Von Nutzlosen Dingen Abstand Nehmen
Der Mensch ist dazu erschaffen, Gott zu dienen, und muss daher jede Form von sinnloser Zeitverschwendung und nutzlosem Gerede vermeiden, um ein gottgefälliges Leben zu führen.
Ein Muslim sollte jeden Moment seines Lebens in vollen Zügen und gemäß den Maßstäben leben, die Allah, der Erhabene, festgelegt hat.
Der Text mahnt Muslime, sich von sinnlosen Worten und nutzlosen Handlungen fernzuhalten, da der Mensch dazu erschaffen ist, Gott zu dienen. Es wird betont, dass jede Handlung einen Zweck haben muss und Zeitverschwendung dem Glauben widerspricht. Der Sprecher verweist auf Koranverse und Hadithe, die das Schweigen bei Unnützem und das Gedenken Gottes in jeder Lage als Pflicht bezeichnen. Als zeitlichen Bezug nennt der Text den bevorstehenden Ramadan und die Bara’at-Nacht im Monat Schaban. Die Predigt ruft dazu auf, die kommende Fastenzeit als Gelegenheit zu nutzen, um ein geordnetes und gottgefälliges Leben zu führen. Es wird gebetet, dass Allah die Gläubigen vor leeren Tätigkeiten bewahre und ihnen den Ramadan schenke. Der Text richtet sich an die Gemeinde und verbindet theologische Grundlagen mit praktischer Lebensführung.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen; Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
- die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je TraditionDie Liebe Gottes für den Heiligen Propheten (saw)
Eine Freitagsansprache über die Liebe Gottes zum Propheten Muhammad (saw) und den Aufruf, dieses Vorbild im Gebet, in Dankbarkeit und in der Nachfolge zu leben.
الانتساب إلى الإمام الصَّادق (ع): اقتداءٌ وعمل
Der Text ruft auf, die ethischen Lehren des Imams as-Sadiq im Alltag zu leben, um wahre Glaubenszugehörigkeit durch Taten zu bezeugen.
BERESCHIT
Der Text leitet aus der Eden-Erzählung menschliche Freiheit, moralische Unterscheidungskraft und gesellschaftliche Verantwortung ab.
„Mache seine Tränen für uns zur Quelle des Heils“
Der Text deutet die Tränen Jesu in der Karwoche als Quelle des Heils und ruft zur inneren Vorbereitung auf die heiligen drei Tage auf.
Wa’etchanan: Die Kraft des Gebets
Gebet verändert nicht die Realität, sondern den Betenden; Mosches Beispiel zeigt, wie man trotz unerfüllter Bitten in Verantwortung bleibt.
Wozu der Text aufruft
- sich von sinnlosen Worten fernhalten (innerlich)
- nutzlose Handlungen unterlassen (innerlich)
- Allah gedenken (innerlich)
Genannte Stellen
Koran 23:3 · Koran 51:56 · Tirmidhi, Zuhd, 11 · Koran 94:7 · Koran 3:191 · Nasa'i, Dschum'a, 31 · Bukhari, Adab, 31 · Koran 28:55
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 2, künftig 2