2026年10月号 生も死も妙法のうち ①
Wer das Leben aus der universellen Perspektive des Nichiren-Buddhismus als ewiges Leben begreift, kann den Tod ohne Furcht als Teil des Myōhō annehmen und die Freude des gegenwärtigen Lebens genießen.
Auch das Leben ist das Leben des Myōhō, auch der Tod ist der Tod des Myōhō.
Der Text ist eine Dharma-Ansprache des Präsidenten der Rissho Kosei-kai, Nichiko Niwano, über das Verhältnis von Leben und Tod im Nichiren-Buddhismus. Die zentrale Botschaft lautet, dass sowohl Leben als auch Tod innerhalb des Myōhō (wunderbaren Gesetzes) liegen und daher ohne Furcht angenommen werden können. Der Sprecher stützt sich auf die Lehre des Nichiren-Buddhismus, wonach das Leben des Buddha ewig ist und jeder Mensch ein ewiges Leben lebt, das von der Entstehung des Universums her fortbesteht. Als Beispiel wird der Dichter Miyazawa Kenji angeführt, der kurz vor seinem Tod an Tuberkulose schrieb, dass er den Tod als Teil des Myōhō annahm und dadurch von seinen Ängsten befreit wurde. Der Sprecher berichtet auch von seiner eigenen Erfahrung, den Tod des verstorbenen Präsidenten begleitet zu haben und dadurch selbst in der Lage gewesen zu sein, den Tod mit ruhigem Gemüt anzunehmen. Der Text schließt mit dem Gedanken, dass gerade weil der Tod unausweichlich ist, es die größte Glückseligkeit sei, die Freude des jetzigen Lebens zu genießen und das Jetzt mit vielen Menschen in Liebe zu leben.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
- Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- der Text kritisiert nicht
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Wozu der Text aufruft
- den Tod mit ruhigem Gemüt annehmen (innerlich)
- die Freude des jetzigen Lebens genießen (innerlich)
- das Jetzt mit vielen Menschen in Liebe leben (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
Myōhō-Renge-Kyō
Gemessen
- Grundhaltung
- 2 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 2