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Qué significa, “porque muchos son los llamados y pocos los escogidos”: Cardenal Carlos Aguiar Retes.

ohne Namen · Arquidiócesis Primada de México – Homilías des Kardinals Carlos Aguiar Retes · 2026-10-11 · Ciudad de Mexico · Quelle

Hoffnung · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gemeinschaft · tragend

Die Berufung zum ewigen Leben wird durch die Taufe begründet, und die Auserwählung hängt davon ab, ob man die Lehren Jesu als 'Festkleid' im eigenen Leben annimmt und in Solidarität mit den Ärmsten lebt.

Er erinnert uns daran, dass wir in den Himmel eingeladen sind, weil wir durch die Taufe Söhne des Vatergottes sind. Und das Festkleid ist, die Lehren Jesu in unserem Leben anzunehmen.

Der Text ist eine Predigt, die drei biblische Lesungen eines Sonntags auslegt: Jesaja, einen Paulusbrief und das Gleichnis vom Hochzeitsmahl bei Matthäus. Die zentrale Botschaft ist, dass die Gläubigen durch die Taufe als Söhne Gottes zum ewigen Leben berufen sind und die Lehren Jesu als ihr 'Festkleid' annehmen sollen. Der Ausdruck 'viele sind berufen, aber wenige auserwählt' wird so gedeutet, dass die Auserwählung an die Annahme der Lehren Jesu gebunden ist. Paulus wird als Vorbild des Vertrauens in die göttliche Vorsehung angeführt, das in jeder Lebenslage Kraft gibt. Der Text ruft dazu auf, die Gebote als Leuchttürme des täglichen Weges anzunehmen und Brüderlichkeit sowie Solidarität gegenüber den Ärmsten und Verlassenen zu fördern. Ein konkreter Gegenwartsbezug wird hergestellt, indem die 'Zivilisation der Liebe' im 'geliebten Vaterland Mexiko' als Ziel benannt wird. Die Predigt schließt mit einem ausführlichen Gebet an Maria von Guadalupe.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jes 25,8 · Phil 4,12 · Mt 22,1-14

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
„Ich werde im Hause des Herrn wohnen alle Tage meines Lebens" Der Prophet Jesaja kündigt in der ersten Lesung an, dass „der Herr des Universums […] den Tod für immer vernichten wird". An jenem Tag wird man sagen: „Hier ist unser Gott, von dem wir erwarteten, dass er uns rette". Darum sagte ich euch in der Einführung zur Messe: Wir sind berufen, als Söhne Gottes zum ewigen Leben; dieses Leben ist vergänglich und deshalb haben wir mit voller Hoffnung auf diese Lesung mit dem Psalm geantwortet: „Ich werde im Hause des Herrn wohnen alle Tage meines Lebens". Und wenn wir „alle Tage meines Lebens" aussprechen, bedeutet das, dass dieses Leben ewig sein wird. Seinerseits drückt uns heiliger Paulus seine Lebenserfahrung aus. Und was drückt er aus? Dass er volles Vertrauen in die Vorsehung hat. Darum sagt er: „Ich weiß, was es heißt, in Armut zu leben; […] ich bin an alles gewöhnt, sowohl an gutes Essen als auch an Hunger […] Alles vermag ich in dem, der mir Kraft gibt". Was will heiliger Paulus damit sagen? Dass wir, wenn wir mit Jesus Christus verbunden sind, alles bewältigen können, auch die unerwarteten Widrigkeiten, denn die Stärke des Heiligen Geistes wird uns beistehen. Schließlich sagt uns im Evangelium heiliger Matthäus: „Jesus begann wieder in Gleichnissen zu sprechen: ‚Das Himmelreich ist einem König gleich, der für seinen Sohn ein Hochzeitsmahl bereitete […] Als der König hereinkam, um die Geladenen zu begrüßen, sah er unter ihnen einen Mann, der nicht in Festkleidung war, und fragte ihn: Freund, wie bist du hierhereingekommen ohne Festkleidung?'. Der Mann schwieg. Da sagte der König zu den Dienern: ‚Bindet ihm Füße und Hände und werft ihn hinaus in die Finsternis. Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein, denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt'". Was will uns Jesus mit diesem Gleichnis sagen? Er erinnert uns daran, dass wir in den Himmel eingeladen sind, weil wir durch die Taufe Söhne des Vatergottes sind. Und das Festkleid ist, die Lehren Jesu in unserem Leben anzunehmen. Warum glauben Sie, dass die Kirche uns bittet, mindestens einen Tag in der Woche zu kommen, um Jesus im Wort Gottes zu hören und uns mit ihm im Brot der Eucharistie zu verbinden? Bitten wir unsere Mutter Maria von Guadalupe, dass sie uns immer in unserem täglichen Weg beistehe. Öffnen wir ihr unser Herz, da sie es verstand, es dem Willen Gottes, unseres Vaters, zu öffnen, um die Mutter Jesu zu sein. Wir stellen uns auf und bitten in einem kurzen Moment der Stille um das, was uns am schwersten fällt, zum Wohl unseres und unserer Mitmenschen zu entwickeln. Unsere Mutter, Maria von Guadalupe, in der Erinnerung daran, dass du gekommen bist, um „den wahren Gott bekannt zu machen, durch den man lebt", bitten wir dich, uns zu helfen, volles Bewusstsein für die Lehren Jesu zu erwerben, der uns gelehrt hat, dass wir geschaffen sind, um nach diesem irdischen Leben das ewige Leben im Hause des Vatergottes, im Himmel, zu teilen. Wir sind uns bewusst, dass wir volles Vertrauen in die göttliche Vorsehung haben müssen und, mit voller Freiheit, die Gebote annehmen, da sie Leuchttürme des Lichts für unseren täglichen Weg sind. Hilf uns, auf deine Liebe zu vertrauen und die Brüderlichkeit und die Solidarität in allen Bereichen des alltäglichen Lebens zu fördern, besonders gegenüber den Ärmsten und Verlassenen. So werden wir eine brüderliche und solidarische Gesellschaft erreichen, die die ersehnte Zivilisation der Liebe in unserem geliebten Vaterland Mexiko zum Ausdruck bringt. Alle Gläubigen, die heute Sonntag hier anwesend sind, empfehlen sich dir, die du auf unserem Weg als Zeichen der Rettung und der Hoffnung leuchtest. „O gütige, o barmherzige, o süße Jungfrau Maria von Guadalupe! Amen." Der Beitrag Was bedeutet „denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt": Kardinal Carlos Aguiar Retes. wurde zuerst auf Erzbistum Mexiko veröffentlicht.
Wortlaut im Original
«Habitaré en la casa del Señor toda la vida» El profeta Isaías, en la primera lectura, anuncia que «el Señor del universo […] destruirá la muerte para siempre». En aquel día se dirá: «Aquí está nuestro Dios, de quien esperábamos que nos salvara». Por eso les decía en la introducción a la Misa: estamos llamados, como hijos de Dios, a la vida eterna; esta vida es transitoria y, por eso, respondimos con plena esperanza a esta lectura con el salmo: «Habitaré en la casa del Señor toda la vida». Y al afirmar «toda la vida», significa que esa vida será eterna. Por su parte, san Pablo nos expresa su experiencia de vida. ¿Y qué es lo que expresa? Que tiene plena confianza en la Providencia. Por eso afirma: «Yo sé lo que es vivir en pobreza; […] estoy acostumbrado a todo, lo mismo a comer bien que a pasar hambre […] Todo lo puedo unido a aquel que me da fuerza». ¿Qué quiere decir con esto san Pablo? Que, si estamos unidos a Jesucristo, todo lo podremos afrontar, aun las adversidades inesperadas, porque nos asistirá la fortaleza del Espíritu Santo. Finalmente, en el Evangelio, san Mateo nos dice: «Volvió Jesús a hablar en parábolas: ‘El reino de los cielos es semejante a un rey que preparó un banquete de bodas para su hijo […] Cuando el rey entró a saludar a los convidados, vio entre ellos a un hombre que no iba vestido con traje de fiesta y le preguntó: Amigo, ¿cómo has entrado aquí sin traje de fiesta?’. Aquel hombre se quedó callado. Entonces el rey dijo a los criados: ‘Átenlo de pies y manos y arrójenlo fuera, a las tinieblas. Allí será el llanto y la desesperación, porque muchos son los llamados y pocos los escogidos'». ¿Qué nos quiere decir Jesús con esta parábola? Nos recuerda que somos invitados al cielo porque somos, por el bautismo, hijos de Dios Padre. Y el traje de fiesta es asumir en nuestra vida las enseñanzas de Jesús. ¿Por qué creen que la Iglesia nos pide que, al menos un día a la semana, vengamos a escuchar a Jesús en la Palabra de Dios y a unirnos a Él en el pan de la Eucaristía? Pidámosle a nuestra Madre María de Guadalupe que nos auxilie siempre en nuestro diario caminar. Abrámosle nuestro corazón a ella, ya que supo abrirlo a la voluntad de Dios, nuestro Padre, para ser la Madre de Jesús. Nos ponemos de pie y, en un breve momento de silencio, le pedimos aquello que más nos cuesta desarrollar para bien nuestro y de nuestros semejantes. Madre nuestra, María de Guadalupe, recordando que viniste para dar a conocer «al verdadero Dios por quien se vive», te pedimos que nos auxilies para adquirir plena conciencia de las enseñanzas de Jesús, quien nos dio a conocer que estamos creados para compartir, después de esta vida terrena, la vida eterna en la casa de Dios Padre, en el cielo. Somos conscientes de que debemos tener plena confianza en la Providencia Divina y, con plena libertad, asumir los mandamientos, ya que son faros de luz para nuestro diario caminar. Ayúdanos a confiar en tu amor y a propiciar la fraternidad y la solidaridad en todos los ámbitos de la vida cotidiana, especialmente con los más pobres y desamparados. Así lograremos una sociedad fraterna y solidaria que exprese la anhelada civilización del amor en nuestra querida patria de México. Todos los fieles aquí presentes este domingo nos encomendamos a ti, que brillas en nuestro camino como signo de salvación y de esperanza. «¡Oh clemente, oh piadosa, oh dulce Virgen María de Guadalupe! Amén.» La entrada Qué significa, “porque muchos son los llamados y pocos los escogidos”: Cardenal Carlos Aguiar Retes. se publicó primero en Arquidiócesis de México .