Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
The Drava flows through my veins: we are fighting to save the Amazon of Europe from factory farms
ohne Namen ·
Greenpeace International ·
2026-10-08
· Amsterdam
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Verantwortung · tragend
Industrielle Tierhaltung bedroht einzigartige Ökosysteme und ländliche Gemeinschaften, weil Konzerne Profit über ökologische und soziale Verantwortung stellen, und nur gemeinsamer Widerstand kann diese Entwicklung aufhalten.
Das Muster ist erschreckend offensichtlich: reiche Konzerne und Milliardärsmanager setzen massive, verschmutzende Projekte auf ländliche Gemeinden ab und erwarten, dass wir die Folgen still hinnehmen, während sie Profit schlagen.
Der Text beschreibt die persönliche Bindung der Künstlerin Kristina Pongrac an den Fluss Drava in Nordkroatien und deren ökologische Bedeutung als Teil eines UNESCO-Biosphärenreservats. Er benennt die geplante Errichtung einer industriellen Hühnerfarm mit 1,8 Millionen Tieren pro Jahr in unmittelbarer Nähe des Flusses als zentrale Bedrohung. Die Autorin schildert, wie eine lokale Bürgerinitiative Widerstand organisiert hat, um die Genehmigung zu verhindern. Der Text verweist auf weitere ähnliche Konflikte in Kroatien und rahmt das Problem als systemisches Muster, bei dem Konzerne ländliche Gemeinden belasten. Er fordert Entscheidungsträger auf, die Erweiterung industrieller Viehwirtschaft zu stoppen und nachhaltige Alternativen zu fördern. Die Kernbotschaft verbindet lokalen Naturschutz mit einem Appell an die internationale Öffentlichkeit zur Solidarität.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
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Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
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vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
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es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
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auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Solidarisch an der Seite der Initiative stehen (gesellschaftlich)
- Die Petition unterschreiben (gesellschaftlich)
- Entscheidungsträger zum Stopp neuer industrieller Viehwirtschaft drängen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 2 von 3, benannt: reiche Konzerne und Milliardärsmanager
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Der menschliche Körper besteht zu etwa 71 % aus Wasser. Wenn man sich meinen Arm ansieht, wird man ein Tattoo des Flusses Drava sehen. Eine Karte aus dem 19. Jahrhundert, als er noch ein miteinander verbundes Netz aus Kanälen war, das sich über die gesamte Region erstreckte. Das Tattoo umschließt meinen Arm an einem Punkt, der 71 % des Weges nach oben an meinem Körper markiert. Für mich ist es eine Erinnerung daran, dass Wasser die Grundlage allen menschlichen Lebens ist, und ein Symbol meiner tiefen, unzerbrechlichen Verbindung zu diesem Fluss.
Ich bin eine Künstlerin, die im nördlichen Kroatien lebt, neben dem Fluss Drava. Ich bin hier aufgewachsen und wurde zu einer Ökokünstlerin, die Kreativität und Nachhaltigkeit erforscht, hervorgegangen aus der tiefen Verbindung, die ich zur Natur hier habe. Aber leider könnte dieses einzigartige ökologische Paradies bald in eine Industriezone verwandelt werden, da riesige industrielle Tierfarmen in der gesamten Region zu erscheinen begonnen haben.
Kristina am Ufer der Drava © Greenpeace
Die „Amazonas Europas" ist durch die Agrarindustrie bedroht
Für mich ist die „Amazonas Europas" nicht nur ein einprägsamer Slogan. Dieser Abschnitt des Flusses Drava ist Teil eines grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservats, das sich über mehrere Länder erstreckt. Es ist ein wahrhaft außergewöhnliches, lebendiges und biologisch vielfältiges Ökosystem. An der Stelle, an der die Drava auf den Fluss Mura trifft, bildet sich eine einzigartige Landschaft: ein Mosaik aus üppigen Sümpfen, Kiesbänken und Feuchtbiotopen mit einer reichen Flora und Fauna. Als ornithologisches Reservat dient es als wichtiger Rastplatz für Zugvögel, mit einem lebhaften Luftleben jeden Frühling und Herbst. Hier leben ikonische Arten wie der majestätische Weißstorch, der Schwarzstorch und Möwen.
Die Drava ist seit so langer Zeit Teil meines täglichen Lebens, wie ich mich erinnern kann. Als ich hier aufwuchs, war der Fluss der Anker unseres Daseins. Im Sommer kühlten wir uns in seinen Wassern ab, entspannten an seinen Ufern, paddelten und kajakten. Viele Einheimische fangen hier Fische und bringen Fisch aus dem Fluss direkt auf ihre Familientische.
Als Künstlerin bin ich fasziniert von unserer lokalen Tradition der Naiven Kunst, einer Bewegung des 20. Jahrhunderts, die vor allem mit Autodidakten in Verbindung gebracht wird und den Zugang zum künstlerischen Ausdruck über akademische und institutionelle Kreise hinaus erweiterte. In vielen dieser Kunstwerke erscheinen der Fluss und seine umgebende Tierwelt als wiederkehrende und zentrale Motive, die seine Zentralität für das Leben der Einheimischen darstellen. Der Fluss ist nicht nur Teil unserer kulturellen Identität; er hat die Geschichte, die Lebensgrundlagen und das soziale Gefüge unserer Gemeinschaften geformt – von der Mühlenarbeit und dem Goldwaschen bis hin zur Fischerei, dem Transport und anderen flussbasierten Tätigkeiten.
Kristina findet eine kleine Schlange unter den Wurzeln eines Baumes am Ufer der Drava. © Greenpeace
Ein Monster am Ufer: 1,8 Millionen Hühner und massive Verschmutzung
Es ist erschreckend zu erkennen, was für unser Zuhause geplant ist. Wenige hundert Meter von den Ufern dieses unberührten Flusses entfernt wird eine kolossale industrielle Hühnerfarm gebaut.
Die Umweltverträglichkeitsprüfung besagt, dass eine erstaunliche Zahl von 1,8 Millionen Hühner jedes Jahr auf ihrem Weg zur Schlachtung durch diese Fabrikfarm gehen werden und dabei mehr als eine Million Liter Abwasser pro Jahr erzeugen. Diese Zahlen sind erschütternd. Eine Anlage dieses Ausmaßes hat nirgendwo ihren Platz, geschweige denn direkt neben einem geschützten Biosphärenreservat. Und doch, schockierenderweise, liegt dieser Standort nicht neben nur einem Reservat; sieben geschützte Gebiete existieren innerhalb von 2 km von der Farm. Wenn eine Anlage dieser Größe so nah an so vielen wichtigen Reservaten gebaut werden kann, dann ist der Begriff „geschütztes Gebiet" bedeutungslos.
Für diejenigen von uns, die hier leben, sind der Fluss und sein Ökosystem in unser tägliches Leben verwoben. Der Bau einer riesigen Fabrikfarm so nah am Ufer droht diese Bindung für immer zu durchtrennen und sauberes Wasser und blühende Lebensräume durch industriellen Abfall zu ersetzen.
Gewöhnliche Menschen organisieren Widerstand
Als wir zum ersten Mal von diesen Plänen erfuhren, begannen einige von uns in der Gemeinschaft, Fragen zu stellen und Informationen zu sammeln. Schritt für Schritt wurden diese ersten Anfragen zu organisiertem Widerstand.
Gemeinsam haben wir die Građanska Inicijativa Legrad – Donja Dubrava gegründet. Wir sind nur eine kleine Gruppe gewöhnlicher Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Herkunft, die durch unsere Liebe zum Fluss Drava vereint sind, um unser Land zu schützen. Einige organisieren Veranstaltungen, andere recherchieren Daten, konsultieren Anwälte, stehen im Kontakt mit den lokalen Behörden oder halten öffentliche Reden.
Keiner von uns hätte erwartet, sich inmitten einer Kampagne mit so hohen Einsatz zu befinden. Wir haben keinen Konflikt oder öffentliche Aufmerksamkeit gesucht. Die meisten von uns fühlen sich unwohl, wenn sie öffentlich sprechen. Aber wir konnten nicht tatenlos zusehen, wie sie den Ort zerstören, den wir lieben. Wir sind ins Rampenlicht getreten, weil wir wissen, dass es zu spät sein wird, wenn wir uns nicht jetzt für unser Zuhause einsetzen.
Deshalb haben wir Proteste, Festivals und Veranstaltungen organisiert. Und vor einigen Monaten organisierten wir einen Flashmob am Zusammenfluss der Flüsse Mura und Drava, einem natürlichen Klassenzimmer zum Verständnis der Flussdynamik. Dort bildeten wir ein riesiges SOS-Zeichen. Denn unser Fluss ist in Gefahr, und wir brauchen eure Hilfe.
SOS-Zeichen und Kajaks am Zusammenfluss der Flüsse Drava und Mura. © Građanska Inicijativa Legrad – Donja Dubrava
Industrielle Tierfabriken setzen korporative Macht auf ländliche Gemeinden ab
Unsere Geschichte in Legrad – Donja Dubrava ist kein Einzelfall. In ganz Kroatien sind Dutzende ländlicher Gemeinden derselben Bedrohung ausgesetzt.
Im nahegelegenen Dorf Apatija wird eine weitere riesige Tierfabrik geplant und den Einwohnern aufgezwungen. Rund 160 km südlich, in der Nähe der Stadt Sisak, stießen Pläne für ein kolossales Mega-Projekt, das darauf abzielt, rund 100 Millionen Hühner pro Jahr zu produzieren (das Vierfache der jährlichen kroatischen Produktion), auf heftigen lokalen Widerstand und konnten Teile der Entwicklung erfolgreich stoppen. Das beweist, dass, wenn Gemeinden sich vereinen, die Macht der Menschen wirkt, und wir werden nicht ruhen, bis diese Projekte endgültig gestoppt sind.
Das Muster ist erschreckend offensichtlich: reiche Konzerne und Milliardärsmanager setzen massive, verschmutzende Projekte auf ländliche Gemeinden ab und erwarten, dass wir die Folgen still hinnehmen, während sie Profit schlagen.
Dies ist nicht nur eine Reihe isolierter lokaler Konflikte; es ist ein systemisches Problem, das auf der ganzen Welt stattfindet und systemische Lösungen erfordert. Das beginnt damit, Entscheidungsträger dazu zu drängen, jede neue industrielle Viehwirtschaftserweiterung zu stoppen.
Lokale Teilnehmer beim Kayaktivismus auf der Drava. © Građanska Inicijativa Legrad – Donja Dubrava
Für die Zukunft unserer Gewässer eintreten
Wir sind keine Anwälte, wissenschaftlichen Experten oder professionellen Aktivisten. Wir sind einfach lokale Menschen, die vom System im Stich gelassen wurden und gezwungen sind, Stellung zu beziehen. Es ist an der Zeit, dass unsere Vertreter ihre Verantwortung übernehmen und unsere Interessen über korporative Profite stellen.
Wir wollen, dass der Zusammenfluss von Mura und Drava so bleibt, wie er heute ist: sauber, wild und voller Leben. Wo zukünftige Generationen Freude und Frieden in seinen Gewässern finden. Damit lokale Künstler weiterhin seine Landschaften malen und unsere Kinder nach der Schule im Fluss schwimmen und an seinen Ufern spielen, in Harmonie mit dem Ökosystem lebend.
Deshalb kämpfen wir, und deshalb werden wir nicht nachgeben. Bitte steht solidarisch an unserer Seite: helft uns, die Drava zu retten!
Stoppt Big Meat and Dairy
Es ist an der Zeit, die Lügen der Konzerne zu durchschauen, die landwirtschaftlichen Emissionen zu senken und den Weg zu einer nachhaltigen Agroökologie einzuschlagen.
Jetzt unterschreiben!
Kristina Pongrac ist Künstlerin und lokale Umweltverteidigerin aus der Drava-Region in Kroatien. Als Mitglied der Građanska Inicijativa Legrad – Donja Dubrava erforscht ihre Arbeit die Schnittstelle zwischen Naturschutz, Volkskunst und basisorientiertem Widerstand der Gemeinden. Erfahren Sie mehr über Kristinas Arbeit hier.
Wortlaut im Original
The human body is roughly 71% water. If you look at my arm, you will see a tattoo of the Drava River. A map from the 19th-century, when it was still an interconnected network of channels weaving across the whole region. The tattoo wraps around my arm at a point marking 71% of the way up my body. For me, it is a reminder that water is the foundation of all human life, and a symbol of my deep, unbreakable connection to this river.
I am an artist based in Northern Croatia, next to the Drava river. I grew up here and became an eco-artist, exploring creativity and sustainability, emerging from the deep connection I have to nature here. But unfortunately, this unique ecological paradise could soon be transformed into an industrial zone, as vast factory farms have started popping up across the region.
Kristina on the river bank of Drava © Greenpeace
The “Amazon of Europe” is under threat from Big Ag
For me “The Amazon of Europe” is not just a catchy slogan. This stretch of the Drava River is part of a cross-border UNESCO Biosphere Reserve, spanning multiple countries. It is a truly extraordinary, vibrant, and biologically diverse ecosystem. At the point where the Drava meets the Mura River, it forms a unique landscape: a mosaic of lush marshes, gravel banks, and wetland habitats with abundant flora and fauna. As an ornithological reserve, it acts as a vital stopover for migratory birds, with a vivid aerial life every spring and autumn. It is home to iconic species like the majestic white-tailed eagle, the black stork and terns.
The Drava has been part of my daily life for as long as I can remember. Growing up here, the river was the anchor of our existence. In summer, we cooled off in its waters, relaxed on its banks, paddled, and kayaked. Many locals fish here, putting food from the river directly onto their family tables.
As an artist, I am fascinated by our local tradition of naive art , a 20th century movement associated primarily with self-taught artists who broadened access to artistic expression beyond academic and institutional circles. In many of these artworks, the river and its surrounding wildlife appear as recurring and central motifs representing its centrality to the lives of local people. The river is not merely part of our cultural identity; it has shaped the history, livelihoods and social fabric of our communities – from milling and gold panning to fishing, transport and other river-based activities.
Kristina finding a small snake under the roots of a tree at the Drava river bank. © Greenpeace
A monster on the riverbank: 1.8 million chickens and massive pollution
It is horrifying to realize what is being planned for our home. A few hundred meters from the banks of this pristine river, a colossal industrial chicken farm is under construction.
The environmental impact assessment states that an astonishing 1.8 million chickens will pass through this factory farm every year on their way to slaughter, generating more than a million liters of wastewater annually. These numbers are staggering. A facility of this scale has no place anywhere, let alone right next to a protected biosphere reserve. Yet, shockingly, this site is not next to just one reserve; seven protected areas exist within 2km of the farm. If a facility of this size can be built so close to so many vital reserves, then the term ‘protected area’ is meaningless.
For those of us who live here, the river and its ecosystem are woven into our daily lives. Building a giant factory farm so close to the riverbank threatens to sever that bond forever, replacing clean water and thriving habitats with industrial waste.
Ordinary people organising resistance
When we first discovered these plans, a few of us in the community started asking questions and gathering information. Step by step, those initial inquiries turned into organized resistance.
Together, we formed Građanska Inicijativa Legrad – Donja Dubrava. We are just a small group of ordinary citizens from different backgrounds, united by our love for the Drava River to protect our land. Some organise events , others research data, consult with lawyers, liaise with local authorities, or deliver public speeches.
None of us expected to find ourselves in the middle of a high-stakes campaign like this. We didn’t seek out conflict or public attention. Most of us feel uncomfortable speaking in public. But we could not sit back and watch them destroy the place we love. We stepped into the spotlight because we know that if we don’t stand up for our home now, tomorrow will be too late.
That is why we have been organising protests, festivals, and events. And a few months ago, we organised a flashmob beside the confluence of the Mura and Drava Rivers, a natural classroom for understanding river dynamics. We formed a giant SOS sign there. Because our river is in danger, and we need your help.
SOS sign and kayaks on the confluence of Drava and Mura rivers. © Građanska Inicijativa Legrad – Donja Dubrava
Factory farms are parachuting corporate power onto rural communities
Our story in Legrad – Donja Dubrava is not an isolated case. Across Croatia, dozens of rural communities are facing the same threat.
In the nearby village of Apatija, another giant factory farm is being planned, and forced onto local residents. Around 160 km south near the city of Sisak, plans for a colossal mega-project aiming to produce around 100 million chickens a year (four times Croatia’s annual production) were met with fierce local resistance, successfully halting parts of the development. It proves that when communities unite, people power works, and we will not rest until these projects are stopped for good.
The pattern is glaringly obvious: wealthy corporations and billionaire executives parachute massive, polluting projects onto rural communities, expecting us to quietly suffer the consequences while they extract profit.
This is not just a series of isolated local conflicts; it is a systemic problem that is happening all over the world and it demands systemic solutions. That starts by pushing decision-makers to stop any new industrial livestock expansion from happening.
Locals participating in the kayaktivism on the Drava river. © Građanska Inicijativa Legrad – Donja Dubrava
Standing up for the future of our waters
We are not lawyers, scientific experts, or professional activists. We are simply local people who have been let down by the system and forced to make a stand. It is time for our representatives to step up and defend our interests over corporate profits.
We want the confluence of Mura and Drava to remain as it is today: clean, wild, and filled with life. Where future generations find joy and peace in its waters. For local artists to keep painting its landscapes and our children to grow up swimming in the river after school and playing on its shores, living in harmony with the ecosystem.
That is why we fight, and that is why we will not back down. Please stand in solidarity with us: help us save the Drava!
Stop Big Meat and Dairy
It’s time to cut through corporate lies, cut agriculture emissions and shift towards sustainable agroecology.
Sign now!
Kristina Pongrac is an artist and local environmental defender from the Drava region in Croatia. As a member of Građanska Inicijativa Legrad – Donja Dubrava, her work explores the intersection of nature protection, folk art, and grassroots community resistance. Learn more about Kristina’s work here .