We Remember
Das kollektive Gedenken und das Gebet der orthodoxen Christen verwandeln die Trauer über die Opfer des 11. September in eine Hoffnung auf göttlichen Trost, Frieden und gesellschaftliche Einheit.
Möge Gott weiterhin die Tröstung für die Trauernden, den Schutz für die Dienenden und die Weisheit für unsere Nation und unsere Welt schenken, Frieden statt Hass, Einheit statt Spaltung und Liebe statt Angst zu suchen.
Der Text ist eine Gedenkansprache des Orthodoxen Christlichen Netzwerks (OCN) zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001. Er würdigt die rund 3.000 Opfer sowie den Mut und das Opfer von Ersthelfern, Feuerwehrleuten und Geistlichen. Die Autoren betonen, dass Hass und Gewalt schreckliche Folgen haben, aber auch außergewöhnliches Mitleben und Liebe sichtbar wurden. Als orthodoxe Christen verbinden sie das Gedenken mit dem Gebet für die Verstorbenen und Trauernden. Ein Zitat aus dem Matthäusevangelium dient als theologischer Anker für die Verheißung des Trostes. Der Text ruft dazu auf, die Erinnerung lebendig zu halten und Gott um Frieden, Einheit und Weisheit für die Nation und die Welt zu bitten. Er schließt mit der Bitte, dass Hass durch Liebe und Angst durch Frieden ersetzt werden möge.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
- in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen (erschlossen)
- Was hilft dagegen?
- Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
- die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen (erschlossen)
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je TraditionCommemorating the 25th Anniversary of September 11, 2001
Gedenkrede zum 25. Jahrestag des 11. September, die Einheit, Mitgefühl und Liebe statt Hass als Weg der Erinnerung an die Opfer aufruft.
Das Ende des Krieges und der Beginn der Liebe
Der Text deutet Tu beAw als Tag der Liebe und Hoffnung, der als Antwort auf Krieg und Hass den gesellschaftlichen Wiederaufbau durch Mitgefühl fördert.
„Jetzt mutig seinem Reich den Weg in diese Welt bahnen“
Eine Himmelfahrtspredigt, die den erhöhten Christus als Hoffnungsanker darstellt und zum mutigen Handeln für Gottesreich, Würde des Lebens und kirchliche Erneuerung aufruft.
Freitagspredigt
Ein Imam ruft in einer Kirche zu interreligiösem Dialog, Frieden und gegenseitiger Toleranz zwischen Christen und Muslimen auf.
Gedanken zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September
Der Text beschreibt 9/11 als Verschmelzung von religiösem Absolutheitsanspruch und Machtkalkül und fordert den Schutz von Vernunft und Menschenwürde.
Wozu der Text aufruft
- Gebet für die Verstorbenen und Trauernden (rituell)
- Erinnerung an die Opfer wachhalten (innerlich)
- Um Frieden und Einheit bitten (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Mt 5,4
Gemessen
- Grundhaltung
- 2 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 1