Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
The Bathing, Funeral Prayer & Burial of the Prophet صلى الله عليه وآله وصحبه وسلم
ohne Namen ·
Jamiatul Ulama KZN – Council of Muslim Theologians (Suedafrika) ·
2026-09-12
· Durban
· Quelle
Wissen · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Demut
Der Prophet Muhammad wurde nach seinem Tod rituell gewaschen, über ihn wurde ein Begräbnisgebet in Gruppenform gesprochen und er wurde an dem Ort begraben, an dem Allah seine Seele genommen hatte, was belegt, dass er an den Rechtsvorschriften seiner Gemeinschaft teilhatte.
Die kurze Antwort auf beide ist: Ja, es gab sowohl ein Begräbnisgebet als auch eine Beisetzung.
Der Text beantwortet die Frage, ob über den Propheten Muhammad ein Begräbnisgebet gesprochen und ob er begraben wurde. Der Autor stellt klar, dass sowohl ein rituelles Bad (Ghusl) als auch ein Begräbnisgebet (Salat al-Janazah) und eine Beisetzung stattfanden. Er schildert die Umstände des Todes des Propheten im 11. Jahr der Hidschra in Madina und die darauffolgende Verwirrung in der muslimischen Gemeinschaft. Abu Bakr wird als derjenige dargestellt, der die Gemeinschaft in dieser Krise zu Klarheit führte und die Art des Begräbnisgebets anwies. Der Text zitiert mehrere Hadithe aus al-Tirmidhi, Ibn Majah, al-Hakim und al-Bazzaar, um die Vorgehensweise zu belegen. Die zentrale Botschaft ist, dass der Prophet an den Rechtsvorschriften seiner Gemeinschaft teilhatte, was als Ehre für die Muslime gilt. Der Text richtet sich an eine muslimische Fragestellerin, die von einer Verwandten gehört hatte, der Prophet sei nie begraben worden.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
-
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
- Was hilft dagegen?
-
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
der Text kritisiert nicht
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- die Umstände des Begräbnisses des Propheten untersuchen (innerlich)
- die Gemeinschaft in der Trauer zu Klarheit führen (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
al-Tirmidhi, al-Shamail · Ibn Majah, Sunan · al-Hakim, Mustadrak · al-Bazzaar, Musnad · Ahmad, Musnad
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 1, künftig 0
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Frage:
Bei einer jüngsten Zusammenkunft wollte eine Schwester wissen, ob unserem geliebten Propheten bei seinem Tod ein Begräbnisgebet gewährt wurde. Sie sagte, dass ihr eine Verwandte gesagt habe, er sei nie begraben worden, und dass es keine Hadithe gebe, die das Gegenteil zeigten. Sie möchte aufrichtig wissen, ob dies wahr ist oder nicht. Bitte helft uns, Klarheit und Verständnis in ihre Frage und ihre Bedenken zu bringen.
Antwort:
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
Beantwortet von Sidi Abdullah Misra
As-salamu alaykum wa rahmatullahi wa barakatuh,
Danke für eure Frage; ich entschuldige mich für die lange Verzögerung. Obwohl für manche Fragen zum Begräbnis unseres Geliebten Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) offensichtlich und feststehend erscheinen, ist mir durch diese Frage eine Sache klar geworden: Nie zu schnell zu einem Schluss zu springen. Ich muss auch euer Interesse und eure Aufrichtigkeit loben, sich mit dieser Angelegenheit weiter zu befassen, anstatt alles zu glauben, was man hört.
Um eure Frage besser zu verstehen, müssen wir Begriffe klären. Wenn ein Muslim stirbt, wird ihm normalerweise eine rituelle Waschung (Ghusl) zuteil, er wird in lange Stoffstreifen gewickelt (Kafn), über ihn wird ein gemeinsames Begräbnisgebet (Salat al-Janazah) gesprochen, und dann wird er einfach beigesetzt (Dafn).
Ihr scheint zwei getrennte Fragen zu stellen:
(1) wurde ihm (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) ein Begräbnisgebet gewährt, und
(2) wurde er begraben? Die kurze Antwort auf beide ist: Ja, es gab sowohl ein Begräbnisgebet als auch eine Beisetzung. Eine detailliertere Antwort folgt für die, die daran interessiert sind.
Das Thema des Hinscheidens des Besten der Schöpfung, unseres Herrn Muhammad (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken), ist vielleicht das schwerwiegendste Thema, das wir besprechen können, und daher untersuchen wir Fragen wie diese nicht, um in Debatte oder Spekulation zu vertiefen, sondern wir beabsichtigen, dem Geliebten Allahs (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) näher zu kommen.
Das Verständnis der Umstände, die zum Begräbnis führten
Obwohl dies recht ausführlich behandelt werden kann, besteht das Ergebnis darin, dass die Zeit vor dem Hinscheiden des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) äußerst traurig, angespannt und sehr fragil war.
Der Prophet (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) war sehr krank, im Alter von 63 Jahren in Madina am Ende des Monats Safar, im 11. Jahr der Hidschra. Alle waren sehr besorgt darüber, was geschehen würde. Als er bettlägerig war (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken), gab er ausdrückliche Anweisungen an Abu Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein), den Wahrhaftigen (Siddiq) dieser Gemeinschaft (Ummah), die Muslime in den täglichen Gebeten zu leiten.
Manchmal, während das Gebet stattfand, würde der Prophet (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) durch den Vorhang aus seinem Zimmer, das an die Moschee angrenzte, hinausschauen, um sicherzustellen, dass seine Gemeinschaft bereit war, auf eigenen Beinen zu stehen. Dann, beruhigt, würde er lächeln und zurückgehen. Manchmal würde er sich besser fühlen und die Hilfe von zwei Männern in Anspruch nehmen, um das Gebet sitzend auf dem Boden zu verrichten, zu schwach, um seine Stimme zu erheben (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken).
Dann, an einem Montag im Monat Rabi' al-Awwal, kam die Nachricht, dass er zu Allah zurückgekehrt und verstorben war. Die Muslime waren schockiert und außer sich vor Trauer, ohne zu wissen, was wirklich geschehen war. Nach Bewertung der Situation und Überprüfung der Nachricht war der eine Gefährte, der sich zusammenreißen und die Gemeinschaft zu Klarheit lenken konnte, Abu Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein).
Als die Nachricht vom Tod wie ein Lauffeuer durch Madina ging, entstanden überall in der Stadt Zusammenkünfte und Gespräche darüber, wer die Leitung der Gemeinschaft übernehmen und die Muslime in dieser schwierigen Zeit zu einem Gefühl von Ordnung und Ruhe zurückführen würde. Es gab bereits Gespräche über zwei Mitregenten, jeweils aus den Ansar und den Muhadschirin – andere waren anderer Meinung.
Die Einheit der Muslime wurde durch das Vakuum der Führung bedroht, also gingen Abu Bakr und andere hochrangige Gefährten dem schweren Gefahr der Zwietracht und Anarchie entgegen, mit dem Ergebnis, dass alle anwesenden Seiten sich einigten, Abu Bakr als ersten Kalifen der muslimischen Gemeinschaft zu nominieren.
Während dieser Zeit am Dienstag wurde eine Ehrenbadung (Ghusl) des ewig reinen und gesegneten Leibes des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) durchgeführt, ausgeführt von seinen nächsten Verwandten, wie es in der islamischen Rechtslehre üblich ist. Es waren ʿAlī, sein Vetter, al-ʿAbbās, sein Onkel, und seine beiden Söhne al-Faḍl und Quṯam, sowie seine beiden Freigelassenen Usāmah und Shuqran, mit einem Anṣār, der ihnen beistand, möge Allah mit ihnen zufrieden sein.
Die Kleider wurden aus Respekt belassen, und nichts Unreines verließ seinen gesegneten Leib, also wickelten sie ihn ein, und ʿAlī sagte: „Der Segen Allahs sei mit dir, du warst rein im Leben und im Tod." [al-Ḥākim, Mustadrak; Aḥmad, Musnad].
Nun, da die Muslime noch in tiefster Trauer waren, aber unter einem einzigen Anführer vereint, der die Angelegenheiten der Gemeinschaft leiten würde, und da eine Ehrenbadung und Einwickelung durch die nächsten Angehörigen stattgefunden hatte, war es an der Zeit zu bestimmen, wie die muslimische Gemeinschaft Abschied nehmen würde von dem, den sie am meisten liebten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken.
Fragen, die vor der Beerdigung des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) aufkamen
Früher waren einige der Muslime, die bei der Badung des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) anwesend gewesen waren, verwirrt darüber, was zu tun sei: Sollte das rituelle Bad für einen Propheten durchgeführt werden oder nicht? Sollten die Kleider belassen oder entfernt werden?
Ebenso wird berichtet, dass sich die Menschen fragten: Sollte ein Begräbnisgebet für den Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) durchgeführt werden oder nicht? Falls ja, wer würde es leiten? Falls es keinen Anführer (Imam) gab, wie würden die Muslime das Begräbnisgebet verrichten?
Eine Überlieferung von Sālim ibn ʿUbayd (möge Allah mit ihm zufrieden sein) offenbart, was beschlossen wurde, als er nach der Beschreibung der letzten Krankheit und des Ablebens des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) und der darauffolgenden Verwirrung und des Schocks eilte, um Abū Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein) zu informieren, der mit der Erlaubnis des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) in einer Moschee in der Nähe des Hauses seiner Frau, eine Meile entfernt, war.
Abū Bakr kam, weinte und küsste die edle Stirn des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken). Sālim überliefert:
„… [Die Menschen] fragten bestürzt: ‚O Gefährte des Gesandten Allahs! Ist der Gesandte Allahs (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) wirklich abgerufen worden [im Tod]?' Abū Bakr antwortete: ‚Ja…' Und die Menschen wussten, dass er die Wahrheit gesagt hatte. Dann fragten sie: ‚O Gefährte des Gesandten Allahs! Soll über den Gesandten Allahs (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) gebetet werden?' Er antwortete: ‚Ja.'
Sie fragten: ‚Und wie?' Abū Bakr sagte: ‚Eine Gruppe von Menschen tritt ein, sie sprechen ihre Takbirs [4-mal] und beten, und sie flehen, dann gehen sie, dann [eine andere] Gruppe tritt ein, spricht die Takbirs, betet, fleht, und dann gehen sie, bis alle Menschen eingetreten sind.'
Die Menschen fragten dann: ‚O Gefährte des Gesandten Allahs! Soll der Gesandte Allahs (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) begraben werden?' ‚Ja', antwortete er. ‚Wo?' fragten sie. Er antwortete: ‚An dem Ort, an dem Allah seine Seele genommen hat, denn Allah hat seine Seele nicht genommen, außer an einem Ort, der rein ist.' Und die Menschen wussten, dass er die Wahrheit gesprochen hatte. Dann wies Abū Bakr sie an, dass seine väterlichen Verwandten [und nur sie] ihn baden sollten.'" [al-Tirmidhī, al-Shamāʾil]
ʿAllāmah al-Bayjūrī, während er dieses Ḥadīth in seinem Kommentar zu den Shamāʾil erklärt, bemerkt, dass es von göttlicher Weisheit war, dass Abū Bakr nicht anwesend war, als diese große Katastrophe eintraf, sodass er klarer denken konnte, obwohl er ebenfalls in Trauer ertrank, im Gegensatz zu vielen anderen großen Gefährten, die in einem Zustand des Schocks waren.
Noch bevor er zur Führung ernannt wurde, wurde er aufgefordert zu lehren, und er wies die Massen auf eine Weise an, die er nur durch sein tiefes Verständnis des prophetischen Willens hätte kennen können – nicht durch eigenes Raten oder Schlussfolgern.
Die Menschen fragten sich, ob über den Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) gebetet werden solle, da das Leichenbetsgebet normalerweise ein Gebet der Vergebung und Fürbitte für den Verstorbenen ist, der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) aber sündenfrei war. Sollte er gewaschen werden, obwohl er im Leben und im Tod rein war? Sollte er begraben werden, oder würde er in den Himmel erhoben, oder irgendwo aufbewahrt, da sein gesegneter Körper niemals Zustände wechseln würde?
Die Antwort war, dass er gewaschen, über ihn gebetet und er begraben werden sollte, weil er ein Teil seiner Gemeinschaft war, Allah segne ihn und schenke ihm Frieden, und abgesehen von einigen Details und Ausnahmen würde er an den Rechtsvorschriften seiner geliebten Gemeinschaft teilhaben, Allah segne ihn und schenke ihm Frieden; dies war eine große Ehre für uns alle bis heute, Alhamdulillah.
Imam al-Suyuti und al-Bayjuri erwähnten beide eine Überlieferung von al-Hakim und al-Bazaar, und obwohl es einen großen Unterschied hinsichtlich des Grades ihrer Schwäche gibt, unterstreicht sie, dass diese Art des Gebets, tatsächlich das Gebet selbst, nicht aus eigenständiger Schlussfolgerung stammte, sondern zu den letzten Anweisungen an die engsten Familienmitglieder gehörte, als sie sich im Haus von 'Aisha (Allah sei mit ihr zufrieden) versammelt hatten und sie den Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) fragten:
"Wer wird über dich beten?" Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) antwortete: "Wenn ihr mich gewaschen und in ein Leichentuch gewickelt habt, dann legt mich auf ein Bett, dann lasst mich eine Weile allein, denn der Erste, der über mich betet, wird Dschibril sein, dann Mika'il, dann Israfil, dann der Engel des Todes mit seinem Gefolge; dann lasst mich Gruppe um Gruppe zu, dann lasst sie über mich beten und sendet mir mit voller Unterwerfung Segenswünsche." [al-Hakim, Mustadrak; al-Bazzaar, Musnad]
Das Leichenbetsgebet des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden)
Den Anweisungen von Abu Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein) folgend, taten die Menschen genau das, was er darlegte. Ibn Abbas überliefert:
"… und als sie am Mittwoch mit der Vorbereitung auf ihn fertig waren (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) [für die Beerdigung], legten sie ihn auf sein Bett, in seinem Haus, und die Menschen traten zum Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihn Frieden) in kleinen Gruppen ein, bis sie fertig waren; dann ließen sie die Frauen ein, bis sie fertig waren; dann ließen sie die Kinder ein, und niemand führte die Menschen als Imam über den Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) an…" [Ibn Majah, Sunan]
Ibn 'Abbas überliefert ebenfalls:
"Als der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) verstarb, wurden die Männer [in das Haus von 'Aisha] gelassen und sie beteten über ihn, ohne dass jemand das Gebet anführte, einzeln, dann verließen sie, dann ließen sie die Frauen ein, und sie beteten über ihn, dann ließen sie die Kinder ein, und sie beteten über ihn, dann ließen sie die Sklaven ein, und sie beteten über ihn, einzeln; niemand führte sie in den Gebeten über den Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) an." [al-Bayhaqi, Dalai'il al-Nubuwwah]
Abu 'Aseeb, der Gefährte (möge Allah mit ihm zufrieden sein), sagte: "Ich war Zeuge des Leichenbetsgebets über den Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden). Die Menschen fragten: 'Wie sollen wir über ihn beten?' Er (ein Gefährte) sagte: 'Tretet ein, ihr alle, in kleinen Gruppen zu einer Zeit.'… also traten sie durch *diese* Tür ein und beteten, dann verließen sie durch die andere Tür…" [Ahmad, Musnad]
Diese Hadithe, zusammen mit vielen anderen überlieferten Überlieferungen, von Malik, Ahmad, al-Baihaqi, Ibn Abi Shayba und anderen, und vielen anderen Berichten in den Büchern der islamischen Geschichte, wie Ibn Sa'd, Ibn Hisham und anderen, stimmen alle darin überein, dass das Leichenbetsgebet des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) auf diese einzigartige Weise stattfand.
Auch in den Büchern des Fiqh wird berichtet, dass "dies eine Sache ist, über die Einigkeit herrscht und keine Meinungsverschiedenheit besteht." (Hashiya al-Tahtawi) Es gab jedoch Meinungsverschiedenheiten und verschiedene Auslegungen über die Gründe, Details und Bedeutungen hinter der einzigartigen Methode des Leichenbetsgebets.
Warum wurde das Gebet für den Verstorbenen einzeln vollzogen?
Vielleicht war das einzigartigste Merkmal der Beerdigung des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) die Tatsache, dass obwohl eine Waschung, ein Gebet und eine Beerdigung stattfanden, wie es das heilige Gesetz normalerweise anordnet, etwa 30.000 Menschen das Gebet für den Verstorbenen einzeln vollzogen, wobei niemand als Imam handelte [nach der Schätzung al-Bayjuris].
Verschiedene Gelehrte schlugen, in Abwesenheit klarer, gut authentisierter Aussagen aus den Quelltexten, die die Frage klären könnten, verschiedene Gründe vor (und widerlegten andere), warum es auf diese Weise gebetet wurde:
(1) Ein vorgeschlagener Grund ist, dass da anfangs kein Imam da war, der die muslimische Gemeinschaft anführte, die Gefährten beschlossen, einzeln ohne einen Imam zu beten. Ibn ʿAbidin verweist in den Randglossen seiner Ḥāschija auf den Verfasser von al-Mabsūṭ, der sagte, dass dies deshalb sei, weil Abū Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein) damit beschäftigt war, die Angelegenheiten der Muslime zu ordnen und potenzielle Zwietracht zu unterdrücken, sodass er nicht in der Lage war, als Kalif anwesend zu sein und zu leiten, aber als er es schließlich tat, war er der letzte, der betete, und niemand danach betete das Gebet für den Verstorbenen. Ibn ʿAbidin erwähnt, dass es Uneinigkeit darüber gibt, wann genau er betete, im Verhältnis zu ʿAbbas, der der nächste Verwandte war.
Für sich genommen zeichnet diese Begründung die Methode des Gebets für den Verstorbenen als nahezu ausschließlich politisch begründet, während sie gleichzeitig die Bedeutung von Führung und Einheit in der muslimischen Gemeinschaft hervorhebt. Viele Gelehrte werteten dies jedoch als den einzigen Grund ab und widerlegten es, weil die Treueerklärung zu Abū Bakr während der Durchführung der Ghusl erfolgte, sodass, wenn ein Leader benötigt wurde, sie einen hatten.
(2) Da die Stadt Madīna und ihr Umland Tausenden von Muslimen Heimat bot, wäre es nahezu unmöglich gewesen, sie alle innerhalb oder um das Haus von ʿĀʾisha (möge Allah mit ihr zufrieden sein) zusammenzubringen, in dem höchstens vielleicht 10 Menschen gleichzeitig stehen konnten. Außerdem würde es Zeit dauern, bis diejenigen aus den Außenbezirken, die natürlich am Gebet für den Verstorbenen teilnehmen wollten, die Stadt erreichten. Hätte der Kalif anfangs ein großes Gebet vollzogen, hätten diejenigen, die es verpassten, keine Chance auf eine zweite Versammlung, da das Gruppengebet für den Verstorbenen nur einmal gebetet wird und der Herrscher der Muslime am meisten berechtigt ist, es zu leiten.
(3) In ähnlicher Weise erwähnt al-Ramlī die Vermutung, dass (in Abwesenheit des Herrschers), wenn der nächste Verwandte (der Walī) des Verstorbenen unter normalen Umständen das Recht hätte, das Gebet für den Verstorbenen zu leiten, es der väterliche Onkel des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken), al-ʿAbbās (möge Allah mit ihm zufrieden sein), gewesen wäre, der dieses Recht gehabt hätte. Es ist jedoch möglich, dass al-ʿAbbās dieses Recht nicht beanspruchte, aus Furcht, dass es die Menschen in die Irre führen würde, zu glauben, er sei der neue Kalif, was potenziell Zwietracht und Verwirrung verursachen könnte. [al-Ramlī, Nihāyat al-Muḥtāj ʿalā al-Minhāj]
(4) Einer der stärkeren vorgeschlagenen Gründe, die die Methode des Gebets für den Verstorbenen erklären, war, dass sie Teil eines ausdrücklichen Dekrets in den letzten Anweisungen des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) an die Gemeinschaft war.
Ibn Kathīr zitiert in al-Bidāyah wa al-Nihāyah aus al-Bayhaqī und al-Baḍāʾ, dass Ibn Masʿūd (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte: „Teil des letzten Testaments des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) war, dass er von den Männern seiner Familie gewaschen werde, und dass er sagte: ‚Bedeckt mich mit diesen Stoffstücken, oder den jemenitischen, oder den weißen ägyptischen,‘ und dass, wenn sie ihn bedeckt hatten, sie ihn an den Rand seines Grabes legen und ihn dann [im Haus ʿĀʾishas] lassen sollten, bis die Engel über ihn beteten, dann würden die Männer seiner Familie über ihn beten, und dann die Menschen, einzeln."
Ibn Kathir wies auf die Notwendigkeit einer Untersuchung des Grades der Authentizität dieser Überlieferung hin, doch trotz dessen berücksichtigte er sie in seiner Abhandlung über die Begründung des Begräbnisgebets. Er erwähnt, dass „wäre der Bericht, den wir von Ibn Masʿud überliefert haben, streng authentifiziert worden, er ein ausdrücklicher, abschließender Text zu der Frage gewesen wäre, und [die einzigartige Methode des Begräbnisgebets] wäre eine göttlich angeordnete Form der Anbetung gewesen, deren wahre Bedeutung der Verstand nicht umfassen könnte [wie bei allen offenbarten Formen der Anbetung].“
Ibn Kathir fährt fort und widerlegt die Meinung, es habe mit der Führung zu tun:
„Und niemand kann sagen, dass [die Begründung dafür, einzeln zu beten] auf das Fehlen eines Führers (Imam) zurückzuführen war, denn sie begannen erst nach der Vollendung des Treueids auf Abu Bakr [als Kalif] und nach seiner Genehmigung (das Dschanaza-Gebet zu beginnen) damit, seinen Leichnam (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) vorzubereiten…
Und einige Gelehrte haben gesagt, dass es keinen Imam gab, der sie führte, nur damit jede Person ein direktes Gebet über ihn (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) haben konnte, und damit die Gebete der Muslime über ihn immer wiederholt wurden, von einer Person zur nächsten, von jedem der Gefährten – jeder Mann, jede Frau und jedes Kind unter ihnen – und sogar jeder ihrer Sklaven und Sklavin…
Was al-Suhayli betrifft, so war der Kern dessen, was er sagte, dass Allah uns bestimmt darüber informiert hat, dass Er und Seine Engel Segen über ihn senden (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) [al-Qurʾān, 33:56], und Er hat jeden Gläubigen befohlen, Segen über ihn direkt von sich selbst zu senden, und das Gebet über ihn nach seinem Tod wird aus diesem Blickwinkel betrachtet… Außerdem, dass die Engel [wie] Imame für uns in dieser Hinsicht sind. Und Allah weiß es am besten.“ [Ibn Kathir, al-Bidāyah wa al-Nihāyah]
Diese Begründung stützt die Ansicht, dass die meisten Segnungen (barakah) für den Beter dann waren, wenn es keinen Vermittler gab, der dazwischenführte – vielmehr bestand eine Gelegenheit für jeden Gefährten, seine letzte direkte Interaktion mit dem Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) intim zu erleben und darüber die Kontrolle zu haben – man kann sich nur vorstellen
Wortlaut im Original
Question:
At a recent gathering, a sister wanted to know if our beloved Prophet was given a funeral prayer upon his death. She said that it was told to her by a relative that he was never buried, and that there were no hadiths to indicate otherwise. She sincerely wants to know if this is true or not. Please help us to bring clarity and understanding to her question and concerns.
Answer:
In the Name of Allah, Most Gracious, Most Merciful
Answered by Sidi Abdullah Misra
As salaamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh,
Thank you for your question; I apologize for the long delay. Although to some, questions about the funeral of our Beloved Prophet (Allah bless him and grant him peace) seem obvious and established, one thing I have learned from this question is never to jump to a conclusion too fast. I must also commend your interest and sincerity in following up with this matter, rather than believing everything you hear.
To understand your question better, we need to clarify terms. When a Muslim passes away, they are normally given a ritual bathing (ghusl), shrouded in long strips of cloth (kafn), prayed over in a group funeral prayer (salat al-janazah), then given a simple burial (dafn).
You seem to ask two separate questions:
(1) was he Allah bless him and grant him peace, given a funeral prayer, and
(2) was he buried? The short answer to both is, yes, there was both a funeral prayer and a burial. A more detailed response follows for those interested.
The subject of the passing of the Best of Creation, our liegelord Muhammad (Allah bless him and grant him peace) is perhaps the heaviest topic that we can discuss, and so we explore questions like this not to delve into debate or speculation, but we intend to draw nearer to the Beloved of Allah (Allah bless him and grant him peace).
Understanding the Circumstances Leading Up to the Funeral
Although this can be treated quite lengthily, the upshot is that the time leading up to the passing away of the Prophet (Allah bless him and grant him peace) was extremely sad, tense and very fragile.
The Prophet (Allah bless him and grant him peace) had been very ill, at the age of 63 in Madina in the end of Safar, 11th year of Hijrah. Everyone was very worried about what was going to happen. As he was bedridden (Allah bless him and grant him peace), he gave express instructions to Abu Bakr (may Allah be pleased with him), the Truthful One (siddiq) of this nation (ummah), to lead the Muslims in the daily prayers.
At times while the prayer was going on, the Prophet (Allah bless him and grant him peace) would peek through the curtain from his room which adjoined the masjid, making sure that his community was ready to be on its own. Then, reassured, he would smile and go back. Sometimes, he would feel better and take the help of two men to attend the prayer whilst seated on the ground, too weak to raise his voice (Allah bless him and grant him peace).
Then, one Monday in the month of Rabi’ al-Awwal, news came that he had returned to Allah and passed away. The Muslims were in shock and besides themselves with grief, not knowing what had really happened. After assessing the situation and verifying the news, the one Companion that managed to compose himself and steer the community towards clarity was Abu Bakr (may Allah be pleased with him).
As news of the death spread like wildfire across Madina, meetings and talks sprung up around the city as to who would take charge of the community and guide the Muslims back to a sense of order and calm at this difficult time. There was already talk of having two co-rulers from the Ansar and Muhajireen respectively – others disagreed.
The unity of the Muslims was threatened by the vacuum of leadership, so Abu Bakr and other senior Companions went to address the grave danger of disharmony and anarchy, with the result that all sides present united to nominate Abu Bakr as the first caliph of the Muslim community.
During this time on Tuesday, an honorary bathing (ghusl) of the Prophet’s (Allah bless him and grant him peace) ever-pure and blessed body was taking place, conducted by his closest relatives, as is the norm in Islamic law. They were ‘Ali his cousin, al-‘Abbas his uncle and his two sons al-Fadl and Qutham, and his two freedmen Usamah and Shuqran, with an Ansari attending to them, may Allah be pleased with them.
The clothes were left on out of respect, and nothing impure left his blessed body, so they shrouded him and ‘Ali said, “Allah’s blessing be upon you, you were pure in both life and death.” [al-Hakim, Mustadrak; Ahmad, Musnad].
Now, with the Muslims still in utter grief, yet united under one leader who would guide the affairs of the community, and an honorary ghusl and shrouding having taken place by the next of kin, it was time to determine how the Muslim comunity would say farewell to one they loved the most, Allah bless him and grant him peace.
Questions that Arose Before the Funeral of the Prophet (Allah bless him and grant him peace)
Earlier, some of the Muslims who had attended to the bathing of the Prophet (Allah bless him and grant him peace) had been confused about what to do: should the ritual bathl be performed for a prophet, or not? Should the clothing remain on, or be removed?
Similarly, it is reported that people were wondering: should a funeral prayer be performed on the Prophet (Allah bless him and grant him peace) or not? If so, who would lead it? If there was no leader (imam), how would the Muslims perform the funeral prayer?
A narration of Salim ibn `Ubayd (may Allah be pleased with him) reveals what was decided, when after describing the final sickness and passing away of the Prophet (Allah bless him and grant him peace) and the confusion and shock that ensued, he ran to inform Abu Bakr (may Allah be pleased with him), who with the Prophet’s (Allah bless him and grant him peace) permission was in a mosque near his wife’s home one mile away.
Abu Bakr arrived, wept and kissed the Prophet’s (Allah bless him and grant him peace) noble forehead. Salim narrates:
“… [The people] asked in consternation, ‘Oh Companion of the Messenger of Allah! Has the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace) really been taken away [in death]?’ Abu Bakr replied, ‘Yes…’ A nd the people knew he had told the truth. Then they asked, ‘Oh Companion of the Messenger of Allah! Is the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace) to be prayed over?’ He replied, ‘Yes.’
They asked, ‘And how?’ Abu Bakr said, ‘A group of people enters, they recite their takbirs [4 times] and pray, and they supplicate, then they leave, then [another] group enters, recites the takbirs, prays, supplicates, and then they leave, until all the people have entered.’
The people then asked , ‘Oh Companion of the Messenger of Allah! Is the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace) to be buried?’ ‘Yes.’ he replied. ‘Where?’ they asked. He answered, ‘In the place where Allah took his soul, for Allah did not take his soul except in a place that is pure.’ And the people knew he had spoken the truth. Then, Abu Bakr instructed them that his paternal relatives [and only them] should bathe him.’ ” [al-Tirmidhi, al-Shama’il]
‘Allamah al-Bayjuri, whilst explaining this hadeeth in his commentary on the Shama’il, notes that it was from divine wisdom that Abu Bakr was not present at the moment this great calamity struck, so he was able to think more clearly despite also being drowned in sorrow, unlike many other great Companions who were in a state of shock.
Even before his nomination to leadership, he was called upon to teach, and instructed the masses in a way which he could have only known through his deep understanding of the Prophetic will- not by any guessing or reasoning of his own.
The people were wondering whether the Prophet (Allah bless him and grant him peace) was to be prayed over, since the funeral prayer is normally a prayer of forgiveness and intercession for the deceased, but the Prophet (Allah bless him and grant him peace) was sinless. Would he be bathed, even though he was pure in life and death? Was he to be buried, or would he be raised to the heavens, or kept somewhere since his blessed body would never change states?
The answer was that he was to be washed, prayed over and buried because he was a part of his community, Allah bless him and grant him peace, and aside from some details and exceptions, he would share in his beloved community’s rulings, Allah bless him and grant him peace; this was a great honor to all of us till today, Alhamdulillah.
Imam al-Suyuti and al-Bayjuri both mentioned a narration from al-Hakim and al-Bazaar, and though there is a strong difference as to the degree of its weakness, it reinforces that this method of prayer, in fact the prayer itself, was not from independent reasoning, rather amongst final instructions to close family members when they had gathered in the house of ‘Aisha (Allah be well pleased with her) and they asked the Prophet (Allah bless him and grant him peace):
“Who will pray over you?” The Prophet (Allah bless him and grant him peace) replied, “When you have bathed me and shrouded me then place me on a bed, then leave me for some time, for the first one to pray on me shall be Gibril, then Mika`il, then Israfil, then the Angel of Death with his host; then, admit upon me group after group, then let them pray over me and send salams upon me with complete submission.” [al-Hakim, Mustadrak; al-Bazzaar, Musnad]
The Funeral Prayer of the Prophet (Allah bless him and grant him peace)
Following Abu Bakr’s (may Allah be pleased with him) directions, the people did exactly as he outlined. Ibn Abbas narrates:
“ … and when they were finished with preparing him on Wednesday (Allah bless him and grant him peace) [for burial], they placed him on his bed, in his house, and the people entered upon the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace) in small groups until they had finished; then they let in the women until they finished; then they let in the children, and no one led the people as an imam over the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace)… ” [Ibn Majah, Sunan]
Ibn ‘Abbas also narrates:
“When the Prophet (Allah bless him and grant him peace) passed away, the men were admitted [into the house of ‘Aisha] and they prayed upon him without anyone leading the prayer, individually, then they left, then they admitted the women, and they prayed upon him, then they admitted the children, and they prayed upon him, then they admitted the slaves, and they prayed upon him, individually; no one led them in prayers over the Prophet (Allah bless him and grant him peace).” [al-Bayhaqi, Dalai’il al-Nubuwwah]
Abu ‘Aseeb the Companion (may Allah be pleased with him) said, “I witnessed the funeral prayer on the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace). The people asked, ‘How should we pray on him?’ He (one Companion) said, ‘Enter, all of you, in small groups at a time.’… so they would enter from *this* door and pray, then leave through the other door…” [Ahmad, Musnad]
These hadith, alongside many other transmitted narrations, from Malik, Ahmad, al-Baihaqi, Ibn Abi Shayba and others, and many other accounts in the books of Islamic history, such as Ibn Sa’d, Ibn Hisham, and others, all concur that the funeral prayer of the Prophet (Allah bless him and grant him peace) did take place in this unique way.
Even in the books of fiqh, it is reported that “this is a matter upon which there is consensus and no difference of opinion exists.” (Hashiya al-Tahtawi) There were however, differences of opinion and various interpretations over the reasons, details and meanings behind the unique method of the funeral prayer.
Why Was the Funeral Prayer Performed Individually?
Perhaps the most unique aspect of funeral of the Prophet (Allah bless him and grant him peace) was that although there was a washing, prayer and burial as the sacred law normally instructs, approximately 30,000 people prayed the funeral prayer individually, with no one acting as the Imam [according to al-Bayjuri’s estimate].
Various scholars, in the absence of any clear, well-authenticated statements from source-texts to settle the matter, proposed diverse reasons (and refuted others) as to why it was prayed this way:
(1) One proposed reason is that since there was no imam to lead the Muslim community initially, the Companions decided to start praying individually without an imam. Ibn ‘Abidin, in the margins of his Hashiya, references the author of al-Mabsut as saying that this is because Abu Bakr (Allah be pleased with him) was busy with straightening the affairs of the Muslims and quelling potential discord, so he was not able to attend as the Caliph and lead, but when he did finally, he was the last to pray and no one after that prayed the funeral prayer. Ibn ‘Abidin mentions there is disagreement as to when exactly he prayed, in relation to ‘Abbas, who was the next-of-kin.
In isolation, this reasoning paints the funeral prayer method as almost entirely politically-based, while also highlighting the importance of leadership and unity in the Muslim community. Many scholars discounted and refuted this as the sole reason however, because the pledge of allegiance to Abu Bakr was given while the ghusl was taking place, so if a was leader was needed, they had one.
(2) Given that the city of Madinah and its environs was home to thousands of Muslims, it would’ve been nearly impossible to gather them all inside or around the house of the Aisha (may Allah be pleased with her), in which at most perhaps 10 people at a time could stand. Also, it would take time for those in outlying areas who naturally wanted to attend the funeral prayer to reach the city. Had one large prayer been performed by the Caliph initially, those who missed out would not have a chance to make a second congregation as the group funeral prayer is prayed only once, with the ruler of the Muslims most deserving to lead it.
(3) In a similar vein, al-Ramli mentions the speculation that (in the absence of the ruler) if the nearest-of-kin (the wali) to the deceased has the right to lead the funeral prayer in normal circumstances, it would have been the Prophet’s (Allah bless him and grant him peace) paternal uncle, al-`Abbas (may Allah be pleased with him) who would have had this right. However, it is possible that al-`Abbas did not claim that right fearing that it would mislead the people into believing that he was the new Caliph, which could potentially cause discord and confusion. [al-Ramli, Nihayah al-Muhtaj ‘ala al-Minhaj]
(4) One of the stronger proposed reasons explaining the funeral prayer method was that it was part of an explicit decree in the Prophet’s (Allah bless him and grant him peace) final instructions to the community.
Ibn Kathir, in al-Bidayah wa al-Nihayah, quotes from al-Bayhaqi and al-Bazzaar, that Ibn Mas’ud (may Allah be pleased with him) said, “Part of the last will and testament of the Prophet (Allah bless him and grant him peace) was that he be washed by the men of his family, and that he said, ‘Shroud me in these pieces of cloth, or the Yemeni ones, or the white Egyptian ones,’ and that when they had shrouded him, they should place him on the edge of his grave and then leave him [in ‘Aisha’s house] till the angels prayed on him, then the men of his family would pray on him, and then the people, individually.”
Ibn Kathir indicated the need for investigation on the degree of authenticity of this narration, but despite this, he considered it in his discussion on the reasoning behind the funeral prayer. He mentions that, “had the report that we have narrated from Ibn Mas’ud been rigorously authenticated, it would have been an explicit, conclusive text on the question, and [the unique method of the funeral prayer] would have been a divinely-ordained form of worship, the true meaning of which the intellect would be unable to encompass [as with all revealed forms of worship].”
Ibn Kathir continues, refuting the opinion that it had to do with leadership:
“And no one can say that [the reasoning behind praying individually] was due to the absence of a leader (imam), because they only began to prepare his body (Allah bless him and grant him peace) after the completion of the oath of fealty to Abu Bakr [as the Caliph] and after his approval (to begin praying the Janazah)…
And some scholars have said that there was no imam leading them only so each person could have a direct prayer upon him (Allah bless him and grant him peace), and so the prayers of the Muslims upon him would repeat time after time, from one person to the next, from each of the Companions – each man, woman and child amongst them – and even each of their bondsmen and bondswomen…
As for al-Suhayli, the gist of what he said was that Allah has definitely informed us that He and His angels send blessings upon him (Allah bless him and grant him peace) [al-Qur’an, 33:56], and He has commanded each Believer to send blessings upon him directly from themselves, and the prayer upon him after his death is seen from this angle… Also, that the angels are [like] imams for us in this. And Allah knows best.” [Ibn Kathir, al-Bidayah wa al-Nihayah]
This reasoning supports the view that the most blessings (barakah) for the one praying was when it was without any intermediary leading in between – rather there was an opportunity for each Companion to intimately experience, and be in control of, their last direct interaction with the Prophet (Allah bless him and grant him peace) – one can only imagine the emotions they must have felt at the time.
It also allowed lesser-prominent companions, including women, children and slaves who may not have always gotten a chance to be up front and close, to have this special opportunity, emphasizing the importance of each Muslim in his eyes, Allah bless him and grant him peace.
(5) The final, undisputed and greatest reason for the unique funeral prayer is that due to the supreme rank of the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace) amongst all creation, it was not befitting for anyone of his community to intend to be a leader (imam) over him in his passing. This was the highest form of respect and deference.
Ibn Sa’d reports: ‘Ali ibn Abi Talib (may Allah be pleased with him) said, “Let no one stand over him (Allah bless him and grant him peace) as an imam. He is your leader in life and in death. ” So the people would enter in small groups, and pray upon him (Allah bless him and grant him peace) row on row, and there was no leader (imam) for them, while ‘Ali was standing beside the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace) saying, “Peace be upon you, Oh Prophet…[and saying a long dua’ for him]” while the people were saying, “Amin! Amin!”…[Ibn Sa’d, al-Tabaqat]. Similar supplications and blessings are recorded from Abu Bakr and Omar, together with a group saying “Amin”.
Imam al Shafi’i (may Allah have mercy on him) said regarding the funeral prayer without an imam: “… and that was because of the greatness of the station of the Messenger of Allah (Allah bless him and grant him peace) – may my father and mother be sacrificed for him!- and for the [companions] striving amidst each other [to ensure] that no person be given the position of imam of the prayer upon him.” [al-Shafi’i, Kitab al-Umm]
Imam al-Ramli says al-Shafi’i’s statement about the “striving” not to have an Imam can be explained by the opinion that since the Prophet (Allah bless him and grant him peace) did not specify an imam in his lifetime, the Companions were keen to ensure that there would not be one appointed. [al-Ramli, Nihayah al-Muhtaj ‘ala al-Minhaj]
‘Ali’s statement (may Allah ennoble his countenance) brings up an interesting point: during the Prophet’s lifetime (Allah bless him and grant him peace), the Companion