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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Falsches Signal – Ständeratskommission setzt sich für AKW-Überzeitbetrieb ein

ohne Namen · Greenpeace Schweiz · 2026-08-21 · Zuerich · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Gerechtigkeit · tragend Wissen

Der Überzeitbetrieb der bestehenden Atomkraftwerke ist ein falsches Signal, weil er Milliarden kostet, Sicherheitsrisiken birgt und das Klima nicht schützt; die Schweiz sollte stattdessen auf erneuerbare Energien setzen.

Die Schweiz kann sich zu 100 Prozent erneuerbar versorgen.

Die Energiekommission des Ständerats will, dass die Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt bis zu 80 Jahre betrieben werden können, und verlangt vom Bundesrat die Schaffung rechtlicher Grundlagen. Der Text wertet dies als falsches Signal und fordert, die Kräfte stattdessen in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren. Greenpeace-Experte Lukas Bühler argumentiert, dass ein Überzeitbetrieb Milliarden kosten und staatliche Unterstützung erfordern würde. Er hält die Atomkraft für eine veraltete Technologie, die das Klima nicht rette, und verweist auf die Erwärmung von Flüssen durch Kühlwasser. Zudem benennt er Sicherheitsrisiken alternder Reaktoren, etwa den nicht ersetzbaren Verschleiß des Reaktordruckbehälters und häufigere Störungen. Der Text verbindet die aktuelle Hitzesommer-Erfahrung mit dem Appell, auf Sonnen-, Wind- und Wasserkraft zu setzen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Parlamentarier:innen der Ständeratskommission
Zeitbezug
früher 0, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Die Energiekommission des Ständerats will, dass die bestehenden Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt 80 Jahre lang laufen können . Sie verlangt vom Bundesrat, dafür die rechtlichen Grundlagen zu schaffen und weitere nötige Massnahmen zu treffen. Damit setzen die Parlamentarier:innen ein falsches Signal. Die Schweiz sollte ihre Kräfte besser für den Ausbau erneuerbarer Energien nutzen. Lukas Bühler, Energieexperte bei Greenpeace Schweiz, sagt: «Die bestehenden Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt für einen 80-jährigen Überzeitbetrieb zu rüsten, wird Milliarden kosten. Kein Betreiber wird solche ‹erhebliche Investitionen›, wie es die Kommission nennt, ohne staatliche Unterstützung tätigen. Doch statt das Geld in eine veraltete Technologie zu stecken, sollte dieses in den Ausbau der erneuerbaren Energien fliessen. Für eine sichere und unabhängige Energieversorgung der Schweiz müssen wir auf Sonnen-, Wind- und Wasserkraft setzen. Die Schweiz kann sich zu 100 Prozent erneuerbar versorgen.» «Der diesjährige Hitzesommer zeigt, dass wir alles tun müssen, um die Klimakrise einzudämmen. Die Atomkraft wird das Klima nicht retten. Im Gegenteil: Die Atomenergie und die globale Erhitzung sind nicht vereinbar. Die AKW verschärfen die Folgen der Klimakrise für unsere Gewässer, indem sie warmes Kühlwasser in die schon überhitzten Flüsse leiten. Das warme Flusswasser wiederum führt dazu, dass die Kraftwerke ihren Betrieb drosseln müssen.» «Die Schweiz betreibt heute schon den ältesten AKW-Park der Welt. Alternde Atomkraftwerke sind ein grosses Sicherheitsrisiko. So unterliegt zum Beispiel der Reaktordruckbehälter einem Verschleiss, der die Festigkeit eines AKW beeinträchtigt, doch dieser kann nicht ersetzt werden. Je älter ein Kraftwerk ist, desto häufiger treten zudem Störungen und ungeplante Abschaltungen auf.» Kontakt Lukas Bühler, Energieexperte , Greenpeace Schweiz, +41 76 406 70 23, lukas.buehler@greenpeace.org Medienstelle Greenpeace Schweiz , +41 44 447 41 11, pressestelle.ch@greenpeace.org