omnist.world

English

Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

New Greenpeace report: Ocean sanctuary network could protect over a third of danger zones for vulnerable leatherback turtles in the Atlantic high seas

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-10-18 · Amsterdam · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gerechtigkeit

Das langsame Tempo der Regierungen beim Schutz der Ozeane gefährdet die Erreichung globaler Biodiversitätsziele; nur die Schaffung eines vernetzten Systems vollständig geschützter Gebiete in den Hochseegebieten kann wandernde Arten wirksam vor industrieller Fischerei schützen.

Dieser Bericht offenbart das Schnecken-Tempo, mit dem Regierungen Fortschritte beim Schutz unseres Ozeans erzielt haben. Aber die Schaffung von Netzwerken von Schutzgebieten in den Hochseegebieten würde Regierungen helfen, globale Ziele für den Ozeanschutz zu erreichen

Der Text stellt einen neuen Bericht von Greenpeace International vor, der ein Netzwerk von Ozean-Schutzgebieten in den Atlantischen Hochseegebieten empfiehlt. Dieses Netzwerk soll über 35 % der Gefahrenzonen für Lederbackschildkröten absichern und so deren Sterblichkeitsrisiko durch industrielle Fischerei senken. Der Bericht wird im Kontext der UN-Biodiversitätskonferenz CBD COP17 in Armenien veröffentlicht, bei der der Fortschritt bei den globalen Zielen bewertet wird. Es wird kritisiert, dass das aktuelle Tempo des Schutzes 265 Jahre dauern würde, um 30 % der Ozeane zu schützen, während derzeit nur 3,5 % vollständig oder stark geschützt sind. Greenpeace fordert die Regierungen auf, die Lücke zwischen Verpflichtungen und Handeln zu schließen und mutige Lösungen zu vereinbaren. Der Bericht identifiziert 17 Standorte für vollständig geschützte Gebiete, die industrielle Fischerei und Schiffsverkehr ausschließen sollen. Ziel ist es, wandernde Arten wie Wale und Schildkröten entlang ihrer gesamten Routen zu schützen und die Biodiversität in internationalen Gewässern zu erhalten.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Amsterdam, Niederlande – Ein vernetztes Netzwerk von Ozean-Schutzgebieten in den Hochseegebieten des Atlantiks würde die vitalen Wanderungswege der Lederbackschildkröten schützen, indem es über 35 % der Gefahrenzonen, denen sie durch die industrielle Fischerei ausgesetzt sind, absichert und das Sterblichkeitsrisiko dieser gefährdeten Art senkt, wie ein neuer Bericht von Greenpeace International zeigt.[1] Der Bericht wird veröffentlicht, während heute in Armenien eine wichtige UN-Biodiversitätskonferenz (CBD COP17) beginnt, bei der die erste offizielle Bewertung des Fortschritts hin zu global vereinbarten Zielen vorgenommen wird – einschließlich des Ziels, 30 % der Ozeane der Welt bis 2030 zu schützen, was Wissenschaftler als das Minimum bezeichnen, das erforderlich ist, um dem Ozean eine Chance auf Erholung zu geben. Regierungen müssen dringend die deutliche Lücke zwischen Verpflichtungen und Handeln schließen. Der neue Greenpeace-Bericht zeigt, dass das aktuelle Tempo des Fortschritts 265 Jahre dauern würde, um 30 % des Ozeans vollständig zu schützen. Lukas Meus, Ozean-Kampagnenleiter bei Greenpeace International, sagte: „Dieser Bericht offenbart das Schnecken-Tempo, mit dem Regierungen Fortschritte beim Schutz unseres Ozeans erzielt haben. Aber die Schaffung von Netzwerken von Schutzgebieten in den Hochseegebieten würde Regierungen helfen, globale Ziele für den Ozeanschutz zu erreichen und den Mangel an Fortschritten durch die Nationen auszugleichen. Wenn sie das nicht tun, könnte es keine Tiere mehr geben, die geschützt werden müssen. „Ein Netzwerk von miteinander verbundenen, vollständig geschützten Ozean-Schutzgebieten würde sicherstellen, dass erstaunliche wandernde Arten wie Wale und Schildkröten entlang ihrer Reisen geschützt sind, frei von der Bedrohung, durch industrielle Fischerei getötet oder unterwegs von Frachtschiffen angefahren zu werden. Dies ist der einzige Weg, um ihnen zu ermöglichen, sicher zu reisen, zu fressen und sich fortzupflanzen. „Die in Armenien tagenden Delegierten müssen sich auf große, mutige Lösungen einigen, um sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Unser vorgeschlagenes Netzwerk von Schutzgebieten ist genau die Art von Lösung, die Regierungen dringend umsetzen müssen, um überhaupt eine Hoffnung zu haben, die Biodiversitätsziele zu erreichen.“ Der Bericht macht einen klaren Fall für vollständig geschützte marine Schutzgebiete, die die industrielle Fischerei und den Schiffsverkehr innerhalb ihrer Grenzen stoppen würden. Viele aktuelle marinen Schutzgebiete erlauben immer noch die zerstörerische industrielle Fischerei, was sie bei der Biodiversitätsschutz nutzlos macht. Lederbackschildkröten sind eine der am meisten bedrohten marinen Wirbeltiere auf dem Planeten und als „gefährdet“ in der Roten Liste der IUCN eingestuft.[2] Derzeit gibt es keine vollständig oder stark geschützten Gebiete in den Atlantischen Hochseegebieten, was bedeutet, dass es nirgendwo frei von der Bedrohung durch industrielle Fischerei ist. Der neue Bericht von Greenpeace International zeigt, dass industrielle Fischereifahrzeuge in den Atlantischen Hochseegebieten im Jahr 2025 geschätzte 1,6 Millionen Stunden insgesamt mit dem Fischen verbrachten – was über 180 Jahren entspricht. Derzeit sind nur 3,5 % der Ozeane der Welt vollständig oder stark vor zerstörerischer menschlicher Aktivität geschützt.[3] Das im neuen Bericht „Well Connected“ vorgeschlagene Netzwerk würde 31 % der Atlantischen Hochseegebiete abdecken, mehrere wichtige Biodiversitäts-Hotspots in internationalen Gewässern verbinden und auch fast 45 % der Gefahrenzonen für Buckelwale in den Atlantischen Hochseegebieten schützen, was ihr Risiko durch Schiffsanprall erheblich reduziert. Im Bericht identifiziert Greenpeace International 17 Standorte, die unter dem Globalen Ozeanvertrag vollständig geschützte Ozean-Schutzgebiete sein sollten, was sowohl die Gesamtfläche unter Schutz erheblich vergrößern als auch Standorte abdecken würde, an denen wandernde Arten den größten Bedrohungen ausgesetzt sind. Diese Gebiete umfassen bestehende marine Schutzgebiete (MPAs) – die auf vollständig geschützten Status hochgestuft werden müssen –, einige Standorte, die bereits von Regierungen untersucht werden, und eine Reihe neuer Standorte, um ein Netzwerk geschützter Schutzgebiete zu bilden, das über 31 % der Atlantischen Hochseegebiete abdeckt. ENDE Anmerkungen: [1] Well Connected: Protecting the Atlantic High Seas through an ocean-wide sanctuary network. (Verfügbar in folgenden Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch und Niederländisch.) [2] Lederbackschildkröte als „gefährdet“ in der Roten Liste der IUCN gelistet [3] Marine Conservation Institute MPA Atlas Der Bericht überlagert die Wanderungsstrecken der Lederbackschildkröte und des Buckelwals im Atlantik mit Gebieten mit hohem Beifangrisiko bzw. hohem Kollisionsrisiko durch Schiffe, um wanderungsbezogene „Gefahrenzonen“ für diese Arten zu identifizieren. Der Bericht identifiziert 17 Schutzgebiete. Ein Gebiet umfasst alle bestehenden geschützten Gebiete auf hoher See im Atlantik, die zu voller Schutzstufe aufgewertet werden müssen. Fünf Gebiete – das Sargassomeer, die Konvergenzzone Kanaren-Guinea, das Banana Hole, der Walvis-Rücken und die Äquatoriale Bruchzone des Atlantiks – werden bereits von Regierungen, Wissenschaftlern und NGOs für den Schutz untersucht. Von den verbleibenden 11 neu identifizierten Gebieten sind acht bereits als ökologisch oder biologisch bedeutende Meeresgebiete (EBSAs) klassifiziert. Dieser Bericht verwendet den Begriff „Schutzgebiet“, um sich an die Standards „vollständig“ oder „stark“ geschützter mariner Schutzgebiete (MPAs) anzupassen, wie sie vom Internationalen Bund zur Erhaltung der Natur (IUCN) definiert sind. Er empfiehlt ein Verbot industrieller Aktivitäten in geschützten Gebieten. Die Schaffung großer Netzwerke geschützter Schutzgebiete wird lebenswichtige Fress- und Brutgebiete nicht nur für Wale und Schildkröten, sondern auch für über 800 andere Arten schützen, die durch den Ozean wandern. Ihr Überleben hängt von Sicherheit entlang ganzer Wanderungsstrecken ab, nicht nur in einzelnen isolierten Gebieten. Nur 3,5 % der Ozeane der Welt sind vollständig oder stark geschützt, was eine „Lücke im marinen Schutz“ von 26,5 % bedeutet, die geschlossen werden muss, um 30 % zu erreichen. In den 34 Jahren seit dem Rio-Erdgipfel 1992, als die Länder zunächst übereinstimmten, Netzwerke mariner Schutzgebiete zur Sicherung der marinen Biodiversität einzurichten, ist die Abdeckung der globalen Ozeane durch vollständig und stark geschützte MPAs um lediglich 0,1 % pro Jahr gestiegen. Bei diesem Tempo würde es die internationale Gemeinschaft geschätzt 265 Jahre dauern, die verbleibenden 26,5 % zu erreichen, die benötigt werden, um 30 % der Ozeane vollständig zu schützen. Kontakte: Florri Burton, Global Media Lead, Oceans Are Life, Greenpeace Nordic, +44 (0) 7896523839, florri.burton@greenpeace.org Greenpeace International Press Desk, +31 (0) 20 718 2470 (24 Stunden erreichbar), pressdesk.int@greenpeace.org
Wortlaut im Original
Amsterdam, The Netherlands – A connected network of ocean sanctuaries in the Atlantic high seas would protect vital migration routes for leatherback turtles, shielding over 35% of danger zones they face from industrial fishing and reducing the vulnerable species’ risk of mortality, a new report from Greenpeace International shows.[1] The report launches as a key UN biodiversity conference (CBD COP17) begins in Armenia today, where the first official assessment will be made of the progress towards globally agreed targets – including to protect 30% of the world’s ocean by 2030, which scientists say is the minimum required to give the ocean a chance at recovery. Governments must urgently close the glaring gap between commitments and action. The new Greenpeace report reveals that the current rate of progress will take 265 years to fully protect 30% of the ocean. Lukas Meus, Ocean Campaigner, Greenpeace International said: “This report reveals the snail’s pace of progress governments have made to protect our ocean. But creating networks of sanctuaries in the high seas would help governments meet global targets for ocean protection and make up for the lack of progress made by nations. If they don’t, there might not be any animals left to protect. “Having a network of connected fully protected ocean sanctuaries would make sure that incredible migratory species like whales and turtles are protected along their journeys, free from the threat of being killed by industrial fishing or being struck by cargo ships along the way. This is the only way to allow them to travel, eat and breed safely. “Delegates meeting in Armenia need to agree on big bold solutions to put them back on track. Our proposed network of sanctuaries is exactly the sort of solution governments urgently need to implement to have any hope of meeting biodiversity targets.” The report makes a clear case for fully protected marine sanctuaries that would stop industrial fishing and reduce shipping traffic from within their boundaries. Many current marine protected areas still allow for destructive industrial fishing, which renders them useless at protecting biodiversity. Leatherback turtles are one of the most threatened marine vertebrates on the planet, classified as vulnerable on the IUCN red list.[2] Currently, there are no fully or highly protected areas in the Atlantic High Seas, leaving nowhere free from the threat of industrial fishing. The new Greenpeace International report reveals that in 2025, industrial fishing vessels on the Atlantic high seas spent a shocking estimated 1.6 million hours fishing in total – equivalent to over 180 years. Currently only 3.5% of the world’s ocean is fully or highly protected from destructive human activity.[3] The network proposed in the new report, ‘Well Connected’, would cover 31% of the Atlantic high seas, connecting several key biodiversity hotspots in international waters and also protect almost 45% of danger zones for humpback whales in the Atlantic high seas, significantly reducing their risk of ship strike. In the report, Greenpeace International identifies 17 sites that should be fully protected ocean sanctuaries under the Global Ocean Treaty, which would both significantly increase the overall area under protection and cover locations where migrating species face the greatest threats. These areas include existing marine protected areas (MPAs) – which must be upgraded to be fully protected – some sites already being explored by governments and a number of new sites to form a network of protected sanctuaries covering over 31% of the Atlantic high seas. ENDS Notes: [1] Well Connected: Protecting the Atlantic High Seas through an ocean-wide sanctuary network. (Available in the following languages: English, French, Spanish, Portuguese, German and Dutch.) [2] Leatherback turtle listed as ‘vulnerable on IUCN red list [3] Marine Conservation Institute MPA Atlas The report overlays leatherback turtle and humpback whale Atlantic migration routes, against areas of high bycatch risk and high ship strike risk respectively, to identify migratory ‘danger zones’ for these species. The report identifies 17 sanctuary sites. One site includes all existing Atlantic high seas protected areas, which need to be upgraded to full protection. Five sites – the Sargasso Sea, Canary-Guinea Convergence Zone, Banana Hole, Walvis Ridge and Atlantic Equatorial Fracture Zone – are already being explored for protection by governments, scientists and NGOs. Of the remaining 11 newly identified sites, eight are already categorised as Ecologically or Biologically Significant Marine Areas (EBSAs). This report uses the term ‘sanctuary’ to align with the standards of ‘fully’ or ‘highly’ protected MPAs as defined by the International Union for Conservation of Nature (IUCN). It recommends banning industrial activity in protected areas. Creating big protected sanctuary networks will protect vital feeding and breeding grounds not only for whales and turtles, but also for over 800 other species that migrate through the ocean. Their survival depends on safety across entire migration pathways, rather than just in single isolated pockets. Just 3.5% of the world’s ocean is fully or highly protected, meaning there’s a ‘marine protection gap’ of 26.5% that needs closing to reach 30%. In the 34 years since the Rio Earth Summit in 1992, when countries initially agreed to establish networks of MPAs to safeguard marine biodiversity, fully and highly protected MPA coverage of the global ocean has increased by just 0.1% per year. At this rate, achieving the remaining 26.5% needed to fully protect 30% of the ocean would take the international community an estimated 265 years. Contacts: Florri Burton, Global Media Lead, Oceans Are Life, Greenpeace Nordic, +44 (0) 7896523839, florri.burton@greenpeace.org Greenpeace International Press Desk, +31 (0) 20 718 2470 (available 24 hours), pressdesk.int@greenpeace.org