Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
CBD COP17: What does it really mean to protect 30% of the planet?
ohne Namen ·
Greenpeace International ·
2026-10-13
· Amsterdam
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Verantwortung · tragend
Die wirksame Umsetzung des globalen Biodiversitätsziels 30x30 ist nur möglich, wenn die Rechte und das Management indigener Völker und lokaler Gemeinschaften anerkannt und finanziell unterstützt werden, anstatt nur territoriale Flächen zu schützen.
Für den Naturschutz bedeutet dies Gebiete, die wirksam geschützt und bewirtschaftet werden, ökologisch repräsentativ, vernetzt und gerecht verwaltet sind, wobei indigene und traditionelle Gebiete anerkannt werden, wo dies zutrifft, während die Rechte der indigenen Völker und lokalen Gemeinschaften anerkannt und respektiert werden.
Der Text beleuchtet die Kampagne 'Ocean Justice' von Greenpeace und stellt zwei Fallbeispiele vor: die Fischergemeinschaften in Chana und Thepa in Thailand sowie die Apurinã-Indigenen im brasilianischen Amazonasgebiet. Beide Gruppen verwalten ihre lokalen Ökosysteme aktiv und verbinden den Schutz der Natur eng mit ihrer kulturellen Identität und ihren Rechten. Der Text kritisiert die bloße quantitative Auslegung des globalen Biodiversitätsziels '30x30' (Schutz von 30 % der Land- und Meeresflächen bis 2030) und fordert eine qualitative Umsetzung. Echter Schutz bedeute wirksame Bewirtschaftung, ökologische Repräsentativität und vor allem die Anerkennung der Rechte und Führung indigener Völker und lokaler Gemeinschaften. Die Finanzierung dieser gemeindebasierten Lösungen wird als entscheidende Voraussetzung für den Erfolg der internationalen Biodiversitätsziele genannt. Im Kontext der UN-Biodiversitätskonferenz CBD COP17 in Jerewan appelliert der Text an Regierungen, diese Gemeinschaftslösungen anzuerkennen und zu unterstützen, anstatt nur Zahlen auf Karten zu betrachten.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
-
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
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es wird besser, Entwicklung zum Guten (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft (erschlossen)
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Rechte der indigenen Völker anerkennen (gesellschaftlich)
- Gemeinschaftslösungen unterstützen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 2, künftig 2
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Unter der Kampagne „Ocean Justice“ besucht der Rainbow Warrior Thailand, um sich für von Gemeinschaften geführte marine geschützte Gebiete einzusetzen, um den Ozean und die Rechte der Küstengemeinschaften zu schützen. © Baramee Temboonkiat / Greenpeace
Entlang der Küste im Süden Thailands, in den benachbarten Distrikten Chana und Thepa, gibt es einen Namen für das Stück Meer, das beginnt, sobald man die Küste hinter sich gelassen hat: Talae Na Baan, das „Heimatmeer“ – es sagt viel über die Beziehung zwischen den kleinen Fischergemeinschaften, die dort leben, und den Gewässern aus, an denen sie seit Generationen ihr Leben führen.
Das Meer bringt Nahrung auf den Tisch und liefert ein Einkommen, aber es ist auch in Familienhistorien, Erinnerungen und ein Gefühl von Zuhause verwoben. Die Beziehung ist wechselseitig: Die Gemeinschaften haben Fischereiverbotszonen eingerichtet, traditionelle Zung-Kor-Künstliche Riffe gebaut, die Meereslebewesen Schutz bieten, Krabbenbanken eingerichtet, um die Erholung der Populationen zu fördern, und überwachen selbst die Gesundheit der Küstenökosysteme.
Die Einheimischen von Chana (Bewegung Chana Rak Thin) marschierten zum Regierungspalast in Bangkok, um die Regierung aufzufordern, ihr Versprechen einzuhalten, das Industrieprojekt bis zur Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung auszusetzen. © Chanklang Kanthong / Greenpeace
Khairiyah „Yah“ Rahmanyah, die Tochter eines Fischers aus Ban Suan Gong in Chana, kennt diese Beziehung intimately. Sie wuchs auf, während das Meer fast jeden Aspekt ihres Lebens prägte.
Das Haus, in dem ich lebe, die Kleidung, die ich trage, meine Schuhe, meine Schuluniform, meine Schulgebühren, sogar das Fahrrad und die Spielzeuge, die ich besitze, all das kommt vom Meer. Mein ganzes glückliches Leben, meine schönen Erinnerungen, jede Geschichte, die mich zu dem gemacht hat, was ich bin, kommt alles vom Meer.
Heute ist Yah eine junge Führungspersönlichkeit und Umweltkommunikatorin der Bewegung Chana Rak Thin. Sie wuchs auf, während sie gemeinsam mit ihrer Gemeinschaft kämpfte, um ihre Küste vor industrieller Entwicklung zu schützen, einschließlich eines Gasleitungprojekts, das lokale Ökosysteme bedrohte und zur Verhaftung ihres Vaters nach einer friedlichen Protestaktion führte, sowie jüngeren Plänen für einen Tiefwasserhafen.
Eine sehr andere Landschaft erzählt eine ähnliche Geschichte. Im brasilianischen Amazonasgebiet nutzen Apurinã-Familien im indigenen Gebiet Caititu im Bundesstaat Amazonas Agroforstwirtschaft, um degradiertes Land wiederherzustellen, Nahrungsmittel und Heilpflanzen anzubauen und traditionelles Wissen am Leben zu erhalten. Auch dort ist der Schutz der Biodiversität eng mit den Menschen verbunden, die im Gebiet leben, sowie mit dem Wissen, den Rechten und den Lebensweisen, die es geformt haben.
Überflug innerhalb der Grenzen des indigenen Gebiets Caititu im brasilianischen Amazonasgebiet. © Marizilda Cruppe / Greenpeace
Chana und Caititu sind sehr unterschiedliche Orte, aber sie führen uns zu einer Frage, mit der sich die Welt nun in viel größerem Maßstab konfrontiert sieht: Was bedeutet es wirklich, die Natur zu schützen?
30×30: Jenseits der Zahlen
Im Jahr 2022 nahmen Regierungen den Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework (KMGBF) an, einschließlich des Bekenntnisses, mindestens 30 % des Landes und der Meere der Welt bis 2030 zu schützen und zu bewahren, und mindestens 30 % der degradierten Ökosysteme bis zum selben Jahr unter wirksame Wiederherstellung zu stellen. Zusammen sind diese 30×30-Ziele weit mehr als nur die Menge des abgedeckten Territoriums.
Greenpeace besuchte das indigene Land Caititu, Heimat des Apurinã-Volkes in Lábrea, Amazonas, um zu dokumentieren, wie von Indigenen geführte Lösungen den Amazonas und seine Völker schützen. © Marizilda Cruppe / Greenpeace
Für den Naturschutz bedeutet dies Gebiete, die wirksam geschützt und bewirtschaftet werden, ökologisch repräsentativ, vernetzt und gerecht verwaltet sind, wobei indigene und traditionelle Gebiete anerkannt werden, wo dies zutrifft, während die Rechte der indigenen Völker und lokalen Gemeinschaften anerkannt und respektiert werden. Für die Wiederherstellung bedeutet dies, die Erholung degradierter Ökosysteme auf Wegen zu unterstützen, die die biologische Vielfalt, die ökologische Integrität und die Ökosystemfunktionen stärken. Für beides ist eine direkte Finanzierungsversorgung (Direct Access Financing) unerlässlich, um von Gemeinschaften geführten Naturschutz und Wiederherstellung zu unterstützen, und muss als Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der KMGBF-2030-Ziele anerkannt werden.
Vier Jahre später besteht die Herausforderung darin, dieses Versprechen in die Realität umzusetzen
Diesen Oktober treffen sich Regierungen auf der UN-Biodiversitätskonferenz, CBD COP17 in Jerewan, Armenien, für die gemeinsame Überprüfung der Fortschritte bei der Umsetzung des globalen Biodiversitätsrahmens. Die Konferenz kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: in der Mitte zwischen der im Jahr 2022 erzielten Vereinbarung und ihrer 2030er-Frist für die Umsetzung ihrer 23 Ziele.
Für 30×30 ist eine Schlüsselfrage, ob diese Verpflichtungen echten Schutz und echte Wiederherstellung liefern, und nicht nur Zahlen auf einer Karte. Geschützte und erhaltene Gebiete müssen gesunde, funktionierende Ökosysteme aufrechterhalten, während degradierte Ökosysteme eine wirksame Wiederherstellung benötigen. Beides hängt vom Respekt vor den Rechten und der Führung der indigenen Völker und lokalen Gemeinschaften ab. Wird die Finanzierung bereitgestellt, um den Schutz und die Erhaltung zu unterstützen?
Lebensweise des Chana-Volkes am Suan-Kong-Strand, Bezirk Chana, Provinz Songkhla, Thailand. © Greenpeace
Chana und Thepa zeigen, was auf dem Spiel steht. Gemeinschaften verwalten und stellen ihre Küstenökosysteme bereits wieder her und suchen nach formeller Anerkennung für die Gebiete, die sie schützen. Ohne eine stärkere rechtliche Anerkennung bleiben diese Gebiete jedoch anfällig für industrielle Entwicklung. Die Umsetzung von 30×30 bedeutet daher nicht nur, diese von Gemeinschaften geführten Lösungen anzuerkennen, sondern auch sicherzustellen, dass ihre Rechte und Verwaltungssysteme anerkannt und geschützt werden.
Wie echter Schutz in der Praxis aussieht
Im indigenen Gebiet Caititu zeigen Apurinã-Familien eine andere Seite dessen, was der Schutz der biologischen Vielfalt bedeuten kann. Caititu liegt am Rand einer der großen Entwaldungsgrenzen des Amazonas, umgeben von wachsendem Druck durch Viehzucht, Agrarindustrie, Brände und LandSpekulation. Dennoch steht ein großer Teil seines Waldes noch, und seine ökologischen Funktionen sind weitgehend intakt. In Gebieten, die degradiert wurden, nutzen Gemeinschaften Agroforstwirtschaft, um den Wald wiederherzustellen.
Indigenes Land Caititu: Lösungen und Praktiken, die den Waldschutz, das Wohlbefinden und die Einkommensgenerierung sicherstellen. © Marizilda Cruppe / Greenpeace
In 21 Dörfern kombinieren nun 37 Agroforstsysteme Kulturen wie Maniok, Banane, Açaí, Cupuaçu und Heilpflanzen mit der Wiederherstellung des Waldes. Eine indigene Feuerwehrbrigade hilft, das Gebiet während der Trockenzeit zu schützen, während Frauen und Älteste Wissen über Pflanzen, Anbau und Heilung an jüngere Generationen weitergeben.
„Durch Agroforstsysteme garantieren wir Nahrung und Wohlstand für unsere Tische. Es hat unser Wissen über Pflanzung und medizinische Anwendungen gestärkt“, sagt Maria dos Anjos Apurinã, bekannt als die „Königin der Agroforstsysteme“.
Caititu und Chana zeigen, wie der enorme Mehrwert des von indigenen Völkern und Gemeinschaften kontrollierten Ökosystemmanagements in der Praxis aussehen kann. Und ähnliche Lösungen nehmen bereits auf der ganzen Welt Gestalt an.
Auf der ganzen Welt führen indigene Völker und lokale Gemeinschaften bereits Lösungen an, um Ökosysteme und biologische Vielfalt zu schützen und wiederherzustellen. Die neue Karte „Real Community Solutions“ von Greenpeace ist eine interaktive Plattform, die einige dieser Erfahrungen zusammenbringt und zeigt, wie Rechte, Gemeinschaftsführung, finanzielle Unterstützung und gesunde Ökosysteme Hand in Hand gehen können.
Während Regierungen daran arbeiten, 30×30 in die Realität umzusetzen, verdienen diese Lösungen Anerkennung, Unterstützung und als Lernbeispiele.
Erkunden Sie die Karte der echten Gemeinschaftslösungen.
Jaqueline Sordi ist die Leiterin der Kommunikation für die Kampagne „Tropische Wälder“ bei Greenpeace International.
Verteidigen Sie die Verteidiger.
Fordern Sie die Anerkennung der Rechte der indigenen Völker und ihrer Gebiete.
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Wortlaut im Original
Under the campaign Ocean Justice, the Rainbow Warrior visits Thailand to campaign for community-led marine protected areas in order to protect the ocean and coastal communities’ rights. © Baramee Temboonkiat / Greenpeace
Along the coast of southern Thailand, in the neighboring districts of Chana and Thepa, there is a name for the stretch of sea that begins just beyond the shore: Talae Na Baan, the “Homefront Sea” – it tells a lot about the relationship between the small-scale fishing communities who live there and the waters they have lived alongside for generations.
The sea puts food on the table and provides an income, but it is also woven into family histories, memories and a sense of home. The relationship goes both ways: communities have created no-fishing zones, built traditional Zung-Kor artificial reefs that provide shelter for marine life, established crab banks to help populations recover, and monitor the health of coastal ecosystems themselves.
The local people of Chana (Chana Rak Thin movement) walked to the Government House in Bangkok to ask the government to uphold their promise to pause the industrial project until environmental impact assessment is completed © Chanklang Kanthong / Greenpeace
Khairiyah “Yah” Rahmanyah, the daughter of a fisherman from Ban Suan Gong, in Chana, knows this relationship intimately. She grew up with the sea shaping almost every part of her life.
The house I live in, the clothes that I wear, my shoes, my school uniform, my tuition fees, even the bike and the toys I own, it all comes from the sea. My whole life of happiness, fond memories, every story that made me who I am, are all from the sea.
Today, Yah is a young leader and environmental communicator with the Chana Rak Thin movement. She grew up fighting alongside her community to protect their coastline from industrial development, including a gas pipeline project that threatened local ecosystems and led to her father’s arrest after a peaceful protest, and more recent plans for a deep-sea port.
A very different landscape tells a similar story. In the Brazilian Amazon, Apurinã families in the Caititu Indigenous Territory in the Amazonas State are using agroforestry to restore degraded land, grow food and medicinal plants, and keep traditional knowledge alive. There, too, protecting biodiversity is closely tied to the people who live in the territory and to the knowledge, rights and ways of life that have shaped it.
Overflight within the boundaries of the Caititu Indigenous Territory, in the Brazilian Amazon © Marizilda Cruppe / Greenpeace
Chana and Caititu are very different places, but they bring us to a question the world is now confronting at a much larger scale: what does it really mean to protect nature?
30×30: Beyond the numbers
In 2022, governments adopted the Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework (KMGBF), including a commitment to protect and conserve at least 30% of the world’s land and sea by 2030, and to put at least 30% of degraded ecosystems under effective restoration by the same year. Together, these 30×30 targets are about much more than the amount of territory covered.
Greenpeace visited Caititu Indigenous Land, home of the Apurinã people in Lábrea, Amazonas, to document how Indigenous-led solutions protect the Amazon and its peoples. © Marizilda Cruppe / Greenpeace
For conservation, this means areas that are effectively conserved and managed, ecologically representative, connected and equitably governed, recognising Indigenous and traditional territories where applicable, while recognising and respecting the rights of Indigenous Peoples and local communities. For restoration, it means helping degraded ecosystems recover in ways that enhance biodiversity, ecological integrity and ecosystem functions. For both, Direct Access Financing is essential to support community-led conservation and restoration, and must be recognised as a prerequisite for the successful implementation of the KMGBF 2030 targets.
Four years later, the challenge is turning that promise into reality
This October, governments are meeting at the UN Biodiversity conference, CBD COP17 in Yerevan, Armenia for the collective review of progress in implementing the global biodiversity framework. The conference comes at a crucial moment: halfway between the agreement reached in 2022 and its 2030 deadline for the implementation of its 23 targets.
For 30×30, a key question is whether these commitments will deliver real protection and restoration, not just numbers on a map. Protected and conserved areas need to maintain healthy, functioning ecosystems, while degraded ecosystems need effective restoration. Both depend on respecting the rights and leadership of Indigenous Peoples and local communities. Will the financing be forthcoming to support the protection and conservation?
Way of life of the Chana people at Suan Kong Beach, Chana District, Songkhla Province, Thailand. © Greenpeace
Chana and Thepa show what is at stake. Communities are already managing and restoring their coastal ecosystems and seeking formal recognition for the areas they protect. Yet without stronger legal recognition, these areas remain vulnerable to industrial development. Delivering 30×30 therefore means not only recognising these community-led solutions, but ensuring that their rights and governance systems are recognised and protected too.
What real protection in action looks like
In the Caititu Indigenous Territory, Apurinã families are showing another side of what protecting biodiversity can mean. Caititu lies on the edge of one of the Amazon’s major deforestation frontiers, surrounded by growing pressure from cattle ranching, agribusiness, fires and land speculation. Yet much of its forest remains standing, with its ecological functions still largely intact. In areas that have been degraded, communities are using agroforestry to help bring the forest back.
Caititu Indigenous Land: solutions and practices that ensure forest conservation, well-being, and income generation. © Marizilda Cruppe / Greenpeace
Across 21 villages, 37 agroforestry systems now combine crops such as cassava, banana, açaí, cupuaçu and medicinal plants with forest restoration. An Indigenous fire brigade helps protect the territory during the dry season, while women and elders pass knowledge about plants, cultivation and healing to younger generations.
Through Agroforestry Systems, we guarantee food and wealth for our tables. It has strengthened our knowledge of planting and medicinal uses,” says Maria dos Anjos Apurinã, known as the “Queen of Agroforestry Systems.
Caititu and Chana show what the huge added value of Indigenous and community-controlled ecosystem management can look like in practice. And similar solutions are already taking shape around the world.
Across the world, Indigenous Peoples and local communities are already leading solutions to protect and restore ecosystems and biodiversity. Greenpeace’s new Real Community Solutions Map is an interactive platform that brings some of these experiences together, showing how rights, community leadership, financial support and healthy ecosystems can go hand in hand.
As governments work to turn 30×30 into reality, these solutions deserve to be recognised, supported and learned from.
Explore the Real Community Solutions Map .
Jaqueline Sordi is the Communications Lead for the Tropical Forests campaign at Greenpeace International
Defend the defenders
Demand the recognition of Indigenous rights and their territories.
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