omnist.world

English

Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Greenpeace Pictures of the Week

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-10-16 · Amsterdam · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Verantwortung · tragend

Ökologische Zerstörung und soziale Ungleichheit sind das Ergebnis eines profitorientierten Systems, das durch politische Reformen, Besteuerung der Reichen und den Verzicht auf fossile Energien korrigiert werden muss.

Greenpeace fordert den IWF auf, von Austeritätspolitiken abzurücken und stattdessen die Besteuerung der Superreichen und der Windfall-Profits großer Verursacher zu unterstützen, während er sich für ein faires globales Steuersystem über die UN-Steuerkonvention einsetzt.

Der Text präsentiert eine Auswahl von sechs aktuellen Protestaktionen der Umweltorganisation Greenpeace in verschiedenen Ländern. Im Zentrum stehen die Forderungen nach dem Schutz von Wäldern, der Vermeidung fossiler Brennstoffe und der Bekämpfung wirtschaftlicher Ungleichheit. Die Aktionen umfassen das Bemalen von Scheunen in Kroatien, Demonstrationen bei IWF-Treffen in Thailand, Banner-Aktionen in Polen und Südafrika sowie Proteste vor einem Möbelhaus in Deutschland. Die Botschaft richtet sich an Regierungen, internationale Finanzinstitutionen und große Unternehmen, die für ökologische Schäden und soziale Ungerechtigkeit verantwortlich gemacht werden. Es wird ein direkter Zusammenhang zwischen der Ausbeutung natürlicher Ressourcen, der Förderung fossiler Energien und dem Leid benachteiligter Gemeinschaften hergestellt. Der Text fordert konkrete politische Maßnahmen wie die Besteuerung der Superreichen und den Verzicht auf Gas bis 2035. Die Darstellung dient als Zeugnis für die Arbeit der Organisation und als Aufruf zur Unterstützung dieser politischen Ziele.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: Fossile Brennstoffunternehmen, Superreiche, Regierungen und internationale Finanzinstitutionen
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Protest gegen eine Megafarm-Entwicklung im Nordosten Kroatiens, Forderungen nach wirtschaftlicher und klimatischer Gerechtigkeit in Thailand und Forderungen nach Waldschutz in Polen – hier sind einige unserer Lieblingsbilder aus der Arbeit von Greenpeace auf der ganzen Welt in dieser Woche. © Maja Bota Strbe / Greenpeace Kroatien – 12 Aktivist:innen von Greenpeace sind auf drei Scheunen einer umstrittenen Megafarm-Entwicklung im Nordosten Kroatiens geklettert und haben ein 500 m² großes Motto mit der Aufschrift „Stop This Shit“ (dt. „Hört diesen Scheiß auf“) aufgemalt, um gegen die Bedrohung zu protestieren, die der Tiermist der Anlage für ein nahe gelegenes Biosphärenreservat darstellt. © Patipat Janthong / Greenpeace Thailand – Während der jährlichen Treffen des IWF und der Weltbankgruppe 2026 (12.–18. Oktober) in Bangkok forderten Aktivist:innen von Greenpeace Thailand wirtschaftliche und klimatische Gerechtigkeit. Die Aktion fand im Geschäftsviertel Bangkoks mit Schildern und T-Shirts statt, die „Tax The Super Rich“ (dt. „Besteuert die Superreichen“) verlangten, und schlossen sich einem öffentlichen Koalitionsprotest an, der internationale Finanzinstitutionen und Regierungen auffordert, Menschen und Planeten dem Profit vorzuziehen. Während Gemeinschaften unter den Auswirkungen der Klimakrise, der Ausweitung fossiler Brennstoffe und der wachsenden wirtschaftlichen Ungleichheit leiden, setzen große Verursacher und die wohlhabendste Elite ihre Profite aus einem ungerechten Finanzsystem fort. Greenpeace fordert den IWF auf, von Austeritätspolitiken abzurücken und stattdessen die Besteuerung der Superreichen und der Windfall-Profits großer Verursacher zu unterstützen, während er sich für ein faires globales Steuersystem über die UN-Steuerkonvention einsetzt. © Max Zielinski / Greenpeace Polen – Am 15. Oktober 2026, am Jahrestag der polnischen Parlamentswahl, wurde ein riesiges Banner am Gebäude gegenüber dem Hauptsitz der Bürgerplattform aufgehängt. Es zeigt Premierminister Donald Tusk, der eine Säge hält, neben dem Text „Wo sind diese sägefreien Wälders?“. Aktivist:innen von Greenpeace wollten den Premierminister an sein Versprechen erinnern, 20 % der wertvollsten Wälder vor der Abholzung zu schützen. Bislang wurde nur ein Viertel dieses Versprechens erfüllt. © Greenpeace / Shayne Robinson Südafrika – NVDA (Nicht-kooperative direkte Aktion) von Greenpeace Africa während der African Energy Week in Kapstadt, Südafrika. Nach Berichten, dass fossile Brennstoffunternehmen ihren eigenen Wein mit der Bezeichnung „Drill Baby Drill“ (Bohr, Baby, Bohr) hergestellt hatten, brachte Greenpeace Africa eigene Getränke zur Party mit, darunter eine riesige Flasche mit dem Namen „Pay Baby Pay“ (Zahl, Baby, Zahl). Die Konferenz ist ein Forum, bei dem Öl- und Gasunternehmen und deren Interessenvertreter zusammenkommen, um die Förderung von Investitionen in fossile Brennstoffe anstelle von Alternativen und erneuerbaren Energien zu diskutieren. © Daniel Müller / Greenpeace Deutschland – Aktivist:innen von Greenpeace protestieren gegen die Zerstörung ökologisch wertvoller Wälder vor dem IKEA-Geschäft in Hamburg-Altona. Zwei überdimensionale Figuren, gestaltet nach den Piktogrammen aus den IKEA-Montageanleitungen, sind mit Sägen positioniert, als würden sie die Bäume vor dem Geschäft fällen. Gleichzeitig haben Greenpeace-Kletterer ein Banner an der Fassade des Möbelhauses entfaltet, auf dem steht: „Ikea zerstört geschützte Gebiete.“ Ein Bericht von Greenpeace bestätigt, dass Holz aus einem geschützten Natura-2000-Gebiet in den rumänischen Karpaten für den größten Möbelhändler der Welt verarbeitet wird. Aufgrund seines hohen ökologischen Werts sollte der Wald in Zukunft streng vor Entwaldung geschützt werden. © Johanna de Tessières / Greenpeace Belgien – Aktivist:innen aus 17 Ländern, zusammen mit der von Greenpeace Belgien und anderen Organisationen unterstützten Koalition PeopleVsGas, protestieren in Brüssel. Sie fordern einen kurzfristigen Notfallplan, um Menschen vor steigenden Energiekosten zu schützen, und die Festlegung einer klaren Roadmap für Europa, um bis 2035 auf fossiles Gas zu verzichten. Europäische Politikentscheider stehen vor der Aufgabe, entscheidende Entscheidungen für die Energiezukunft des Blocks zu treffen. Greenpeace ist seit mehr als 50 Jahren ein Pionier des Foto-Aktivismus und bleibt dem Bestreben verpflichtet, durch die Bilder, die wir aufnehmen, Zeugnis abzulegen und Umweltungerechtigkeit aufzudecken. Um weitere Fotos und Videos von Greenpeace zu sehen, besuchen Sie bitte unsere Mediathek.
Wortlaut im Original
Protesting a megafarm development in northeast Croatia, calls for economic and climate justice in Thailand, and calls for forest protection in Poland, here are a few of our favourite images from Greenpeace work around the world this week. © Maja Bota Strbe / Greenpeace Croatia – 12 Greenpeace activists have scaled three barns at a controversial megafarm development in northeast Croatia, painting a 500m2 slogan reading ‘Stop This Shit’ in protest at the threat that animal waste from the facility poses to a nearby biosphere reserve. © Patipat Janthong / Greenpeace Thailand – During the IMF-World Bank Group Annual Meetings 2026 (Oct 12–18) in Bangkok, Greenpeace Thailand activists called for economic and climate justice. Action took place in Bangkok’s business district with signs and shirts demanding ‘Tax The Super Rich,” alongside joining a public coalition protest urging international financial institutions and governments to prioritise people and the planet over profit. While communities suffer from climate crisis impacts, fossil fuel expansion, and rising economic inequality, major polluters and the wealthiest elite continue to profit from an unfair financial system. Greenpeace urges the IMF to move away from austerity policies and instead support taxing the super-rich and big polluters’ windfall profits, while advocating for a fair global tax system via the UN Tax Convention. © Max Zielinski / Greenpeace Poland – On October 15, 2026, on the anniversary of the Polish parliamentary election, a huge banner was hung on the building opposite the Civic Platform headquarters. It depicts Prime Minister Donald Tusk holding a saw alongside the text “Where are those saw-free forests?”. Greenpeace activists wanted to remind the Prime Minister of his promise to protect 20% of the most valuable forests from logging. To date, only a quarter of that promise has been fulfilled. © Greenpeace / Shayne Robinson South Africa – Greenpeace Africa’s NVDA (Non-Violent Direct Action) during the African Energy Week, in Cape Town, South Africa. Following reports that fossil fuel companies had created their own wine labelled ‘Drill Baby Drill’, Greenpeace Africa brought their own drinks to the party with a giant bottle named ‘Pay Baby Pay’. The conference is a forum where oil and gas companies and interests gather to discuss the promotion of fossil fuel investments instead of alternatives and renewable energy. © Daniel Müller / Greenpeace Germany – Greenpeace activists protest against the destruction of ecologically valuable forests outside the Ikea store in Hamburg-Altona. Two oversized figures, styled after the stick figures from Ikea’s assembly instructions, are positioned with saws as if they were cutting down the trees in front of the store. At the same time, Greenpeace climbers have unfurled a banner on the furniture store’s facade reading “Ikea is destroying protected areas.” A Greenpeace report confirms that wood from a protected Natura 2000 site in the Romanian Carpathians is being processed for the world’s largest furniture retailer. Due to its high ecological value, the forest should be strictly protected from deforestation in the future. © Johanna de Tessières / Greenpeace Belgium – Activists from 17 countries together with the PeopleVsGas coalition supported by Greenpeace Belgium and other organisations protest in Brussels. They demand a short term emergency plan to shield people from increasing energy costs, and to establish a clear roadmap for Europe to phase out fossil gas by 2035. European policymakers are set to take crucial decisions for the bloc’s energy future. Greenpeace has been a pioneer of photo activism for more than 50 years, and remains committed to bearing witness and exposing environmental injustice through the images we capture. To see more Greenpeace photos and videos, please visit our Media Library .