen zu lieben. Jesus sagt in den Evangelien: „Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr?" (Matthäus 6:46) und „Wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr dafür?" (Lukas 6:31) Die Herausforderung besteht darin, zu lieben, auch wenn es schwer ist zu lieben. Es ist auch daran zu erinnern, dass Liebe bedingungslos sein soll, sie ist kein Tausch, sondern ein Angebot, das ohne Erwartung einer Gegenleistung gemacht wird.
Was einen Elternteil betrifft. Es gibt viele Menschen, die ihre Eltern mit der Zeit nicht mehr mögen. Es gibt viele Gründe dafür. Vielleicht sind sie enttäuscht darüber, wie sie erzogen wurden, und tragen Groll ins Erwachsenenalter. Vielleicht hatte ein Elternteil Schwierigkeiten, vom Leiter zum Berater und dann zum Freund überzugehen, und mischt sich in eine Ehe oder in das erwachsene Leben eines Kindes ein. Das fünfte Gebot sagt uns: „Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst im Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird." (Exodus 20:12) Es ist interessant, dass von allen Zehn Geboten nur dieses mit langem Leben verbunden ist. Vielleicht ist das so, weil, wenn wir Kinder sind und unseren Eltern nicht folgen, wenn sie uns sagen, wir sollen keine Schlange streicheln oder einen heißen Herd berühren, unser Leben auf der Erde vielleicht nicht lang sein wird. Das Gebot verwendet auch das Wort „ehren" in unserem Verhältnis zu unseren Eltern. Wir sollen sie ehren, wenn wir jung sind, und besonders, wenn sie alt sind. Im Gegensatz zur Ehe und zur Geburt eines Kindes, beides Entscheidungen, wählen wir unsere Eltern nicht. Wir werden in eine Beziehung hineingeboren, die nicht unsere Wahl ist, in der Liebe zu scheinen scheint, als wäre sie erforderlich. Eine sorgfältige Lektüre des fünften Gebots zeigt uns jedoch, dass „Ehrfurcht" erforderlich ist, nicht unbedingt Liebe. Hoffentlich lieben wir unsere Eltern, aber selbst wenn wir es nicht tun, sind wir befohlen, sie zu ehren, was bedeutet, dass wir ihnen ein Stück vom Kuchen des Lebens abgeben sollen, egal wie geschäftig das Leben wird. (Wiederum gibt es Eltern, die Kinder missbrauchen, in der Kindheit oder sogar im Erwachsenenalter, und dies ist ein anderer Fall. Sicherheit steht über allem. Bequemlichkeit nicht.) Da Menschen länger leben, ist es oft eine Herausforderung, alternde Eltern zu ehren und zu helfen, während man die eigenen Kinder großzieht und versucht, eine gute Ehe zu führen.
Ein Verwalter ist ein vorübergehender Hüter. Wir kümmern uns um Dinge und um Menschen, die uns anvertraut sind. Denn nichts ist von Dauer, außer dem Glauben. Meine Eltern sind nicht mehr am Leben. Ich habe eine Frau und einen Sohn. Am Ende des Lebens werde ich vor Gott stehen und Rechenschaft ablegen darüber, wie ich um meine Eltern, meine Frau und unseren Sohn gesorgt habe. Habe ich sie geliebt? Habe ich sie geehrt? Habe ich Zeit für sie aufgebracht? Habe ich ihnen vergeben, wenn sie mich nicht richtig behandelt haben? Hat mir daran gelegen, sie richtig zu behandeln? Wenn wir darüber nachdenken, wie wir Ehepartner, Kinder und Eltern ehren, sind dies die Fragen, die wir uns stellen müssen.
Herr, danke Dir für das Geschenk der Beziehungen, insbesondere der Familie. Stärke meine Beziehung zu (meinen Eltern, meinem Ehepartner, meinen Kindern, was immer es sein mag). (Gedenke meiner Eltern in Deinem himmlischen Reich [falls sie verstorben sind]). Herr, hilf mir, ein besserer (Ehepartner/Kind/Elternteil) zu sein. Hilf mir, ein guter Verwalter all meiner Beziehungen zu sein, insbesondere wenn sie herausfordernd sind. Schenke mir Geduld und Freundlichkeit und hilf mir, bedingungslos zu lieben. Amen.
Die Beziehungen in unserem Leben, die dauerhaft sind, werden herausfordernd, wenn diejenigen, die wir lieben sollen, schwer zu lieben werden oder in manchen Fällen vielleicht unliebenswert erscheinen. Wie wir viele Male besprochen haben, erwartet Gott Einsatz.
Der Beitrag „Dauerhafte Liebe und das Unliebenswerte lieben" erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
For if you love those who love you, what reward have you?
Matthew 5:46
Many/most people enjoy beautiful marriages, are thrilled to be parents of their children, and love their own parents. That is the ideal. That is the goal. That is the hope. We hope to love everyone, especially those we are related to. Every relationship will go through its dry spells, but sometimes love is challenging even with those with whom we would think it is automatic. That is the subject of this reflection. This reflection will probably not apply to all of us, hopefully not even to most of us, but it will apply to some of us.
Love is a choice, as we have discussed previously. So, what do you do about people who you are related to that you don’t especially like? Lots of people find themselves in this position. I suppose there are times we are less than satisfied with our parents, spouses and children. However, we can still love someone even when we are annoyed with them. We hopefully work through annoyances, and with effort and grace, we can hopefully restore relationships that go through challenges. What about when it goes beyond a temporary challenge and becomes a permanent one? Because it happens to people, even the best of people. Here are some thoughts:
Regarding a spouse. Marriage is a choice, and it is a commitment. In the Orthodox world, we do not take vows where we say “For better or for worse, in good times and in bad ones.” In the marriage service, we do quote Matthew 19:6, where Jesus says “What God has joined together, let not man put asunder.” And this refers not only to people outside of a marriage who may threaten to break it up, but to the couple themselves. Jesus allowed for divorce in the case of adultery, and through centuries of study, the church has identified other reasons where divorce is allowed. The Greek Orthodox Archdiocese of America lists 13 reasons why divorce is allowed, including infidelity but also abuse, abandonment, mental illness and others. What is not on the list is “we’re not in love anymore.” Marriage is a commitment to work through the valleys that most couples go through, the times when it is hard to love your spouse. A popular relationship book (which I highly recommend) is “The Five Love Languages” by Gary Chapman. There is a chapter about loving the unlovable, which speaks about how to rescue even the darkest of relationships, again assuming that abuse and safety are not issues.
Regarding a child. Bearing children is also a choice. A child does not choose to be born, but is born of parents who chose to have a child. The child at the beginning is totally dependent on its parents for life—a two-year-old cannot cook a meal, or drive itself to the doctor when illness strikes. A two-year old cannot change his own diaper or take care of his teeth. The parent has to do this. Even if the child is a tough one, the parent has a responsibility to raise that child to adulthood, providing for its needs. A parent isn’t allowed to quit on a child, no matter how challenging that child gets, unless of course there is a safety threat.
Having raised a child and having watched other people raise theirs, there are three stages of parenting. When a child is under 18, so in legal terms, they are a minor, the parent is a director of their life. The parent provides food, medicine, clothing, takes the child to school, makes sure homework is done, soccer practices are made, and directs many other things in the life of that child. When the child becomes an adult, and goes off to college, as an example, the parent takes on the role of consultant. The child is not in front of the parent every day, he or she is beginning to make their own decisions, without input from a parent necessarily. The child can still call on the parent for consultation, but the parent will have a more difficult time directing a child that no longer lives under their roof. The third stage is friendship, and this occurs once a child gets married and has a family of his own. The spouse becomes the primary consultant for someone who is married, which leaves the parent to hopefully be looked at as a friend. It is a challenge to love children who don’t love back, just as it is challenging to love a spouse who does not love back, but we are called to love. Jesus says in the Gospels, “For if you love those who love you, what reward have you?” (Matthew 6:46) and “If you love those who love you, what credit is that to you?” (Luke 6:31) The challenge is to love even when it is difficult to love. It is also to remember that love is supposed to be unconditional, it is not an exchange, but an offering made without expectation of return.
Regarding a parent. There are lots of people who grow to dislike their parents. There are lots of reasons for this. Maybe they are disappointed with how they were raised and carry resentment into adulthood. Maybe a parent had a hard time shifting from director to consultant to friend and is meddling in a marriage or in a child’s adult life. The fifth commandment tells us “ Honor your father and your mother, that your days may be log in the land which the Lord Your God gives you.” (Exodus 20:12) It is interesting that of all the Ten Commandments, only this one is tied to long life. Perhaps that is because when we are children, if we don’t follow our parents when they tell us not to pet a snake or touch a hot stove, our life might not be long upon the earth. The commandment also uses the word “honor” in our relationship with our parents. We are to honor them, when we are young, and especially when they are old. Unlike marriage and having a child, both of which are choices, we do not choose our parents. We are born into a relationship not of our choosing where love seems to be required. A careful read of the fifth commandment, however, shows us that “honor” is required, not necessarily love. Hopefully we love our parents, but even if we do not, we are commanded to honor them, which means we are to cut a piece of the pie of life for them, no matter how busy life gets. (Again, there are parents who abuse children, in childhood or even in adulthood, and this is a different scenario. Safety comes above everything. Convenience does not.) As people live longer, it is often a challenge to honor and help aging parents, while raising one’s own children and trying to have a good marriage.
A steward is a temporary caretaker. We take care of things, and we take care of people that are entrusted to us. Because nothing is permanent, except faith. My parents are no longer alive. I have a wife and son. At the end of life, I will stand in front of God and answer for how I took care of my parents, my wife and our son. Did I love them? Did I honor them? Did I make time for them? Did I forgive them when they didn’t do right by me? Did I care about doing right by them? In thinking of how we honor spouses, children and parents, these are the questions we have to ask ourselves.
Lord, thank You for the gift of relationships, especially family. Strengthen my relationship with (my parents, my spouse, my children, whatever you may have). (Remember my parents in Your heavenly kingdom [if they are deceased]). Lord help me to be a better (spouse/child/parent). Help me to be a good steward of all my relationships, especially when they are challenging. Give me patience and kindness and help me to love without condition. Amen.
The relationships in our lives that are permanent become challenging when those whom we are supposed to love become difficult to love, or in some cases, might seem to be unlovable. As we have discussed many times, God expects effort.
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