Der wahre Islam ist eine Botschaft der Befreiung von Unterdrückung und materieller Gier, die sich gegen die Nutzung von Religion und Wohlstand zur Rechtfertigung von Herrschaft und Ausbeutung richtet.
Der Text analysiert die Sure An-Naml, speziell die Episode von König Sulaiman und der Königin von Saba, um das wahre Wesen des Islam zu klären. Der Sprecher argumentiert, dass der Islam kein tribales oder politisches Herrschaftsinstrument ist, sondern eine Botschaft der Befreiung von Unterdrückung und Götzendienst. Die Ablehnung der Geschenke durch Sulaiman wird als Zeichen interpretiert, dass materielle Reichtümer und politische Macht nicht das Kriterium für wahre Stärke oder Ergebenheit sind. Der Götzendienst wird historisch als System der sozialen Kontrolle und Rechtfertigung von Hierarchien entlarvt, nicht als naiver Aberglaube. Diese historische Analyse wird auf die Gegenwart übertragen, wo Geld und Wohlstand als moderne Götzen fungieren, die soziale Ungerechtigkeit und Angst schüren. Der Text fordert dazu auf, Religion nicht als Identitätsmarker für Ausgrenzung zu nutzen, sondern als ethischen Anspruch für Gerechtigkeit und Mündigkeit. Es wird kritisiert, dass aktuelle politische Diskurse, wie die Kürzung sozialer Leistungen, oft im Namen des Wohlstands und damit im Namen eines modernen Götzendienstes stattfinden.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut anzeigen
A'udhu Billahi Minash Shaitanirajim, Bismillahir Rahmanir Rahim. Herzlich willkommen und schön, dass ihr da seid. So, letzten Teil inshallah von dem Tafsir von Surat An-Naml und der Geschichte von Sulaiman und Bilqis. Und ja, ich bin selber immer wieder überrascht, dass wenn man den Qur'an nicht einfach nur so liest und sagt, ja, ja, ja, hier so ein paar Geschichten und so weiter, sondern sich dann anfängt Gedanken zu machen und versucht, okay, was will uns Allah damit sagen und was würde das denn heißen, wenn ich das aus der alten Zeit, jetzt in dem Fall 1200 v. Chr. wo Sulaiman gelebt hat, auf heute übertrage. Und was ich da dann, ich bin selber überrascht, was ich da immer für zeitlose Botschaften und auch ethischen Anspruch und moralischen Anspruch des Qur'an an die Menschheit finde, der eigentlich immer relevant ist und bleiben wird auch. Und der uns sehr viel besser zeigt, was der Islam ist als das, was uns, was wir selber manchmal denken, was Islam sei, okay. Und wir haben jetzt schon über, darüber gesprochen, wo Sulaiman durch das Tal der Ahrmeisen gegangen ist, dann haben wir über den Wiederhopf gesprochen, die Erzählung mit dem Wiederhopf, dann haben wir über die Erzählung von Bilqis gesprochen und wer die Königin von Saba war und was sie so dazu sagt. Und jetzt kommen wir zur Eier 36, da waren wir stehen geblieben. Wir haben letztes Mal gesagt, der Qur'an entwirft ein sehr, sehr positives Bild von der Königin Bilqis als eine weise, kluge und taktisch und strategisch äußerst geschickte Herrscherin, die ihr Volk schützt, die das nicht sinnlos in den Krieg schickt und so weiter und so fort. Und eines der Dinge war, habe ich hier letztes Mal gesagt, dass sie lauter Geschenke und Kostbarkeiten und so weiter, die Sulaiman geschickt hat. Und das ist ein Test gewesen, einerseits ist es ein Test, andererseits ist es auch etwas, also wo sie sozusagen herausfinden kann, was Wilger überhaupt von uns und wie sieht er sich in der Stärke uns gegenüber, wenn ihr euch erinnern könnt. Also sieht er sich als stärker, sieht er sich als ungefähr gleich, das kann man mit so etwas herausfinden, weil wenn er jetzt diese Geschenke annimmt, dann ist es so, er sieht sich sozusagen als vielleicht ein bisschen stärker, aber er sieht auch, dass der Krieg ihn sehr viel kosten würde und dann sagt er ja gut, dann habe ich jetzt diese, ich habe von denen sozusagen Schutzgeld abgepresst oder ich habe von denen das was erpresst und das passt, das ist mein Gewinn jetzt. Sieht er sich als sehr viel stärker, dann geht er und sagt, nein, nein, das reicht nicht, ich will mehr von euch und sieht er sich als schwächer, dann wird er sich auch natürlich, dann ist es dumm, wenn er so was überhaupt macht. Und so oder so würden die Geschenke aber einfach eingesackt werden, also da geht gar nichts zurück, sondern die bleiben bei ihm und entweder sagt er will mehr oder er sagt, ne, passt, okay, jetzt, das ist in Ordnung. Schockierend wird es für sie, bzw. nicht schockieren, sondern ein großes Fragezeichen ist für sie, dass Soleiman die Geschenke völlig ablehnt und die Gesamten völlig ablehnt in der Hinsicht und sagt, hier sagt er der Quran, als er, also der Gesamte, der abgesammte von Belgris zu Soleiman kam, sagte dieser, wollt ihr mich mit Besitz unterstützen, aber das was mir Allah gegeben hat, ist besser als das, was er euch gegeben hat. Nein, viel mehr seid ihr es, ihr seid über euer Geschenk froh. Also ihr denkt, ihr kommt hier mit einem wertvollen und tollen Geschenk und könnt sozusagen, werdet jetzt diese gesamte Angelegenheit jetzt schließen, aber das werde ich nicht akzeptieren. Und er richtet eine Botschaft an den Gesamten und sagt, geh zurück, ein Moment wo ist das denn? Das ist, wenn man hier, warum habe ich das nicht geklärt? Ja. Er jah elei him, geh zu ihnen zurück, faila na tiyan na hum bi julu na qibala na hum biha wa la na hu adhiyan na hum minha adhiyalatam wa hum sahibun. Kehr zu ihnen zurück, wir werden ganz gewiss mit Herrscharen über sie kommen, denen sie nichts entgegenzusetzen haben und wir werden sie ganz gewiss erneidrigt, also aus ihrer Stadt, vertreiben als gering geachtet. Bevor wir hier, damit wir das besser verstehen, müssen wir erstmal überhaupt verstehen, was macht zu Leimander und warum fliegt er sich berechtigt, diese Stadt einfach so zu bedrohen. Aus unserer heutigen Sicht, wo wir ein verkürztes Religionsverständnis haben, wo wir den Stammesgedanken in die Religion gebracht haben, sozusagen wer Muslim ist, gehört zu uns, der ist unser Freund und mit dem arbeiten wir zusammen und die Leute, die keine Muslime sind, sind unsere Gegner und gegen die halten wir zusammen und die dürfen wir auch dann, das ist ein tribanes Verständnis von Religion, so die dürfen wir dann auch überfallen, den dürfen wir Sachen wegnehmen, wenn wir die versklafen, mein Gott, sind, der ist es im Christentum so schön, sind Ungläubige und dummerweise haben wir diesen Begriff auch noch übernommen, obwohl es den gar nicht bei uns gibt, Ungläubige. Und wenn wir den Koran aufmerksam lesen und auch gerade bei dieser Geschichte, dann geht es überhaupt gar nicht um sowas, sondern als Muslim bist du Träger einer Botschaft, Träger einer Botschaft der Befreiung, Träger einer Botschaft der Mündigkeit und Träger einer Botschaft, der sich gegen Unterdrückung einsetzt und ein Land wie das Land von Belries, in dem Götzendienst herrscht, könnt ihr euch erinnern, ich habe mich doch schon mal erzählt, die Menschen damals waren nicht dumm, das ist nicht, also nur ein ganz geringer Prozentsatz der Menschheit, die im Götzendienst waren, haben wirklich gedacht, dass sie, wenn sie sich vor diesen Holz steigen oder was auch immer götzen, Niederkniehen oder Metall und Gold götzen, dass das dann wirklich irgendwas bringt und so weiter. So ist es nicht gewesen, sondern das ist etwas gewesen, ein System, was die Menschen erfunden haben, um sich gegenseitig unter Kontrolle zu halten, um auch eine gemeinsame, in Anführungszeichen, Ideologie zu haben, um eine gemeinsame Identität zu haben, um ein gemeinsames Symbol zu haben, wo man sagt, da kommen wir zusammen und so weiter und so fort. Und dass dieser Götzen sich meistens auch aus etwas, was gut war, entwickelt hat, das heißt zum Beispiel irgendein besonders Forscher, ein besonderer Wissenschaftler, ein besonders guter Mensch, der irgendetwas Tolles durchgesetzt hat, die Menschen befreit hat, irgendwas Tolles erfunden hat, irgendwelche Stärke gebracht hat dem Volk und so weiter und so fort, dass dem wurde erinnert und dem wurde, der wurde als Symbol des Vorbilds und der Führung hingestellt und damit wurde im Laufe der Zeit immer mehr zu sozusagen einem Kondensationspunkt der gemeinsamen Identität, der gemeinsamen Gemeinschaft, sozusagen, weil die Menschen sind ja alle sehr, sehr unterschiedlich, aber wer sind wir? Wir sind die Nachfahren von demjenigen, der zum Beispiel das Rad erfunden hat oder das Eisentechnologie erfunden hat oder wir sind die Nachfahren von dem, der Schießpulver erfunden hat und so weiter und so fort, der eben was Besonderes gemacht hat, okay? Und das ist ja bis heute auch noch so, wir denken immer noch so, okay? Deutschland denkt von sich, wir sind das Land der Ingenieure, wir sind das Land derjenigen, die die besten Autos gebaut haben und immer noch bauen, wir sind das Land der Dichter und Denker und wenn jemand, also zum Beispiel, wenn jetzt die Chinesen kommen und irgendwie ein besseres Auto bauen als wir, dann ist das für uns voll der Schock, weil es ist sozusagen, damit wird unsere eigene Identität als Deutsche in Frage gestellt so. Wir haben doch das Recht, hohe Preise für Mercedes, BMW und Audi zu verlangen, weil wir einfach da auf die besten sind und da kommt jetzt immer so ein Chineser Herrscherhersteller und hat vielleicht in Teilen ein besseres Auto als wir gemacht und das ist dann etwas, also da reagieren würden wir dann sehr, sehr emotional beginnen. Und Götzendienst ist im Prinzip eine äußere Form um so aufzuzeigen. Das ist nicht so, dass die Menschen wirklich daran geglaubt haben, sondern das war so, das hat viele Funktionen erfüllt. Unter anderem eben auch die Funktion, das ist rechtfertigt, warum es Könige, Patrizia Adelige gibt und warum es Menschen gibt, die diesen Leuten dienen müssen und warum es ganz unten die Fußabtreter gibt, die Sklaven, die man behandeln darf, als wären sie halbe Menschen oder gar keine Menschen. Okay? Und genau das ist es, wogegen sich alle Propheten eingesetzt haben. Und warum Soleimann sagt, hier damit lass ich euch nicht durchkommen. Ist mir, ihr müsst euch so verstehen, was ihr anbetet, ist ihm letztlich egal. Aber was die Konsequenzen aus dieser Ideologie sind, das ist ihm nicht egal. Und so haben die Muslime, die frühen Muslime ja auch tatsächlich gehandelt. Sie kamen und haben gesagt, wie ein Sahabi gesagt hat, Jitna Linukhrij, also wir sind gekommen, um die Diener Gottes oder um die Menschen aus der Dienerschaft gegenüber anderen Menschen zu befreien und überzuführen in die Dienerschaft Gottes. Wenn du diese Botschaft der Befreiung und der Mündigkeit annimmst und sagst, okay, ich mach das, dann bist du Muslim und du kannst auch unseren Projekt mitarbeiten, wenn nicht, kein Problem, dann bleibt halt bei deinem Ding. Also übrigens nicht nur bei deinem, es ist nicht nur so, dass Muslime gesagt haben, ah, wir akzeptieren nur Christen, wir akzeptieren nur Juden. Wir haben später auch alle anderen akzeptiert. Wir haben auch die Zuruptrasse erwähnt, auch wenn das kein technisch gesinn, kein erhältlicheter war. Wenn ihr nicht wollt, wollt ihr nicht. Aber wenn ihr hergeht und eure Religion benutzt dafür, dass ihr sagt, der Kaiser ist eingesetzt vom Gottesgenaden und wer sich dem Kaiser widersetzt, widersetzt sich Gott. Und damit ist damit ein Sünder und verdient damit den Tod, weil er sich Gott widersetzt hat. Das geht nicht, das werden wir bekämpfen. Das ist keine, das ist ein Missbrauch von Religion und das ein Missbrauch von Spudetualität und das ein Missbrauch von Metaphysik. Aber wenn du sagst, ich will nicht an Allah glauben und ich will das alles nicht, dann bleib in deinem Ding, wo du willst. Aber wenn du deine falsche Religion und deine falsche Ideologie dazu benutzt, um andere Menschen zu versklaren und die Geringschätzung anderer Menschen und die Unterdrückung anderer Menschen und die Gewalt an anderen Menschen zu rechtfertigen, dann werden wir die stoppen. Und das ist, so müssen wir zu dem Mann verstehen, dass er hergeht und sagt, ihr habt hier eine Gesellschaft gebaut, in der die Reichen den Armen ausnutzen und auch noch stolz darauf sind. Weil sie sagen, sie tun das im Namen Gottes und im Namen der Sonne und im Namen des Dings, wo man sogar dafür verfolgt wird, wenn man sagt, das ist moralisch falsch. Okay? Und das lassen wir euch nicht durchgehen. Und das geht nicht. Und da werden wir bekämpfen. Und in Teilen machen wir das ja auch. Also alle die westlichen Gesellschaften und die muslimischen Gesellschaften selbst. Wir brauchen jetzt gar nicht so... Die Menschheit insgesamt auf der Welt ist, wie ist sie jetzt drauf? Okay, wir beten vielleicht nicht mehr irgendein Stein und Holz und Götzen an, aber das Geld ist der neue, moderne Götze. Und für das Geld kann man allerlei moralisch schlechte Sachen, von denen wir alle wissen, dass es moralisch schlecht ist, können wir rechtfertigen. Wenn Friedrich Merz jetzt sagt, hier, unser Wohlstand können wir so nicht mehr halten. Wir müssen hier diesen ganzen Sozialschmarn jetzt endlich mal abbauen. Das geht so nicht weiter. Wir leben über unsere... Er macht es im Namen von was? Er macht es im Namen von Geld. Er macht es im Namen von Wohlstand. Er macht uns Angst und sagt, wenn ihr lieber Mittelstand, wenn ihr weiter zulasst, wenn wir weiter so viele Milliarden Euro für die ganzen Alleinerziehenden und Arbeitslosen und Kanten und so weiter aufwenden, dann wird es euch an den Kragen gehen. Euer Wohlstand ist gefährdet. Und ich bin der Retter, der euch rettet und macht... und deshalb müsste mich wählen. Und ja, das ist hart. Ja, Menschen werden auf der Straße enten. Ja, unsere Gesellschaft wird rauer. Aber das ist der Preis für unseren Wohlstand. Das ist der Preis für unser Geld. Das ist unsere Götze. Und wir machen im Namen des Geldes Sachen, von denen wir wissen, dass sie nicht richtig sind. Und genau das ist es, wo wir unsere eigene Religion verraten haben, weil Muslime stehen mit auf der Seite, oft von denen, die genau das und die dieses Narrativ unterstützen. Die sagen, ja, warum sollen wir auch für diese ganzen Leute zahlen und so weiter und so fort? Und wer auf der Straße landet, ist auch selber schuld. Die sind alle drogensüchtig und ließ und das und selbst wenn. Heißt es jetzt nur, weil er ein paar falsche Entscheidungen getroffen hat, dass wir ihnen dann sagen, okay, dann lebt unter der Straße und so weiter. Und noch dazu kommt, wenn man sich die Realität anschaut, dann sind diese Menschen durch irgendwelche Sachen schwer traumatisiert und deshalb überhaupt erst in so eine Spirale der Negativität gekommen und drogensichtig geworden und so weiter und so fort. Nicht immer, aber oft ist es so. Und man sagt, muss okay, dann wir lassen nicht zu, dass sie sich weiter selbst zerstören, wir müssen die ein bisschen auffangen. Okay. Aber um jetzt mal hier ein bisschen selbstkritik zu üben, wir machen genau das Gegenteil. Okay. Was macht Saudi-Arabien? Sie töten Oppositionelle. Sie töten sie nicht nur in ihrem eigenen Land, sie töten sie sogar weltweit. Also Saudi-Arabien nur als exemplarisches Beispiel, das machen viele Länder, die muslimisch sind, im Anfangszeichen, ja. Warum kommen sie damit durch? Weil gerade der Fallmetra Shafshih, wo sie ihn getötet haben, das war ja die Überschreitung aller Grenzen, die sozusagen moralisch, international, moralisch, egal ob man jetzt muslim oder sonst irgendwas ist, aber es gibt ja eine gemeinsame Weltmoral. Und Saudi-Arabien hat weit überschritten mit diesem Fall. Warum sind sie trotzdem damit durchgekommen? Weil sie genau das gemacht haben, was Melkis versucht hat und damit aber Erfolg hatten. Also sie haben sich einfach rausgekauft, also die ganze Sache. Sie waren zu Trump gegangen. Sowieso, sie sind, also, verzeiht mir aber, sie sind die Prostituierte der USA. Wann immer die USA sagt, mach dies, sagen sie ja, und macht das. So wie sie sagen, hey, schau mal, unser Öl gehört euch, lasst uns einfach nur an der Macht. Und jetzt ist er dann hingegangen in den USA, wir kaufen für, ich weiß nicht mehr was, 400 Milliarden Euro, waffen wir euch und dann mal die Sachen natürlich wieder erledigt und keiner schreibt nach irgendwelchen Konsequenzen. Aber das hätte etwas sein können, wenn es ein anderes Land gemacht hat, was sich nicht aus dieser Sache hätte freikämpfen können. Also ein Regime-Change, der sogar von der UN unterstützt worden wäre, der höchstwahrscheinlich wäre auf jeden Fall beschlossen worden. Und dass Saudi-Arabien so drauf ist, ist nicht nur das Problem von Saudi-Arabien, und das versuche ich euch damit zu sagen, warum Soleimann dagegen vorgeht. Und schau mal, Soleimann, Nummer 1, wie ist der Muslim drauf, zeigt uns hier Soleimann. Er könnte doch auch sagen, ah, ja, haben du ne Wissemuslime, uns geht's gut, Jerusalem ist unter uns, wir haben die Utopie gebaut, wir haben die ideale Gesellschaft gebaut, hier der Arme bekommt immer Geld, hier Sakerth, hier Dies, jemand lässt sich scheiden, wir helfen, wir verheiraten die sofort neu, ein Kind ist auf der Straße, Obdachlos, zack, zack, richtiger Wohlfahrt starten. So, ah, diese Opfer von Belkis und so weiter, alles kuffar, alles Ungläubige, sollen sie in der Hölle verraten und sollen sie halt sehen, wie es ihnen geht, wenn sie da die Sonne anbeten sollen sie noch tiefer fallen und so weiter. Aber Soleimann sagt es nicht, die gehören gar nicht zu ihm, aber trotzdem kümmert er sich um sie. Und das ist auch richtig so, warum? Weil wenn man denkt, ein Problem ist außen von mir und es kümmert mich nicht, es wird mich nicht angieren, das ist eine sehr kurzsichtige Art und Weise zu denken. Weil jedes Problem von außen, was vielleicht nicht direkt berührt, wird dich indirekt berühren. Genauso Saudi-Arabien auch. Saudi-Arabien ist schon seit seinen Anfängen ein Staat des Verrats. Ein Staat, der sich, der nur existieren kann, weil sie Kollaboration und Verrat an sämtlichen Prinzipien des Landes, Prinzipien des Islam und Prinzipien überhaupt der Ehre und so weiter und der Zusammengehörigkeit begangen haben. Und weil wir alle nichts dagegen tun, im Gegenteil, wenn wir auch noch nicht mal was darüber sprechen, was exportiert, was hat Saudi-Arabien für ein Islamverständnis exportiert? Weil das ist so, ich sage euch das jetzt, und für mich selber ist das, was ich sage, neu, weil ich bin nur in Teilen damit aufgewachsen. Hamdulillah, diese Moschee hat mich davor gerettet, so ein Islamverständnis. Ich bin mit so einem Islamverständnis früh in Kontakt gekommen, nämlich ein formales, oberflächliches Islamverständnis. Wenn du Muslim bist, dann musst du Gelder B hier haben, weil dann läuft es so rum wie der Prophet. Ein Bart, das ist ja bis heute noch, wenn du in die Selfieszene gehst, das Erste, was dir beigebracht wird, warum ist der Bart Pflicht und wie lang muss der Bart sein? Und dass der Bart wirklich hier so eine Faustlänge und so weiter. Und alles andere ist kein richtiger Bart und so weiter. Und wenn du kein Bart hast, dann bist du eigentlich kein richtiger Muslim und so weiter. Und natürlich hier noch Musurakunst. Dann bist du ein Muslim, der der Sunne folgt. Dass die Sunne aber eigentlich was ganz anderes ist. Sunne heißt, wie der Prophet sich gegen jede Ungerechtigkeit einzusetzen, seine Zeit, sein Geld dafür einzusetzen. Jedem schwachen, jedem unterdrückten, jedem marginalisierten, jedem verachteten, die haben zu reichen. Auch wenn du dafür schief angeschaut wirst. Auch wenn die Leute sagen, hey, mit wem hängt ein Dada ab. Warum ist er mit denen unterwegs und so weiter? Das ist was die Sunne des Propheten passiert ist. Das ist warum er in Mecca so ausgegrenzt wurde und so bekämpft wurde. Nicht weil er die Götzen zerstörte. Wir wissen doch, von Kulia, Joel Kaffee Run, dass die Meccana am Ende sogar bereit waren zu sagen, hey, okay, wir alle werden nur Allah anbeten ein Jahr und dann wirst du aber mit uns die Götzen anbeten. Was war der Hintergrund dieser Geschichte? Der Hintergrund ist, ändere nicht unsere Gesellschaft. Wir wollen weiter Sklaven haben. Wir wollen weiter sie behandeln, wie wir wollen. Wir wollen ihnen ihre Autonomie nicht zusprechen. Wir wollen weiter Prostitutionen haben. Wir wollen weiter unsere Sklavinnen zur Prostitutionen zwingen können. Und so weiter und so fort. Und der Prophet hat gesagt, nein, das machen wir nicht. Und der Prophet s.a.w.t. und natürlich der Koran. Der Koran, weil irgendwann ist der Druck so groß, dass der Prophet manchmal sagt, oh, warum können wir das nicht annehmen? Und dann kommt immer die Offenbarung und sagt, nein, das geht nicht. Das ist eine Sache des Prinzipes. Okay, also das ist nicht nur einfach. Suleiman kommt nicht einfach nur und sagt, ah, da ist ein unglaubliches Volk. Das ist ein Götzendiener. Weil sie Götzendiener sind, werden wir die jetzt sozusagen durch Zwang und durch Kraft und durch Gewalt auf den rechten Weg bringen. Nein, es geht darum, jede Falscheid, jede Bosheit rechtfertigt sich selbst. Und gegen diese Falscheiden und Bosheiten musst du aufstehen. Und diese Rechtfertigungen dann auch irgendwann brechen. Okay, so. Und was? Also und das machen wir bis heute auch, gell? Normaler, wir haben die UN eigentlich, wir haben die Vereinten Nationen, um Menschenrechte und Demokratie durchzusetzen. Also Menschenrechte und Demokratie, ich meine Hamdolle, wir sitzen jetzt in einem Publikum, wo wir sagen können, alle sind uns einig, dass Menschenrechte und Demokratie was Gutes ist. Wir müssen nicht darüber diskutieren. Und wenn ihr genauer wissen wollt, können wir darüber auch