Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Activists paint giant climate warning to Burnham on mountainside scorched by wildfires
ohne Namen ·
Greenpeace UK ·
2026-08-17
· London
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Verantwortung · tragend
Die Genehmigung neuer Öl- und Gasprojekte durch die Regierung ist eine unpragmatische und gefährliche Entscheidung, die die Klimakrise verschärft und das Leid der arbeitenden Bevölkerung sowie die globale Gesundheit massiv erhöht.
Mehr Bohrungen bedeuten mehr Hitzewellen, mehr Dürren, mehr Waldbrände und mehr Leid für die Gemeinden, die Burnham vertritt.
Greenpeace hat am Sychnant Pass in Wales eine große Bodenkunst installiert, die Premierminister Andy Burnham auffordert, weitere Öl- und Gasbohrungen abzulehnen. Die Aktion nutzt die durch Waldbrände verbrannte Landschaft als Leinwand und verweist auf die Rede von Greta Thunberg. Der Text argumentiert, dass die Genehmigung von Projekten wie Rosebank und Jackdaw zu massiven CO2-Emissionen und zusätzlichen Hitzetoten weltweit führen würde. Es wird behauptet, dass diese Bohrungen die Energiekosten nicht senken und die Energiesicherheit nicht verbessern, da das Öl zu Weltmarktpreisen exportiert wird. Der Sommer in Großbritannien wird als extrem heiß und von Dürren geprägt beschrieben, was die Dringlichkeit der Forderung unterstreicht. Die Kritik richtet sich gegen die 'pragmatische' Haltung der Regierung, die im Widerspruch zu den Klimazusagen der Labour-Partei stehe. Aktivisten fordern Burnham auf, die Interessen der Ölkonzerne über die der betroffenen Bevölkerung zu stellen und stattdessen mutig Nein zu sagen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
-
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Öl- und Gasbohrungen ablehnen (gesellschaftlich)
- Ehrlichen Blick auf die Konsequenzen werfen (innerlich)
- Nein zu weiteren Bohrungen sagen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 2 von 3, benannt: Ölkonzerne und deren Unterstützer in der Politik
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Greenpeace hat Andy Burnham eine kraftvolle Botschaft in Form einer Bodenkunst auf dem Gelände eines erloschenen Waldbrands in Nordwales überbracht und fordert den neuen Premierminister auf, ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen, um die das Land heimsuchenden Klimafolgen zu bekämpfen, und weitere Erdöl- und Erdgasbohrungen abzulehnen.
Hochauflösende Bilder und Videomaterial der Aktion sind hier verfügbar.
Aktivisten installierten die Bodenkunst am Sychnant Pass (innerhalb des Nationalparks Eryri) in Conwy, Wales, wo kürzlich „furchterregende“ Waldbrände weite Teile der Landschaft in Asche legten. Greenpeace nutzte die verbrannte Erde als Leinwand, um eine Botschaft an den neuen Premierminister zu senden: „Unser Haus brennt, Andy“, begleitet von einer Illustration, die Burnham dabei zeigt, wie er Öl und Gas über die Flammen gießt.
Das 1.120 m² große Kunstwerk, hergestellt mit umweltfreundlicher, plastikfreier Farbe, greift die berühmte Rede von Greta Thunberg aus dem Jahr 2019 auf, in der sie die Weltführer aufrief, Maßnahmen zu ergreifen, um den Klimawandel zu stoppen.
Der Protest fällt auf das Ende eines Sommers, der durch Klimazeitextreme geprägt war. Nach aufeinanderfolgenden Hitzewellen im Juni, Juli und August ist Großbritannien auf dem besten Weg, seinen wärmsten Sommer aller Zeiten zu verzeichnen. Dürrebedingungen betreffen nun fast drei Viertel des Landes, wobei über 27 Millionen Menschen mit Wasserknappheit konfrontiert sind. Diese extremen Bedingungen haben sich als tödlich erwiesen, wobei die Hitzewellen im Mai und Juni für geschätzte 2.700 zusätzliche Todesfälle verantwortlich sind.
Er fällt zudem auf den letzten Tag einer öffentlichen Konsultation darüber, ob die Genehmigung des umstrittenen Ölfelds Rosebank erteilt werden soll, das von Aktivisten als „Kohlenstoffbombe“ und von Ed Miliband als „Klimavandalismus“ bezeichnet wird. Die Konsultation für Jackdaw, ein weiteres Gasfeld in der Nordsee, wurde eine Woche zuvor abgeschlossen.
Trotz der erklärten Klimazusagen der Labour-Partei hat Premierminister Andy Burnham die Tür offen gelassen, diese Genehmigungen unter dem Deckmantel eines „pragmatischen“ Ansatzes zur Energiesicherheit zu erteilen.
„Der Premierminister will pragmatisch sein, aber es gibt nichts Pragmatisches daran, zuzusehen, wie Gemeinden vom Klimachaos heimgesucht werden, während der Premierminister damit kokettiert, genau die Industrie zu erweitern, die es antreibt. Dieser Sommer war eine endlose Aneinanderreihung von fossilen Katastrophen, die sich im ganzen Land abspielten. Während die Gemeinde von Conwy unter den Folgen ihrer eigenen Katastrophe leidet, fordern wir Andy auf, die eigennützigen Versprechen der großen Ölkonzerne zu durchschauen und einen ehrlichen Blick auf die realen Konsequenzen weiterer Bohrungen in der Nordsee zu werfen.
Mehr Bohrungen bedeuten mehr Hitzewellen, mehr Dürren, mehr Waldbrände und mehr Leid für die Gemeinden, die Burnham vertritt. Die Klimakrise trifft bereits die arbeitende Bevölkerung am härtesten – Feuerwehrleute an der Front, Busfahrer, die unmenschlichen Bedingungen ausgesetzt sind, und Krankenschwestern, die bei der Arbeit zusammenbrechen.
Will der Premierminister wirklich an der Seite der Ölkonzerne stehen, die Milliarden verdienen, statt an der Seite der Millionen, die bereits den Preis zahlen? Unsere Botschaft ist einfach: Habt Mut – sagt Nein.“
Die Umwelt- und Moralkonsequenzen weiterer Bohrungen in der Nordsee sind erheblich. Schätzungen zeigen, dass das Projekt Rosebank über seine Lebensdauer insgesamt 254 Millionen Tonnen CO₂ erzeugen würde – was nahezu 70 % der gesamten jährlichen Emissionen des Vereinigten Königreichs im Jahr 2024 entspricht.
Forschungen von Oxfam legen nahe, dass, wenn sowohl das Feld Rosebank als auch das Feld Jackdaw genehmigt werden, ihre kombinierten Emissionen über die gesamte Lebensdauer zu geschätzten 65.495 zusätzlichen Hitzetoten weltweit beitragen würden – was dem vollständigen Auslöschen der gesamten Bevölkerung von Clacton-on-Sea entspricht.
Beweise zeigen zudem, dass die Genehmigung von Rosebank die Energiekosten nicht senken und keinen wesentlichen Einfluss auf die Energiesicherheit des Vereinigten Königreichs haben würde – wobei 80 % der Ölreserven von Rosebank für den Export bestimmt sind und alles zu weltweiten Marktpreisen verkauft wird. Die eigene Energie-Infoblatt der Regierung bestätigt dies und besagt: „Wir sind Preisnehmer, keine Preisgestalter.“
ENDE
Kontakt:
Molly Robson, Pressesprecherin bei Greenpeace UK
press@greenpeace.org oder 020 7865 8255
Der Beitrag „Aktivisten malen riesige Klimawarnung an Burnham auf von Waldbränden gebrannte Berghänge“ erschien zuerst auf Greenpeace UK.
Wortlaut im Original
Greenpeace has delivered a powerful message to Andy Burnham in a land artwork on the site of an extinguished wildfire in North Wales, urging the new PM to take serious action to address the climate impacts battering the country and reject more oil and gas drilling.
High-resolution images and video footage of the action are available here .
Activists installed the land art on Sychnant Pass (within Eryri National Park) in Conwy, Wales, where “terrifying” wildfires recently incinerated vast parts of the landscape. Greenpeace used the scorched earth as a canvas to send a message to the new PM: “Our house is on fire Andy” , accompanied by an illustration of Burnham poised to pour oil and gas over the flames.
The 1,120 m² artwork, made using eco-friendly, plastic-free paint, draws on Greta Thunberg’s famous speech in 2019, where she urged world leaders to take action to stop climate change.
The protest lands at the end of a summer defined by climate extremes . Following successive heatwaves throughout June, July and August, the UK is on track to record its warmest summer on record. Drought conditions now grip almost three-quarters of the country, with over 27 million facing water restrictions. These extreme conditions have proven deadly, with May and June’s heatwaves accounting for an estimated 2,700 excess deaths.
It also lands on the final day of a public consultation on whether to approve Rosebank, a controversial oil field branded a “carbon bomb” by campaigners and “climate vandalism” by Ed Miliband. Consultation for Jackdaw, another gas field in the North Sea, closed a week before.
Despite Labour’s stated climate commitments, Prime Minister Andy Burnham has left the door open to approving these licenses under the guise of a “ pragmatic ” approach to energy security.
“The PM wants to be pragmatic, but there is nothing pragmatic about watching communities be battered by climate chaos while the Prime Minister flirts with expanding the very industry driving it. This summer has been an endless showreel of fossil-fuelled disasters playing out across the country. As the Conwy community reels from their own, we’re urging Andy to see through the self-serving promises of Big Oil and take an honest look at the real world consequences of more North Sea drilling.
“More drilling means more heatwaves, more droughts, more wildfires, and more suffering for the communities Burnham represents. The climate crisis is already hitting working people hardest — firefighters on the front line, bus drivers exposed to inhumane conditions, nurses collapsing on the job.
“Does the Prime Minister really want to stand with the oil companies making billions, rather than the millions already paying the price? Our message is simple: be brave – say no.”
The environmental and moral consequences of more drilling in the North Sea are significant. Estimates show that the Rosebank project would generate a total of 254 million tonnes of CO₂ over its lifetime – equivalent to nearly 70% of the UK’s entire annual emissions in 2024.
Oxfam research suggests that if both the Rosebank and Jackdaw fields are approved, their combined lifetime emissions would contribute to an estimated 65,495 excess heat deaths globally – equivalent to wiping out the entire population of Clacton-on-Sea.
Evidence also shows that approving Rosebank would not lower energy bills, nor meaningfully impact the UK’s energy security – with 80% of Rosebank’s oil reserves destined for export and all of it sold at global market prices. The government’s own energy factsheet confirms this, saying: “ We are price-takers, not price-makers.”
ENDS
Contact:
Molly Robson, Press Officer at Greenpeace UK
press@greenpeace.org or 020 7865 8255
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