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Theravada · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Bernat Font: On Being A Bear - Identity, Performance & Liberation

Bernat Font · Gaia House (Devon) - Dharma Talks · 2026-09-23 · Newton Abbot · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Demut · tragend Gemeinschaft · tragend

Identitäten sind schützende Konstrukte gegen die Angst vor Vergänglichkeit; ihre ethische Qualität bestimmt sich nicht durch ihre Existenz, sondern durch die Wirkung, die sie auf Mitgefühl und Anhaftung haben.

Also sind das am Ende die Dinge, die wichtig sind: Sanftmütigkeit oder Unsicherheit zu entwickeln, anderen zu dienen oder arrogant zu werden, eine positive Wirkung zu haben oder Menschen zu isolieren. Das ist es, was zählt.

Der Vortrag untersucht die Funktion queerer Identitätskategorien, am Beispiel des 'Bären', als Schutzmechanismus gegen Schönheitsideale und als Mittel zur Zugehörigkeit. Der Sprecher beschreibt, wie diese Identitäten sowohl befreiend wirken können, indem sie alternative Männlichkeitsbilder ermöglichen, als auch verletzlich bleiben, da sie an körperliche Merkmale gebunden sind. Er erweitert die Perspektive auf alle Identitäten, die als reaktive Muster gegen die Angst vor Vergänglichkeit und Nicht-Existenz konstruiert werden. Mit Bezug auf buddhistische Konzepte wie bedingtes Entstehen und Anhaftung argumentiert er, dass Identitäten oft als Schutz vor dem Leid der Welt dienen. Die zentrale Frage ist nicht die Gültigkeit der Identität, sondern ihre Wirkung: ob sie zu Sanftmut und Dienst führt oder zu Sturheit und Isolation. Der Text plädiert für eine bewusste, nicht-identifizierende Haltung gegenüber dem Selbst, die durch Meditation erlernt werden kann. Es wird betont, dass alle Identitäten, ob normativ oder queer, letztlich Konstrukte sind, die aus Angst und Konditionierung entstehen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Spiegel-Gleichnis

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
So lautet der Titel des heutigen Vortrags: „Sein ein Bär: Identitätsperformance und Befreiung“. Wahrscheinlich muss ich in diesem Umfeld nicht sagen, dass ich ein Bär bin; ihr könnt es sehen. Aber für diejenigen unter euch, die vielleicht nicht wissen, was das bedeutet, oder falls jemand diesen Vortrag später auf Darmacid hört, muss ich erklären, was das bedeutet. Ein Bär ist eine Art von schwulem Mann, der eher kräftig gebaut ist und normalerweise einen Bart trägt. Ich sollte auch sagen, dass ich nicht immer ein Bär war, glaubt es oder nicht. Ich war ein schlanker 20-Jähriger, aber das Altern, die Genetik, schlechte Gewohnheiten, was auch immer, alles zusammen hat daraus gemacht, dass ich ein Bär wurde. Es ist nie ein Twink, wahrscheinlich ein Otter, was der schlankere Typ ist. Und ich bin gerade in einer Art Tier-Phase in diesem Retreat. Vorhin habe ich über meinen Hund gesprochen, jetzt rede ich über Bären und Otter. Aber ich erinnere mich an die Zeit, als ich anfing zuzunehmen, und es hat mir nie allzu viel ausgemacht, aber irgendwann gab es ein bisschen Angst, dass ich vielleicht nicht mehr begehrenswert wäre, dass ich weniger attraktiv wäre. Dieser Körper, der mir bestimmte Dinge ermöglicht hatte, beschloss, sich gegen meinen Willen zu verändern. Also war plötzlich etwas auf dem Spiel. Aber dann entdeckte ich, dass Bären ein ziemlich großes Publikum haben, und so war die Übernahme dieser Bären-Identität auf gewisse Weise ein ziemlich sicherer Ort. Dass diese Bezeichnung und Kategorie existierte, bedeutete, dass sie sichtbar sein konnte und dass manche Leute, die sich dafür interessieren, sie finden konnten. Es ist ein Schutz. Es ist ein Schutz gegen bestimmte Schönheitsstandards. Und das war auf eine Weise Teil des Aufkommens der Kategorie des Bären in der schwulen Szene. Es war eine Art Gegenreaktion gegen das Stereotyp, dass ein schwuler Mann auf eine bestimmte Weise sein musste. Er musste schlank und feminin und haarlos sein und so weiter. Und es war eine Art, diese anderen Arten, schwul zu sein, zu bejahen. Heute ist es für mich wirklich eine Rebellion gegen die Tyrannei der Sixpack. Also können Identitäten dazu dienen, zu bejahen, wer wir sind, und zu schützen, wer wir sind. Und ich sage das nicht in verurteilender Weise. Sie sind auch ein Abwehrmechanismus. Ein Schutz um ein bestimmtes Leid, ein bestimmtes Leiden. Sie sind auch eine Art, Zugehörigkeit und Wert zu finden. Also ja, es gibt so etwas wie mich. Und auch, ich bin nicht völlig allein. Das ist die Zugehörigkeit. Aber sie ist immer noch verletzlich. Denn was, wenn ich abnehme? Dann wäre ich vielleicht kein Bär mehr. Würden manche der Leute, die mich mögen, aufhören, mich zu mögen? Ich erinnere mich an etwas, das mir jemand vor vielen, vielen Jahren in einer App sagte: „Du bist nicht groß genug.“ Also war ich größer geworden, aber offenbar war das für manche Leute nicht groß genug. Also können diese Bezeichnungen und diese Kategorien auch dazu dienen, zu sehr zu kategorisieren und zu objektivieren und so weiter. Es ist ein Schwert mit zwei Schneiden. Aber es gibt noch etwas anderes, das ich über dieses Bild des Bären entdeckt habe und das mir ziemlich gefällt. Und zwar, dass es auch ein Widerspruch gegen einige traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit war, die als hart und emotionslos gelten. Das Bild des Bären als dieser weiche Mann, der warm ist. Und so konnte ich darauf zugreifen als eine Art nützliches Element davon, dieser Typ zu sein, und es in gewisser Weise kultivieren, indem ich diese Identität bewohne. Etwas Positives damit tun. Es auf eine Weise kultivieren, die nicht daran gebunden ist, dass sich mein Körper wieder verändert, zum Beispiel. Also wenn wir dies über bestimmte queere Identitäten hinaus erweitern, sehen wir, dass wir uns als so viele Dinge identifizieren: als Eltern, als verheiratete Ehemänner, Ehefrauen oder als Single, als Lehrer, als Intellektuelle, als handwerklich Begabte, als Künstler, was auch immer es ist. Und diese Identitäten bestehen aus Rollen, die wir bewohnen, aus wiederholten Verhaltensweisen, aus der Art, wie andere uns sehen, und aus der Art, wie wir wollen, dass andere uns sehen. Wir können eine Identität auf unseren Errungenschaften aufbauen, auf unseren Erfolgen. Wir können unsere Identität auf unseren Verlusten, unseren Wunden, unseren Traumata aufbauen. Wir können eine Identität um das herum aufbauen, worüber wir uns am meisten Sorgen machen. Also können Identitäten vollkommen funktional, gesund, heilend, sogar notwendig sein. Und auch, sie können sich verfestigen. Sie können weitere Entwicklung, weiteres Gedeihen und Bewegungen behindern. Manchmal sind sie ein Versuch, die Zeit einzufrieren, um zu verhindern, dass sich Dinge verändern. Sie können über ihre Nützlichkeit hinausleben. Also sprach River gestern von den Hindernissen und wie wir uns mit dem identifizieren auch die Hindernisse. Ich bin ein wütender Typ, ich bin ein ängstlicher Typ. Ich bin ein gieriger Typ. Ich bin ein Überdenker. Diese Erfahrungen, die vielleicht häufige Besucher sind, werden plötzlich zu unserem Wesen. Nein, nein, das bin ich. Ich mag die Gleichnisse der Hindernisse, die Töpfe mit Wasser, denn wenn ich mich recht erinnere – und ich habe dies vor dem Vortrag nicht überprüft, aber egal – der Abschnitt beginnt damit, dass, wenn jemand seinen eigenen Spiegel sehen wollte, man zu einem Gewässer kommt, um seinen eigenen Spiegel zu sehen, aber dieses Wasser ist eingefärbt oder es kocht oder es ist trüb oder es ist voller Seegras, dann wird man seinen eigenen Spiegel nicht sehen. Man wird ein verzerrtes Bild von sich selbst erhalten. Diese reaktiven Muster geben uns eine verzerrte Reflexion dessen zurück, wer wir sind oder wer wir sein könnten. Aber durch Meditation können wir uns Momente bewusst machen, in denen einige dieser sehr häufigen Besucher nicht anwesend sind. Bewusst sein, dass etwas abwesend ist, und das ist eine sehr wichtige Erfahrung, denn selbst wenn es nur drei Sekunden dauert, einen Moment zu sehen, in dem kein Zorn, kein Überdenken vorhanden ist und dennoch hier sind wir. Es spielt also keine Rolle, ob es eine Millisekunde dauert, es ist eine Bestätigung, dass wir nicht intrinsisch reaktiv, intrinsisch gierig oder wütend oder neidig oder was auch immer sind. Denn wenn wir es wären, könnte diese Millisekunde nicht existiert haben, also ist es unglaublich bedeutsam. Manchmal uns zu erlauben, nicht nur zu bemerken: Oh, es gibt gerade keinen Zorn, sondern den Nicht-Zorn vollständig zu bewohnen, die Abwesenheit von Zorn vollständig zu bewohnen. Hier bin ich, nicht wütend. Hier bin ich, fühle mich nicht klein. Hier bin ich in einem Moment ohne Zweifel. Es ist ein Moment, aber es ist aus einem Grund möglich, doch wir neigen dazu, diese festen Selbste zu konstruieren, und laut Buddhismus sind sie alle schützend. Es ist nicht nur das Sein eines Bären, das ein Schutzmechanismus ist. Alle Selbste sind schützend gegen diese ultimative Vergänglichkeit und Unzuverlässigkeit dieser Welt. Es ist ein beunruhigender Ort, der sich ständig ändert, unseren Befehlen nicht gehorcht und wir werden eines Tages aus diesem Leben verbannt werden und wir wissen nicht wann und so ist es offensichtlich ziemlich ungerecht, dass manchmal queere Menschen als an ihren Identitäten festhaltend herausgegriffen werden, während normativere Identitäten genau dasselbe sind. Sie sind genauso schützend. Es ist einfach, dass wir konditioniert sind. Sie sind einfach weniger sichtbar für Menschen, weil sie vielleicht nicht herausgefordert werden. Ich könnte in mir selbst diese verschiedenen Teile sehen. Einige Teile werden von meiner Umgebung natürlicher bestätigt oder sie werden mehr herausgefordert und so erlebe ich sie unterschiedlich. Aber sie sind in einem ultimativen Sinne gleich, dass sie sozusagen Strukturen des Seins sind, die hilfreich und letztlich konstruiert sind. Sie werden aus Persönlichkeitszügen und Gewohnheiten und Mustern konstruiert, die wir nähren, aber auch aus der Umgebung. Etwas, das für einige von uns herausfordernd sein könnte, ist, wie unsere Identitäten sozial und historisch konstruiert sind. Manche könnten dies als befreiungshindernd empfinden, manche könnten dies als bedrohlich empfinden, aber die Bezeichnungen, die wir für uns selbst verwenden, sind nicht nur Wörter zur Beschreibung. Sie enden damit, zu konfigurieren, wer wir sind, und so hängen sie davon ab, welche Konzepte und Bezeichnungen in unserer Umgebung verfügbar sind. Verschiedene Kulturen, verschiedene historische Perioden hatten beispielsweise verschiedene Vorstellungen und haben verschiedene Vorstellungen davon, was es bedeutet, schwul oder heterosexuell oder ein Mann oder eine Frau oder etwas dazwischen oder etwas fließend zu sein. Sie könnten die Grenze zwischen Identität und Orientierung an einem anderen Ort setzen oder diese Grenze gar nicht haben. Wären wir in diesen Orten oder zu diesen Zeiten geboren worden? Würden wir uns so identifizieren, wie wir es tun? Vielleicht ja, vielleicht nein. Wären wir hundertfünfzig, sogar zwanzig Jahre zuvor geboren worden, als verschiedene Konzepte und Wörter und Vorbilder verfügbar waren, vielleicht würden wir uns anders identifizieren und Menschen, die in fünfzig Jahren geboren werden, werden sehr wahrscheinlich eine andere Erfahrung mit verschiedenen Konzepten davon haben, was für einen Menschen verfügbar ist, und wir sehen dies manchmal in diesen Retreats, wo wir die große Freude haben, verschiedene Generationen queerer Menschen zusammenzubringen, was eine Erfahrung ist, die leider nicht sehr oft passiert. Aber wir sehen, wie sich unsere Gemeinschaften verändern und keine Version dieser Gemeinschaft ist entweder Falsch oder richtig, es verändert sich. Also, um wirklich zu betonen: Nichts davon macht unsere Identitäten schlecht oder falsch oder gut und richtig. Wir sehen, wie sie zusammenkommen, wie sie konstruiert sind und wie sie sein könnten. Vielleicht werden sie in unserem eigenen Leben anders. Wer weiß das? Die Frage wird also wirklich, wie wir zu diesen Identitäten stehen, wie wir sie nutzen. Auch wenn dieses Nutzen oft nicht bewusst ist, aber das ist es, was wir mit ihnen tun. Welche Wirkung haben sie? Wofür sind sie ein Instrument? Also, wenn die Kategorie eines Bären mir hilft, Sanftmütigkeit zu wecken und zu entwickeln, oder wenn sie zu Sorgen um mein Körperbild und meine Unsicherheit führt, das sind zwei sehr verschiedene Dinge. Wenn das Konzept, ein Dharma-Lehrer zu sein, mir hilft, eine Art beste Version von mir zu kanalisieren, um Menschen zu dienen, ist es sehr anders, als wenn ich das nutze, um arrogant zu werden und aufzuhören zu lernen. Oder wenn ich eine sehr politisch engagierte Person und Aktivistin bin, das ist weder gut noch schlecht. Hat es mich dazu gebracht, auf Arten zu handeln, die eine positive Wirkung haben und einer Sache helfen, oder werde ich steif und urteilend? Und ich isoliere Menschen, sogar von meiner eigenen Sache. Also sind das am Ende die Dinge, die wichtig sind: Sanftmütigkeit oder Unsicherheit zu entwickeln, anderen zu dienen oder arrogant zu werden, eine positive Wirkung zu haben oder Menschen zu isolieren. Das ist es, was zählt. Identitäten können geschickt flüstern: „Hier ist eine Art, die dir erlaubt ist zu sein.“ Aber zu anderen Zeiten können sie schreien: „Das ist, was du sein musst und weiter sein musst.“ In der buddhistischen Lehre des bedingten Entstehens – ihr habt vielleicht davon gehört – spricht sie davon, dass Verlangen oder Reaktivität zu Anhaftung oder Identifikation führt, was zu einem Wort führt: Bava. Bava bedeutet Existenz, aber spezifischer fortgesetzte Existenz, Werden. Wenn wir uns mit etwas identifizieren, bringen wir es herein, um zu sein. Wir machen es noch realer, wir reifizieren es und wir perpetuieren es auch. Also ist das nicht sehr gut, wenn wir uns mit ungeschickten Qualitäten und reaktiven Mustern identifizieren. Aber es könnte gut sein, auch wenn nur vorübergehend, wenn wir uns mit schönen Qualitäten identifizieren. Und der Buddhismus hat immer damit gespielt. Und das ist ungefähr, wo dieser Vortrag enden wird. Also diesen Sommer verbrachte ich eine Woche bei der Familie meines Bruders. Ich habe eine Nichte, die fünf Jahre alt ist, und ziemlich oft kam sie zu mir und sagte: „Lass uns spielen. Lass uns spielen gehen.“ Und ich erinnere mich an ein paar Gelegenheiten, wo ich wirklich neugierig wurde, einfach über das Konzept des Spielens. Also gab sie mir einen kleinen Ball und sagte, weil offensichtlich sie entscheidet, was passiert, sagte sie: „Du rennst und ich versuche, ihn von dir zu bekommen.“ Okay. Also nehme ich den Ball und fange an zu rennen, und natürlich werde ich nicht so rennen, wie ich rennen kann, weil sie fünf ist. Also was ich tue, ist, dass ich ein bisschen laufe und dann tue ich so, als würde ich den Ball fallen lassen, damit sie gewinnen kann. Und sie bekommt den Ball und sie lacht und sie ist sehr glücklich, und eine kleine Stimme in mir sagte: „Glaubt sie, sie hat gewonnen? Weiß sie, dass ich sie gewinnen lasse?“ Und dann war es ihre Reihe, sie rennt, ich muss den Ball ergreifen, und sie tat dasselbe wie ich, sie ließ den Ball fallen, tat so, oh, also konnte ich ihn bekommen. Ich fand das sehr interessant. Also gibt es ein vorgegebenes Verlieren und ein vorgegebenes Gewinnen, aber das ist das Spiel. In dieser kleinen Welt, die wir vereinbart haben, das ist Gewinnen und Verlieren, und das macht uns beiden Spaß. Wir führen etwas auf. Und innerhalb des Spiels hat es einen Zweck und es hat eine Konsequenz, nämlich, dass wir Spaß haben. Wenn ich es plötzlich ernst nehme und um mein Leben renne, ist es nicht so, dass sie frustriert sein wird, weil sie den Ball nicht bekommen kann, sie wird frustriert sein, weil ich das Spiel nicht spiele, ich spiele überhaupt nicht. Also in gewisser Weise sind dieses Gewinnen und Verlieren inszeniert. Aber wie viele Dinge in unserem Erwachsenenleben sind gleichermaßen inszeniert. Es ist nicht so unterschiedlich, ein bisschen, aber weniger, als wir vielleicht denken. Hier ist ein anderes Beispiel: Sie gab mir einen Stock und sagte: „Das ist ein Schwert. Lass uns auf eine Quest gehen.“ Also weiß sie, dass es ein Stock ist. Sie ist fünf. Sie ist nicht so klein. Sie wird nicht versuchen, mit dem Stock Brot zu schneiden. Ich meine, sie ist fünf, sie wird nicht versuchen, überhaupt Brot zu schneiden, und sie sollte es auch nicht, aber es ist nicht so, dass sie nicht die Fähigkeit hat, ein tatsächliches Messer von einem Stock zu unterscheiden. Aber Während des Spielens ist es ein Schwert. Dies ist unsere vereinbarte Welt. Zu fragen, ob sie wirklich glaubt, dass der Stock ein Schwert ist, verfehlt den Punkt völlig. Es ist die falsche Frage. Denn in jener Welt, in der Welt des Spielens, sind „Glauben“ und „Vorgeben“ irrelevant. Es ist dort keine relevante Unterscheidung. Das ist die konventionelle Realität, die wir vereinbart haben, und dort ist es ein Schwert. Hier sind andere Beispiele aus unserem Erwachsenenleben. Papiergeld: Man könnte sagen, es sei nur Papier, und das stimmt auch, aber gleichzeitig würde man damit ignorieren, was es bedeutet. Wir haben lediglich beschlossen, dass diese Papierstücke einen bestimmten Wert haben. Wenn ich also sage: „Nun, es ist wirklich nur Papier“, dann ist das sowohl wahr als auch unwahr. Es offenbart nicht nur eine tiefere Wahrheit über Papiergeld, sondern ignoriert die Art der vereinbarten Welt oder des Spiels, das wir damit betreiben, welches reale Konsequenzen hat. Nur weil es eine Vereinbarung ist, heißt das nicht, dass es keine Konsequenzen hat. Ein weiteres Beispiel: ein Schauspieler, der Hamlet spielt. Offensichtlich ist er nicht Hamlet, und doch ist er in einem anderen, vollkommen sinnvollen Sinne Hamlet. Hamlet besitzt kein verborgenes Wesen der „Hamletigkeit“, das man entweder besitzt oder nicht. Er existiert nur durch Text, Vorstellungskraft und Darbietung. Ich denke, Hamlet ist ein gutes Beispiel. Er ist keine historische Figur. Es ist nicht so, als würde ich über Napoleon sprechen. Aber: Ist er Hamlet oder nicht? Nun, er ist es in einem Kontext. Es gab vor vielen Jahren einen Film, der, glaube ich, „Männer auf dem Mond“ hieß. Habt ihr ihn gesehen? Es ist eine Biografie des US-amerikanischen Komikers Andy Kaufman, der dafür bekannt war, die Grenzen der Performance zu verschieben und in der realen Welt in der Rolle zu bleiben oder einen Kampf bei „Saturday Night Live“ inszeniert zu haben, bei dem alle dachten, es sei ein echter Kampf. Aber er hatte lediglich mit einem anderen Gast vereinbart, dass sie sich prügeln würden. Und so drehte man diesen Film über ihn, und seine Rolle wurde von Jim Carrey gespielt. Vor einigen Jahren kam ein Dokumentarfilm heraus, der sich auf diesen Film bezog, glaube ich, er heißt etwas wie „Jim und Andy“. Er war voller Aufnahmen aus dem Hintergrund und von außerhalb der Kamera, aufgenommen von Schauspielern und einigen Kameras aus dem Film. Es war ein totales Chaos im Film, denn offenbar begann Jim Carrey, die Rolle nie zu verlassen. Er blieb in der Rolle von Andy Kaufman, wenn nicht gedreht wurde. Man musste ihn als Andy ansprechen, und die Leute waren sich nicht wirklich sicher, ob er es nur als eine Art Spiel vortäuschte oder ob er wirklich den Kontakt zur Unterscheidung verloren hatte. Und es ist selbst beim Ansehen des Dokumentarfilms schwer zu sagen: Ist das eine Stunt-Nummer oder was auch immer? Also wieder: Es gibt diese Orte, an denen die Unterscheidung zwischen „Glauben“ und „Vorgeben“ einfach nicht anwendbar ist. Sie werden nicht verwendet. Es gibt etwas dazwischen, wo das Dargestellte die Realität ist, denn Realität ist konstante Performance. Der Fall von Andy Kaufman und Jim Carrey mag ein wenig extrem oder am Rande liegen, aber dennoch liegt der Punkt darin, dass Performance nicht nur repräsentativ, sondern auch konstitutiv ist. Sie macht etwas zu dem, was es ist. Sie macht etwas zu dem, was es ist. Ist es also ein Unterschied, ein Dharma-Lehrer zu sein, oder als Dharma-Lehrer zu agieren? Was ist der Unterschied? Ich meine, „agieren“ kann bedeuten, eine Pose zu machen oder in betrügerischer Weise so zu tun, als wäre man es. Aber auch ein echter Dharma-Lehrer ist es nur, indem er legitim als Dharma-Lehrer agiert. Indem wir als solche agieren: Sind wir Dharma-Lehrer, wenn wir zu Hause Netflix schauen? Ich meine, abgesehen vom konventionellen Sinne. Natürlich, im konventionellen Sinne verwenden wir es, um die Berufe der Menschen zu identifizieren, wie: „Ich bin Dharma-Lehrer“, „Ich bin Schreiner“, „Du bist Klempner“. Aber in dem Moment, wenn wir nicht gerade ein Dharma-Lehrer sind, sind wir dann ein Dharma-Lehrer? Es ist auch eine relationale Identität. Es gibt keine zusätzliche metaphysische „Dharma-Lehrer-Ness“ unter mir oder unter River, mit allen Respekten. Nun, mit allen Respekten, denn es ist keine negative Sache. Das ist einfach nicht so, wie das Leben funktioniert. Vielleicht ist also ein Teil dessen, was wir sind, nicht mehr als das, was wir wiederholt tun, vollziehen, performen und bewohnen. Und das macht es nicht falsch, und es nimmt ihm keinen Wert. Also bin ich Ich erinnere mich daran, dass ich vor einigen Jahren als Dolmetscher für Dharma-Lehrer in Spanien tätig war. Es ist eine interessante Erfahrung, wenn man das Leben für jemanden übersetzt, wenn man deren Worte spricht: Man beginnt, deren Handgesten und deren Rhythmen nachzuahmen. Man verwendet die erste Person, weißt du? Wenn der Lehrer sagt: „Als ich in irgendwelcher Ausbildung war“, sagt man in der anderen Sprache nicht: „Er sagt, dass er in Ausbildung war.“ Nein, man sagt: „Als ich in jenem Ort in Ausbildung war“, obwohl man das nicht getan hat. In diesem Moment ist man also ein kleines Stück sie. Man tut die Dinge, die als sie identifiziert werden. Man befindet sich in einem fließenden, seltsamen Zwischenraum. Man bewohnt sie oder kanalisiert sie. Ich habe auch als Jazzmusiker eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ich bin auch Musiker
Wortlaut im Original
So tonight's talk is titled on being a bear Identity performance and liberation Probably it doesn't need saying in this environment that I am a bear you can you can see that but for those of you who might not know what that means or If anyone ever listens to this talk on Darmacid I Have to explain what that means a Bear is a type of gay man that's on the chunkier side Harry and usually with a beard I Also should say that I wasn't always a bear believe it or not. I was a thin 20 year old but time Aging genetics bad habits, whatever all together. I became a bear It's never a twink probably an otter which is the Harry And I'm a bit of an animal phase in this retreat right I talked about my dog now. I'm talking about bears and otters But I remember the time when I was starting to gain weight and I never minded too much but at some point there was a bit of an anxiety of Oh, maybe I will stop being desirable I'm less attractive That body that had provided certain things Decided to change against my will So something was suddenly at stake But then I discovered that bears have quite an audience and so in some ways Adopting that the identity of a bear Was was quite a quite a safe place suddenly That's that this label in category existed So it could be visible and some people who might be into it could find them is a protection It's a protection against certain standards of attractiveness And that's in a way part of the emergence of the category of the bear within the gay scene Was that was a bit of a backlash towards a stereotype that a gay man had to be a certain way They had to be thin and the feminine and hairless and whatever And it was a way of affirming those other ways of being a gay man Today to me. It's it's really it's a rebellion against the tyranny of the six pack So identities can serve to affirm who we are and to protect who we are There and I don't say that in a condemnatory way. They're defense mechanism as well Defense around certain duke a certain pain and suffering There also a way to find belonging and worth so like yes, there is such a thing as me And also I'm not completely alone So that's the belonging it's still vulnerable though Because what if I lost weight Then will I no longer be a bear will some of the people who like me stopped liking me I remember Something that someone many many years ago in an app told me told me you're not big enough So I had become bigger but apparently to some people that wasn't big enough So these labels and these categories can also serve To categorize too much and to objectify and etc. It's a double-edged sword But there is something else I discovered about this image of the bear that I quite like and Is that it was also a push against some traditional understandings of masculinity as tough and unemotional The image of the bear as that soft man kind warm and So I could tap into that as a sort of beneficial element of being that type and Cultivate it kind of in inhabiting that identity Do something positive with it Cultivate it in a way that wouldn't be tied to my body changing again for example So if we broaden this beyond beyond certain queer identities We see that we identify as so many things as parents as Married husbands wives or a single as teachers as Intellectuals as crafty as artistic whatever it is And these identities are made up of roles that we inhabit repeated behaviors With how others see us with how we want others to see us We can build an identity on our achievements Our successes we can build our identity on our losses our wounds our traumas We can build an identity around what it is that we're most worried about So identities can be perfectly functional healthy healing even Necessary and also they can become fixed they can hinder further development further flourishing and movements Sometimes are an attempt to freeze time To keep things from changing they can outlive their usefulness So River yesterday spoke of the hindrances and How we can identify with the hindrances as well. I'm an angry type I'm an anxious type. I'm a greedy type. I'm an overthinker These experiences that might be frequent visitors Become suddenly our essence No, no, this is who I am I I like the similes of the hindrances the the pots of water Because if I recall well, and I didn't check this before the talk but anyway The passage begins by saying if someone wanted to see their own reflection You come to a body of water wanting to see your own reflection But that water is colored or it's boiling or it's muddy or it's full of seaweed Then you won't see your own reflection. You will get a distorted image of yourself These reactive patterns give us back a Distorted reflection of who we are or who we can be But through meditation we can become aware of moments where some of those very frequent visitors Are not present Aware of something being absent and that's a very important experience because even if it lasts for three seconds To see a moment where there's no anger no overthinking and yet Here we are So it doesn't matter if it lasts a millisecond it is a confirmation that we are not intrinsically reactive intrinsically greedy or angry or jealous or Whatever Because if we were that millisecond could not have existed so it's incredibly significant Sometimes to allow ourselves not just to notice. Oh, there's no anger right now But to fully inhabit Non-anger to fully inhabit absence of anger Here I am Not angry Here I am Not feeling small Here I am in a moment of no doubt It's a moment, but it is possible for a reason but we tend to build these solid selves and According to Buddhism they're all protective. It's not just being a bear. That's a protective mechanism All selves are protective Against this ultimate transiency and unreliability of this world It's an unsettling place changing all the time Doesn't obey our orders and we will be ejected from this life one day and We don't know when and so It's obviously quite unfair that sometimes queer people get singled out as clinging to our identities When more normative Identities are just the same. They're just as protective. There's just us conditioned. They're just less visible to people Because they're not challenged perhaps I could see within myself those different parts Some parts are more naturally affirmed by my environment or there are more challenged and so I experience them differently But they're equal in an ultimate sense that they are kind of structures of being that are helpful and Ultimately constructed They're constructed from personality trades and habits and patterns that we feed but also from the environment Something that might be challenging for some of us might be how our identities are socially and historically constructed Some may find Disliberating some may find this threatening but the labels we use for ourselves is not just words to describe They end up configuring who we are and so they depend on what concepts and labels are available around us Different cultures different historical periods for example had different notions and have different notions of What it means to be gay or straight or a man or a woman or something in between or something fluid They might put the boundary between identity and orientation in a different place or not have that boundary at all Had we been born in those places or at those times? Would we identify the way we do? Maybe yes, maybe not Have we been born a hundred fifty even twenty years ago When different concepts and words and role models were available, maybe we would identify differently and People who will be born in fifty years time will very likely have a different experience with different concepts Of what is available to a human and we see these Sometimes in these retreats where we have the great joy of bringing different generations of queer people together Which is an experience that sadly doesn't happen very often But we see how our communities change and no version of That community is either wrong or right It's changing So again just to really emphasize none of this makes our identities bad or wrong or good and right We see how they come together how they are constructed and how they could be Maybe they will become otherwise in our own lifetime. Who knows? So the question becomes really how we relate to these identities how we use them Even though a lot of the times this using is not conscious, but that's what we do with them. What impact they have What are they an instrument for? So if the category of a bear helps me soften and develop kindness or If it leads to worrying about my body image my insecurity those are two very different things If the concept of being a Dharma teacher helps me channel kind of the best version of me to serve people It's very different than if I use that to become arrogant and stop learning Or if I'm a very politically engaged person and activist, that's neither good nor bad Does it made me act in ways that have a positive impact and help a cause or do I become rigid and judgmental? And I alienate people even from my own cause So these are the things in the end that matter to develop kindness or insecurity to serve others or become arrogant To have a positive impact or to alienate people. This is what matters Identities may skillfully whisper here is a way you're allowed to be But at other times they may shout this is what you have to be and must continue being in the Buddhist teaching of dependent arising You may have heard of it It speaks about craving or reactivity leading to clinging or identification leading to a word Bava Bava means existence, but more specifically continued existence becoming When we identify with something we bring it in to be We make it even more real we reify it and we also perpetuate it So this is not very good when we identify with unskillful qualities and reactive patterns But it might be good even if temporarily if we identify with beautiful qualities and Buddhism has always played with that Which is kind of where this talk will end up So this summer I spent a week with my brother's family. I have a niece who's five years old and Quite often she would come to me and say Let's play Let's go play and I remember a couple of occasions where I got really curious just about the concept of playing So she gave me a little ball And she said because obviously she decides what happens She said you run and I tried to get it from you Okay So I take the ball and I start running and of course I'm not gonna run how I can run because she's five So what I do is I run a little bit and then I pretend to drop the ball so she can win and She gets the ball and she laughs and she's very happy and a little voice inside me went Does she think she won? Does she know that I let her win and then it was her turn she runs I have to snatch the ball and She did the same thing as I did she dropped the ball Pretending oh So I could get it I found this very interesting So there's a pretend losing and a pretend winning, but that's the game In that little world that we agree upon That is winning and losing and that's fun for both of us We're performing something And within the game it it has a purpose and it has a Consequence right which is that we have fun if I suddenly take it seriously and run for my life It's not that She'll be frustrated because she cannot get the ball she'll be frustrated because I'm not playing the game I'm not playing at all. So in some ways those winning and losing they're staged But like many things in our adult life are equally staged It's not that different a little but less than we may think Here's another example she gave me a stick and Said this is a sword. Let's go on a quest. So she knows it's a stick. She's five. She's not that small She's not gonna try and slice bread with the stick. I mean she's five She's not gonna try and slice bread in general and she shouldn't but It's not that she doesn't have the ability to discern an actual knife from a stick But while playing it is a sword This is our agreed upon world Asking whether she really believes that the stick is a sword is to completely miss the point. It's the wrong question Because in that world in the world of play Believe and make believe this binary isn't relevant It's not a relevant distinction there That's the conventional reality we agree upon and there it is a sword So here are other examples From our adult lives Paper money you could say it's just paper and it is but also That would be to ignore what it means We just decided that those bits of paper Have a certain worth So but if I say well, it's really only paper. That's both true and not true It more than revealing a deeper truth about paper money It ignores the kind of agreed upon world or game that we're playing with it, which has real consequences just because it's an agreement doesn't mean it doesn't have consequences Another example an actor playing Hamlet He obviously is not Hamlet and yet in another perfectly meaningful sense. He is Hamlet Hamlet has no hidden essence of hamletness that you possess or don't possess. He only exists through text imagination and performance I think Hamlet is a good example. It's not a historical figure. It's not like I'm talking about Napoleon or but Is he Hamlet is he not Hamlet? Well, he is in a context There was a movie many years ago Called I think men on the moon. Have you seen it? It's a bio peak of the comedian Andy Kaufman from the US Who was known for kind of pushing the boundaries of performances and kind of staying in character in in In real life or staging a fight at Saturday night live in an interview that everyone thought was a real fight But he had just agreed with another guest that they would get in a fight and And so they made this movie about him and his character was played by Jim Carrey and A few years ago a documentary of Kind of making off of that movie came out I think it's called something like Jim and Andy and It was full of footage and of from behind the scenes and off-camera taken by actors and some of the cameras from the movie and It was a total chaos the movie because apparently Jim Carrey Started to never leave the character. He would stay in the character of Andy Kaufman when they were not shooting People had to address him as Andy and people were not really sure whether he was just Making it up as a kind of game or he really had lost touch with the distinction and It's even hard when you see the documentary to to know is this a stunt or or or Or what? So again, there's these places where the catch is of believe and make believe just don't apply. They're not being used There's something in between where the performed is the reality because reality is constant performance So the case of Andy Kaufman and Jim Carrey might be a bit extreme or fringe But still the point is that performance is not just Representational it's also constitutive It makes what it is What it is it makes something what it is So is being a Dharma teacher any different from acting as a Dharma teacher? What's the difference I Mean acting ass can mean posing ass or pretending to be in a fraudulent way But also a real Dharma teacher is only so by legitimately acting as a Dharma teacher By acting as one are we Dharma teachers when we're at home watching Netflix? I mean beyond the conventional sense of course the conventional sense we use to identify people's jobs like I'm a Dharma teacher I'm a carpenter. You're a plumber But in that moment if we're not being a Dharma teacher, are we a Dharma teacher? It's also a relational identity There isn't any sort of additional metaphysical Dharma teacher Ness underlying me or River With all respects Well now with all respect because it's not a negative thing. That's just not That's just not how life works So perhaps some of what we are is little more than what we repeatedly do and enact and perform and inhabit And that doesn't make it fake and it doesn't take away any of its value so I'm remembering when I for a few years I used to interpret for Dharma teachers in Spain and It's an interesting Experience where you're translating life for someone you're speaking their words you start doing their hand gestures their cadences and You use the first person, you know if the teacher said When I was training in whatever you don't say in the other language He says that when he was training no you say when I was training in that place Even though you haven't done that so in that moment You're a little bit them You're doing the things that are identified as them you're in a fluid strange Middle place You inhabit or channel them. I've also had a similar experience as a jazz musician. So I'm also a musician and I've had these experiences Sometimes where while during a performance You kind of think or recall perhaps a musician who has influenced you a lot and Suddenly something strange happens You start really sounding quite close to them Playing the way they played and that is from how you've accumulated and integrated the language to listening to the recordings Maybe studying some of that but in that moment I wasn't calculating. Oh, they tend to play this chord this way and they tend to attack the notes like this. I Rather found my hands doing something that my deliberate brain couldn't produce from all that Sedimented knowledge and yet in that moment. It's not a conscious decision Happens organically a year ago. I went to a retreat as a retreatant and On the way there on a bus with other retreatants I Started to feel a different version of self being shaped up One that's even more dharmic, you know in my than in my day-to-day life So I started to be more naturally mindful and Being a different version of myself Absolutely not a fake version that is in there But it is partly through environment that it tends to arise which is why we have retreat centers and and We try to have spiritual friendships and etc. Because they help shape this up So who is the real me? Because that's already quite a few selves Sometimes we speak of the masks that we wear right we put on masks to go in the world We have these roles and that makes sense In a certain way to speak in these terms But also masks can be totally sincere It's not just I tried to maintain the persona of a good meditator as in a just try to give a certain image Perhaps it's all masks It's masks all the way down with no face behind it Now you may have heard how a lot of Buddhist teachings speak about not self or Disidentifying we can see the masks as masks instead of mistaking them for a real face We see conditioned identities as conditioned and So in that way we gain the freedom to deconstruct ourselves To stop believing we are the mask To stop identifying as these and that to lessen that particular type of clinging To stop to construct this identity or that one But this is just one side of the coin of emptiness the other is reconstructing or Constructing on purpose or skillfully skillful fabrication Since the existing self is already an ongoing constructing performance Maybe we can construct differently Because it's all masks and we have no true face behind it Well, we always need to wear a mask Which one so in light of all this the time trying to allude to perhaps certain Tantric Vajrayana practices you may have heard of about visualizing oneself as a deity Do not sound so strange and so exotic So in Vajrayana Buddhism as you may find in Tibet and also in some sect in Japan One engages in a meditation where one imagines oneself as a particular Bodhisattva or like we have here Kwan Gin. It is the Chinese Chinese female representation of Avalokiteshvara the bodhisattva of compassion and one imagines oneself as being Avalokiteshvara for example and inhabiting the mandala kind of the realm of Avalokiteshvara and one is Reciting the mantra of Avalokiteshvara like one is having also the speech and one is having the thoughts of compassion of Avalokiteshvara Of course one is not in a delusi