Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Another three Just Stop Oil supporters found not guilty after Earls Court slow march
ohne Namen ·
Just Stop Oil ·
2026-08-13
· London
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Wahrhaftigkeit · tragend
Der Freispruch der Aktivisten bestätigt die Dringlichkeit des Kampfes gegen fossile Brennstoffe, deren Fortsetzung als existenzielle Bedrohung für die Menschheit gilt, die durch politische Maßnahmen gestoppt werden muss.
„Die Aktion, die wir 2023 unternahmen, half, fossile Brennstoffe vor Gericht zu stellen, und es gab ein klares Urteil: Fossile Brennstoffe töten uns. Es darf nirgendwo neues Öl- und Gasbohren geben.“
Der Text berichtet über den Freispruch von drei Unterstützern der Klimaschutzorganisation Just Stop Oil, die wegen Behinderung nationaler Infrastruktur angeklagt waren. Die Angeklagten hatten an einem langsamen Marsch in London teilgenommen, um gegen neue Öl- und Gaslizenzen zu protestieren. Die Jury sprach sie nach einer Stunde Beratung einstimmig frei, da die Beweise für eine erhebliche und vorsätzliche Verkehrsbehinderung als nicht ausreichend erachtet wurden. Die Angeklagten betonten in ihren Aussagen, dass ihr Ziel die Aufmerksamkeit auf die existenzielle Klimakrise war und sie minimale Störungen für maximale Wirkung anstrebten. Der Text kritisiert die Labour-Partei, die trotz eines Gerichtsurteils gegen fossile Brennstoffe neue Projekte zulässt. Es wird hervorgehoben, dass das Public Order Act 2023 speziell zur Bekämpfung von Klimaprotesten eingeführt wurde. Der Bericht dient als Dokumentation des juristischen Ausgangs und als Plattform für die politische Forderung nach einem Ende der fossilen Energiewirtschaft.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
-
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Auf die Klimakrise aufmerksam machen (gesellschaftlich)
- Neue Öl- und Gasprojekte ablehnen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Drei weitere Unterstützer von Just Stop Oil wurden gestern am Southwark Crown Court für nicht schuldig befunden, drei Jahre nachdem sie in London langsam marschiert waren, um ein Ende der neuen Lizenzerteilung für Öl und Gas zu fordern. [1]
Am 15. November 2023 waren Alexis Psyllides, Joseph Clark und Alexander Thornton unter 64 Unterstützern, die an einem langsamen Marsch auf der Earls Court Road in London teilnahmen. Sie wurden festgenommen und wegen des Abschnitts 7 des Public Order Act 2023, der Behinderung wesentlicher nationaler Infrastruktur, angeklagt – eine Straftat, die eine Höchststrafe von 12 Monaten Gefängnis, eine unbegrenzte Geldstrafe oder beides vorsieht. [2]
Die drei, die sich im Gericht selbst verteidigten, traten diese Woche vor Richter Tomlinson am Southwark Crown Court. Die Jury fällte am Mittwoch nach nur einer Stunde Beratung ein einstimmiges Freispruchsurteil. Dies war der dritte Freispruch von Just-Stop-Oil-Unterstützern, die in diesem Jahr an langsamen Märschen teilnahmen. [3][4]
Nach dem Urteil sagte Alexander Thornton, 22, ein freiberuflicher VFX-Künstler aus Abingdon, Oxfordshire:
„Ich bin der Jury zutiefst dankbar, dass sie den Fakten zugehört und unseren Fall fair geprüft hat. Als nicht schuldig an den gegen uns erhobenen Vorwürfen befunden zu werden, fühlt sich wie ein enormes Entlastungs- und Privileg an.
„Die Aktion, die wir 2023 unternahmen, half, fossile Brennstoffe vor Gericht zu stellen, und es gab ein klares Urteil: Fossile Brennstoffe töten uns. Es darf nirgendwo neues Öl- und Gasbohren geben. Die Tatsache, dass die Labour-Partei nun dieses Urteil anfechtet und ihre Wahlversprechen bricht, indem sie neue Öl- und Gasprojekte wie Jackdaw und Rosebank zulässt, ist angesichts dieses Sommers mit Hitzewellen, Dürren und Waldbränden geradezu furchteinflößend. Wie viele Menschen müssen sterben, bevor sie so handeln, als wäre die Klimakrise real?“
Wie bei früheren Verfahren wegen der Straftat nach Abschnitt 7 standen den Angeklagten keine rechtlichen Verteidigungsmittel, wie zum Beispiel ein berechtigter Grund und Notstand, zur Verfügung. Allerdings stimmte die Anklagebehörde der Aufnahme einiger wesentlicher Klimafakten in die Beweismittel zu, und den Angeklagten wurde erlaubt, im Zusammenhang mit ihren Motiven für das Unternehmen der Aktion über die Klimakrise zu sprechen.
Die Jury wurde aufgefordert zu prüfen, ob die Angeklagten eine erhebliche Verzögerung für andere Verkehrsteilnehmer verursacht hatten und, falls ja, ob dies ihre Absicht war oder ob sie leichtfertig hinsichtlich der Frage waren, ob dies das Ergebnis sein würde.
Die Anklagebehörde behauptete, die Angeklagten seien für erhebliche Verzögerungen während der eineinhalb Stunden verantwortlich gewesen, die die Polizei brauchte, um den Marsch aufzulösen und die Teilnehmer festzunehmen. Im Gericht vorgelegte Videoaufnahmen zeigten, wie sich der Verkehr entlang der A4 staut. Die Angeklagten argumentierten jedoch, dass es zwar zu einigen Verzögerungen kam, diese aber nicht erheblich waren und der Verkehr erst dann zum Stillstand kam, als die Polizei die Straße absicherte und sie am Gehen hinderte.
Bei der Vorlage ihrer Beweise betonte jeder der Angeklagten seinen Wunsch, Aufmerksamkeit auf die Klimakrise zu lenken, und dass sie minimale Störungen für maximale Aufmerksamkeit erzielen wollten. Alle bestritten, dass es eine Absicht gab, mehr als eine geringfügige Verlangsamung des Verkehrs zu verursachen.
Bei der Zeugenaussage sagte Alexis Psyllides:
„Ich sah die Schwere der Klimakatastrophe. So viele sind sich nicht bewusst, dass es ein existenzielles Risiko ist. Ich konnte sehen, dass dies der Weg ist, auf dem wir uns befinden, und es musste etwas unternommen werden. Vor drei Jahren betrafen die Klimafolgen hauptsächlich den globalen Süden. Temporäre Kurzsichtigkeit ist verständlich. Es gibt so viele Probleme jetzt. Wie kann ich auf etwas so weit entfernt achten? Also sah ich die Notwendigkeit, Störungen zu verursachen, andernfalls werden wir auf unserem Weg zur Zerstörung weitermachen.“
Das Public Order Act von 2023 wurde speziell eingeführt, um den Klimaprotest zu bekämpfen, und nannte Gruppen wie Extinction Rebellion, Just Stop Oil und Insulate Britain als Grund für seine Einführung. Obwohl Hunderte von Just-Stop-Oil-Unterstützern wegen der Straftat nach Abschnitt 7 angeklagt wurden und auf ihre Verhandlung warten, war dies aufgrund der Rückstau in den Gerichten erst der vierte Fall, der seit Mai 2024 verhandelt wurde. [5]
Die erste Person, die wegen der Straftat verurteilt wurde, war Stephen Gingell, der im Dezember 2023 nach seinem Schuldeingeständnis zu einer Haftstrafe von 6 Monaten verurteilt wurde. [6]
ENDE
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Hinweise für Redaktionen
[1] Just Stop Oil ist Mitglied des A22-Netzwerks für Projekte zivilen Widerstands.
Der 26. April 2025 war die letzte Just-Stop-Oil-Aktion, aber unsere Unterstützer werden weiterhin die Wahrheit in den Gerichten verkünden, sich für unsere politischen Gefangenen einsetzen und die drückenden anti-protestrechtlichen Gesetze des Vereinigten Königreichs anprangern.
Just Stop Oil bleibt weiterhin auf kleine Spenden der Öffentlichkeit angewiesen, um dies zu ermöglichen.
[2] Pressemitteilung zur Aktion vom 15. November 2023 https://juststopoil.org/2023/11/15/66-just-stop-oil-supporters-march-in-defiance-of-new-oil-and-gas/
[3] April 2026: Sechs Just-Stop-Oil-Unterstützer freigesprochen nach Störungsdelikt an wichtiger nationaler Infrastruktur infolge des langsamen Marsches über die Waterloo Bridge https://juststopoil.org/2026/04/17/six-just-stop-oil-supporters-acquitted-of-disrupting-key-national-infrastructure-after-waterloo-bridge-slow-march/
[4] Juli 2026: Weitere sieben Just-Stop-Oil-Unterstützer freigesprochen nach dem langsamen Marsch über die Waterloo Bridge
https://juststopoil.org/2026/07/03/another-seven-just-stop-oil-supporters-acquitted-after-waterloo-bridge-slow-march/
[5] Mai 2024: Just-Stop-Oil-Unterstützer im ersten je durchgeführten Prozess nach Section 7 verurteilt
https://juststopoil.org/2024/05/15/just-stop-oil-supporters-convicted-in-first-ever-section-7-trial/
[6] Dezember 2023: Just-Stop-Oil-Aktivist zu sechs Monaten Haft verurteilt für Teilnahme an langsamem Marsch https://www.theguardian.com/environment/2023/dec/15/just-stop-oil-activist-is-first-to-be-jailed-under-new-uk-protest-law
Wortlaut im Original
Another three Just Stop Oil supporters were found not guilty at Southwark Crown Court yesterday, three years after slow marching in London to demand an end to new oil and gas licensing. [1]
On 15th November 2023, Alexis Psyllides, Joseph Clark and Alexander Thornton were among 64 supporters who joined a slow march on Earls Court Road in London. They were arrested and charged with Section 7 of the Public Order Act 2023, interference with key national infrastructure – an offence which carries a maximum penalty of 12 months imprisonment, an unlimited fine, or both. [2]
The three, who represented themselves in court, appeared before Judge Tomlinson at Southwark Crown Court this week. The jury delivered their unanimous not guilty verdict on Wednesday after only one hour’s deliberation. This was the third acquittal of Just Stop Oil supporters who participated in slow marches this year. [3][4]
Following the verdict, Alexander Thornton, 22, a freelance VFX Artist from Abingdon, Oxfordshire said:
“I am immensely thankful to the jury for listening to the facts and trying our case fairly. To be found to be not guilty of the charges against us feels such an immense relief and privilege.
“The action we took in 2023 helped to put fossil fuels on trial and there was a clear verdict: fossil fuels are killing us. There can be no new oil and gas drilling anywhere. The fact that Labour is now appealing that verdict, breaking their manifesto commitments by allowing new oil and gas projects such as Jackdaw and Rosebank is frankly terrifying after this summer of heatwaves, droughts and wildfires. How many people have to die before they will act like the climate crisis is real?”
As in previous trials for the section 7 offence, the defendants had no legal defences, such as reasonable excuse and necessity, available to them. However, the prosecution agreed to the inclusion of some key climate facts in evidence, and the defendants were allowed to talk about the climate crisis in relation to their motivations for taking action.
The jury were asked to consider whether the defendants had caused a significant delay to other road users and if so whether that was their intention or they were reckless as to whether that would have been the result.
The prosecution alleged that the defendants had been responsible for significant delays during the one and a half hours that it took the police to clear the march and arrest the participants. Video footage presented in court showed the traffic backing up along the A4. However, the defendants argued that while there was some delay this was not significant and that the traffic was not at gridlock until the police cordoned the road and blocked them from walking.
In presenting their evidence, the defendants each emphasised their desire to draw attention to the climate crisis and that they wanted to achieve minimum disruption for maximum attention. All denied that there was any intention to cause anything more than minor slowing of traffic.
In giving evidence, Alexis Psyllides said:
“I saw the severity of the climate disaster. So many are unaware that it’s an existential risk. I could see this is the path we are on and something needed to be done. Three years ago the climate impacts were mainly impacting the global south. Temporal myopia is understandable. There are so many problems now. How can I pay attention to something so far away? So I saw the need to make disruption, otherwise we’ll continue on our path to destruction.”
The 2023 Public Order Act was introduced specifically to target climate protest and named groups such as Extinction Rebellion, Just Stop Oil, and Insulate Britain as the reason for its introduction. Although hundreds of Just Stop Oil supporters have been charged with the Section 7 offence and are awaiting trial, as a result of the backlog in the courts, this was only the fourth case to be heard since May 2024. [5]
The first person to be convicted of the offence was Stephen Gingell who was jailed for 6 months after pleading guilty in December 2023. [6]
ENDS
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Notes to Editors
[1] Just Stop Oil is a member of the A22 Network of civil resistance projects.
April 26th 2025 was the last Just Stop Oil action, but our supporters will continue to tell the truth in the courts, speak out for our political prisoners, and call out the UK’s oppressive anti-protest laws.
Just Stop Oil continues to rely on small donations from the public to make this happen.
[2] Action press release 15th November 2023 https://juststopoil.org/2023/11/15/66-just-stop-oil-supporters-march-in-defiance-of-new-oil-and-gas/
[3] April 2026: Six Just Stop Oil supporters acquitted of disrupting key national infrastructure after Waterloo Bridge slow march https://juststopoil.org/2026/04/17/six-just-stop-oil-supporters-acquitted-of-disrupting-key-national-infrastructure-after-waterloo-bridge-slow-march/
[4] July 2026: Another seven Just Stop Oil supporters acquitted after Waterloo Bridge slow march
https://juststopoil.org/2026/07/03/another-seven-just-stop-oil-supporters-acquitted-after-waterloo-bridge-slow-march/
[5] May 2024: Just Stop Oil supporters convicted in first ever Section 7 trial
https://juststopoil.org/2024/05/15/just-stop-oil-supporters-convicted-in-first-ever-section-7-trial/
[6] December 2023: Just Stop Oil activist jailed for six months for taking part in slow march https://www.theguardian.com/environment/2023/dec/15/just-stop-oil-activist-is-first-to-be-jailed-under-new-uk-protest-law