Verantwortungsbewusstsein
Die menschlichen Sinne sind göttliche Gaben, deren verantwortungsvolle und dankbare Nutzung zu moralischem Handeln führt und am Jüngsten Tag Gegenstand der Rechenschaft ist.
Das Ohr, das Auge und das Herz, sie alle werden darüber, wie sie verwendet wurden, zur Rechenschaft gezogen werden.
Der Text ist eine Freitagspredigt der DITIB, die Muslime aufruft, die von Allah geschenkten Gaben – insbesondere Ohr, Augen und Herz – verantwortungsvoll zu nutzen. Er argumentiert, dass jede Gabe mit einer Pflicht zur Dankbarkeit und zur Nutzung zu göttlichen Zwecken verbunden ist. Konkret wird empfohlen, das Ohr für den Koran und gute Worte zu öffnen, aber vor Verleumdung zu schützen; die Augen auf die Schöpfung und das Gute zu richten, aber vor Verbotenem zu bewahren; und das Herz mit Glauben und guten Absichten zu füllen. Der Text betont, dass am Tag der Auferstehung Rechenschaft über die Verwendung dieser Sinne abgelegt werden muss. Er schließt mit einem Bittgebet des Propheten, das Schutz vor dem Übel dieser Organe erbittet. Die Predigt verbindet theologische Auslegung mit praktischen ethischen Anweisungen für den Alltag der Gläubigen.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
- die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Das Ohr an Koranrezitation und gute Worte gewöhnen (innerlich)
- Die Augen vor dem Verbotenen schützen und auf das Gute richten (innerlich)
- Das Herz mit Glauben, Aufrichtigkeit und guten Absichten lebendig halten (innerlich)
Genannte Stellen
Koran 16:78 · Koran 17:36 · Ebu Dawud, Salat, 365
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 2, künftig 2