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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

ver.di und Klima-Allianz fordern verlässliche Rahmenbedingungen für kommunale Investitionen in die Wärmewende

ohne Namen · Klima-Allianz Deutschland – Pressemitteilungen · 2026-09-14 · Berlin · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Gerechtigkeit · tragend Verantwortung · tragend

Die Wärmewende gelingt nur als Gemeinschaftsprojekt, das verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen, finanzielle Unterstützung für strukturschwache Kommunen und einen Vorrang für klimaneutrale Fernwärme erfordert.

Die Wärmewende gelingt nur mit starken Kommunen, starken Stadtwerken und guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten

ver.di und die Klima-Allianz Deutschland fordern in einem Grundsatzpapier, die Wärmeversorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge zu begreifen und als gemeinschaftliche Infrastruktur zu organisieren. Sie verlangen von der Bundesregierung einen Transformationsfonds, gezielte Förderprogramme und Kreditgarantien, um kommunale Haushalte bei Investitionen in moderne Wärmenetze zu entlasten. Die Wärmewende dürfe nicht vom Wohlstand einer Kommune abhängen; strukturschwache Regionen müssten stärker gefördert werden. Die Organisationen betonen, dass verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für Investitionen nötig seien. Fernwärme aus klimaneutralen Quellen solle dort Vorrang haben, wo sie wirtschaftlich und klimapolitisch sinnvoll ist. Sie warnen vor energie- und klimapolitischen Richtungswechseln und fordern einen bezahlbaren, verbindlichen Fahrplan für die schrittweise Abkehr von fossilen Heizungen. Die Wärmewende gelinge nur als Gemeinschaftsprojekt mit starken Kommunen, Stadtwerken und guten Arbeitsbedingungen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung (erschlossen)
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Wärme sei Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, heißt es in einem neuen Grundsatzpapier der beiden Organisationen : Die Versorgung mit Wärme müsse für alle bezahlbar sein und daher als gemeinschaftliche Infrastruktur gedacht und organisiert werden. Unter dem Titel “Mehr Solidarität in der Wärmeversorgung” fordern die Organisationen die Bundesregierung auf, die stark belasteten kommunalen Haushalte mit einem Transformationsfonds, gezielten Förderprogrammen und Kreditgarantien beim Bau moderner Wärmenetze zu unterstützen. "Die Wärmewende darf nicht davon abhängen, wie reich oder arm eine Kommune ist", betonen ver.di und Klima-Allianz Deutschland. Um regionale Verlierer zu verhindern, müssten strukturschwache Gebiete deutlich stärker gefördert werden. "Die Wärmewende gelingt nur mit starken Kommunen, starken Stadtwerken und guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten“, sagt Alexander Parasidis, der Vorsitzende der Stadtwerke-Betriebsräte im Bereich der Ver- und Entsorgung bei ver.di . Die Kommunen hätten sich längst auf den Weg zur Wärmewende gemacht. Bis Ende Juni 2026 mussten Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern ihre kommunalen Wärmepläne vorlegen. "Jetzt geht es um verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen, um Planungssicherheit für Investitionen", fügt Christoph Schmitz-Dethlefsen, Bundesvorstandsmitglied für die Ver- und Entsorgung bei ver.di , hinzu. "Die Bundesregierung muss die Kommunen mit einem klugen Mix aus Ordnungsrecht, Förder- und Finanzierungsinstrumenten unterstützen. Sonst geht das schief." Stefanie Langkamp, Geschäftsführerin Politik der Klima-Allianz Deutschland , betont den finanziellen Nutzen für die Verbraucherinnen und Verbraucher: "Die günstigste Wärme ist die, die uns unabhängig von Preissprüngen auf dem internationalen Öl- und Gasmarkt macht. Wer heute weiter auf fossile Energien setzt, wird künftig mit höheren Kosten und Risiken rechnen müssen. Wir brauchen einen bezahlbaren und verbindlichen Fahrplan für die schrittweise Abkehr von fossilen Heizungen – je früher, desto besser für das Klima, für die Versorgungssicherheit und für den Geldbeutel." In dem Papier fordern ver.di und die Klima-Allianz Deutschland, die Kommunale Wärmeplanung rasch in die Umsetzung zu bringen. Bürgerinnen und Bürger, kommunale Stadtwerke und Investoren bräuchten jetzt schnell Klarheit, wo in Zukunft Wärmenetze zur Verfügung stehen und wo sich dezentrale Lösungen wie die Wärmepumpe empfehlen. Für Fernwärme - insbesondere aus klimaneutralen Quellen wie Geothermie, Großwärmepumpen oder Abwärme - solle es dort, wo sie möglich ist, eine klare Priorität geben. Daher brauche es einen Vorrang für den Netzanschluss, wenn dieser wirtschaftlich und klimapolitisch sinnvoll sei. Bezahlbare Fernwärme funktioniere am besten als solidarisches Modell, denn "je mehr Kundinnen und Kunden an ein Wärmenetz angeschlossen sind, desto niedriger sind die spezifischen Kosten pro Haushalt." ver.di und Klima-Allianz Deutschland warnen vor ständigen energie- und klimapolitischen Richtungswechseln und fordern klare, verlässliche Rahmenbedingungen für eine sozial gerechte Transformation unseres Landes: "Die Wärmewende gelingt nur als Gemeinschaftsprojekt."