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Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Flowers

ohne Namen · St Martin-in-the-Fields London - Sermons und Thought for the Week · 2026-10-04 · London · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Hoffnung · tragend Dankbarkeit

Blumen und das gemeinsame Blumenfest sind Zeichen der unerschöpflichen Größe Gottes und der christlichen Berufung, in der Gemeinschaft zu blühen und Hoffnung zu stiften.

Blumen sind große Gleichnisse des christlichen Evangeliums und unserer Berufung, „zu blühen, wo wir gepflanzt sind". Sie sind wahrhaft Zeichen der Auferstehung und der Hoffnung.

Der Text beschreibt das Blumenfest Flowers-in-the-Fields an der Kirche St Martin-in-the-Fields im Rahmen des 300. Jubiläums. Der Sprecher berichtet über die Organisation durch den Kirchenvorsteher Jeff und die breite Beteiligung der Gemeinde. Er erzählt von seiner persönlichen Vorliebe für frische Blumen und seiner ersten Gartenarbeit in einem neuen Zuhause. Blumen werden als Gleichnis des christlichen Evangeliums gedeutet, insbesondere im Sinne des Auftrags, dort zu blühen, wo man gepflanzt ist. Ein Zitat aus dem Gedicht 'God's Grandeur' von Gerard Manley Hopkins wird angeführt, um die unerschöpfliche Frische der Natur und die Größe Gottes darin zu betonen. Der Text schließt mit einer Einladung zum Fest vom 15. bis 17. Oktober.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen (erschlossen)
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis (erschlossen)
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
2 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Überall rund um St Martin-in-the-Fields kann man im Moment das Wort „Blumen" hören. Jeff, unser Kirchenvorsteher, der die Logistik dafür so brillant koordiniert, wer und was wohin kommt, für Flowers-in-the-Fields, das Blumenfest, das im Rahmen der Feierlichkeiten zum 300. Jahrestag von St Martin-in-the-Fields stattfindet, hat mir gesagt, dass er in den letzten Wochen gelebt, geschlafen und Blumen geträumt hat. So viele Teile der St Martin's-Community nehmen teil oder sind vertreten. Blumen und Blumenfeste sind echte Gemeinschaftsveranstaltungen, und rund um den Ort ist so viel Aufregung und Kreativität am Werk. Ich habe immer frische Blumen geliebt. Da ich so viele Jahre in der 6 St Martin's Place gelebt habe, ohne Garten, war meine große Extravaganz, Blumen für meine Wohnung zu kaufen, mit der Ausrede, dass ich etwas Natürliches brauchte, von Gott entworfen, in meinem Zuhause. Manchmal brachte Anne die Blumen mit, die von Arrangements in der Kirche übrig geblieben waren, und stellte sie vor meine Tür – ich liebte sie. Jetzt in meinem neuen Zuhause in der Nähe von Finsbury Park beginne ich nach einem sehr trockenen Sommer mit meiner ersten Gartenarbeit. Manche Leute, die ich kenne, haben wirklich einen grünen Daumen, und alles, was sie berühren, scheint zu gedeihen und zu blühen. Ich entdecke bereits, dass es nicht so einfach ist – aber eine Blume zu beobachten, wie sie wächst, Knospen treibt, blüht und sich mit Duft und Farbe füllt, wird eine so schöne, wundersame Sache sein. Blumen sind große Gleichnisse des christlichen Evangeliums und unserer Berufung, „zu blühen, wo wir gepflanzt sind". Sie sind wahrhaft Zeichen der Auferstehung und der Hoffnung. In seinem Gedicht „God's Grandeur" beschreibt Gerard Manley Hopkins die brutal zerstörerische Wirkung, die die Menschheit auf die natürliche Welt ausübt, aber dann bricht sein Gedicht mit Hoffnung auf mit diesen wunderschönen Worten: „But for all this, nature is never spent; There lives the dearest freshness deep down things…." Die Welt ist tatsächlich erfüllt von der Größe Gottes – und Sie werden die Farbe, Form, das Muster, die Feinheit, den Duft und das Wunder dieser Größe und der Gemeinschaft, die sie inspiriert, bei Flowers-in-the-Fields in St Martin's vom 15. bis 17. Oktober sehen. Nicht zu verpassen! Revd Richard Carter
Wortlaut im Original
Everywhere around St Martin-in-the-Fields at the moment you can hear the word ‘flowers’. Jeff, our churchwarden, who is so brilliantly coordinating the logistics of who and what goes where for Flowers-in-the-Fields, the flower festival taking place as part of St Martin-in-the-Fields’ 300th year anniversary celebrations, told me for the last few weeks he has been living, sleeping and dreaming flowers. So many parts of the St Martin’s community is taking part or represented. Flowers and flower festivals are real community events and around the place there is so much excitement and creativity at work. I have always loved fresh flowers. Living at 6 St Martin’s Place for so many years with no garden, my great extravagance was to buy flowers for my flat, with the excuse that I needed something natural, designed by God in my home. Sometimes Anne used to bring the flowers left over from arrangements in church and leave them at my door – I loved them. Now in my new home near Finsbury Park after a very dry summer I am beginning work on my first garden. Some people I know really do have green fingers and everything they touch seems to flourish and bloom. I’m discovering already it’s not so easy- but to watch a flower grow, bud, bloom and fill out with fragrance and colour will be such a beautiful, miraculous thing. Flowers are great parables of the Christian Gospel and our calling to ‘bloom where we are planted’. They are truly signs of resurrection and hope. In his poem, God’s Grandeur, Gerard Manley Hopkins describes the brutally destructive effect that humanity is having on the natural world, but then his poem bursts open with hope with these beautiful words: But for all this, nature is never spent; There lives the dearest freshness deep down things…. The world is indeed charged with the grandeur of God- and you will see the colour shape, pattern, intricacy, fragrance and miracle of that grandeur and the community it inspires at Flowers-in-the-Fields at St Martin’s from 15-17 October. Not to be missed! Revd Richard Carter