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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Micarnas Mega-Schlachthof gefährdet die Wasserversorgung der Broye-Region

ohne Namen · Greenpeace Schweiz · 2026-08-26 · Zuerich · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gerechtigkeit · tragend

Der geplante Micarna-Schlachthof in St-Aubin ist nicht standortangepasst, weil sein hoher Wasserverbrauch die ohnehin knappen Wasserressourcen der Broye-Region weiter belastet und andere Nutzungen konkurrenzieren würde.

Diese Zahlen zeigen uns einmal mehr, dass dieser Mega-Schlachthof nicht standortangepasst ist. Die Migros plant ihn in einer Region, in der das Wasser im Sommer ohnehin bereits knapp ist.

Der Text analysiert den geplanten Wasserverbrauch des Micarna-Schlachthofs in St-Aubin und stellt ihn in den Kontext der aktuellen Wasserknappheit in der Broye-Region. Er argumentiert, dass der tägliche Bedarf von rund 1,4 Millionen Litern Wasser andere Nutzungen wie Ökosysteme und Landwirtschaft konkurrenzieren würde. Die Migros wird als widersprüchlich dargestellt, da sie einerseits Landwirte bei Trockenheit unterstützt und andererseits ein wasserintensives Projekt vorantreibt. Der Text verweist auf den hohen Wasserverbrauch der industriellen Hühnerproduktion und den hohen Anteil importierter Futtermittel. Eine Expertin von Greenpeace Schweiz wird zitiert, die das Projekt als nicht standortangepasst bezeichnet. Es wird gefordert, dass die Migros bis 2035 mindestens 60 Prozent pflanzliche Proteine verkauft und auf den Schlachthof verzichtet. Die Beschwerde gegen die Baubewilligung wird als rechtlich begründet dargestellt, und es wird die Einhaltung des geltenden Rechts gefordert.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen; Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung (erschlossen)
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Migros / industrielle Tierproduktion
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Während das Kantonsgericht Freiburg die Beschwerden gegen die Baubewilligung für den Micarna-Schlachthof noch prüft, veröffentlichen wir eine Analyse zum Wasserverbrauch des geplanten Schlachthofs. Die Migros agiert widersprüchlich. Der Detailhandelriese kündigt an, die Landwirt:innen aufgrund der extremen Trockenheit mit zwei Millionen Franken zu unterstützen. Zugleich wird der geplante Schlachthof in St-Aubin täglich rund 1,4 Millionen Liter Wasser benötigen. Die industrielle Tierproduktion mit ihren Klima- und Umweltauswirkungen ist Teil des Geschäftsmodells der Migros. In der Broye-Region ist das Wasser bereits unter normalen Umständen teilweise knapp. Aufgrund der Hitzewellen und der extremen Trockenheit dieses Sommers, hat der Kanton Freiburg eine ganze Reihe von Massnahmen ergriffen, die den Wasserverbrauch einschränken. Diese Situation dürfte sich in Zukunft wiederholen. Ein gigantischer Schlachthof in St-Aubin würde die Wasserknappheit der Gemeinde und der Region noch verschärfen. Es braucht eine beträchtliche Menge Wasser, um mehr als 30 Millionen Hühner pro Jahr zu schlachten: 1,4 Millionen Liter pro Tag. Bei einem solchen Volumen wird das Migros-Projekt andere Arten der Wassernutzung konkurrenzieren, etwa Ökosysteme oder die Landwirtschaft. «Diese Zahlen zeigen uns einmal mehr, dass dieser Mega-Schlachthof nicht standortangepasst ist. Die Migros plant ihn in einer Region, in der das Wasser im Sommer ohnehin bereits knapp ist. Zudem sind die Bedingungen für die industrielle Poulet-Produktion in der Schweiz nicht gegeben – fast 80 Prozent der Futtermittel für Masthühner müssen importiert werden. Hinzu kommt: Um ein Kilogramm Hühnerfleisch zu produzieren, braucht es durchschnittlich 4’300 Liter Wasser. Für ein Kilo Getreide sind es 1’600 Liter und für Gemüse 322 Liter», erklärt Sera Pantillon, Expertin für Konsum und Ernährung bei Greenpeace Schweiz. «Wir alle würden von einem Ernährungssystem profitieren, das unsere Wasserressourcen schont.» Wenn die Migros wirklich « Verantwortung übernehmen » will, muss sie bis 2035 mindestens 60 Prozent pflanzliche Proteine verkaufen und auf ihren Mega-Schlachthof verzichten. Die Beschwerde gegen die Baubewilligung, die wir im vergangenen Mai gemeinsam mit EcoTransition La Broye, den Grünen von La Broye und Anwohner:innen eingereicht hat, prüft das Kantonsgericht Freiburg aktuell noch. Das Projekt verstösst gemäss Beschwerde gegen mehrere Gesetze, insbesondere in den Bereichen Gewässer-, Klima- und Naturschutz. Wir fordern, dass das geltende Recht zum Schutz der Anwohner:innen und der Umwelt eingehalten wird. Mehr pflanzliche Proteine Ja, ich will, dass bis 2035 mindestens 60% der verkauften Proteine pflanzlich sind. Petition unterschreiben