Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Why the world’s financial system matters for the climate
ohne Namen ·
Greenpeace International ·
2026-10-13
· Amsterdam
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Verantwortung · tragend
Fürsorge
Die Bewältigung der Klimakrise erfordert eine Neugestaltung der globalen Finanzarchitektur, die durch die Besteuerung von extremem Reichtum und die Umsetzung des Verursacherprinzips die Mittel für Klimaschutz und Gerechtigkeit mobilisiert.
Wir brauchen fairere Steuersysteme, die die Last auf diejenigen verlagern, die Schaden verursachen und davon profitieren, anstatt sich auf regressive Konsumsteuern zu verlassen.
Der Text verknüpft die aktuelle Klimakrise mit der globalen Finanzarchitektur und fordert eine Neugestaltung der internationalen Steuer- und Finanzpolitik. Er argumentiert, dass internationale Institutionen wie IWF und Weltbank durch Austeritätsmaßnahmen und Schuldenlasten Entwicklungsländer daran hindern, angemessen auf Klimarisiken zu reagieren. Die Hauptlast der Klimafolgen tragen die am wenigsten Verursachenden, während die wohlhabendsten Investoren und Unternehmen von der Krise profitieren. Der Text plädiert für die Besteuerung von extremem Reichtum und Vermögen, um die sogenannten 'Klimaschulden' der Superreichen zu begleichen. Es wird ein starker globaler Steuervertrag der Vereinten Nationen als notwendig erachtet, um faire Einnahmen für Klimaschutz und Anpassung zu sichern. Die Forderung richtet sich an Regierungen und internationale Gremien, die Verantwortung der Verursacher durch konkrete steuerliche Maßnahmen umzusetzen. Ziel ist es, die Mittel für eine gerechte Transformation und den Schutz verwundbarer Gemeinden freizusetzen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
-
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
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es wird besser, Entwicklung zum Guten
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Superreiche besteuern (gesellschaftlich)
- Regierungen drängen (gesellschaftlich)
- Name hinzufügen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 2 von 3, benannt: Wohlhabendste Verursacher von Umweltverschmutzung, Superreiche, fossile Brennstoffindustrie
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Wenn Regierungen, die Zivilgesellschaft, Gesetzgeber und internationale Finanzinstitutionen diese Woche in Thailand zu den Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank zusammenkommen, versammeln sie sich vor dem Hintergrund eskalierender extremer Wetterereignisse auf der ganzen Welt, die die Frage, wie man ausreichende Klimafinanzierung zur Finanzierung von Lösungen sicherstellt, unübersehbar machen.
Greenpeace Thailand fordert die großen Verursacher von Umweltverschmutzung auf, Verantwortung für die Klimafolgen zu übernehmen, zu denen sie beigetragen haben, und drängt die thailändische Regierung, eine weitere Ausweitung der fossilen Brennstoffe zu stoppen und einen gerechten Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. © Chanklang Kanthong / Greenpeace
Bangkok, die Gastgeberstadt der Tagungen, hat kürzlich eine Hochwasserkatastrophe ausgerufen, da Tausende aus ihren Häusern fliehen mussten. In diesem Sommer erlebte Europa verheerende Hitzewellen und Waldbrände. Erst vor wenigen Wochen töteten verheerende Überschwemmungen und Erdrutsche in Nepal mehr als 1.250 Menschen und ließen Tausende vermissen, was die Vereinten Nationen und humanitäre Partner veranlasste, einen Nothilfearuf in Höhe von 49,6 Millionen US-Dollar zu starten.
Diese Katastrophen sind eine Erinnerung daran, dass die ausreichende Finanzierung notwendiger Klimaschutzmaßnahmen keine abstrakte Debatte für zukünftige Verhandlungen ist. Menschen zahlen bereits einen hohen Preis für eine sich beschleunigende Klimakrise, während sie mit steigenden Lebensmittelpreisen und höheren Energiekosten konfrontiert sind. Und doch bleiben die Länder, die den größten Klimarisiken ausgesetzt sind, durch repressive Regeln und Bedingungen gefangen, die den fiskalischen Spielraum einschränken, hohe Schuldenlasten auferlegen und ihre Regierungen unter Druck setzen, die öffentlichen Ausgaben zu senken, während die wohlhabendsten Verursacher von Umweltverschmutzung von diesen Krisen profitieren, ohne ihren fairen Anteil zu zahlen.
Mitarbeiter und Freiwillige von Greenpeace Thailand unterstützen Gemeinden, die von schweren Überschwemmungen in der Provinz Chachoengsao, Thailand, betroffen sind. Die Überschwemmungen, die am 25. September begannen, die Provinz zu betreffen, haben 11 Distrikte und mehr als 23.790 Haushalte betroffen. © Chanklang Kanthong / Greenpeace
Wie ist wirtschaftliche Gerechtigkeit mit Klimagerechtigkeit verbunden?
Während sich die Klimakrise verschärft, hinken die globalen politischen Antworten dem dringenden Bedarf hinterher, ausreichende Mittel für Minderung, Anpassung und Verluste und Schäden sicherzustellen. Die Neugestaltung unserer nationalen und globalen Steuersysteme ist zentral, um die Kostenlast auf die wohlhabendsten Verursacher von Umweltverschmutzung zu verlagern und die notwendigen Ressourcen für den Klimaschutz zu mobilisieren.
Der IWF und die Weltbank besetzen eine mächtige Position in der globalen Finanzarchitektur und müssen sich anpassen und auf die heutige Polikrise reagieren, anstatt sie weiter zu verschärfen. Ihre Ansätze müssen die Realitäten widerspiegeln, mit denen die Länder heute konfrontiert sind, anstatt die öffentlichen Ausgaben weiter einzuschränken und den fiskalischen Druck zu vertiefen. Ihre Rolle sollte darin bestehen, den Ländern zu helfen, ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, und nicht, sie weiter davon zu entfernen.
Aktivisten von Greenpeace Philippines schließen sich Tausenden von Demonstranten am Quezon-Memorial an, um von schmutzigen Energieunternehmen zu fordern, „für Klimafinanzierung zu zahlen“, und um die Regierung aufzufordern, Klimagerechtigkeit zu suchen. © Jilson Tiu / Greenpeace
Seit Jahrzehnten sind Kürzungen der Regierungshaushalte und höhere Steuern (Austerität) zentraler Bestandteil des wirtschaftlichen Ratschlags, der Entwicklungsländern vom IWF und der Weltbank aufgezwungen wird, und fangen sie in einem destruktiven Kreislauf ein. Wie Regierungen Einnahmen erzielen, ist genauso wichtig wie die Höhe der erzielten Einnahmen. Viele Entwicklungsländer sind stark von regressiven indirekten und Konsumsteuern sowie von weiterer Ausbeutung und Extraktion natürlicher Ressourcen abhängig. Tatsächlich zeigt die Forschung der Weltbank, dass in mehreren Entwicklungsländern hohe Steuern auf Grundnahrungsmittel dazu führen, dass einkommensschwache Haushalte die Hauptlast der Steuerdrucks tragen.
Von gewöhnlichen Menschen sollte nicht erwartet werden, dass sie einen immer größeren Anteil dieser Last tragen, während Haushaltskürzungen und untragbare Schulden die öffentlichen Investitionen aushöhlen, die dazu bestimmt sind, eine fairere und widerstandsfähigere Zukunft aufzubauen – jene öffentlichen Mittel, die diese Sicherheit gewährleisten sollen.
Wie ist die Klimakrise mit extremem Reichtum verbunden?
Während diejenigen, die am wenigsten zur Krise beigetragen haben, die schwersten Folgen tragen, kommen die wohlhabendsten und größten Verursacher von Umweltverschmutzung oft davon, ohne ihren fairen Anteil zu zahlen. Eine aktuelle Studie von Greenpeace Africa hebt einen entscheidenden Faktor hervor, der in den Debatten über Klimafinanzierung viel zu oft ignoriert wird: Wer besitzt die Vermögenswerte, die die globalen Emissionen antreiben?
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Der Bericht von Greenpeace Africa, „Understanding the Climate Debt of Extreme Wealth“ (Verstehen der Klimaschuld des extremen Reichtums), stellt fest, dass die Klimaverantwortung deutlich konzentrierter ist, wenn die mit Eigentum und Investitionen verbundenen Emissionen berücksichtigt werden.
Nur im Jahr 2022 waren die Investitionen der reichsten 0,01 % der Weltbevölkerung mit einer geschätzten Klimaschuld von 992 Milliarden US-Dollar verbunden, im Vergleich zu 405 Milliarden US-Dollar an konsumbasierter Klimaschuld.
Dieses Ergebnis stellt traditionelle Ansätze der Klimapolitik in Frage. Klimaverantwortlichkeit kann nicht nur anhand dessen verstanden werden, was Menschen konsumieren. Sie muss auch berücksichtigen, was sie besitzen, wo sie investieren und welche wirtschaftlichen Aktivitäten ihr Reichtum ermöglicht und von denen er profitiert.
Die Bewältigung dieser Realität erfordert, dass die Besteuerung von Personen mit hohem Nettovermögen (HNWIs) und großer Unternehmensverursacher von Umweltverschmutzung in den Mittelpunkt der Agenda gestellt wird. Es bedeutet die gewissenhafte Umsetzung des Verursacherprinzips in unseren Steuersystemen. Es bedeutet, neben dem Einkommen auch den Besitz von Vermögen und Kapital zu betrachten und sicherzustellen, dass diejenigen, die am meisten profitieren, mehr zur Bewältigung des Klimaschadens beitragen, den ihre Investitionen verursacht haben.
Eine mutige „Make Polluters Pay“-Projektion (Verursacher zahlen lassen) erleuchtete Houston während der CERAWeek – dem sogenannten „Super Bowl“ der fossilen Brennstoffindustrie – und rief Big Oil wegen seiner zentralen Rolle bei der Treibung der Klimakrise zur Rechenschaft. © Greenpeace
Wie schützen faire globale Steuervorschriften Menschen und den Planeten?
Wir brauchen fairere Steuersysteme, die die Last auf diejenigen verlagern, die Schaden verursachen und davon profitieren, anstatt sich auf regressive Konsumsteuern zu verlassen. Wir brauchen öffentliche Investitionen, die die Klimaresilienz stärken und betroffenen Gemeinden beim Wiederaufbau helfen, anstatt durch Schulden und Austerität untergraben zu werden. Entscheidend ist, dass wir internationale Steuervorschriften brauchen, die schädliche Steuerpraktiken angehen, die Länder um Milliarden verdienter öffentlicher Einnahmen bringen, und solche, die Ländern die Befugnis verleihen, multinationale Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen und die Einnahmen zu erheben, die sie benötigen.
Deshalb sind die Verhandlungen über einen starken und ambitionierten Globalen Steuervertrag bei den Vereinten Nationen (auch bekannt als Rahmenkonvention der Vereinten Nationen über die internationale Steuerkooperation) von Bedeutung.
Der UN-Prozess arbeitet an einem globalen Rahmen, der beeinflussen kann, wie Besteuerungsrechte zugewiesen werden, wie Länder grenzüberschreitende Steuerfragen angehen und wie die internationale Steuerkooperation funktioniert. Er bietet eine historische Gelegenheit, die globalen Steuervorschriften so zu korrigieren, dass sie allen Nationen gerecht dienen und es ihnen ermöglichen, die wohlhabendsten Verursacher von Umweltverschmutzung zu besteuern und öffentliche Ressourcen zu mobilisieren.
Philippinische Gemeinden, wie diejenigen von den Bohol-Inseln, tragen weiterhin die Narben des Super-Taifuns Odette (internationaler Name: Rai). Der Sturm zerstörte nicht nur Häuser und Lebensgrundlagen, sondern hinterließ auch dauerhafte Auswirkungen auf wesentliche Aspekte ihres Lebens, wie Arbeits- und Ernährungssicherheit, Bildung und Gesundheit. © Ivan Joeseff Guiwanon / Greenpeace
Letztendlich kann dieser Rahmen Regierungen die Befugnis verleihen, die wohlhabendsten Verursacher von Umweltverschmutzung für den verursachten Schaden zahlen zu lassen und damit Billionen von Dollar freizusetzen, um eine gerechte Transformation, den Ausbau erneuerbarer Energien, resiliente Infrastruktur für betroffene und verwundbare Gemeinden sowie die grundlegenden öffentlichen Dienste zu finanzieren, die wir alle benötigen.
Diese Diskussionen können nicht im Vakuum oder in Isolation stattfinden; sie müssen direkt in die Treffen des IWF und der Weltbank in Bangkok eingebracht werden. Diese beiden Institutionen setzen derzeit falsche Lösungen fort. Um unsere Zukunft für kommende Generationen zu finanzieren, müssen Regierungen in die Lage versetzt werden, ihre Steuerpolitik so neu zu gestalten, dass sie der Mehrheit und nicht nur der wohlhabendsten Minderheit der Menschen zugutekommt. Nur so haben wir eine Chance, Klimagerechtigkeit und eine sichere Zukunft für die Menschen und den Planeten zu erreichen.
Ucizi Ngulube ist eine Kampagnenaktivistin für sozio-ökologische und Steuergerechtigkeit bei Greenpeace Afrika.
Besteuern Sie die Superreichen
Lassen Sie uns gemeinsam Regierungen dazu drängen, die Superreichen zu besteuern und eine grüne und gerechte Zukunft zu finanzieren.
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Wortlaut im Original
As governments, civil society, lawmakers and international financial institutions gather in Thailand for the International Monetary Fund (IMF) and World Bank Annual Meetings this week, they are convening against a backdrop of escalating extreme weather events around the world that makes the question of securing sufficient climate finance to fund solutions impossible to ignore.
Greenpeace Thailand calls on major polluters to take responsibility for the climate impacts they have contributed to, and urges the Thai government to stop further fossil fuel expansion and accelerate a just transition to renewable energy. © Chanklang Kanthong / Greenpeace
Bangkok, the host city for the meetings, recently declared a flood disaster as thousands had to flee from their homes. This summer, Europe experienced devastating heatwaves and wildfires. Just weeks ago, catastrophic floods and landslides in Nepal killed more than 1,250 people and left thousands missing, prompting the United Nations and humanitarian partners to launch a US$49.6 million emergency appeal.
These disasters are a reminder that sufficiently financing necessary climate action is not an abstract debate for future negotiations. People are already paying dearly for an accelerating climate crisis, while facing escalating food prices and higher energy bills. Yet the countries facing the greatest climate vulnerabilities remain trapped by repressive rules and conditions that constrain fiscal space, impose high debt burdens and pressure their governments to reduce public spending, while the wealthiest polluters are profiting from these crises without paying their fair share.
Greenpeace Thailand staff and volunteers support communities affected by severe flooding in Chachoengsao Province, Thailand. The flooding, which began affecting the province on 25 September, has impacted 11 districts and more than 23,790 households. © Chanklang Kanthong / Greenpeace
How is economic justice connected to climate justice?
As the climate crisis worsens, global policy responses are lagging behind the urgent need for securing sufficient funding for mitigation, adaptation, and loss and damage. Redesigning our domestic and global tax systems is central to shifting the burden of cost to the wealthiest polluters and for mobilising necessary resources for climate action.
The IMF and World Bank occupy a powerful position in the global financial architecture, and must adapt and respond to today’s polycrisis rather than further exacerbating it. Their approaches must reflect the realities countries face today, rather than further restricting public spending and deepening fiscal pressures. Their role should be helping countries reach their sustainable development goals and not further distancing them from it.
Greenpeace Philippines activists join thousands of marchers at the Quezon Memorial to call for dirty energy companies to “Pay up for Climate Finance” and to demand the government seek climate justice. © Jilson Tiu / Greenpeace
For decades , government budget cuts and higher taxes (austerity) have been central to the economic advice forced upon developing nations by the IMF and the World Bank, trapping them in a destructive cycle. The way governments raise revenue matters as much as how much revenue they raise. Many developing countries rely heavily on regressive indirect and consumption taxes and further exploitation and extraction of natural resources. Indeed, World Bank research shows that in several developing nations, steep taxes on basic goods leave low-income households bearing the brunt of the tax pressures.
Ordinary people should not be expected to carry an ever-increasing share of this burden while budget cuts and unsustainable debt strip away public investment meant to build a fairer and more resilient future those public funds are meant to secure.
How is the climate crisis linked to extreme wealth?
While those who contributed the least to the crisis are bearing the greatest impacts, the wealthiest and biggest polluters often get away with not paying their fair share. Recent research by Greenpeace Africa highlights a critical factor that is too often ignored in climate finance debates: who owns the assets driving global emissions?
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Greenpeace Africa’s report, Understanding the Climate Debt of Extreme Wealth , finds that climate responsibility is far more concentrated when emissions associated with ownership and investment are considered.
In 2022 alone, the investments of the world’s richest 0.01% were associated with an estimated US$992 billion in climate debt , compared with US$405 billion in consumption-based climate debt.
This finding challenges traditional approaches to climate policy. Climate accountability cannot be understood only through what people consume. It must also account for what they own, where they invest and which economic activities their wealth enables and profits from.
Addressing this reality requires placing the taxation of high-net-worth individuals (HNWIs) and major corporate polluters at the center of the agenda. It means dutiful implementation of the polluter pays principle in our tax systems. It means looking at wealth and capital ownership alongside income, and ensuring that those who profit the most contribute more towards addressing the climate damage their investments caused.
A bold “Make Polluters Pay” projection lit up Houston during CERAWeek—the fossil fuel industry’s so-called “Super Bowl”—calling out Big Oil for its central role in driving the climate crisis. © Greenpeace
How do fair global tax rules protect people and the planet?
We need fairer tax systems that shift the burden to those who cause harm and profit from it, rather than relying on regressive consumption taxes. We need public investments that strengthens climate resilience and helps impacted communities rebuild, instead of being undermined by debt and austerity. Crucially we need international tax rules that address harmful tax practices strapping countries of billions of earned public revenues, and those that empower countries to hold multinational corporations accountable and raise the revenues they need.
This is why the negotiations for a strong and ambitious Global Tax Treaty at the United Nations (also known as United Nations Framework Convention on International Tax Cooperation) matter.
The UN process is working towards a global framework that can shape how taxing rights are allocated, how countries address cross border tax issues and how international tax cooperation works. It offers a historic opportunity to fix global tax rules so that they serve all nations equitably, enabling them to tax the wealthiest polluters and mobilize public resources.
Filipino communities such as those from the Bohol islands continue to carry the scars of Super Typhoon Odette (International name: Rai). The storm not only destroyed homes and livelihoods but also left lasting impacts on vital aspects of their lives such as job and food security, education, and health. © Ivan Joeseff Guiwanon / Greenpeace
Ultimately, this framework can give governments the authority to make the wealthiest polluters pay for the harm they have caused, unlocking trillions of dollars to fund just transition, renewable energy deployment, resilient infrastructure for impacted and vulnerable communities, and essential public services we all need.
These discussions can not happen in vacuum or isolation, they must be brought directly into the IMF and World Bank meetings in Bangkok. These two institutions are currently perpetuating false solutions. In order to fund our future for generations to come, governments must be allowed to redesign their tax policies so that it benefits the majority and not just the wealthiest minority of people. Only by doing that will we stand a chance to achieve climate justice and a safe future for the people and the planet.
Ucizi Ngulube is a socio-environmental and tax justice campaigner with Greenpeace Africa.
Tax the super-rich
Together, let’s urge governments to tax the super-rich and fund a green and fair future.
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