omnist.world

English

Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

One Flight Revealed the New Middle East - and the Old One | 10@9 | 2026.10.06

Rabbi Michael Whitman · Rabbi Michael Whitman (ADATH Congregation, Montreal) - Mining The Riches Of The Parsha · 2026-10-06 · Montreal · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Hoffnung · tragend Verantwortung · tragend

Der moderne Naher Osten ist durch die Koexistenz von alter Feindschaft und neuer Normalisierung geprägt, wobei stille Kooperationen den Bereich des Möglichen erweitern, ohne die grundlegenden Konflikte zu lösen.

Dieser Flug existierte überhaupt, weil sich der Nahe Osten verändert hat. Im September 2020 unterzeichneten Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate die Abraham-Abkommen.

Der Text reflektiert über den beinahe eingetretenen Terroranschlag auf einen Fly-Dubai-Flug nach Tel Aviv am 6. Oktober 2026. Er hebt den Mut der israelischen Passagiere hervor, die den Copiloten überwältigten und das Flugzeug sicher landeten. Der Sprecher verknüpft dieses Ereignis mit dem dritten Jahrestag des 7. Oktober 2023 und der israelischen Kultur des Handelns in Krisen. Ein zentraler Punkt ist die Landung des Flugzeugs in Saudi-Arabien, einem Land ohne diplomatische Beziehungen zu Israel. Dies wird als Symbol für den 'neuen Nahen Osten' interpretiert, in dem Normalisierung und alte Konflikte koexistieren. Der Text argumentiert, dass die Abraham-Abkommen den Bereich des Möglichen vergrößert haben, ohne den alten Nahen Osten mit seinen Widersprüchen zu beseitigen. Die Kernbotschaft ist, dass die aktuelle geopolitische Realität durch Nuancen und stille Kooperationen geprägt ist, die über einfache Kategorien von Freund und Feind hinausgehen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Hallel

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Guten Morgen. Heute ist Dienstag, der 6. Oktober 2026. Eis Hashem Heisazos, dies war gewiss von Gott. He nefloos beinaynu, es war ein pela, ein Wunder in unseren Augen. Das waren die Worte aus dem Hallel, dem Lobgebet, das wir jeden Tag während Sukkos sprechen, die mir als Erste in den Sinn kamen, und vielen anderen ebenso, als ich von der beinahe eingetretenen Katastrophe der Flug Dubai am vergangenen Mittwoch erfuhr. Nachrichtenberichte deuten nun darauf hin, dass der Plan viel furchtbarer, viel schlimmer war als nur, und ich werde das in Anführungszeichen setzen, nur, die etwa 180 Personen an Bord. Aber Nachrichtenberichte deuten darauf hin, dass der Erste Offizier, der diesen terroristischen Anschlag ausführte, beabsichtigte, das Flugzeug auf den Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv zu stürzen, und sein Plan war, dass er den Kapitän überholen würde. Er würde alle notwendigen Landegenehmigungen erhalten und dann in etwas stürzen, den Flughafen, ein Gebäude, ein anderes Flugzeug. Und indem er das tat und bis zum letzten Moment wartete, war seine Idee, dass er es verhindern würde, dass jemand anderes merkt, was geschah, und verhindern würde, dass jemand ihn daran hindert, dies zu tun, und damit unendlich mehr Menschen in Gefahr bringt als nur diejenigen an Bord des Flugzeugs in Israel. Und das Einzige, was es aufhielt, war der mutige, couragierte Kapitän, der die Cockpittür entriegelte, was es israelischen Passagieren ermöglichte, den Terroristen zu überwältigen, sich um die schweren Verletzungen des Kapitäns zu kümmern, das Flugzeug zu steuern und es sicher zu landen. Dies ist eine eindeutig israelische Geschichte. Yaakov Katz schrieb, Israelis sind eine Nation von Helden. Von all den außergewöhnlichen Geschichten, die aus dem Flug Dubai-Flug am Mittwoch hervorgingen, sticht diejenige hervor, die den Mut der Passagiere zeigt, die erkannten, dass etwas schrecklich schiefgelaufen war, sich gewaltsam Zugang zum Cockpit verschafften, halfen, den Ersten Offizier zu überwältigen, und sie handelten. Sie warteten nicht darauf, dass jemand sie rettet oder sah, ob sich alles von selbst klären würde. Sie ergriffen die Initiative und retteten Leben, nicht nur der Passagiere an Bord, sondern, wie wir nun wissen, auch all dessen, was das Flugzeug, Gott bewahre, sonst noch mitgerissen hätte. Es ist Teil der Kultur dieses Landes, nicht beiseitezustehen und zuzuschauen, wie sich Ereignisse abspielen, sondern mit vollem Anlauf ins Feuer, in die Schlacht oder in den Sturm zu stürzen und alles zu tun, was getan werden kann, um Leben zu retten. Das ist israelische Kultur. Sie übernahmen buchstäblich die Kontrolle. Und wenn wir darüber nachdenken, Katz schreibt gerade erst vor ein paar Tagen, ist es eine Eigenschaft, die wir nur allzu gut kennen. Morgen, am 7. Oktober, werden wir den dritten Jahrestag des 7. Oktober 2023 begehen. Und dieser schreckliche Tag wird in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt bleiben als einer der größten Misserfolge und Tragödien in der israelischen Geschichte, aber wie bei dem Flugzeug war auch er erfüllt von Geschichten von einigen der größten Mut, die dieses Land je gesehen hat. Die Menschen, die an jenem Morgen aufwachten, hörten, dass im Süden etwas Unfassbares geschah, verstanden, dass Menschen in verzweifelter Not Hilfe brauchten, und stiegen in ihre Autos. Sie nahmen die Waffen, die sie hatten, falls sie welche hatten, und fuhren direkt in die Schlacht. Sie wussten nicht, was sie vorfinden würden. Sie wussten nicht, wie viele Terroristen die Grenze überschritten hatten, wo die Armee war, oder ob sie selbst jemals nach Hause zurückkehren würden. Sie gingen einfach. Und das ist in großem Maße die Geschichte Israels. Ein kleines Land, dessen Volk immer wieder mit Gefahr konfrontiert ist und das, wenn der Moment kommt, aufsteht, kämpft und die Führung übernimmt. Aber es gibt eine breitere Geschichte der Ereignisse des vergangenen Mittwoch, die ich teilen möchte. Es ist eine differenzierte Geschichte. Sie enthält Widersprüche, aber sie beleuchtet eine große Wahrheit über unsere Zeit. Und die Geschichte wird von Rabbi Stephen Abraham erzählt. Natürlich sind auch heute noch viele Details dessen, was geschah, Gegenstand der Untersuchung. Aber wir wissen bereits genug, um die Geschichte fast unglaublich zu machen. Die Boeing 737 von Fly Dubai flog von Dubai nach Tel Aviv und hatte zwischen 170 und 180 Menschen an Bord, die meisten von ihnen Israelis. Haltet dort einen Moment inne. Dubai nach Tel Aviv. Eine arabische Airline, die ein Flugzeug voller Israelis von den VAE in den jüdischen Staat befördert. Für fast die gesamte Existenz Israels wäre dieser Satz an sich schon außergewöhnlich gewesen. Neben unmöglich. Am Mittwoch war es zunächst nur ein regulär geplanter kommerzieller Flug, bis es nicht mehr war, als ein gewaltsame Konfrontation im Cockpit ausbrach und der Copilot versuchte, das Flugzeug in einem terroristischen Anschlag in den Flughafen zu stürzen. Es gab Blut. Es gab Verwirrung. Es gab keine Garantie dafür, dass jemand an Bord genau verstand, was geschah. Die israelischen Passagiere handelten dennoch. Sie stabilisierten das Flugzeug, und dann kam das nächste Problem. Wo landet man ein lahmgelegtes Flugzeug, das mehr als 170 Israelis an Bord hat, nach einem offensichtlichen Versuch, es abzuschießen? Die Antwort war Tabuk, Saudi-Arabien, ausgerechnet Saudi-Arabien. Saudi-arabische Notfallkräfte empfingen das Flugzeug und nahmen die Verwundeten für medizinische Behandlung mit. Der Angreifer wurde von den saudischen Behörden festgenommen. Die israelischen Passagiere fanden sich sicher auf saudischem Boden wieder, und schließlich brachte ein weiteres Fly-Dubai-Flugzeug sie nach Israel nach Hause. Aber denken Sie daran: Saudi-Arabien hat keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Das Königreich ist den Abraham-Abkommen nicht beigetreten. Israelische Staatsbürger buchen keine Urlaubsreisen nach Saudi-Arabien, so wie sie jetzt nach Dubai oder Abu Dhabi reisen. Und doch, als dieses Flugzeug einen Weg brauchte, gab Saudi-Arabien ihm einen. Es gibt Momente, in denen die Geschichte fast zu subtil ist, um sie zu bemerken. Dies ist nicht einer davon. Dieser verdient es, sorgfältig gelesen zu werden, denn irgendwie waren in einer einzelnen Boeing 737 fast alle Widersprüche des modernen Nahen Ostens enthalten. Und dies ist die Zeit, in der wir in Israel und für Juden auf der ganzen Welt leben, eine Zeit der Widersprüche. Das Flugzeug gehörte einer emiratischen Airline. Es startete in Dubai. Es war auf dem Weg nach Tel Aviv. Die meisten Passagiere waren Israelis. Der verwundete, mutige Kapitän war Inder. Der Terrorist war Omani. Die Passagiere, die halfen, den Terroristen zu überwältigen, waren Israelis. Zusätzliche Fly-Dubai-Piloten an Bord des Flugzeugs halfen, es sicher zu landen, und der Boden unter ihnen war saudiarabisches Territorium. Dieser Flug existierte überhaupt, weil sich der Nahe Osten verändert hat. Im September 2020 unterzeichneten Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate die Abraham-Abkommen. Nun, es gab zuvor Friedensverträge, die noch in Kraft sind. Ägypten schloss 1979 Frieden mit Israel, Jordanien 1994, aber diese Beziehungen werden oft als kalter Frieden beschrieben. Sie beendeten Kriege, etablierten diplomatische Beziehungen, sie schufen strategische Zusammenarbeit, aber sie haben bisher selten die Art des Alltags erzeugt, die wir uns vorstellen, wenn wir das Wort Normalisierung hören. Die Beziehung zu den VAE war anders, denn als sie 2020 unterzeichnet wurde, gab es plötzlich Flüge, es gab Geschäftsabschlüsse, israelische Touristen, die durch Dubais Einkaufszentren schlenderten, koschere Restaurants, jüdische Gottesdienste, Hebräisch, das offen in der Golfregion gesprochen wurde, emiratische Besucher in Israel, kommerzielle Beziehungen, technologische Beziehungen, etwas, das einst fast undenkbar war, wurde alltäglich. Frieden hörte auf, nur etwas zu sein, das von Außenministern unterzeichnet wurde. Es wurde etwas, das auf einer Bordkarte gedruckt war, Dubai nach Tel Aviv. Und vielleicht ist das Teil dessen, was die Geschichte vom Mittwoch so schmerzhaft macht, denn der neue Nahe Osten hat den alten nicht beseitigt. Sie koexistieren, manchmal buchstäblich im selben Cockpit. Die Abraham-Abkommen haben den Antisemitismus nicht abgeschafft. Sie haben den israelisch-palästinensischen Konflikt nicht gelöst. Sie haben den islamistischen Extremismus nicht zerstört. Sie haben die iranische Bedrohung nicht beendet. Sie haben gewiss nicht jeden arabischen Staat zu einem Verbündeten Israels gemacht. Und sie haben gewiss nicht den 7. Oktober und alles, was daraus folgte, ausgelöscht. Die Geschichte gibt sich nicht so leicht geschlagen, aber etwas hat sich verändert. Israel befindet sich nicht mehr in genau derselben regionalen Realität, in der es für den Großteil seiner ersten sieben Jahrzehnte existierte. Die Karte ist anders, nicht vollständig anders, nicht sicher anders, nicht dauerhaft anders, aber anders. Der alte Nahe Osten war da. Gewalt an Bord eines Flugzeugs, das Juden nach Israel brachte. Terrorismus. Israelische Kampfjets, die in den Start gingen. Der uralte jüdische Reflex sich zu fragen, ob dies der Moment ist, in dem die Katastrophe beginnt. Der alte Nahost war dort, aber der neue Nahost war ebenfalls dort. Das Flugzeug war emiratisch. Die Route existierte wegen der Normalisierung. Arabische und israelische Leben waren auf die banalste mögliche Weise miteinander verwoben. Die kommerzielle Luftfahrt. Israeli Passagiere und eine internationale Crew hingen plötzlich voneinander ab, um zu überleben. Und Saudi-Arabien, ein Königreich, mit dem Israel nach wie vor keine diplomatischen Beziehungen unterhält, wurde zum Ort der Zuflucht. Saudi-Arabien hat keinen Frieden mit Israel geschlossen. Die Normalisierung ist nicht erfolgt. Die politischen Meinungsverschiedenheiten sind enorm. Und die Reaktion der saudischen Regierung darauf spiegelte das wider, denn laut Nachrichtenberichten erlaubten die saudischen Behörden israelischen Flugzeugen nicht, zu kommen, um die israelischen Passagiere abzuholen und sie nach Hause zu bringen. Und diese israelischen Passagiere kehrten schließlich auf einem anderen Fly-Dubai-Flug nach Hause. Nun ist diese Unterscheidung wichtig. Saudi-Arabien stellte eine Notlandung bereit, behandelte die Verletzten, nahm den mutmaßlichen Angreifer in Gewahrsam, aber Saudi-Arabien wurde nicht plötzlich Israels neuester diplomatischer Partner. Die alten Barrieren bleiben bestehen. Und genau deshalb ist die Geschichte wichtig, denn wir haben die Gewohnheit, uns Geschichte und Absolutheiten vorzustellen. Krieg oder Frieden. Feind oder Freund. Anerkennung oder Nichtanerkennung. Aber manchmal kooperieren Länder, die einander nicht anerkennen, still. Das ist der nuancierte, widersprüchliche Nahost, in dem wir nun leben. Und vielleicht ist das treffendste Wort dafür nicht Frieden. Es ist Möglichkeit. Nun ist Möglichkeit kleiner als Frieden. Sie ist fragiler. Sie ist weniger befriedigend, aber sie ist auch real. Die Abraham-Abkommen waren nie wertvoll, weil sie bewiesen, dass der Nahost eine Utopie geworden war. Sie waren wertvoll, weil sie den Bereich des Möglichen vergrößerten. Vor 2020 wäre ein emiratisches Flugzeug, das Hunderte von Israelis zwischen Dubai und Tel Aviv hin- und herflog, unmöglich, unwahrscheinlich gewesen. Und dann wurde es zur Routine. Das Bemerkenswerte wurde alltäglich. Mit kommerziellen Abkommen, mit Touristen, mit Geschäftsleuten, mit Familien, mit Flugzeugbesatzungen, mit Menschen, die langsam und unvollkommen und inkonsistent entdeckten, dass die Person auf der anderen Seite der Grenze, auf der anderen Seite der Grenze, nicht für immer ein Fremder bleiben muss. Aber wieder, langsam und unvollkommen und inkonsistent, das ist unsere Welt heute. Ich stimme dem, was Rabbi Abraham als Nächstes schreibt, sicherlich zu. Ich mache keine Vorhersage darüber, was als Nächstes kommt. Aber der Mittwoch gab uns einen kleinen Einblick in das, was kommen könnte, denn am letzten Mittwoch, als menschliche Leben in unmittelbarer Gefahr waren, zählte die Karte vorübergehend weniger als der Notfall. Eine saudische Landebahn war verfügbar. Das Flugzeug brauchte sie, und die Israelis landeten. Asaf Rajoon war einer der Helden unter den Passagieren des Fly-Dubai-Flugs. Vor ein paar Tagen schrieb er: Ich schreibe normalerweise nicht viel in den sozialen Medien, aber heute fühlte ich etwas Brennendes in mir, das ich teilen musste. Natürlich, nachdem wir sicher auf dem Boden Israels angekommen waren, fühlte ich die Notwendigkeit, vielen Menschen zu danken, den Passagieren, die kooperierten, dem Kapitän, den Passagieren, die die Initiative ergriffen, den Terroristen zu überwältigen, das Flugzeug zu richten, die anderen Crew-Mitglieder, die halfen, das Flugzeug zu landen, natürlich. Aber gestern, während eines Interviews mit einer Gruppe von Passagieren, erkannten wir etwas Tiefgründiges, als wir uns die kleinsten Details ansahen. Jeder Passagier im Flugzeug hatte eine spezifische Rolle. Einige kümmerten sich um die Kommunikation mit dem israelischen Sicherheitssystem. Ein Passagier stellte einen mobilen Hotspot bereit und teilte ihn mit anderen. Ein Passagier rezitierte für Hila. Ein Passagier sorgte dafür, dass Kopfhörerkabel verfügbar waren, um den Terroristen zu fesseln. Passagiere aktualisierten unseren Standort mit der GPS-Karte. Ein australischer Passagier war der Einzige, der es schaffte, aus feindlichem Luftraum Anrufe nach Israel zu tätigen. Es gab viele weitere Beispiele. Neben den, von denen wir wissen, Yanniv, Tsvika, Tali, Shota, die anderen, von denen wir wissen, sie sind unglaublicher Heldentum und Asaf schreibt: Nach diesem großen Wunder, ging ich in die Synagoge, um Bi'r-hasegomel zu sprechen, den Dankesgesang nach dem Überleben einer Gefahr. Dies geschah an diesem Pas Shabbos. Zufällig war die Tora-Lesung in der Synagoge, als ich kam, aus dem Buch Deuteronomium, Kapitel 33, Vers 26. In Israel wurde das am Shabbos gelesen, wir lesen es am Sonntag. Ain ke'el ye'shurun. Es gibt keinen wie Gott, ye'shurun. Rolchev shamaim be'ezrecha. Gott, der durch die Himmel reitet zu deiner Hilfe, ube gava soshchokim. Und in seiner Majestät reitet er durch die Himmel, um dich zu schützen. Und Asaf schreibt heute, während des Bi'r-hasegomel, fühlte ich eine zentrale Sache: Dankbarkeit. Dankbarkeit für das Leben, Dankbarkeit für das Wunder und Dankbarkeit für das Privileg, hier zu stehen und diese Geschichte zu erzählen. Am Yisrael. Meine Freunde, ich wünsche euch einen großartigen Tag und ich freue mich darauf, euch bald persönlich zu sehen.
Wortlaut im Original
Good morning. Today is Tuesday, October 6, 2026. May Eis Hashem Heisazos, this was certainly from God. He nefloos beinaynu, it was a pela, a wonder in our eyes. Those were the words from Hallel, the prayer of praise we say every day during Sukkos, that I first thought of, and many others did, when I heard about the near catastrophe of fly Dubai last Wednesday. News reports now indicate the plan was much more horrifying, much worse than just, and I'll put in quotation marks just, the approximately 180 people on board. But news reports indicate the co-pilot who carried out this terrorist attack intended to crash the plane into Ben-Gurion airport in Tel Aviv, and his plan was that he would overtake the captain. He would receive all the necessary landing clearances and then crash into something, the airport, a building, another plane. And by doing that and waiting till the last moment, his idea was he would have prevented anyone else from realizing what was happening and prevent anyone from stopping him to doing this, putting countless more than just those on the plane in peril in Israel. And the only thing that stopped it was the brave, courageous captain unlatching the cockpit door, which allowed Israeli passengers to subdue the terrorist, care for the captain's serious wounds, write the plane, and bring it down safely. This is a uniquely Israeli story. Yaakov Katz wrote, Israelis are a nation of heroes. Of all the extraordinary stories to emerge from Wednesday's fly Dubai flight, the one that stands out as the courage of the passengers who realized something had gone terribly wrong, forced their way into the cockpit, helped subdue the copilot, and they acted. They didn't wait for someone to rescue them or see if everything would resolve itself on its own. They took the initiative and they saved lives, not only of the passengers on board, but as we now know, whatever else the plane, God forbid, might have taken down with it. It is part of this country's culture, not to stand by and watch events unfold, but to run headfirst into the fire, battle, or the storm and do whatever can be done to save lives. That's Israeli culture. They literally took charge. And when we think about it, now Katz is writing just a couple of days ago, it's a characteristic we know all too well. Tomorrow, October 7th, we will mark three years since October 7th, 2023. And that terrible day will be seared into our collective memory as one of the greatest failures and tragedies in Israeli history, but like with the airplane, it too was filled with stories of some of the greatest courage this country has ever seen. The people who woke up that morning heard that something incomprehensible was happening in the South, understood that people were in desperate need of help and got into their cars. They took whatever weapons they had, if they had any, and drove straight into the battle. They did not know what they would find. They did not know how many terrorists had crossed the border, where the army was, or whether they themselves would make it home. They just went. And that to a large extent is the story of Israel. A small country whose people are repeatedly confronted with danger and who, when the moment comes, stand up, fight, and leave the charge. But there is a wider story of the events of last Wednesday that I want to share. It's a nuanced story. It contains contradictions, but it illuminates a great truth about our time. And the story is told by Rabbi Stephen Abraham. Now, of course, even today, many details of what happened are under investigation. But we already know enough to make the story almost unbelievable. Fly Dubai Boeing 737 was flying from Dubai to Tel Aviv, carrying between 170, 180 people, most of them Israelis. Pause there for a moment. Dubai to Tel Aviv. An Arab airline carrying a plane full of Israelis from the UAE to the Jewish state. For almost the entirety of Israel's existence, that sentence would itself have been extraordinary. Next to impossible. On Wednesday, it was simply a regularly scheduled commercial flight until it wasn't until a violent confrontation erupted inside the cockpit and the copilot attempted to crash the airport, the aircraft in a terrorist attack. There was blood. There was confusion. There was no guarantee that anyone aboard understood precisely what was happening. The Israeli passengers acted anyway. They stabilized the airplane and then came the next problem. Where do you land a crippled aircraft carrying more than 170 Israelis after an apparent attempt to bring it down? The answer was Tabuk Saudi Arabia, of all places, Saudi Arabia. Saudi emergency personnel met the plane, took the wounded for medical treatment. The attacker was detained by Saudi authorities. Israeli passengers found themselves safe on Saudi soil and eventually another fly Dubai aircraft carried them home to Israel. But remember, Saudi Arabia does not have diplomatic relations with Israel. The kingdom has not joined the Abraham Accords. Israeli citizens do not simply book vacations in Saudi Arabia the way they now travel to Dubai or Abu Dhabi. And yet, when this aircraft needed a one way, Saudi Arabia gave it one. There are moments when history is almost too subtle to notice. This is not one of them. This one deserves to be read carefully because somehow contained within a single Boeing 737 were almost all the contradictions of the modern Middle East. And this is the time that we are living in Israel and for Jews around the world a time of contradictions. The plane belonged to an Emirati airline. It departed from Dubai. It was headed for Tel Aviv. Most of the passengers were Israeli. The wounded, courageous captain was Indian. The terrorist was Omani. The passengers who helped overpower the terrorist were Israelis. Additional fly Dubai pilots aboard the aircraft helped bring it safely to the ground and the ground beneath them was Saudi Arabian territory. This flight existed at all because the Middle East has changed. In September 2020, Israel and the United Arab Emirates signed the Abraham Accords. Now, there have been peace treaties before, which are still in effect. Egypt made peace with Israel in 1979, Jordan in 1994, but those relationships are often described as cold peace. They stopped wars, established diplomatic relations, they created strategic cooperation, but they rarely have produced so far the kind of everyday encountered when we envisioned the word normalization. The UAE relationship was different because when that was signed in 2020, suddenly there were flights, there were business deals, Israeli tourists wandering through Dubai malls, kosher restaurants, Jewish prayer services, Hebrews spoken openly in the Gulf, Emirati visitors in Israel, commercial relationships, technology relationships, something that had once been almost unthinkable became ordinary. Peace stopped being merely something signed by foreign ministers. It became something printed on a boarding pass, Dubai to Tel Aviv. And perhaps that's part of what makes Wednesday's story so painful because the New Middle East did not eliminate the old one. They coexist, sometimes literally in the same cockpit. The Abraham Accords did not abolish anti-Semitism. They did not resolve the Israeli-Palestinian conflict. They did not destroy Islamist extremism. They did not end the Iranian threat. They certainly did not turn every Arab state into an ally of Israel. And they most certainly did not erase October 7th and everything that has followed from it. History does not surrender so easily, but something did change. Israel is no longer situated in precisely the same regional reality in which it existed for most of its first seven decades. The map is different, not entirely different, not safely different, not permanently different, but different. The old Middle East was there. Violence aboard an aircraft carrying Jews to Israel. Terrorism. Israeli fighter jets being scrambled. The ancient Jewish reflex of wondering whether this is the moment when catastrophe begins. The old Middle East was there, but the New Middle East was there also. The plane was Emirati. The route existed because of normalization. Arab and Israeli lives had become intertwined in the most mundane possible way. Commercial aviation. Israeli passengers and an international crew suddenly depended upon one another for survival. And Saudi Arabia, a kingdom with which Israel still lacks diplomatic relations, became the place of refuge. Saudi Arabia has not made peace with Israel. Normalization has not occurred. Political disagreements are enormous. And the Saudi government's response to this reflected that according to news reports, the Saudi authorities did not allow Israeli planes to come to pick up the Israeli passengers to bring them home. And those Israeli passengers ultimately returned home on another fly Dubai flight. Now that distinction is important. Saudi Arabia provided emergency landing, treated the injured, took custody of alleged attacker, but Saudi Arabia did not suddenly become Israel's newest diplomatic partner. The old barriers remain. And that is precisely why the story is important, because we have a habit of imagining history and absolutes. War or peace. Enemy or friend. Recognition or non-recognition. But sometimes countries that do not recognize one another cooperate quietly. That is the nuanced contradictory Middle East we now inhabit. And perhaps the most accurate word for it is not peace. It is possibility. Now possibility is smaller than peace. It is more fragile. It is less satisfying, but it is also real. The Abraham Accords were never valuable because they proved that the Middle East had become a utopia. They were valuable because they enlarged the realm of the possible. Before 2020, an Emirati plane flying hundreds of Israelis back and forth between Dubai and Tel Aviv would have been impossible, implausible. And then it became routine. The remarkable became mundane. With commercial agreements, with tourists, with business people, with families, with airline crews, with human beings discovering slowly and imperfectly and inconsistently that the person on the other side of the border side of the border may not need to remain a stranger forever. But again, slowly and imperfectly and inconsistently that is our world today. I certainly agree with what Rabbi Abraham writes next. I make no prediction of what comes next. But Wednesday gave us a small glimpse of what could come because last Wednesday when human lives were in a immediate danger, the map temporarily mattered less than the emergency. A Saudi runway was available. The aircraft needed it and the Israelis landed. Asaf Rajoon was one of the heroes among the passengers of the fly Dubai flight. A couple of days ago, he wrote, I usually don't write much on social media, but today I felt something burning inside me that I had to share. Of course, after we arrived safely on the soil of Israel, I felt the need to thank many people, the passengers who cooperated, the captain, the passengers who took the initiative to overcome the terrorist, to right the plane, the other crew members who helped to land the plane, of course. But yesterday during an interview with a group of passengers, we realized something profound when we looked at the smallest details. Every passenger on the flight had a specific role. Some took care of communication with Israel's security system. One passenger provided a mobile hotspot and shared it with others. One passenger recited to Hila. One passenger made sure there were headphone cables available to tie up the terrorist. Passengers updated our location using the GPS map. An Australian passenger was the only one who managed to make calls to Israel from hostile airspace. There were many more examples. In addition to the ones we know about, Yanniv, Tsvika, Tali, Shota, the others that we know about, they are incredible heroism and Asaf writes, After this great miracle, I went to the synagogue to say Bi'r-hasegomel, the blessing of thanksgiving after surviving danger. This was on this pas shabbos. Just so happens, the Torah reading in the synagogue, when I came, was from Deuteronomy chapter 33 verse 26. In Israel that was read on Shabbos, we read this on Sunday. Ain ke'el ye'shurun. There is none like God ye'shurun. Rolchev shamaim be'ezrecha. God who rides through the heavens to your aid, ube gava soshchokim. And in his majesty rides through the skies to protect you. And Asaf writes today during Bi'r-hasegomel, I felt one central thing, gratitude. Gratitude for life, gratitude for the miracle, and gratitude for the privilege of standing here and telling this story. Am Yisrael. My friends, I wish you a great day and I look forward to seeing you soon in person.