Micarnas Mega-Schlachthof gefährdet die Wasserversorgung der Broye-Region
Der geplante Micarna-Schlachthof in St-Aubin ist nicht standortangepasst, weil sein hoher Wasserverbrauch die ohnehin knappen Wasserressourcen der Broye-Region weiter belastet und andere Nutzungen konkurrenzieren würde.
Diese Zahlen zeigen uns einmal mehr, dass dieser Mega-Schlachthof nicht standortangepasst ist. Die Migros plant ihn in einer Region, in der das Wasser im Sommer ohnehin bereits knapp ist.
Der Text analysiert den geplanten Wasserverbrauch des Micarna-Schlachthofs in St-Aubin und stellt ihn in den Kontext der aktuellen Wasserknappheit in der Broye-Region. Er argumentiert, dass der tägliche Bedarf von rund 1,4 Millionen Litern Wasser andere Nutzungen wie Ökosysteme und Landwirtschaft konkurrenzieren würde. Die Migros wird als widersprüchlich dargestellt, da sie einerseits Landwirte bei Trockenheit unterstützt und andererseits ein wasserintensives Projekt vorantreibt. Der Text verweist auf den hohen Wasserverbrauch der industriellen Hühnerproduktion und den hohen Anteil importierter Futtermittel. Eine Expertin von Greenpeace Schweiz wird zitiert, die das Projekt als nicht standortangepasst bezeichnet. Es wird gefordert, dass die Migros bis 2035 mindestens 60 Prozent pflanzliche Proteine verkauft und auf den Schlachthof verzichtet. Die Beschwerde gegen die Baubewilligung wird als rechtlich begründet dargestellt, und es wird die Einhaltung des geltenden Rechts gefordert.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
- in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
- Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen; Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
- es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung (erschlossen)
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition„Tiere für die Tonne“ und „Trog statt Teller“: Vom Wert des Lebens in der tierhaltenden Landwirtschaft
Der Text kritisiert die systemische Verschwendung von Tieren und Lebensmitteln in der Landwirtschaft sowie die mangelnde Transparenz bei Sterblichkeitsraten.
Wa’etchanan: Die Kraft des Gebets
Gebet verändert nicht die Realität, sondern den Betenden; Mosches Beispiel zeigt, wie man trotz unerfüllter Bitten in Verantwortung bleibt.
Treasure and hope
Der Text verbindet den meteorologischen Herbstbeginn mit der ökumenischen Schöpfungsgemeinschaft und ruft zur klimafreundlichen Lebensführung auf.
ev.-ref., Pfarrerin Claudia Buhlmann, Münchenbuchsee
Eine Pfarrerin verbindet die aktuelle Trockenheit mit biblischen Wüstenerfahrungen, Saint-Exupéry und Paul Gerhardt, um zum verantwortungsvollen Handeln mit dem Herzen aufzurufen.
A Thousand Words – October 8 2026
Schüler pflanzen Amarylliszwiebeln aus dem Kibbuz Saad als lebendige Erinnerung an die Opfer des 7. Oktober.
Wozu der Text aufruft
- Auf den Mega-Schlachthof verzichten (gesellschaftlich)
- Mindestens 60 Prozent pflanzliche Proteine verkaufen (gesellschaftlich)
- Petition unterschreiben (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Migros / industrielle Tierproduktion
- Zeitbezug
- früher 0, jetzt 3, künftig 2