Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Toxic ‘forever chemical’ linked to reproductive harm found in almost all rivers and groundwater tested in England
ohne Namen ·
Greenpeace UK ·
2026-10-07
· London
· Quelle
Verantwortung · Hauptbotschaft
Gerechtigkeit · tragend
Wissen · tragend
Die weit verbreitete Anwesenheit der persistenten Chemikalie TFA in englischen Gewässern stellt eine dringende ökologische und gesundheitliche Bedrohung dar, die durch regulatorisches Versagen und unzureichende Emissionskontrolle an der Quelle verschärft wird.
Das TFA, das heute auf der Erde ist, wird die nächsten tausend Jahre auf der Erde sein, und die TFA-Konzentrationen, die wir jetzt sehen, sind wahrscheinlich die niedrigsten, die wir in Ihrem Leben sehen werden…
Der Text berichtet über den weit verbreiteten Nachweis der hochpersistenten Chemikalie Trifluoressigsäure (TFA) in Flüssen und Grundwasser Englands. Daten der Umweltbehörde zeigen, dass TFA in fast allen getesteten Proben vorhanden ist, teils in Konzentrationen, die weit über bestehenden EU-Grenzwerten für verwandte Stoffe liegen. TFA wird als Abbauprodukt von PFAS-Pestiziden und Industriechemikalien identifiziert, die in der Landwirtschaft und Industrie eingesetzt werden. Tierversuche deuten auf potenzielle Fortpflanzungsschäden und Schäden für Ungeborene hin. Da TFA extrem langlebig ist, bleibt sie hunderte von Jahren in der Umwelt und belastet Ökosysteme sowie die Trinkwasserressourcen. Der Text zitiert Experten und Umweltschützer, die vor einer wachsenden Kontamination warnen und auf das Fehlen spezifischer gesetzlicher Grenzwerte für TFA im Vereinigten Königreich hinweisen. Es wird gefordert, die Emissionen an der Quelle zu bekämpfen und die Pestizidnutzung zu reduzieren, um die weitere Verschmutzung zu stoppen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
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gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
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es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Emissionen an der Quelle bekämpfen (gesellschaftlich)
- Pestizideinsatz reduzieren (gesellschaftlich)
- Grenzwerte für TFA festlegen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Ein hochpersistentes „ewiges Chemikalie“, das mit Fortpflanzungsschäden in Verbindung gebracht wird, wurde in praktisch allen in England getesteten Flüssen und Grundwässern nachgewiesen. Dies geht aus Daten der Umweltbehörde hervor, die von investigativen Journalisten von Unearthed und Watershed über den Informationsfreiheitsgesetz erhalten wurden.
Die Umweltbehörde (EA) testete erstmals auf Trifluoressigsäure (TFA) im Grundwasser und stellte die Chemikalie in 43 von 49 entnommenen Proben fest. TFA war auch in allen 50 von der EA getesteten Oberflächengewässerproben vorhanden, was die Ergebnisse einer Studie der Universität York und von Fidra aus dem vergangenen Jahr bestätigt. Tests zu den Auswirkungen von TFA an Tieren haben darauf hingewiesen, dass es die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und Babys im Mutterleib schädigen könnte.
Gegenwärtig existieren in der EU oder im Vereinigten Königreich keine spezifischen Grenzwerte für TFA in Oberflächengewässern oder Grundwasser. Allerdings setzt die EU einen Grenzwert von 100 ng/L für bestimmte Pestizidabbauprodukte im Grundwasser, was TFA sein kann. Von den 49 getesteten Grundwasserproben lagen 42 über diesem Niveau und 28 überschritten 1.000 ng/L. Die höchste Konzentration betrug 10.202 ng/L im Grundwasser in der Nähe von Finchingfield in Essex, vergleichbar mit Werten, die von Schweizer Behörden als „außergewöhnlich hoch“ bezeichnet wurden.
Unter den Oberflächengewässer-Messwerten war der höchste 6.412 ng/L im Fluss Ancholme in Lincolnshire. Obwohl die Anzahl der Teststandorte begrenzt und nicht national repräsentativ war, waren die höchsten TFA-Messwerte wie folgt:
Fluss Ancholme in Lincolnshire: 6.412 ng/L
Mardyke in Essex: 6.093 ng/L
Fluss Witham in Lincolnshire: 6.067 ng/L
Neuer Bedford River, der in Cambridgeshire in den Fluss Great Ouse mündet: 5.830 ng/L
Fluss Gipping in Suffolk: 5.771 ng/L
Der Messwert aus dem Fluss Ancholme ist fast dreimal so hoch wie der Wert (2.200 ng/L), der den neuen EU-Grenzwert für PFAS in Flüssen und Seen überschreiten würde, wenn TFA das einzige vorhandene PFAS wäre. Derzeit ist TFA als Teil einer Gruppe von 25 PFAS enthalten, für die die EU einen Oberflächengewässerstandards gesetzt hat.[1]
TFA ist eine Art von PFAS, einer Familie hochpersistenter synthetischer Chemikalien. Es entsteht, wenn andere fluorhaltige Chemikalien, einschließlich einiger Pestizide, Kältemittel und Industriechemikalien, abgebaut werden. Tierversuche veranlassten die EU-Chemikalienagentur im Juni, zu empfehlen, TFA als fortpflanzungsgefährdend einzustufen. Im Juli senkte auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ihre gesundheitsbasierten tolerierbaren täglichen Aufnahmemengen erheblich.
Die extreme Persistenz von TFA bedeutet, dass es hunderte von Jahren in Flüssen, Böden und Pflanzen verbleiben kann und so eine wachsende Belastung durch Verschmutzung für Wildtiere und die Ökosysteme erzeugt, von denen sie abhängen.
Unter den getesteten Oberflächengewässern befanden sich fünf Flüsse, die als Gebiete von besonderem wissenschaftlichen Interesse (Sites of Special Scientific Interest) ausgewiesen sind. Dazu gehörten die Flussniederungen des Flusses Idle in Nottinghamshire, wo Proben TFA-Werte von 3.301 ng/L zeigten, und der Fluss Wensum in Norfolk – ein seltener Kalksteinfluss-Habitat, der mehr als 100 Pflanzenarten und eine reiche Vielfalt an Wildtieren beherbergt –, wo Werte von 1.800 ng/L aufgezeichnet wurden.
Professor Hans Peter Arp, Umweltchemiker an der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie und Experte für TFA, sagte, die Ergebnisse der Umweltbehörde seien unter den schlechtesten Datensätzen, die er je gesehen habe: „Das TFA, das heute auf der Erde ist, wird die nächsten tausend Jahre auf der Erde sein, und die TFA-Konzentrationen, die wir jetzt sehen, sind wahrscheinlich die niedrigsten, die wir in Ihrem Leben sehen werden…
„Grundwasser wurde immer als Quelle für sauberes [Trink]wasser angesehen. Wenn beispielsweise Ihr See verschmutzt wird, war es immer der Plan B. Also, wenn ich sehe, dass das Grundwasser anfängt, verschmutzt zu werden, bedeutet das einfach, dass es keinen Plan B gibt.“
TFA wird durch gängig angewendete Wasseraufbereitungsverfahren nicht effektiv entfernt, und Wissenschaftler haben davor gewarnt, dass die Konzentrationen weiter steigen werden, es sei denn, die Emissionen werden an der Quelle angegangen.
Die Chemikalie entsteht aus PFAS-Pestiziden, einschließlich des Herbizids Flufenacet, das in Großbritannien trotz der Tatsache, dass es in der EU nicht mehr zugelassen ist, unter anderem wegen der Sorge, es könnte Grundwasser mit TFA kontaminieren, weiterhin weit verbreitet auf Kulturen wie Weizen und Gerste eingesetzt wird.
Nina Schrank, Senior Campaigner bei Greenpeace UK, sagte: „Diese Ergebnisse sind mindestens alarmierend. Eine toxische Chemikalie, die mit Fortpflanzungsschäden in Verbindung gebracht wird und so persistent ist, dass die heutige Verschmutzung Generationen lang in unserer Umwelt verbleiben kann, ist bereits weit verbreitet in den Flüssen und im Grundwasser Englands.
„Die Regierung muss diese gefährliche Verschmutzung dringend und an der Quelle bekämpfen. Die EU ist bereits dem Vereinigten Königreich voraus, was die Festlegung sicherer Grenzwerte für TFA betrifft, und die Minister dürfen nicht zulassen, dass wir in Rückstand geraten. Diese Daten sind auch ein ausreichender Beweis für sofortiges Handeln: Unterstützen Sie Landwirte angemessen mit der Finanzierung und den Ratschlägen, die sie benötigen, um den Pestizideinsatz zu reduzieren, und bekämpfen Sie jetzt andere Chemikalien, die in TFA abgebaut werden.
„Wir können nicht untätig bleiben und es zulassen, dass sich die Kontamination Jahr für Jahr weiter aufbaut.“
Ende
Hinweise für Redaktionen:
Die vollständige Unearthed/Watershed-Untersuchung ist hier verfügbar und der vollständige Datensatz ist auf Anfrage erhältlich.
Interaktive Karte der Ergebnisse der Environment Agency: https://watershedinvestigations.com
[1] TFA ist in der neuesten Aktualisierung der EU-Wasserrahmenrichtlinie als Teil eines Umweltqualitätsnorms (UQN) enthalten, das eine Gruppe von 25 PFAS abdeckt. Die UQN für den Jahresmittelwert in Binnengewässern beträgt 0,0044 µg/L, ausgedrückt als PFOA-Äquivalente. TFA hat einen relativen Potenzfaktor von 0,002, was bedeutet, dass, wenn TFA das einzige vorhandene PFAS wäre, die äquivalente Konzentration 2.200 ng/L betragen würde. Dies ist keine eigenständige gesetzliche Grenze für TFA, und einzelne Proben können für sich allein keine Überschreitung einer UQN für den Jahresmittelwert feststellen.
Die Gesetzgebung hebt ausdrücklich die Notwendigkeit hervor, bei der nächsten Überprüfung einen separaten TFA-Standard zu berücksichtigen: „Für Oberflächengewässer sollte daher TFA in einer Summe von 25 PFAS mit einer UQN in Anhang I der Richtlinie 2008/105/EG enthalten sein. Bei der nächsten Überprüfung sollte die Kommission die Festlegung einer separaten UQN für TFA in Anhang I der Richtlinie 2008/105/EG in Betracht ziehen.“
Für Grundwasser heißt es: „Für Grundwasser sollte die Kommission auch die Festlegung eines Qualitätsstandards für TFA in Betracht ziehen, ob separat oder als Teil einer Summe.“
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=celex%3A32026L0805#ntc26-L_202600805EN.006301-E0026
Der Beitrag Toxische „Ewigkeitschemikalie“, die mit Fortpflanzungsschäden in Verbindung gebracht wird, in fast allen getesteten Flüssen und im Grundwasser Englands gefunden erschien zuerst auf Greenpeace UK.
Wortlaut im Original
A highly persistent ‘forever chemical’ linked to reproductive harm has been found in virtually all rivers and groundwater tested in England. This is according to Environment Agency data obtained through Freedom of Information by investigative journalists from Unearthed and Watershed .
The Environment Agency (EA) tested for trifluoroacetic acid (TFA) in groundwater for the first time, finding the chemical in 43 out of 49 samples taken. TFA was also present in all 50 surface water samples tested by the EA, echoing findings from a University of York and Fidra study last year. Testing on the effects of TFA in animals has indicated that it could impair fertility and harm babies in the womb.
No specific limits for TFA in surface water or groundwater currently exist in the EU or UK. However, the EU sets a 100 ng/L groundwater limit for certain pesticide breakdown products, which TFA can be. Of the 49 groundwater samples tested, 42 were above this level and 28 exceeded 1,000 ng/L. The highest concentration was 10,202 ng/L in groundwater near Finchingfield in Essex, comparable with levels described as “exceptionally high” by Swiss authorities.
Of the surface-water readings, the highest was 6,412 ng/L in the River Ancholme in Lincolnshire. Although the number of test locations were limited and not nationally representative, the highest readings of TFA were as follows:
River Ancholme in Lincolnshire: 6,412 ng/L
Mardyke in Essex: 6,093 ng/L
River Witham in Lincolnshire: 6,067 ng/L
New Bedford River meeting the River Great Ouse in Cambridgeshire: 5,830 ng/L
River Gipping in Suffolk: 5,771 ng/L
The reading from the River Ancholme is nearly three times the level (2,200 ng/L) that would breach the EU’s new limit for PFAS in rivers and lakes if TFA were the only PFAS present. Currently TFA is included as part of a group of 25 PFAS for which the EU has set a surface water standard.[1]
TFA is a type of PFAS, a family of highly persistent man-made chemicals. It is produced when other fluorinated chemicals, including some pesticides, refrigerants and industrial chemicals, break down. Animal studies prompted the EU chemicals agency in June to recommend TFA be classified as toxic to reproduction. In July, the European Food Safety Authority also significantly lowered its health-based tolerable daily intake limits.
TFA’s extreme persistence means it can remain in rivers, soils and plants for hundreds of years, creating a growing burden of pollution for wildlife and the ecosystems they depend on.
Among the surface waters tested were five rivers designated as Sites of Special Scientific Interest. These included the River Idle Washlands in Nottinghamshire, where samples showed TFA levels at 3,301 ng/L, and the River Wensum in Norfolk – a rare chalk river habitat, supporting more than 100 plant species and a rich variety of wildlife – where levels were recorded at 1,800ng/L.
Professor Hans Peter Arp, an environmental chemist at the Norwegian University of Science and Technology and an expert on TFA, said the Environment Agency results were among the worst sets of data he had seen: “The TFA that is on the Earth today will be on the Earth for the next thousand years, and the TFA concentrations we see now are probably the lowest we’ll see in your lifetime…
“Groundwater has always been viewed as a source of clean [drinking] water. When, for instance, your lake becomes polluted, it was always the Plan B. So when I see that groundwater is starting to be polluted, it just means that there’s not a Plan B.”
TFA is not effectively removed using commonly applied water treatment processes and scientists have warned that concentrations will continue to rise unless emissions are tackled at source.
The chemical is formed from PFAS pesticides, including the herbicide flufenacet, which remains widely used on crops such as wheat and barley in Britain, despite no longer being approved in the EU, in part because of concerns that it could contaminate groundwater with TFA.
Nina Schrank, Senior Campaigner at Greenpeace UK, said: “These results are alarming to say the least. A toxic chemical linked to reproductive harm, and so persistent that today’s pollution could remain in our environment for generations, is already widespread in England’s rivers and groundwater.
“The government needs to tackle this dangerous pollution urgently and at source. The EU is already ahead of the UK in considering safe limits for TFA and ministers mustn’t let us fall behind. This data is also evidence enough for immediate action: properly support farmers with the funding and advice they need to reduce pesticide use, and tackle other chemicals that break down into TFA now.
“We cannot sit back and allow further contamination to build up year after year.”
Ends
Notes to editors:
The full Unearthed/Watershed investigation is available here and the full data set is available on request.
Interactive map of the Environment Agency results: https://watershedinvestigations.com
[1] TFA is included in the latest update to the EU Water Framework Directive as part of an Environmental Quality Standard (EQS) covering a group of 25 PFAS. The annual-average EQS for inland surface waters is 0.0044 µg/L expressed as PFOA equivalents. TFA has a relative potency factor of 0.002, meaning that if TFA were the only PFAS present, the equivalent concentration would be 2,200 ng/L. This is not a standalone legal limit for TFA, and individual samples cannot by themselves establish a breach of an annual-average EQS.
The legislation specifically highlights the need to consider a separate TFA standard at the next review: “For surface water, TFA should therefore be included in a sum of 25 PFAS with an EQS in Annex I to Directive 2008/105/EC. At the next review, the Commission should consider establishing a separate EQS for TFA in Annex I to Directive 2008/105/EC.”
For Groundwater, it states: “For groundwater, the Commission should also consider establishing a quality standard for TFA, whether separate or as a part of a sum.”
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=celex%3A32026L0805#ntc26-L_202600805EN.006301-E0026
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