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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

You Find What You Look For

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-10-14 · Quelle

Dankbarkeit · Hauptbotschaft Umkehr · tragend Wissen · tragend

Die eigene Aufmerksamkeit bestimmt, was man wahrnimmt; wer aktiv nach Gott sucht, wird ihn im Alltag finden und wird dadurch innerlich verwandelt.

Du wirst mich suchen und mich finden, wenn du mich von ganzem Herzen suchst.

Der Text verbindet die Bibelstelle Jeremia 29,13 mit der psychologischen Idee des retikulären Aktivierungssystems (RAS), um zu zeigen, dass Menschen vor allem wahrnehmen, wonach sie aktiv suchen. Am Beispiel von roten Autos und herzförmigen Objekten wird erläutert, wie Aufmerksamkeit das Erleben formt. Der Autor überträgt dieses Prinzip auf den Glauben: Wer nach Gott sucht, wird ihn im Alltag finden. Dagegen wird davor gewarnt, die Augen auf ungöttliche Dinge zu richten, weil dies zu geistlicher Finsternis führe. Die zitierten Bibelstellen aus Matthäus, Römer und Philipper werden als Anleitung verstanden, den Blick auf wahre, gute und lobenswerte Dinge zu richten. Der Text schließt mit einem Gebet und einer konkreten Übung, täglich nach Herzen in der Natur zu suchen. Die Botschaft ist ermutigend und richtet sich an das persönliche Erleben des Einzelnen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens (erschlossen)
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jer 29,13 · Mt 6,22-23 · Röm 12,2 · Phil 4,8

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Menschen, die nach ungöttlichen Dingen suchen
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Du wirst mich suchen und mich finden, wenn du mich von ganzem Herzen suchst. Jeremia 29:13 In der letzten Betrachtung haben wir darüber gesprochen, wie wir Gott mit unserem ganzen Herzen lieben sollen. Was wäre, wenn wir als Experiment anfingen, nach Herzen zu suchen, ein Herz jeden Tag für eine Woche. Das Herz könnte ein herzförmiges Blatt sein, oder eine herzförmige Wolke, es könnte ein Herz auf dem T-Shirt eines Menschen sein, oder ein herzförmiger Ohrring. Jesus sagt in Matthäus 6:22-23: „Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge gesund ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge schlecht ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß ist dann jene Finsternis!“ Neunzig Prozent dessen, was wir aufnehmen, nehmen wir über unser Sehvermögen auf. Unsere Herzen werden von dem beeinflusst, was wir sehen, und wovon wir uns ablenken lassen. Unsere Augen beeinflussen unsere Herzen, und unsere Herzen beeinflussen, wie wir Gott lieben. Wir alle haben so viele Segnungen in unserem Leben, und die meiste Zeit übersehen wir sie. Wir bemerken sie nicht, wir vergessen sie, oder wir nehmen sie einfach als selbstverständlich hin. Es gibt etwas in unseren Gehirnen, das als retikuläres Aktivierungssystem, oder RAS, bezeichnet wird. Das RAS ist im Grunde ein Filter. Es entscheidet, was du bemerkst und was du ignorierst. Zum Beispiel: Setze zehn verschiedene Menschen in einen Park und lass sie die gesamte Szene betrachten. Die Augen des einen werden sich zu roten Autos auf dem Parkplatz hingezogen fühlen. Ein anderer wird darauf achten, was die verschiedenen Menschen essen. Meine Augen werden sich wahrscheinlich zum Mann gegenüber der Straße hingezogen fühlen, der seinen Rasen mäht. Das RAS-System lenkt unsere Aufmerksamkeit auch auf relevante Informationen, wie zum Beispiel, wenn man seinen Namen in einem vollen Raum hört. Es kann viele Dinge in einem vollen Raum geben, aber wenn wir unseren Namen hören, hören wir plötzlich nichts anderes mehr. Eine weitere Sache, die das RAS-System tut, ist, wenn wir ein Gefühl der Gefahr haben. Es hilft uns, uns hyperfokussiert zu konzentrieren, um der Bedrohung auszuweichen. Hier ist der entscheidende Punkt über unsere Gedanken. Du siehst, wonach du suchst. Wenn du anfängst, nach etwas zu suchen, wirst du es plötzlich überall sehen. Ich habe keine Ahnung, wie viele rote Autos ich auf dem Weg zur Arbeit jeden Tag auf der Straße vorbeifahren sehe. Ich achte wirklich nicht darauf. Ich höre normalerweise einen Podcast, eine Sport-Talkshow oder ich telefoniere. Aber wenn ich mich eines Morgens darauf einlasse, zu sehen, wie viele rote Autos ich auf dem Weg zur Arbeit beobachten kann, bin ich sicher, dass ich viele von ihnen finden würde. Wir neigen dazu, zu finden, wonach wir suchen. Im Bemühen, uns auf Gott zu konzentrieren, ist es wichtig, die Dinge zu überwachen, die wir mit unseren Augen sehen. Wenn wir nach Dingen Gottes suchen, werden wir sie finden, und unsere Augen werden gesund und voller Licht sein. Wenn wir nach Dingen suchen, die nicht von Gott sind, oder wenn wir unsere Augen damit beschäftigen, ungöttliche Dinge anzuschauen, dann werden nicht nur unsere Augen, sondern unsere Leiber mit geistlicher Finsternis erfüllt werden. Zurück zum Beispiel der roten Autos auf der Straße. Sie sind immer da – wir sehen sie nur nicht, bis wir anfangen, darauf zu achten. Gott wirkt auf dieselbe Weise. Er ist immer da. Aber wir sehen ihn nicht, wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, Gott im Alltag zu sehen – in der Schöpfung, in der Schönheit, in den Menschen um uns herum und in uns selbst. In Jeremia 29:13 lesen wir: „Du wirst mich suchen und mich finden, wenn du mich von ganzem Herzen suchst.“ Das Christentum ist keine passive Religion. Wir sitzen nicht einfach und warten darauf, dass Dinge geschehen. Wir sollen Suchende sein, nicht nur Beobachter, und Gott zu suchen ist eine aktive Suche. In Römer 12,2 schreibt der heilige Paulus: Lasst euch nicht von dieser Welt formen, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr erprobt, was der Wille Gottes ist, was gut und gefällig und vollkommen ist. Das Leben ist eine Reise der Verwandlung. Wenn wir neue Dinge lernen und neue Informationen erwerben, ändern sich unsere Ansichten über die Dinge und unsere Lebenserfahrung ändert sich ebenfalls. Wo ein Kind immer nach Dingen sucht, die Spaß machen, könnte ein Erwachsener nach einer Gelegenheit suchen, etwas zu erreichen, Geld zu verdienen oder Bedeutung zu finden. Die Welt drängt uns, sich bestimmten gesellschaftlichen Normen oder Bedürfnissen anzupassen, die mit dem, was Gott für uns will, einhergehen oder auch nicht. Während die Welt uns ermutigt, nach materiellen Dingen zu suchen, sagt uns Gott, nach göttlichen Dingen zu suchen. Der heilige Paulus schreibt in Philipper 4,8: Endlich, Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar ist, was gerecht ist, was rein ist, was liebenswert ist, was rühmlich ist, wenn es eine Tugend gibt und etwas Lobenswertes, so bedenkt ihr dies. Er ruft uns auf, nach Dingen zu suchen, die gerecht, rein, liebenswert, rühmlich, vorzüglich und lobenswert sind. Worauf wir unseren Fokus legen, formt, wie wir alles sehen. Wenn wir anfangen, nach positiven Dingen zu suchen, dann werden wir das finden. Wenn wir nach negativen Dingen suchen, dann werden wir das finden. Wenn wir nach göttlichen Dingen oder nach ungöttlichen Dingen suchen, dann werden wir das finden. Deshalb ermutigt der heilige Paulus, nach dem zu suchen, was wahr, ehrbar und liebenswert ist. Herr, danke Dir für das Geschenk eines Herzens, das schlägt, und Augen, die sehen. Hilf mir, Dinge zu sehen, die mein Herz zur Liebe zu Dir und zur Liebe zu anderen anregen. Hilf mir, nach dem zu suchen, was wahr, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert, rühmlich und lobenswert ist; Dich zu suchen und Dich zu finden; und nicht unter Druck gesetzt zu werden, mich dieser Welt anzupassen, sondern vielmehr durch die Erneuerung meines Sinnes verwandelt zu werden; damit ich Deinen Willen tue, die Dinge, die Du für gut und gefällig und vollkommen hältst. Amen. Hier ist eine Herausforderung: Fang an, nach Herzen zu suchen – in der Natur, in Wolken, an zufälligen Orten, im Alltag. Zuerst könnte es sich wie ein Spiel anfühlen. Aber nach einer Weile verändert sich etwas. Der Beitrag „You Find What You Look For" erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
You will seek Me and find Me; when you seek Me with all your heart. Jeremiah 29:13 In the last reflection, we spoke of how we are to love God with our whole heart. What if, as an experiment, we started looking for hearts, one heart every day for a week. The heart might be a heart-shaped leaf, or a heart-shaped cloud, it might be a heart on someone’s t-shirt, or a heart-shaped earring. Jesus says in Matthew 6:22-23, “The eye is the lamp of the body. So, if your eye is sound, your whole body will be full of light; but if your eye is not sound, your whole body will be full of darkness. If then the light in you is darkness, how great is that darkness!” Ninety percent of what we take in, we take in through our sense of sight. Our hearts are affected by what we see, and what we are looking for. Our eyes affect our hearts, and our hearts affect how we love God. We all have so many blessings in our lives, and most of the time, we miss them. We don’t notice them, we forget them, or we just take them for granted. There is something in our brains called the reticular activating system, or RAS. The RAS is basically a filter. It decides what you notice and what you ignore. For instance, put ten different people in a park, and have them survey the whole scene. Someone’s eyes will be drawn towards red cars in the parking lot. Someone else will be looking for what various people are eating. My eyes will probably be diverted to the guy across the street mowing his lawn. The RAS system also draws our attention to relevant information, such as when you hear your name in a crowded room. There can be lots of things going on in a crowded room, but when we hear our name, we suddenly don’t hear anything else. Another thing the RAS system does is when we have a sense of danger. It helps us to hyperfocus to avoid the threat. Here is the key thing about our minds. You see what you are looking for. If you start looking for something, you’ll suddenly see it everywhere. I have no idea how many red cars I pass by on the road on the way to work each day. I don’t really pay attention to them. I’m usually listening to a podcast, a sports talk-show or talking on the phone. But if I set out to see how many red cars I could observe on the way to work one morning, I’m sure I’d find a lot of them. We tend to find what we are looking for. In trying to focus on God, it is important to monitor the things we see with our eyes. If we are looking for things of God, we are going to find them, and our eyes will be sound and full of light. If we are looking for things that are not of God, or if we busy our eyes looking at ungodly things, then not only our eyes but our bodies will be filled with spiritual darkness. Back to the example of the red cars on the road. They are always there—we just don’t see them until we start paying attention. God works in the same way. He is always there. But we don’t see Him if we are not taking the time to see God in everyday life—in creation, in beauty, in people around us, and in ourselves. In Jeremiah 29:13, we read “You will seek Me and find Me; when you seek Me with all your heart.” Christianity is not a passive religion. We don’t just sit and wait for things to happen. We are supposed to be seekers, not just observers, and seeking God is an active pursuit. In Romans 12:2, St. Paul writes, Do not be conformed to this world but be transformed by the renewal of your mind, that you may prove what is the will of God, what is good and acceptable and perfect. Life is a journey of transformation. As we learn new things and acquire new information, our views on things change and our life experience changes as well. Where a child is always looking for things that are fun, an adult might be looking for an opportunity to achieve something, make money or find meaning. The world pressures us to conform to certain societal norms or needs that may or may not be in unity with what God wants for us. While the world encourages us to look for materialistic things, God tells us to seek Godly things. St. Paul writes in Philippians 4:8, Finally, brethren, whatever is true, whatever is honorable, whatever is just, whatever is pure, whatever is lovely, whatever is gracious, if there is any excellence, if there is anything worthy of praise, think about these things. He is calling on us to look for things that are just, pure, lovely, gracious, excellent and praiseworthy. What we focus on shapes how we see everything. If we start looking for positive things, that’s what we’ll find. If we are looking for negative things, that’s what we’ll find. If we are looking for Godly things, or ungodly things, that’s what we are going to find. This is why St. Paul encourages to look for what is true, honorable and lovely. Lord, thank You for the gift of a heart that beats and eyes that see. Help me to see things that will stir my heart towards love for You and love for others. Help me to look for that which is true, honorable, just, pure, lovely, gracious and praiseworthy; to seek You and to find You; and to not feel pressured to conform to this world, but rather to be transformed by the renewal of my mind; that I may do Your will, the things You deem good and acceptable and perfect. Amen. Here is a challenge: Start looking for hearts—in nature, in clouds, in random places, in everyday life. At first it might feel like a game. But after a while, something changes. The post You Find What You Look For appeared first on OCN .