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Theravada · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Jill Satterfield: Session 1, Sensing Practice (Weight & Gravity)

Jill Satterfield · Dharma Seed - Dharma Talks (Insight-/Vipassana-Tradition, Aggregator) · 2026-09-11 · Barre · Quelle

Geduld · tragend Demut

Das bewusste Spüren von Gewicht, Schwerkraft und Sinneswahrnehmungen ermöglicht es dem Menschen, im gegenwärtigen Moment geerdet und verbunden zu sein.

Die Schwerkraft hält uns an unserem Zuhause fest. Die Schwerkraft hält uns an unserem Körper fest. Die Schwerkraft hält uns an der Erde fest, zum Glück.

Der Text führt in eine kurze, etwa zehnminütige Körper- und Sinnesübung ein. Die Hörerinnen und Hörer werden aufgefordert, eine bequeme Haltung einzunehmen und auf das Gewicht des eigenen Körpers zu achten. Durch das Spüren von Gewicht und Schwerkraft soll der Körper sich entspannen und von der Verantwortung der Stützung loslassen. Die Schwerkraft wird als etwas beschrieben, das den Menschen an seinem Körper, an der Erde und an der Gegenwart festhält. Die Übung erweitert sich auf das Spüren von Kontakt mit dem Sitzplatz, der Luft, der Wände, der Decke oder des Himmels. Es wird darauf hingewiesen, dass der Mensch ein Teil des Raumes ist, in dem er sich befindet, und nicht die Gesamtheit davon. Klänge, Licht und Dunkelheit werden als weitere Sinnespforten eingeführt, die helfen, im gegenwärtigen Moment zu sein. Am Ende werden die Augen geöffnet und ein sanfter, nicht bewertender Blick in den Raum gerichtet.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens (erschlossen)
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 0

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
So, machen wir eine kurze Übung. Das wird etwa 10 Minuten dauern. Du darfst deine Augen schließen oder sie offen halten und etwa drei, vier Fuß vor dir auf den Boden richten, je nach deinem Platz. Ich empfehle dringend, dass du eine bequeme Haltung einnimmst. Es wird kurz sein, also ist es wahrscheinlich nicht genug Zeit, dich hinzulegen und wieder aufzustehen, aber wenn das etwas ist, das du tun musst, um für dich selbst zu sorgen, ist das völlig in Ordnung. Wenn du auf die eine oder andere Weise bewegen wirst, ist es wahrscheinlich besser, dass du deine Kamera dafür ausschaltest, aber du musst das nicht. Also wäge das für dich selbst ab. Und fangen wir an, und das ist, denke ich, eine großartige Ressource. Fangen wir an, indem wir uns auf das Gewicht unserer Körper beziehen. Was kannst du in Bezug auf die schwersten Teile deines Körpers oder die schwereren Teile deines Körpers gerade spüren? Und durch das Spüren von Gewicht signalisiert es manchmal das Weichgewebe des Körpers, die Muskeln, das Bindegewebe, die Sehnen, ein wenig loszulassen, das Gewicht anerkennend. So laden wir sogar unser Muskelsystem ein, sich gerade nicht verantwortlich zu fühlen, uns zu stützen. Lassen wir unsere Knochen uns auf die Art tragen, wie sie es sind. Das Anerkennen von Gewicht und Schwere im Körper ist eine andere Art, Schwerkraft zu spüren. Und die Schwerkraft hält uns an unserem Zuhause fest. Die Schwerkraft hält uns an unserem Körper fest. Die Schwerkraft hält uns an der Erde fest, zum Glück. Also kann der Geist überall hinfliegen, und es ist oft ziemlich wunderbar, wenn er das tut, aber der Körper kann hier bleiben. Der Körper ist es, der es ermöglichen kann, gegenwärtig und geerdet zu sein. Also spüren wir Schwerkraft durch Gewicht. Wir können vielleicht Kontakt mit dem spüren, worauf wir gerade sind, Stuhl, Sofa, der Boden. Und durch diesen Kontakt können wir Verbindung spüren. Du kannst dir sogar vorstellen, dass du dich auf eine Art mit der Erde verbindest, die du vielleicht nicht siehst, aber du kannst sie spüren. Vielleicht bildest du dir vor, im Gras zu liegen, in einem Wald zu stehen, am Ozean zu sein, auf einem Berg zu sitzen, eine Verbindung zu einem Ort auf der Erde, ein Wurzelsystem vielleicht, und ein gewisses Maß an Stabilität hier und jetzt durch Gewicht und Schwerkraft, Kontakt und Verbindung zu spüren, könnten wir vielleicht nach außen hin offen werden und den Raum um uns herum spüren. Vielleicht fühlst du die Luft, die Luft, wie sie deine Haut im Raum, im Zimmer, in dem Bereich berührt, in dem du gerade bist. Vielleicht kannst du sogar den Raum über deinem Kopf und die Decke spüren, wenn es eine gibt, oder den Himmel, wenn du draußen bist. Einfach es spüren, oder die Wand hinter dir, vor dir oder an deinen Seiten, diesen Körper spürend, der verwurzelt ist, der hier ist, der jetzt ist, innerhalb eines Raumes. Also sind wir ein Aspekt davon, wo wir sind. Wir sind nicht die Gesamtheit davon, wo wir sind. Wir sind ein Teil dieses Raumes, in dem wir sind, der auch Klänge enthält. Was kannst du hören? Beachte die Richtung, aus der ein Klang hervorgeht, im Inneren und aus dem Raum, in dem wir sind, resoniert. Wir sehen verschiedene Arten von Licht oder Dunkelheit, Formen mit den Augen geöffnet und den Augen geschlossen. Je nach dem Licht deines Zimmers, dem Licht des Tages, der Dunkelheit des Zimmers, wenn du gerade in einer Abend-Zeitzone bist. Aber Licht filtert, Licht und Dunkelheit filtert durch die Lider, was kannst du in Bezug auf das Sehen sehen, das von dem Ort kommt, an dem du gerade bist? Also Gewicht und Schwerkraft halten uns hier. Wir können uns daran erinnern, loszulassen, den Körper ein wenig entspannen zu lassen. Oder einfach auf die Knochen fokussieren, auf deine Füße auf dem Boden, einen dieser Aspekte von Gewicht spürend. Nun, wir spüren Raum, ohne ihn sogar ansehen zu müssen, den Raum um uns herum. Also sind wir ein Aspekt in einem Raum, ein Aspekt der Welt. Wir können die Luft um uns herum auf unserer Haut spüren. Vielleicht sogar, wie sie durch die Nasenlöcher herein- und hinausströmt. Wir spüren Klang, wir hören ihn, wir empfangen ihn aus ganz verschiedenen Winkeln, sehr parabolisch. Und wir sehen, wir spüren das Sehen, ob die Augen vollständig geschlossen oder etwas geöffnet sind. All diese Sinnespforten helfen uns, hier und jetzt zu sein. Sie sind nur ein Hinweis auf den gegenwärtigen Moment. Erlaube nun deinem Atem, ein kleines bisschen tiefer oder viel tiefer zu sein, je nachdem, was du bevorzugst. Und dann, wenn du dich bereit fühlst, erlaube deinen Augen, sich vollständig zu öffnen, aber halte deinen Blick sehr sanft, Deine Augen zogen sich so weit wie möglich in deinen Kopf zurück. Und ganz sanft schaue dich einfach um, nimm die Farben, die Formen, die Gestalten wahr, die du siehst. Was siehst du gerade? Und sieh, ob du dies auf eine Weise tun kannst, die nicht das Erfassen oder gar das Beurteilen erfordert. Kannst du einfach nur schauen? Das Sehen empfangen. Und während deine Augen offen sind und du entweder deine Augen still auf einem Ort oder einem Bereich ruhst oder du dich umsiehst, sieh, ob du deinen Körper und das Gewicht deines Körpers noch etwas spüren kannst. Nun wirf einen Blick auf den Bildschirm.
Wortlaut im Original
So let's do a short practice. This will be about 10 minutes. You're welcome to close your eyes or keep your eyes open and cast down about three, four feet in front of you depending on your space. I highly recommend that you take a posture that's comfortable. It's going to be short, so it's probably not enough time to lie down and come back up, but if that's something that you need to do to take care of yourself, that's totally all right. If you are going to be moving in one way or another, it's probably better you turn your camera off for that, but you don't have to. So weigh that out for yourself. And let's begin, and this is a great resource, I think. Let's begin by relating to the weight of our bodies. What can you sense in terms of the heaviest parts of your body or the heavier parts of your body right now? And by sensing weight, it sometimes signals the soft tissue of the body, the muscles, the fascia, the sinew to release a little bit, acknowledging the weight. So let's even invite our muscular system to not feel responsible to hold us up right now. Let's allow our bones to hold us up in the way that they are. Acknowledging weight and heaviness in the body is another way of sensing gravity. And gravity holds us to our home. Gravity holds us to our body. Gravity holds us to the earth, thankfully. So the mind can fly all over the place, and it's often quite wonderful when it does, but the body can stay here. The body is what can facilitate being present and grounded. So we sense gravity through weight. We might sense contact with whatever it is that we're on right now, chair, sofa, the floor. And through that contact, we can sense connection. You can even imagine that you're connecting to the earth in a way that maybe you don't see, but you can sense. Maybe you picture lying in grass, standing in a forest, being at an ocean, sitting on a mountain, a connection to a place on earth, a root system perhaps, and feeling some semblance of stability here and now through weight and gravity, contact and connection, we might be able to open outwardly and sense the space around us. Maybe you feel the air, the air as it touches your skin in the space, the room, the area that you're in right now. Maybe you can even sense the space above your head and the ceiling if there is one, or the sky if you're outside. Just sense it, or the wall behind you, in front of you or to your sides, sensing this body that's rooted, that's here, that's now inside of a space. So we are an aspect of where we are. We're not the totality of where we are. We are part of this space that we're in, which also contains sounds. What can you hear? Notice the direction from which a sound emanates, resonates within and from the space that we're in. We see different kinds of light, or darkness, shapes with the eyes opened and the eyes closed. Depending on the light of your room, the light of the day, the darkness of the room, if you're in an evening time zone right now. But light filters, light and darkness filters through the eyelids, what can you see in terms of sight coming from where you are right now? So weight and gravity keeps us here. We can remind ourselves to let go, let the body relax a little bit. Or just focus on bones, focus on your feet on the ground, sensing any of these aspects of weight. Well, we sense space without even having to look at it, the space around us. So we are one aspect in a space, one aspect of the world. We can sense the air around us on our skin. Maybe even moving in and out through the nostrils. We sense sound, we hear it, we receive it from all different angles, very parabolic. And we see, we sense sight, whether the eyes are fully closed or somewhat open. All of these sense doors help us to be here now. They're indicative of the present moment only. Now allow your breath to be a tiny bit deeper or a lot deeper depending on what you prefer. And then when you feel ready, allow your eyes to open fully but keep your gaze very soft, your eyes receded into your head as much as you can. And very gently just look around, taking the color, the shapes, the forms that you see. What do you see right now? And see if you could do this in somewhat of a way that's not having to apprehend or even judge. Can you just look? Receive sight. And while your eyes are open and either you keep your eyes still on a place or an area or you're looking around, see if you can still sense your body and the weight of your body somewhat. Now take a look at the screen.