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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Charakter muslimischer Eltern

ohne Namen · IGMG Freitagspredigt · 2026-09-09 · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Die wirksamste Methode der religiösen Erziehung besteht darin, dass Eltern den Glauben durch ihr eigenes, aufrichtiges und vorbildliches Handeln demonstrieren, da Kinder stärker auf Verhalten als auf Worte reagieren.

Der beste Weg, unseren Kindern den Islam zu vermitteln, ist, seine Schönheit selbst aufrichtig vorzuleben.

Der Text ist eine Predigt (Hutba) an muslimische Eltern, die ihre religiöse Verantwortung gegenüber ihren Kindern thematisiert. Er zitiert Koranverse, um die Bedeutung der Familie und der Erziehung im Glauben zu untermauern. Die zentrale Botschaft lautet, dass Eltern durch ihr eigenes vorbildliches Verhalten, insbesondere im Gebet und Fasten, den Glauben an ihre Kinder weitergeben sollen. Es wird betont, dass Worte ohne entsprechende Taten keine Wirkung auf die Kinder haben. Der Text fordert zu Liebe, Geduld und der Vermittlung klarer Grenzen auf. Ein Hadith über die sanfte Ansprache der Prophetenfamilie dient als Beispiel für einfühlsame Erziehung. Abschließend wird die Macht des Gebets (Dua) der Eltern hervorgehoben und um Gottes Segen für die Nachkommen gebetet.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 66:6 · Koran 2:44 · Tirmizi, Tafsir al-Koran, 33 · Abu Dawud, Witr, 29

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
2 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Geehrte Muslime! Allah sagt im Koran: „ Ihr, die ihr glaubt! Schützt euch selbst und eure Familien vor einem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind. “ [1] Allah misst der Familie eine große Bedeutung bei. Er fordert uns dazu auf, unsere Eltern zu respektieren und ihre Rechte zu achten. Doch er lehrt uns auch, dass Kinder ein anvertrautes Gut sind. Deshalb tragen Eltern eine große Verantwortung. Wir sollen unseren Kindern einen schönen Namen geben, sie mit erlaubter Nahrung versorgen, ihnen einen guten Charakter vermitteln und ihnen ihren Glauben so vermitteln, dass sie den Islam lieben lernen. Als Eltern haben wir die Pflicht unseren Kindern zu zeigen, wie sie ein Leben führen können, mit dem Allah zufrieden ist. Der beste Weg, unseren Kindern den Islam zu vermitteln, ist, seine Schönheit selbst aufrichtig vorzuleben. Wenn wir ihnen das Gebet erklären, sollen sie sehen, dass wir selbst beten. Wenn wir ihnen das Fasten beibringen, sollen sie sehen, dass auch wir fasten. Im Koran heißt es: „ Wollt ihr die Menschen zum Guten aufrufen und eure eigenen Seelen vergessen, wo ihr doch die Schrift lest? Habt ihr denn keine Einsicht? “ [2] Dieser Koranvers zeigt uns, dass unsere Worte und unser Verhalten übereinstimmen müssen. Was wir selbst nicht leben, hinterlässt in den Herzen unserer Kinder keine Wirkung. Wenn wir unsere Familie zur Anbetung Allahs ermutigen, müssen auch wir unsere eigenen Pflichten standhaft und entschlossen erfüllen. Kinder orientieren sich stärker am Verhalten ihrer Eltern als an ihren Worten. Der beste Rat, den wir ihnen geben können, ist deshalb ein vorbildliches Leben, das durch Glauben und Gottesdienst schön wird. Liebe Geschwister! Unsere Kinder brauchen nicht nur Freunde. Sie brauchen auch liebevolle und barmherzige Eltern, die ihnen den richtigen Weg zeigen und ihnen klare Grenzen vermitteln. Deshalb müssen wir ihnen unseren Glauben, einen guten Charakter, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit beibringen. Ebenso müssen wir ihnen einen bewussten Umgang mit Privatsphäre und persönlichen Grenzen vermitteln. Dabei sollten wir ihnen immer mit Liebe, Geduld und Weisheit begegnen. Enes ibn Malik (r) berichtet, wie einfühlsam unser Prophet (s) seine Familie zum Gebet rief: „Wenn der Gesandte Allahs (s) zum Morgengebet ging, kam er sechs Monate lang an der Tür von Fatima vorbei und sagte: ‚Auf zum Gebet, ihr Angehörigen des Hauses!‘ Anschließend las er den Vers: Ihr, Angehörigen des Hauses des Propheten! Allah will die Sünde von euch fernhalten und euch vollkommen reinigen.‘“ [3] Lasst uns alle unsere Kinder gleich behandeln und gleichmäßig lieben. Das Dua der Eltern hat bei Allah großen Wert. Unser Prophet (s) sagte: „ Drei Duas werden ohne Zweifel angenommen: das Dua der Eltern, das Dua eines Reisenden und das Dua eines Menschen, dem Unrecht angetan wurde. “ [4] Gewöhnen wir uns deshalb daran, gute Worte zu sprechen und aufrichtige Duas zu mache – auch dann, wenn wir mal wütend sind. Möge Allah uns und unsere Nachkommen zu Muslimen machen, die anderen durch ihre Worte und ihr Verhalten ein Vorbild sind. Möge er uns allen ein Leben mit Iman und mit einem guten Charakter schenken. Amin! [1] Sure Tahrim, 66:6 [2] Sure Bakara, 2:44 [3] Tirmizi, Tafsir al-Koran, 33 [4] Abu Dawud, Witr, 29 Hutba – Deutsch Hutba – Türkisch Hutba – Arabisch Hutba – Englisch Hutba – Niederländisch Hutba – Französisch Hutba – Schwedisch Hutba – Dänisch SPRACHWAHL SPRACHWAHL Deutsch Türkisch Englisch Französisch Arabisch SUCHE SUCHE SEARCH ARA CHERCHER يطلب SELBSTDARSTELLUNG DUYURU PUBLIKATIONEN PUBLIKATIONEN MAGAZINES YAYINLARIMIZ IRFAN EVLERI