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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Repräsentative Umfrage: Hohe Zustimmung zum schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien als Antwort auf Abhängigkeit von Öl und Gas

ohne Namen · Klima-Allianz Deutschland – Pressemitteilungen · 2026-10-14 · Berlin · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Wissen

Die Mehrheit der Bevölkerung in nahezu allen Wählergruppen fordert einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und energiepolitische Maßnahmen, die die Bundesregierung derzeit nicht ausreichend umsetzt.

Die Erwartung, dass Deutschland schneller unabhängig von Öl- und Gasimporten wird, findet in nahezu allen Wählerschaften eine Mehrheit, in den meisten liegt die Zustimmung sogar über 80 Prozent.

Der Text berichtet über eine repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland, die eine breite Zustimmung zum schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien zeigt. In der Gesamtbevölkerung sprechen sich 75 Prozent für eine Beschleunigung aus, wobei die Zustimmung in nahezu allen Wählergruppen hoch ist. Auch wirtschaftliche Argumente wie günstigere Energie und gestärkte Wettbewerbsfähigkeit werden als Gründe genannt. Die Befragten favorisieren zudem Maßnahmen wie den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel, Senkung der Stromsteuer und Förderprogramme für Gebäudesanierung. Vertreterinnen der Klima-Allianz Deutschland fordern die Bundesregierung auf, diese Mehrheiten umzusetzen und bestehende Pläne nicht weiter zu verzögern. Der Text verweist auf den Deutschen Klimatag 2026 in Berlin als Rahmenveranstaltung. Die Methodik gibt eine Stichprobe von 1.002 Personen mit einer Fehlertoleranz von plus/minus drei Prozentpunkten an.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Die Unterstützung für mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien zieht sich durch nahezu alle Wählergruppen. In der Gesamtbevölkerung sprechen sich 75 Prozent für eine Beschleunigung aus, unter den Anhängerinnen und Anhängern von CDU und CSU sind es 84 Prozent, bei der SPD 97 Prozent, bei Grünen und Linken ist die Zustimmung nahezu geschlossen. Auch beim Blick auf die Wirtschaft überwiegt die Zustimmung. 54 Prozent sind der Meinung, dass der Ausbau der Erneuerbaren die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft langfristig stärkt, etwa durch günstigere Energie. Auch hier liegen die Zustimmungswerte bei den Anhängerinnen und Anhängern der Regierungsparteien CDU und CSU (62 Prozent) sowie der SPD (80 Prozent) über dem Durchschnitt. Isabel Rutkowski, Sprecherin der Klima-Allianz Deutschland und Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands , sagt: "Wer glaubt, mit einem langsameren Ausbau auf Stimmen in der Bevölkerung zu reagieren, sollte sich diese Zahlen genau ansehen. Die Erwartung, dass Deutschland schneller unabhängig von Öl- und Gasimporten wird, findet in nahezu allen Wählerschaften eine Mehrheit, in den meisten liegt die Zustimmung sogar über 80 Prozent. Für die Energiepolitik heißt das, dass die Mehrheit beim Tempo des Ausbaus nicht im Weg steht, sondern vorangeht." Die Teilnehmenden wurden auch danach gefragt, wie die Politik langfristig auf hohe Energiepreise reagieren sollte. Gleichauf an der Spitze stehen dabei ein stärkerer Ausbau und eine stärkere Förderung von Bus, Bahn und Radwegen mit 82 Prozent sowie eine Senkung der Stromsteuer für alle mit 79 Prozent. Für beide Maßnahmen ist auch eine große Mehrheit der Anhängerinnen und Anhänger der Regierungsparteien: So sind 75 Prozent der Unions- und 89 Prozent der SPD-Wählerschaft für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. 73 Prozent aller Befragten halten bessere Förderprogramme für Gebäudesanierung und den Austausch alter Heizungen für wichtig, 64 Prozent ein deutlich günstigeres Deutschlandticket und 60 Prozent eine einfachere Förderung für den Umstieg auf kleine, bezahlbare Elektroautos. Viviane Raddatz, Geschäftsführerin Netzwerk und Gesellschaft der Klima-Allianz Deutschland , kommentiert: "Die Menschen sagen ziemlich genau, was sie erwarten. Schnellerer Ausbau von Wind und Sonne, Busse und Bahnen, die fahren und bezahlbar sind, und eine Förderung für den Heizungstausch, auf die man sich verlassen kann. Hinter jeder dieser Maßnahmen steht eine klare Mehrheit, auch unter den Anhängerinnen und Anhängern der beiden Regierungsparteien. Die Bundesregierung sollte diese Erwartung nicht länger ausbremsen, wie sie es mit den Plänen zum Netzpaket, zur EEG-Novelle oder zu Haushaltskürzungen beim Schienennetz tut, sondern jetzt Beschlüsse für Menschen und Wirtschaft in unserem Land fassen." Zur Methodik Die Daten stammen aus einer repräsentativen Befragung von forsa im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland. Befragt wurden 1.002 Personen vom 29. September bis 1. Oktober 2026, die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 3 Prozentpunkten. Hintergrund zum Deutschen Klimatag Am 13.10.2026 findet der Deutsche Klimatag in Berlin statt. In diesem Jahr diskutieren wir unter dem Motto "Klimaschutz mit Anschluss", wie der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas sozial gerecht gelingt und Deutschland den Anschluss an eine klimaneutrale Zukunft schafft. Bundesumweltminister Carsten Schneider hält das Grußwort. Spitzenvertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft besprechen aktuelle klima- und energiepolitische Fragen. Wir erwarten mehr als 300 Gäste vor Ort und rund 500 online. Medienvertreterinnen und Medienvertreter können sich hier akkreditieren , die Anmeldung zum Livestream ist hier möglich.