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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

From Bad to Better

ohne Namen · Bill McKibben – The Crucial Years · 2026-10-09 · Quelle

Hoffnung · Hauptbotschaft Verantwortung · tragend Wissen · tragend

Die aktuelle Eskalation klimatischer Extremereignisse und geopolitischer Konflikte zwingt die Menschheit in eine historische Entscheidung, bei der die sofortige und politische Mobilisierung zur Abkehr von fossilen Brennstoffen die einzige Möglichkeit ist, eine noch größere Katastrophe abzuwenden.

Wir hatten natürlich reichlich klimabedingte Katastrophen, wahrscheinlich beginnend mit Katrina. Aber diese werden anders sein, weil sie die ersten in einer Periode sind, in der eine Alternative zu fossilen Brennstoffen nun leicht vorstellbar und günstig bereitzustellen ist.

Der Text beschreibt die aktuelle Erschöpfung des Autors angesichts der eskalierenden Klimakrise, insbesondere eines historischen El-Niño-Ereignisses, das zu extremen Wetterphänomenen, Hungersnöten und dem Tod von Millionen Menschen führen wird. Es werden konkrete Daten zu Meeresoberflächentemperaturen, Waldbränden in Südostasien und dem Rückgang von Pinguinkolonien zitiert, um die Dringlichkeit der Lage zu unterstreichen. Der Autor verknüpft diese ökologische Krise mit geopolitischen Konflikten, insbesondere der Schließung der Straße von Hormus, die Entwicklungsländer dazu zwingt, ihre Energiewende zu beschleunigen. Als Gegenpol zur Verzweiflung wird auf Umfragedaten aus Großbritannien verwiesen, die zeigen, dass konkrete Informationen über die Klimakrise die öffentliche Besorgnis und das Handlungsbemühen deutlich steigern. Der Text argumentiert, dass die Menschheit nun die technologische und wirtschaftliche Möglichkeit besitzt, schnell auf fossile Brennstoffe zu verzichten, wenn sie die Gefahr anerkennt. Die Botschaft richtet sich an die Leserschaft als Appell, die Krise ernst zu nehmen und politische Maßnahmen auf Notstandsebene zu fordern, da die aktuellen Ereignisse eine Vorschau auf das normale Wetter der 2030er Jahre darstellen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Ich habe offen darüber gesprochen, in letzter Zeit ein wenig erschöpft und verzweifelt zu sein (wenn man unter „offen“ versteht, einen Essay darüber auf der Sonntags-Opinion-Seite der Times zu veröffentlichen). Ein Teil davon ist das ständig wachsende Gefühl, dass die KI außer Kontrolle gerät (hört euch das Interview von Ezra Klein mit David Robinson von gestern an), und ein Teil davon ist die psychische Belastung durch die täglichen Mitteilungen unseres Landesführers (heute: Jeder, der den „weit akzeptierten neuen und genaueren Begriff Superintelligenz“ nicht verwendet, ist DER FEIND). Und ein großer Teil davon sind die Nachrichten aus der physischen Welt. Ich werde heute mit diesem harten wissenschaftlichen Update beginnen, aber ich verspreche, dass ich nicht dort aufhören werde – der Bogen dieses kurzen Essays wird sich in Richtung des Hoffnungsreicheren neigen. Denn es gibt Wege zu kämpfen, und dies ist der Moment, es zu tun, und weil ihr, wenn ihr wie ich seid, gerade jetzt etwas von diesem Geist braucht. Dieses Ding ist eine Liebesarbeit, aber wenn ihr in einer finanziellen Lage seid, ein moderat preiswertes und freiwilliges Abo abzuschließen, danke ich euch. Ich habe keine Stofftasche, die ich zu eurer Sammlung hinzufügen könnte; nur meinen Dank. Nun, um mit den schwierigen Dingen zu beginnen: Neue Daten von heute machen immer deutlicher, dass dies ein historisches El Niño werden wird – wie Evan Bush berichtet. Die Meeresoberflächentemperaturen sind in diesem Herbst auf Rekordniveau im tropischen Pazifik gesprungen, ein Zeichen dafür, dass sich das Muster weiter verstärkt. In der Region, in der der El-Niño-Trend typischerweise gemessen wird, liegen die Temperaturen 6,1 Grad Fahrenheit über dem Normalwert. In ihrem neuesten Update sagte die National Oceanographic and Atmospheric Agency, das Muster werde sich verstärken und es bestehe eine 90-prozentige Chance auf ein „sehr starkes Ereignis“ in diesem Herbst und Winter, mit einer 75-prozentigen Chance, ein historisches Ereignis zu werden, das größer ist als jedes El Niño seit 1950. Sascha Pare lieferte weitere Details: Die Meeresoberflächentemperatur in einem wichtigen Abschnitt des zentralen äquatorialen Pazifiks hat nun alle vorherigen aufgezeichneten Temperaturen für diese Region übertroffen und übersteigt zum ersten Mal 86 Grad Fahrenheit (30 Grad Celsius), laut vorläufigen Daten, die am Montag (5. Oktober) veröffentlicht wurden. Genauer gesagt traten diese Temperaturen in der Niño-3.4-Region auf, die sich zwischen 5 Grad nördlicher und 5 Grad südlicher Breite sowie 120 Grad westlicher und 170 Grad westlicher Länge befindet. Wenn ihr einen Blick werfen möchtet, hier ist ein Temperaturdiagramm aus einer anderen Region des Pazifiks. Die rote Linie ist dieses Jahr. Es ist nichts wie alles, was wir je zuvor gesehen haben. UNICEF sagte am Dienstag, dass sie erwarten, dass 347 Millionen Kinder in fast 100 Ländern Überschwemmungen oder Dürre ausgesetzt sein werden. „Für Kinder ist El Niño weit mehr als ein Wettermuster. Es kann zu erhöhter Vertreibung, Unterernährung, Wassermangel und Krankheitsausbrüchen führen. Kinder sind auch dem Risiko ausgesetzt, dass Schulen schließen, während Familien zusätzliche finanzielle Schwierigkeiten erleben könnten“, sagte Catherine Russell, die die Agentur leitet. Das Climate Impact Lab an der University of Chicago sagt nun voraus, dass allein die Hitze – ganz zu schweigen von Überschwemmungen und Stürmen – im Laufe eines Jahres 451.000 Menschen töten könnte. „Die Schätzung von 451.000 Menschen ist eine so große Zahl, dass sie betäubend wirken kann, aber sie besteht aus Eltern und Kindern, Großeltern und Nachbarn, Menschen, die zur Arbeit gehen, Familien pflegen und ihr Leben leben“, sagte Michael Greenstone, Mitbegründer des Climate Impact Lab und Professor an der University of Chicago, der den Bericht mitverfasst hat. Inzwischen hat das World Food Programme geschätzt, dass etwa 50 Millionen Menschen in akute Hungersnot getrieben werden, da El Niño die Ernten auf der ganzen Welt reduziert. Diese Art von Auswirkungen werden bereits gespürt: Die schlechteste Luft der Welt ist heute in Singapur und Malaysia, weil ein großer Teil des von Dürre heimgesuchten Indonesiens in Flammen steht. Große Teile Südostasiens sind in den letzten Wochen in erstickendem Smog gehüllt, während Indonesien mit einer der schlimmsten Waldbrandsaisons der letzten Jahre kämpft. Die unkontrollierten Brände rühren von der langjährigen Anwendung der Rodungs- und Brandrodungswirtschaft, aber die Brandbedingungen wurden durch ein sich verstärkendes El Niño verschärft, das die Landschaft austrocknet. Die Anzahl der Hotspots im vergangenen Monat war die höchste seit 2015, als eine regionale Smognotlage zu weitreichenden Störungen und diplomatischen Spannungen führte, so die Feuerüberwachungsplattform SiPongi des Forstministeriums. Und natürlich sind nicht nur Menschen betroffen. Aktive Brände bedecken die Hälfte des Lebensraums der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans in der gesamten Region. Prya Bisambahr berichtet, dass Rettungskräfte in Indonesien finden Orang-Utans mit Verbrennungen, schwerem Durst und Atemproblemen, während Brände ihre Waldheime zerstören. Einige Mütter sind mit Babys, die sich noch an sie klammern, entkommen. Diese Art von Schaden ist natürlich endemisch – eine neue Studie dieser Woche ergab, dass die größte Pinguinkolonie der Welt seit 2011 um zwei Drittel zurückgegangen ist, weil „vom Menschen verursachte Erwärmung die Wintertemperaturen auf und um die Antarktische Halbinsel auf 5 °C über dem vorindustriellen Niveau angehoben hat, eine der schnellsten Steigerungen weltweit.“ Ich war in dieser Kolonie, bevor sie zusammenbrach; es zerreißt mir das Herz, an ihr Ende zu denken, genau wie es mir das Herz zerreißt, Bilder aus dieser Woche aus Guatemala zu sehen, wo Rekordniederschläge durch El Niño zu Erdrutschen führten, die Häuser zerstörten. El Niño, wahrscheinlich durch den Klimawandel verschärft und definitiv auf bereits überhitzten Meeren reitend, wird die Temperaturen an Orte heben, die kein Mitglied unserer Art bisher erlebt hat. Es wird eine Vorschau auf das normale Wetter um 2035 oder 2040 sein. Es wird düster sein. Und es kann auch – und hier beginnt der Bogen sich ein wenig zu biegen, also Kopf hoch – uns eine Chance geben zu sehen, ob der Mensch zur Stelle sein kann. Wir hatten natürlich reichlich klimabedingte Katastrophen, wahrscheinlich beginnend mit Katrina. Aber diese werden anders sein, weil sie die ersten in einer Periode sind, in der eine Alternative zu fossilen Brennstoffen nun leicht vorstellbar und günstig bereitzustellen ist. Wenn die Menschheit beschließt, schnell zu handeln, kann sie es. Und die Anerkennung der Gefahr spielt dabei eine Rolle. Wir hatten im vergangenen Sommer in Westeuropa eine Art kontrolliertes Experiment, bei dem die Temperaturen ihr bisher höchstes Niveau erreichten. Wie Ajit Naranjan berichtet: Der Bericht stellte fest, dass mindestens 60 % Westeuropas in diesem Sommer an 17 Tagen Temperaturen über 30 °C durchlitten. Im Jahr 2003, einem Jahr, das ebenfalls von heftiger Hitze geprägt war, wurde dies an 11 Tagen beobachtet, und im Jahr 2025 an nur sieben Tagen. Die starke Hitze führte zu einem rekordverdächtigen Zeitraum von 13 Tagen mit „sehr starkem“ Hitzestress in Westeuropa … „Die Folgen reichten weit über Temperaturrekorde hinaus – sie betrafen die Wasserverfügbarkeit, Energiesysteme, den Verkehr, Ökosysteme und die menschliche Gesundheit“, sagte Samantha Burgess, Klimawissenschaftlerin beim Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen. „Da das Klima weiter erwärmt, unterstreichen Ereignisse wie diese die Bedeutung des Aufbaus von Resilienz gegenüber zunehmend vernetzten Klimarisiken.“ Zusammengesetzte Extreme von Hitze, Dürre und Feuer erwiesen sich als besonders schädlich. Die europäischen Meeresoberflächentemperaturen brachen in diesem Sommer ebenfalls Rekorde, so der Bericht, während die Flüsse des Kontinents ihre niedrigsten Sommerabflüsse in mehr als 30 Jahren verzeichneten. Heißes Wetter und weit verbreitete Dürre halfen Waldbränden, außer Kontrolle zu geraten. Und im Gegenzug scheint dies die Einstellungen verändert zu haben. Lorraine Whitmarsh und Bella Zanin haben gerade neue Umfragedaten aus dem Vereinigten Königreich veröffentlicht: Hohe Temperaturen machten mehr als 50 % der Briten ängstlicher in Bezug auf die Zukunft, einschließlich der Frage, wie heiße Sommer Kinder beeinflussen werden. Eine Umfrage ergab, dass 65 % der britischen Öffentlichkeit nun besorgt über den Klimawandel sind, und nur 16 % unbesorgt. Unter den Anhängern der Reform-Partei lag dieser Wert bei 46 % und unter den Anhängern der Grünen bei 87 %. Umfragen zeigen, dass der Klimawandel und die Umwelt 2026 auf den Sorgenlisten der Menschen stark angestiegen sind, wobei 51 % der Menschen angaben, dass die jüngsten Hitzewellen sie dazu gebracht haben, es für wichtiger zu halten, dass die britische Regierung und Unternehmen den Klimawandel angehen. Wie es der Fall ist, steigt das Handlungsbemühen der Menschen dramatisch an, wenn man sie über die Krise, der wir gegenüberstehen, genau informiert. Pippa Neill berichtet über den Erfolg eines „National Emergency Briefing“ im Vereinigten Königreich – ein Film, der vor zehn Monaten seine Premiere hatte und inzwischen von etwa 185.000 Briten gesehen wurde. Das Team hinter der Veranstaltung sammelte per Crowdfunding Mittel, um das „People’s Emergency Briefing“ zu produzieren, einen Film, der die dringlichen Bedrohungen darstellt, die der Zusammenbruch von Klima und Natur für die Ernährungssicherheit, die Wirtschaft und die öffentliche Gesundheit darstellen. Der Film, der bisher von geschätzten 185.000 Menschen bei mehr als 3.400 Vorführungen gesehen wurde, fordert die Regierung auf, ein Notstand-Briefing in der Prime-Time im Fernsehen über die Klima- und Naturkrise abzuhalten. Von den 13.000 befragten Personen gaben 87 % an, dass das Anschauen des Films sie motivierter zum Handeln gemacht habe. Das Anschauen des Films geht mit einem „substantial shift“ (substanziellen Wandel) im Umweltverständnis und in der Umweltbesorgnis einher. Darüber hinaus sagten 89 % der Menschen, die Regierung solle auf die Krise mit einer Mobilisierung auf Notstandsebene reagieren, ähnlich wie bei der Covid-19-Pandemie oder dem Zweiten Weltkrieg. Die Logik der Klimakrise in der El-Niño-Version verschmilzt mit der Logik der endlosen Krieges um Öl in der Iran-Version. Auf der stets sehenswerten Website OilPrice.Com lieferte Haley Zaremba gestern ein faszinierendes Update über die Auswirkungen des strategischen Fehlschlags von Trumps, Hegseths und Rubios „High-T“ in den wichtigsten Orten der Erde für die klimatische Zukunft. Als die Vereinigten Staaten und Israel im Februar dieses Jahres ihre militärische Offensive gegen den Iran begannen, reagierte der Iran, indem er die Straße von Hormus schloss – durch die an jedem einzelnen Tag ein Fünftel des weltweiten Öl- und GasHandels floss – im Grunde über Nacht. Das plötzliche Verschwinden von 18 Millionen Barrel pro Tag vom globalen Markt verursachte enorme Energieschocks auf der ganzen Welt, insbesondere in den cash-poor (bargeldarmen), importabhängigen Entwicklungswirtschaften. Das Ergebnis war, dass einige der aufstrebenden Volkswirtschaften der Welt ihre Energiesicherheitsstrategien um 180 Grad gedreht haben und ihre sauberen Energiewendungen turboaufladen, um zuverlässige und einheimische Energiequellen bereitzustellen und sich vor zukünftigen globalen Öl- und Gas-Schocks zu schützen. Seit März haben laut Australiens ABC News etwa 25 Länder strukturelle Politiken eingeführt, um die Elektrifizierung zu fördern. Infolgedessen übertreffen viele der Entwicklungswirtschaften der Welt – und sogar einige der ärmsten – die reichste Nation der Welt, wenn es um die Entwicklung sauberer Energien und die Elektrifizierung geht. Wie David Fickling darauf hinweist, ist das schlechte Nachrichten für LNG-Exporte nach Asien, genau die Region, auf die Big Oil bestanden hat, dass sie ihr Wachstum weit in die Zukunft tragen werde: Von hohen Kosten und Versorgungsunsicherheit gestochen, sind die asiatischen Regierungen damit beschäftigt, diese Prognosen ins Feuer zu werfen. Thailand ist das prominenteste Beispiel. Auf dem Papier ist das Land ein Musterbeispiel des Gasmarktes. Sein Wirtschaftsaufschwung in den 1980er und 1990er Jahren ist weitgehend der Erschließung inländischer Felder zuzuschreiben. Methan liefert immer noch fast zwei Drittel der Elektrizität, ein größerer Anteil, als man in gasgetriebenen Giganten wie den USA und Russland sieht. In Shells neuester Prognose ist es die aufregendste Perspektive im aufstrebenden Asien, mit LNG-Importen, die 2040 das Fünffache des heutigen Niveaus betragen werden. Bangkok hat andere Ideen. Nach dem neuesten Strommarktplan der Regierung, der Anfang dieses Monats in Entwurfsform veröffentlicht wurde, wird der Anteil erneuerbarer Energien am Stromnetz innerhalb des nächsten Jahrzehnts von 20 % auf 50 % steigen, bevor er um 2050 auf bis zu 89 % ansteigt. Ein Kerngrund für den Wandel? In den Worten von Energieminister Akanat Promphan, um die Abhängigkeit von „teuren und volatilen Spot-LNG-Importen“ zu verringern. Es ist bei Weitem nicht allein. Schauen Sie sich Bangladesch an, den zweitwichtigsten künftigen Wachstumsmarkt von Shell in der Region. Seine Abhängigkeit von LNG hat die Wirtschaft in den vergangenen Wochen an den Rand des Abgrunds getrieben, wie wir berichtet haben. Der Hauptplan zur Lösung dieser Krise besteht laut Premierminister Tarique Rahman darin, die Solarenergieerzeugung zu steigern und Offshore-Gasexplorationsblöcke zu öffnen, um die letzten Reste aus den inländischen Feldern herauszuholen. „Wir werden keine Verbraucher importierter Energie mehr sein. Wir werden Produzenten von Solarenergie sein“, sagte er dem Parlament Anfang dieses Monats. Andere angebliche Boomtowns sehen nicht viel besser aus. Die Philippinen sind dabei, den Einsatz von Gas als Rückgrat für erneuerbare Energien zu nutzen, anstatt es, wie ursprünglich vorgesehen, als Kern ihres Stromsystems zu betrachten. In Vietnam sieht eine große, versprochene LNG-Flotte zunehmend wie eine Stranded Asset aus, während die Regierung den Forderungen der Entwickler nach außergewöhnlichen Kaufzusagen widersteht, die bis zu 95 % ihrer Verkäufe für bis zu 25 Jahre garantieren. Die grundlegende Quintessenz, so Fickling, ist einfach: Für den größten Teil des vergangenen Jahrzehnts hat das stärkste Argument gegen den Vormarsch der kohlenstofffreien Stromerzeugung zugunsten der Nutzung von Gas als Kompromiss-„Brückenkraftstoff“ sich um das Energiedilemma gedreht – die Vorstellung, dass Stromquellen sowohl sauber, günstig und sicher sein müssen. Für Energieverbraucher reicht es nicht aus, dass ein Windpark niedrige Emissionen hat: Er muss auch bezahlbarer sein und jederzeit verfügbar, wenn er benötigt wird. Heutzutage scheitert LNG an allen drei Punkten. Es war nie sauber, aber heutzutage ist es auch nicht mehr günstig: Allein der Kauf des Gases für eine bestehende Anlage kann mehr kosten als der Bau eines komplett neuen Solar-Plus-Speicher-Systems von Grund auf. Was die Sicherheit betrifft, so zerbrach dieses Argument in dem Moment, als iranische Drohnen etwa ein Fünftel des Weltmarkts abschlossen und asiatische Importeure in Stromausfälle und Stromrationierung stürzten. Wenn Sie zu Ihren Daten ein paar Anekdoten bevorzugen, hier ist eine fröhliche, von Ficklings Bloomberg-Kollegen Javier Blas, einem harten Rohstoffexperten, der gerade eine Kolumne darüber geschrieben hat, warum er schließlich ein Elektroauto gekauft hat, und über den größeren Kontext. Wie er darauf hinweist, Die doppelte Ölkrise von 1973 und 1979 reduzierte das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage dramatisch. Wird der aktuelle Schock dasselbe bewirken? Es ist noch früh, aber die Parallelen sind frappierend. Wie vor 50 Jahren traf die heutige Krise genau dann zu, als technologische, politische und soziale Trends begannen, die Erdölnachfrage zu beeinträchtigen. Wie es der Zufall will, gibt es weitere kriegsbedingte Gründe, auf Elektroautos umzusteigen. Die tapferen Ukrainer haben so viele russische Raffinerien mit Drohnen in Brand gesetzt, dass Moskauer Autofahrer keinen Kraftstoff finden können. Infolgedessen greifen sie zu chinesischen Elektroautos. Sergei Tselikov, Russlands führender Experte für die Automobilindustrie, hat mehr als 20 Fahrzeuge besessen, darunter einen Volvo, einen Volkswagen und einen Range Rover. Alle hatten Benzinmotoren. Aber im Juli, als ukrainische Drohnenschläge gegen Ölraffinerien Fahrer im ganzen Land dazu zwangen, stundenlang an Tankstellen zu warten, kaufte er einen voll elektrischen chinesischen Kleinwagen. Er musste schnell handeln – der Preis des Autos, hergestellt von Great Wall Motor, stieg innerhalb weniger Tage um etwa 2.000 US-Dollar, als die Nachfrage anstieg. „Ich habe versucht, eines meiner Autos zu betanken und bin zu fünf nahegelegenen Tankstellen gefahren, aber sie hatten nur Diesel oder Benzin niedrigerer Qualität“, sagte er, mit Verweis auf die minderwertigen Kraftstoffe, deren Verkauf die Regierung zugelassen hat, um die Engpässe zu beheben. „Ich war einfach zu faul, in der Schlange zu stehen.“ Die große Ausnahme von all diesen Trends ist natürlich die USA, regiert von einem ölbesessenen Regime, das noch immer eine Beverly-Hillbillies-Vision von Stärke durch Rohöl lebt. Im Gegensatz zu den 25 asiatischen Ländern, die eine Strategie für den Übergang zu sauberem Strom skizziert haben, sind wir derzeit in einen Kampf gegen diesen Übergang verwickelt. Die nächste Frage für die Amerikaner ist, ob das Genehmigungsreformgesetz, das letzten Monat plötzlich zum Leben erwachte, der richtige Weg nach vorn ist oder eine Sackgasse – ich habe eine sofortige Analyse angeboten, und ich werde nächste Woche eine tiefere Analyse liefern. Aber es gab zumindest begrenzte gute Nachrichten auf der DC-Seite letzte Woche, als sich die juristischen Beobachter einrichteten, um die mündlichen Verhandlungen in Suncor v. Boulder zu verfolgen, dem Fall vor dem Obersten Gerichtshof, der prüft, ob es einen Weg gibt, von den Ölgesellschaften Entschädigung für die durch ihr Produkt verursachten Schäden zu erhalten – Schäden, von denen sie wussten (und die sie vor der Öffentlichkeit verbargen). Die Analysten, mit denen ich sprach, schienen zumindest vorsichtig optimistisch – die Anhörung war so gut verlaufen, wie es angesichts der rechtsgerichteten, pro-korporativen Zusammensetzung des Gerichts hätte sein können. Wie Amy Howe bei ScotusBlog berichtete, Der die Energieunternehmen vertretende Anwalt Kannon Shanmugam beschrieb die Ansprüche von Boulder als einen „beispiellosen Versuch, das Staatsrecht zur Regulierung globalen Verhaltens zu nutzen“. Die Verfassung, sagte er, verbiete die Anwendung des Staatsrechts auf „bestimmte inhärent föderale Bereiche“, und der Oberste Gerichtshof habe seit langem festgehalten, dass das Bundesrecht Ansprüche auf grenzüberschreitende Verschmutzung regelt. Darüber hinaus, fügte er hinzu, könne ein Staat außerstaatliches Verhalten nicht „ausschließlich auf Grundlage von attenuierten Wirkungen“ regulieren, die es innerhalb des Staates haben könnte. Oberster Richter John Roberts schien jedoch skeptisch. Er schlug sowohl Shanmugam als auch Sarah Harris, der stellvertretenden Generalstaatsanwältin der Vereinigten Staaten, die im Namen der Trump-Regierung im Unterstützung der Energieunternehmen argumentierte, vor, dass es nicht ungewöhnlich sei, dass Klagen auf Verhalten basierten, das außerhalb eines Staates stattfindet, aber breite „Wirkungen“ habe, einschließlich innerhalb des Staates. Er fragte Harris, „was diese Situation von jenen“ anderen Fällen unterscheide, in denen das Gericht es erlaubt habe, Klagen im Staatsgericht fortzusetzen. Harris antwortete, dass Colorado, im Gegensatz zu jenen Kla
Wortlaut im Original
I have been open about feeling a little exhausted and despairing of late (if by open, one means publishing an essay about it on the Sunday oped page of the Times). Part of it is the ever-growing sense that AI is out-of-control (listen to Ezra Klein’s interview with David Robinson yesterday) and part of it is the psychic toll of the daily dispatches from our nation’s leader (today: anyone who doesn’t use the “highly accepted new and more accurate term Super Intelligence is THE ENEMY.”) And much of it is the news from the physical world. I’m going to start with that hard scientific update today, but I promise I’m not going to end there—the arc of this short essay is going to tend towards the more hopeful. Because there are ways to fight, and this is the moment to be doing it, and because if you’re like me you need some of that spirit right now. This thing’s a labor of love, but if you’re in a financial position to take out a modestly priced and voluntary subscription, thank you. I’ve got no tote bag to add to your collection; just my thanks Anyway, to begin with the tough stuff: New data today makes ever clearer this is going to be an historic El Niño—as Evan Bush reports Sea surface temperatures have spiked to record levels in the tropical Pacific this fall, a sign that the pattern continues to strengthen. In the region where the El Niño trend is typically measured, temperatures are 6.1 degrees Fahrenheit higher than normal. In its latest update, the National Oceanographic and Atmospheric Agency said the pattern was strengthening and that there was a 90% chance of a “very strong event” this fall and winter, with a 75% chance of becoming a historic event larger than any El Niño since 1950. Sascha Pare provided more details: The sea surface temperature in a key section of the central equatorial Pacific Ocean has now surpassed all previous temperatures on record for this region, exceeding 86 degrees Fahrenheit (30 degrees Celsius) for the first time, according to preliminary data released Monday (Oct. 5). Specifically, these temperatures occurred in the Niño 3.4 region, located between 5 degrees north and 5 degrees south latitude, and 120 degrees west and 170 degrees west longitude. If you want a look, here’s a temperature graph from elsewhere in the Pacific. The red line is this year. It’s unlike anything we’ve ever seen before. UNICEF said Tuesday that they expect 347 million children in nearly 100 countries will be exposed to flooding or drought. “For children, El Niño is far more than a weather pattern. It can mean increased displacement, malnutrition, water shortages, and disease outbreaks. Children are also at risk of schools closing, while families could experience added financial hardship," Catherine Russell, who heads the agency, said. The Climate Impact Lab at the University of Chicago is now predicting that heat alone—never mind the floods and storms—could kill 451,000 people over the course of a year “The estimate of 451,000 people is such a large number that it can be numbing, but it is made up of parents and children, grandparents and neighbours, people going to work, caring for families, and living their lives,” said Michael Greenstone, co-founder of the Climate Impact Lab and a professor at the University of Chicago, who co-authored the report . Meanwhile, the World Food Programme has estimated that about 50 million people will be pushed into acute hunger as El Niño cuts harvests around the world. These kinds of effects are already being felt: the worst air in the world today is in Singapore and Malaysia because much of a drought-stricken Indonesia is on fire Swaths of Southeast Asia have been clouded in choking smog in recent weeks as Indonesia battles one of its worst wildfire seasons in years. The uncontrolled blazes stem from the long-running use of slash-and-burn agricultural practices, but fire conditions have been exacerbated by an intensifying El Niño that’s parching the landscape. The number of hotspots last month was the highest since 2015, when a regional haze emergency caused widespread disruptions and diplomatic tensions, according to the Forestry Ministry’s fire-monitoring platform SiPongi . And of course it’s not just humans that are affected. Active fires cover half the habitat of critically endangered orangutans across the region. Prya Bisambahr reports that Rescuers in Indonesia are finding orangutans with burns, severe thirst and breathing problems as fires destroy their forest homes. Some mothers have escaped with babies still clinging to them. This kind of damage is endemic of course—a new study this week found that the world’s largest penguin colony has declined by two-thirds since 2011 because “human-driven heating has pushed up winter temperatures on and around the Antarctic peninsula to 5C above preindustrial levels, one of the fastest rises in the world.” I’ve been to this colony, before its collapse; it guts me to think of its demise, just as it guts me to see pictures this week from Guatemala where record rains from El Niño have led to land collapse destroying homes El Niño, likely exacerbated by climate change and definitely riding in on top of already overheated seas, will raise temperatures to places that no member of our species has yet experienced. It will be a preview of normal weather circa 2035 or 2040. It will be grim. And it also may—and here the arc starts to bend a little bit, so chin up—give us a chance to see if humans can rise to the occasion. We’ve had climate-driven disasters aplenty, of course, probably beginning around Katrina. But these will be different because they are the first to come in a period when an alternative to fossil fuel is now easy to imagine and cheap to provide. Now, if humanity decides to move fast, it can. And recognition of the danger plays a role in that. We got a bit of a controlled experiment in western Europe this summer, where temperatures reached their highest levels ever . As Ajit Naranjan reports: The report found at least 60% of western Europe suffered through temperatures above 30C on 17 days this summer. In 2003, a year also marked by ferocious heat, this was observed on 11 days, and in 2025 on just seven. The high heat led to a record-breaking 13 days of “very strong” heat stress across western Europe… “The consequences extended far beyond temperature records – affecting water availability, energy systems, transport, ecosystems and human health,” said Samantha Burgess, a climate scientist at the European Centre for Medium-Range Weather Forecasts. “As the climate continues to warm, events like these underscore the importance of building resilience to increasingly interconnected climate risks.” Compounding extremes of heat, drought and fire proved particularly damaging. European sea surface temperatures this summer also broke records, the report found, while the continent’s rivers experienced their lowest summer flows in more than 30 years. Hot weather and widespread drought helped wildfires run rampant. And in turn, that seems to have moved attitudes. Lorraine Whitmarsh and Bella Zanin just published new survey data from the UK: High temperatures made more 50% of British people more fearful about the future , including how hot summers will affect children . One poll found that 65% of the British public were now concerned about climate change, and only 16% unworried. Among Reform supporters this was 46% and among Green Party supporters 87%. Polling shows that climate change and the environment shot up people’s lists of concerns in 2026, with 51% of people saying the recent heatwaves made them feel it’s more important that the UK government and businesses tackle climate change . As it happens, when you accurately inform people about the crisis we face, their desire to act goes up dramatically. Pippa Neill reports on the success of a “National Emergency Briefing” in the UK—a movie that debuted ten months ago and has now been seen by about 185,000 Britons The team behind the event crowdfunded to produce the People’s Emergency Briefing , a film outlining the urgent threats that climate and nature breakdown pose to food security, the economy and public health. The film, which has so far been viewed by an estimated 185,000 people at more than 3,400 screenings, calls on the government to stage a primetime, televised emergency briefing on the climate and nature crisis. Of the 13,000 people surveyed, 87% said watching the film made them more motivated to act. Watching the film is associated with a “substantial shift” in environmental understanding and concern. Furthermore, 89% of people said the government should respond to the crisis with emergency-level mobilisation, similar to the Covid-19 pandemic or the second world war. The logic of the climate crisis El Niño version joins with the logic of the endless-war-for-oil Iran version. At the always-worth-watching OilPrice.Com website, Haley Zaremba provided a fascinating update yesterday of the impact of Trump, Hegseth, and Rubio’s High-T strategic failure in the most important places on earth for the climate future. When the United States and Israel began their military offensive against Iran in February of this year, Iran responded by closing down the Strait of Hormuz – through which one-fifth of the world’s oil and gas trade flowed on any given day – essentially overnight. The sudden disappearance of 18 million barrels per day from the global marketplace caused enormous energy shocks around the world, and especially in cash-poor, import-dependent developing economies. The result has been that some of the world’s emerging economies have turned their energy security stratgies around on a dime, turbocharging their clean energy transitions to provide reliable and indigenous energy sources and buffer themselves from future global oil and gas shocks. Since March, approximately 25 countries have introduced structural policies to boost electrification , according to Australia’s ABC News. As a result, many of the world’s developing economies – and even some of the poorest – are now outpacing the richest nation in the world when it comes to clean energy development and electrification. As David Fickling points out , that’s bad news for LNG exports to Asia, precisely the region that Big Oil has been insisting will sustain its growth far into the future: Stung by high costs and supply uncertainty, Asian governments are busy throwing those forecasts on the bonfire. Thailand is the most prominent example. On paper, the country is a paragon of the gas market. Its economic boom in the 1980s and 1990s can largely be attributed to the opening up of domestic fields. Methane still provides almost two-thirds of electricity, a larger share than you’ll see in gas-fueled giants like the US and Russia. In Shell’s latest outlook, it’s the most exciting prospect in emerging Asia, with LNG imports five times higher in 2040 than they are now. Bangkok has other ideas. Under the government’s latest power market plan , released in draft form earlier this month, renewable energy will increase to 50% from 20% of the grid within the next decade, before rising as high as 89% around 2050. A core reason for the shift? In the words of Energy Minister Akanat Promphan, to reduce reliance on “expensive and volatile spot LNG imports.” It’s far from alone. Look at Bangladesh, Shell’s second-ranked future growth market in the region. Its dependence on LNG has been pushing the economy to the brink in recent weeks, as we’ve written . The main plan for solving that crisis is to increase solar power generation and open up offshore gas exploration blocs to eke out the last dregs from its domestic fields, according to Prime Minister Tarique Rahman. “We will no longer be consumers of imported energy. We will be solar power producers,” he told parliament earlier this month. Other purported boomtowns aren’t looking much better. The Philippines has been shifting toward using gas to backstop renewables rather than as the core of its power system, as once envisaged. In Vietnam, a huge, promised LNG fleet is looking increasingly stranded, with the government resisting developer demands for extraordinary purchase promises guaranteeing as much as 95% of their sales for up to 25 years. The basic bottom line, Fickling says, is simple: For most of the past decade, the most powerful argument against the march of zero-carbon electricity in favor of using gas as a compromise “bridge fuel” has centered on the energy trilemma — the idea that power sources must be both clean, cheap, and secure. For consumers of energy, it’s not enough that a wind farm has low emissions: It also needs to be more affordable and available whenever it’s needed. Nowadays, LNG is failing on all three. It’s never been clean, but these days it’s not cheap, either: Just buying the gas for an existing plant can cost more than building a brand-new solar-plus-storage system from scratch. As for security, that argument fell apart the moment Iranian drones closed off roughly a fifth of the global market, plunging Asian importers into blackouts and power rationing. If you’d prefer a few anecdotes to go with your data, here’s a cheerful one, from Fickling’s Bloomberg colleague Javier Blas, a hard-nosed commodities guy, just wrote a column about why he’d finally bought an EV, and about the larger context. As he points out, The twin oil crises of 1973 and 1979 dramatically reduced the rate of global oil demand growth. Will the current shock do the same? It’s early days, but the parallels are striking. As happened 50 years ago, today’s crisis hit just when technological, policy and social trends were starting to bite into petroleum demand. As it happens, there are other war-related reasons to switch to EVs. The plucky Ukrainians have droned so many Russian refineries into bonfires that Muscovite motorists can’t find fuel. As a result, they’re snapping up Chinese electrics. Sergei Tselikov, Russia’s leading auto industry expert, has owned more than 20 vehicles, including a Volvo, a Volkswagen and a Range Rover. All had gasoline engines. But in July, as Ukrainian drone strikes against oil refineries left drivers across the country waiting for hours at gas stations, he bought a fully electric Chinese hatchback. He had to act quickly — the price of the car, made by Great Wall Motor, went up by about $2,000 within days as demand surged. “I tried to fill up one of my cars and drove around to five nearby gas stations, but they had only diesel or lower-grade petrol,” he said, referring to the poorer-quality fuels the government has allowed to be sold to address the shortages. “I was just too lazy to stand in line.” The great exception to all these trends, of course, is the U.S., run by an oil-crazed regime still living out a Beverly-Hillbillies vision of strength-through-crude. Unlike the 25 Asian countries that have outlined a strategy for transition to clean electricity, we’re currently engaged in a battle against that transition. The next question for Americans is whether the permitting reform legislation that sprung suddenly to life last month is the right way forward or a blind alley—I offered some immediate analysis , and I’ll do a deeper dive next week. But there was some at least limited good news on DC front last week, as legal observers settled in to watch the oral arguments in Suncor v. Boulder, the Supreme Court case that tests whether there’s a way to get relief from the oil companies for the damages caused by their product—damages that they knew about (and hid from the public). The analysts I talked with seemed at least cautiously optimistic—the hearing had gone as well as it could have, considering the right-wing pro-corporate makeup of the court. As Amy Howe reported at ScotusBlog, Representing the energy companies, lawyer Kannon Shanmugam described Boulder’s claims as an “unprecedented effort to use state law to regulate global conduct.” The Constitution, he said, bars the application of state law to “certain inherently federal areas,” and the Supreme Court has long held that federal law governs interstate-pollution claims. Moreover, he added, a state cannot regulate out-of-state conduct “based solely on attenuated effects” that it might have within the state. Chief Justice John Roberts appeared skeptical, however. He suggested to both Shanmugam and Sarah Harris, the principal deputy U.S. solicitor general who argued on behalf of the Trump administration in support of the energy companies, that it was not uncommon for lawsuits to be based on conduct that occurs outside a state but has broad “effects,” including within the state. He asked Harris “what makes this situation different from those” other cases in which the court allowed lawsuits to proceed in state court. Harris answered that, unlike those lawsuits, Colorado would ban the production of fossil fuels anywhere in the country. Roberts did not appear persuaded. “That’s a question of relief” for Colorado, “and what might be available,” he said. It did not, in his view, necessarily seem to go to the question of whether Colorado could bring the lawsuit at all. Justice Elena Kagan also seemed dubious of the energy companies’ arguments. She told Shanmugam that Boulder’s “suit appears to be based on the old 1990s tobacco suits,” as well as more recent lawsuits against opioid manufacturers. Were those lawsuits also trumped by federal law, she asked? The case won’t be decided until April or May—at which point it could coincide with the other emerging waves I described above. Since Samuel Alito owns so much oil stock that he had to recuse himself, just one of the conservatives needs to defect, and given precedent—you’re allowed to sue for damages, essentially—that’s not impossible. If it happens, it preserves important pressure on Big Oil, and weakens their political position, even as their protector, Mr. Trump, starts to fade. But even if Big Oil wins in the corrupt American judiciary, Jeff Goodell argues that science’s newfound ability to attribute climate damage to carbon emissions (and those carbon emissions to particular companies) means judgment is coming: More broadly, climate accountability extends far beyond the reach of Congress or the Supreme Court. Recent opinions in Germany and the International Court of Justice have endorsed the basic legal principle that entities that contribute to climate change owe something to the people who suffer from its impacts. As attribution science becomes more sophisticated, it will articulate that debt with ever more precision. The simple truth is, the climate accountability genie is out of the bottle, and the Supreme Court is unlikely to jam it back in. Even if the court sides with Suncor, attribution science will continue to move forward, filling in the gaps between cause and effect in our understanding of how climate works “New science drives social and political change,” Abigail Dillen, the president of Earthjustice, a nonprofit environmental law organization, told me. Learning about the risks of the ozone hole brought a quick crackdown on ozone-destroying chemicals. The iconic 1968 photo of the earth from space helped trigger the modern environmental movement. Anyway, that’s more or less my arc for the moment, as much of a hopeful trajectory as I can fairly posit. It’s of course informed by my personal experiences, especially watching with great joy as younger colleagues come to the fore of important efforts at change. I wrote last week about Phil Aroneanu, one of the then-college-students with whom I co-founded 350.org, who is now leading a campaign to check AI; one of the others, Jon Warnow, has an organization of his own, Humans in Control , which is planning a nationwide teach-in for November 14. Meanwhile, a third of those pioneering climate champs, Jamie Henn, is the guest this week on the podcast I’ve been help