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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Indigenous resistance in pictures: communities defending their rights

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-09-02 · Amsterdam · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Verantwortung · tragend

Der wirksame Schutz der globalen Biodiversität ist nur möglich, wenn die Rechte, das traditionelle Wissen und die Selbstverwaltung indigener und lokaler Gemeinschaften anerkannt und in politische Entscheidungen integriert werden.

Der Schutz von Land und Gewässern kann nicht von den Rechten, dem Wissen und den Lebensweisen der Menschen getrennt werden, deren Leben dort verwurzelt ist.

Der Text stellt verschiedene indigene und lokale Gemeinschaften aus Thailand, dem Amazonas, Senegal, Finnland und Kanada vor, die sich gegen industrielle Ausbeutung ihrer Lebensgrundlagen wehren. Er argumentiert, dass der Schutz von Biodiversität untrennbar mit den Rechten, dem Wissen und den Lebensweisen dieser Menschen verbunden ist. Als Hauptbedrohung werden multinationale Konzerne genannt, die Land und Gewässer im Namen des Profits verschmutzen. Der Text verweist auf die UN-Biodiversitätskonferenz CBD COP17 in Jerevan als entscheidenden Moment für die Umsetzung des Kunming-Montreal-Rahmenwerks. Es wird gefordert, dass Regierungen indigene Gebiete als Teil des globalen 30x30-Schutzzieles anerkennen und Naturschutzmaßnahmen die Rechte der Gemeinschaften respektieren müssen. Die Finanzierung des Naturschutzes soll den Gemeinschaften direkt zugänglich gemacht werden, um ihre eigenen Lösungen zu stärken. Der Text ruft dazu auf, die Rechte indigener Völker anzuerkennen und ihre Verteidigung zu unterstützen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: multinationale Konzerne
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Was verbindet eine Fischergemeinschaft in Thailand, indigene Völker im Amazonas, Frauen, die in Senegal Fisch verarbeiten, und Sámi-Jugendliche im nördlichen Finnland? Sie leben Tausende von Kilometern voneinander entfernt, in sehr unterschiedlichen Landschaften und Kulturen. Auch die Belastungen ihrer Gebiete sind unterschiedlich: industrielle Landwirtschaft und Infrastruktur, Erdölentwicklung, industrielle Fischerei, Verschmutzung und Klimawandel. Die lokale Gemeinschaft der Bucht Khan Kradai schließt sich mit Greenpeace Thailand zusammen, um ein Event zu organisieren, bei dem zweihundert Fischhäuser aus Kokosnussblättern und Bambus gebaut werden – um Aufzuchtanlagen für Meereslebewesen zu schaffen. © Chanklang Kanthong / Greenpeace Doch wenn man über all diese Orte hinwegschaut, beginnt eine gemeinsame Geschichte sichtbar zu werden. Während Land und Gewässer, die Gemeinschaften seit Generationen ernährt haben, von Konzernen im Namen des Profits verschmutzt werden – oft mit wenig Rücksicht auf die Menschen, deren Leben dort verwurzelt ist –, halten die Gemeinschaften in genau diesen Gebieten stand. Sie verteidigen ihre Rechte, wehren sich gegen zerstörerische Projekte und schöpfen aus dem Wissen der Generationen sowie aus ihren eigenen Formen der Selbstverwaltung und der Pflege der Orte, die sie als ihr Zuhause bezeichnen – und von denen wir alle abhängen. Mitglieder der Jugendtanzgruppe Aulelei in traditioneller Kleidung in Funafuti, Tuvalu. © Greenpeace / De’allande Pedro Die Bedrohungen nehmen viele Formen an, und ebenso die Widerstände. Doch im Kern dieser Geschichten liegt ein gemeinsamer Faden: die Entschlossenheit, Natur, Kultur und Lebensweisen gemeinsam blühen zu lassen, wie es seit Generationen der Fall ist. Audrey Siegl, eine Musqueam-Frau aus British Columbia, Kanada, steht in einem Greenpeace-[Kontext unklar, im Originaltext „in a Greenpeace“], streckt ihren Arm vor sich aus und signalisiert trotzig der von Shell beauftragten Bohrplattform Polar Pioneer, dass sie aufhören soll. © Greenpeace / Emily Hunter Um diesen Widerstand zu würdigen, haben wir Bilder von indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften aus aller Welt zusammengestellt. Sie wurden über die Jahre hinweg und auf verschiedenen Kontinenten aufgenommen und erfassen Geschichten und Momente, die bis heute nachklingen, sowie die Menschen dahinter. Sie heben etwas hervor, das in globalen Gesprächen über Biodiversität viel zu oft fehlt: Der Schutz von Land und Gewässern kann nicht von den Rechten, dem Wissen und den Lebensweisen der Menschen getrennt werden, deren Leben dort verwurzelt ist. Die indigene Sámi-Jugendorganisation Suoma Sámi Nuorat nimmt an einer Demonstration gegen die industrielle Ausbeutung des Großen Nördlichen Waldes im Sámi-Gebiet im nördlichen Finnland teil. © Jonne Sippola / Greenpeace Vom 19. bis 30. Oktober werden sich Regierungen in Jerevan, Armenien, zu CBD COP17, der UN-Biodiversitätskonferenz, versammeln. Dies wird die erste globale Überprüfung sein, wie die Länder das Kunming-Montreal-Rahmenwerk für die globale Biodiversität umsetzen, das wegweisende Abkommen, das 2022 verabschiedet wurde, um den Verlust der Biodiversität bis 2030 zu stoppen und umzukehren. Es wird eine entscheidende Bewertung sein, ob die auf dem Papier gemachten Zusagen in wirksames Handeln vor Ort umgesetzt werden. Fischöl-Fabriken in Westafrika gefährden die Ernährungssicherheit und den Lebensunterhalt von bis zu 40 Millionen Menschen, indem sie frischen Fisch verwenden, um Fische in der Aquakulturindustrie, Schweine und Hühner sowie sogar Haustiere in Europa und Asien zu füttern. Jetzt erheben sich die Menschen gegen die Fabriken. © Julien Flosse / Greenpeace Für indigene Völker und lokale Gemeinschaften ist es von großer Bedeutung, was als Nächstes geschieht. COP17 ist eine Gelegenheit für Regierungen, die Anerkennung indigener und traditioneller Gebiete als einen wesentlichen Bestandteil zur Erreichung des globalen 30×30-Schutzzieles voranzutreiben, sicherzustellen, dass der Naturschutz Rechte und Gemeinschaftsentscheidungen respektiert, und Biodiversitätsfinanzierungen den Gemeinschaften direkt zugänglich zu machen, damit sie Lösungen nach ihren eigenen Bedingungen stärken können. Jaqueline Sordi ist Kommunikationsfachfrau für Greenpeace International Verteidigt die Verteidiger Fordert die Anerkennung der Rechte indigener Völker und ihrer Gebiete. Macht jetzt mit
Wortlaut im Original
What connects a fishing community in Thailand, Indigenous Peoples in the Amazon, women fish processors in Senegal and Sámi youth in northern Finland? They live thousands of kilometres apart, in very different landscapes and cultures. The pressures on their territories are different too: industrial agriculture and infrastructure, oil development, industrial fishing, pollution and climate change. The local community of Khan Kradai Bay join hands with Greenpeace Thailand organizing an event to make two hundred fish houses, made from coconut leaves and bamboo – to create nursery facilities for marine animals. © Chanklang Kanthong / Greenpeace Yet, if you look across these places, a shared story begins to emerge. While lands and waters that have sustained communities for generations are being polluted by corporations in the name of profit – often with little regard for the people whose lives are rooted in them – communities in those same territories are standing their ground. They are defending their rights, resisting destructive projects and drawing on generations of knowledge and their own ways of governing and caring for the places they call home – and that we all depend on. Aulelei youth dance group members in their traditional attire in Funafuti, Tuvalu. © Greenpeace / De'allande Pedro The threats take many forms, and so does the resistance. But at the heart of these stories is a common thread: the determination to keep nature, culture and ways of life thriving together, as they have for generations. Audrey Siegl, a Musqueam woman from British Columbia, Canada, stands in a Greenpeace, holding her arm out in front her, defiantly signalling Shell’s subcontracted drilling rig, the Polar Pioneer, to stop. © Greenpeace / Emily Hunter To celebrate this resistance, we have brought together images of Indigenous Peoples and local communities from around the world. Taken through the years and across continents, they capture stories and moments that continue to resonate today, and the people behind them. They highlight something too often missing from global conversations about biodiversity: protecting lands and waters cannot be separated from the rights, knowledge and ways of life of the people whose lives are rooted in them. The Indigenous Sámi youth organisation Suoma Sámi Nuorat join in a demonstration against industrial exploitation of the Great Northern Forest in the Sámi territory in northern Finland. © Jonne Sippola / Greenpeace From October 19th to 30th, governments will gather in Yerevan, Armenia, for CBD COP17 , the UN Biodiversity Conference. This will mark the first global review of how countries are implementing the Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework, the landmark agreement adopted in 2022 to halt and reverse biodiversity loss by 2030. It will be a critical assessment of whether commitments made on paper are translating into meaningful action on the ground. Fish oil factories in West Africa are putting at risk food security and livelihood of up to 40 million people, using fresh fish to feed fish in aquaculture industries, pigs and chickens and even pets in Europe and Asia. Now people are rising up against the factories. © Julien Flosse / Greenpeace For Indigenous Peoples and local communities, what happens next matters. COP17 is an opportunity for governments to advance the recognition of Indigenous and Traditional Territories as a key part of achieving the global 30×30 conservation target , ensure that conservation respects rights and community choices, and make biodiversity finance directly accessible to communities so they can strengthen solutions on their own terms. Jaqueline Sordi is Comms Specialist for Greenpeace International Defend the defenders Demand the recognition of Indigenous rights and their territories. Join now