Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Can Jewish Law Justify Stealing from Palestinians? | 10@9 | 2026.10.23
Rabbi Michael Whitman ·
Rabbi Michael Whitman (ADATH Congregation, Montreal) - Mining The Riches Of The Parsha ·
2026-10-23
· Montreal
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Verantwortung · tragend
Wahrhaftigkeit · tragend
Die halachische Behauptung, die Landverheißung an das jüdische Volk erlaube die Aneignung palästinensischen Eigentums, ist eine Fehldarstellung der Tora, die das jüdische Recht und die Ethik entweiht.
Die Tora weist diese Antwort mit einer einzigen Phrase zurück. Die Tora sagt: „Va kanani va prizi“, die Kanaaniter, die Parasiten, diese Völker wohnten damals im Land. Die Verheißung an Avraham war real, aber sie berechtigte niemanden, das zu nehmen, was anderen gehörte.
Der Text verurteilt scharf die Gewalt und den Diebstahl von Oliven durch jüdische Siedler im Westjordanland und bezeichnet die Täter als Terroristen. Er stellt dies dem halachischen Urteil von sechs Rabbinern aus Gusch Etzion gegenüber, die solches Verhalten als Diebstahl und Entweihung des Namens Gottes (Hilul ha-Schem) einstufen. Im Kontrast dazu wird die umstrittene halachische Entscheidung von Rabbi Dov Lee Orr analysiert, die das Pflücken der Oliven als rechtmäßig erklärt, da das Land dem jüdischen Volk gehöre und die arabischen Eigentümer die Hoffnung auf ihr Eigentum aufgegeben hätten. Der Sprecher zitiert Rabbi Kenny Brander, der Orrs Argumentation als Fehldarstellung des jüdischen Rechts entkräftet und auf die Tora-Stelle Lech Lecha verweist, in der Avraham das Weiden auf fremden Feldern durch Lot verurteilt. Die Kernthese lautet, dass die Behauptung, die Landverheißung erlaube die Aneignung fremden Eigentums, der Tora widerspricht und das jüdische Volk diskreditiert. Der Text fordert dazu auf, die ethischen Grundsätze der Tora über politische oder nationalistische Argumente zu stellen und das Eigentum des Nächsten zu respektieren.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
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Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
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von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
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auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Das Diebstahl- und Gewaltverhalten verurteilen (gesellschaftlich)
- Die Tora-Interpretation von Rabbi Brander lehren (innerlich)
- Das Eigentum des Nächsten respektieren (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
Lech Lecha · Rashi zu Lech Lecha
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 2 von 3, benannt: Jüdische Siedler, die palästinensisches Eigentum aneignen
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 3, künftig 1
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Guten Morgen. Heute ist Freitag, der 23. Oktober 2026. Erneut verurteile ich Gewaltakte von Juden gegen Araber, insbesondere im Westjordanland. Wie ich und viele andere zuvor gesagt haben, sind dies Terroristen, zu unserer Schande jüdische Terroristen. Natürlich handelt es sich um eine kleine Minderheit, aber es sind weitaus mehr als ein paar Dutzend irreführte, delinquente Jugendliche, wie es manche darstellen. Es ist eine erhebliche Zahl mit breiter Unterstützung in einem bestimmten Teil der Israelis. Erneut, wie ich zuvor gesagt habe, sind die Regierung, die Polizei und die IDF, die dies stoppen könnten, durch das bagatellisieren, das Nicht-Zur-Accountability-Bringen der Täter, das Zuschauen, während es geschieht und das Nichtstun, und in einigen Fällen das Erleichtern und sogar das Mitmachen an diesem kriminellen, sündigen, zerstörerischen terroristischen Verhalten, beteiligt. Abgesehen von den klaren gesetzlichen und halachischen Verboten, die verletzt werden, ist dieses Verhalten zu einem bedeutenden Bestandteil des antiisraelischen und antisemitischen Gefühls in der ganzen Welt geworden. Es ist falsch. Es schadet Israel und dem jüdischen Volk hier in Montreal und auf der ganzen Welt. Seit Beginn dieses Monats, der Beginn der Olivenernte in Israel ist, wurden zahlreiche Angriffe auf arabische Erntehelfer berichtet und dokumentiert. Dutzende Fälle von Juden, die Oliven aus arabischen Hainen im gesamten Westjordanland stehlen, einige davon unter Beteiligung israelischer Soldaten oder zumindest unter dem Schutz israelischer Soldaten. Letzten Freitag wurden israelische Juden dabei dokumentiert, wie sie Araber in mehreren Olivenhainen angriffen; Angriffe von Israelis auf Olivenerntehelfer in mehreren Dörfern des Westjordanlands ließen mindestens sechs Menschen verletzt zurück. Und bedenken Sie, dass der Olivenanbau die Haupteinnahmequelle für mehr als 500.000 Araber in Gemeinden des Westjordanlands ist, laut Daten der Zivilverwaltung. All dies ist furchtbar und eine beängstigende Eskalation dieses zerstörerischen Verhaltens. Vor etwa zwei Wochen haben sechs Rabbiner aus der Siedlung Gusch Etzion einen Brief veröffentlicht, in dem sie sehr klar sagten, dass das Ernten oder Stehlen von Oliven aus arabisch bewirtschafteten Hainen nach jüdischem Recht Diebstahl darstellt. In ihrem Brief versuchten diese sechs Rabbiner, das angeblich halachische Argument zu widerlegen, dass die Eigentümer dieser Haine, dieser Obstgärten, verzagt haben. Der halachische Begriff lautet Yiush. Sie haben die Hoffnung auf ihr Eigentum, auf das Ernten ihrer eigenen Bäume, aufgegeben, und damit, nach dieser irreführenden Logik, ist es Juden erlaubt, die Oliven zu pflücken oder die Oliven zu nehmen. Und um dieses angeblich halachische Argument zu widerlegen, schreiben sie, es gibt keine religiöse Erlaubnis, so zu handeln. Das Verhalten der arabischen Eigentümer dieser Obstgärten zeigt, dass sie nicht auf ihre Oliven verzichtet haben. Und abgesehen vom Diebstahl, nach jüdischem Recht, wenn eine solche Handlung von Menschen ausgeht, die die Tora in ihren Geboten auf andere Weise befolgen, stellt sie auch eine Entweihung des Namens Gottes dar. Es ist ein Hilul ha-Schem, eine der schwersten Sünden. Zusätzlich zu diesen sechs Rabbinern in Gusch Etzion verurteilte die rabbinische Organisation Beit Hillel in Israel diese Angriffe und schrieb, um im Land Israel erfolgreich zu leben, müssen wir einen angemessenen moralischen Standard aufrechterhalten. Wir dürfen nicht stehlen, das Eigentum anderer beschädigen oder jemanden verletzen, der keine Bedrohung für uns darstellt. Die rabbinische Organisation Tsohar fügte hinzu, dass das Nehmen dieser Oliven nicht nur Diebstahl, sondern auch Hilul ha-Schem, die Entweihung des Namens Gottes, darstellt, was einen moralischen Versagen, ein diplomatisches Risiko und eine Quelle von bildungs- und ethischem Schaden darstellt. Nun, Tage nach dem Brief der sechs Rabbiner aus Gusch Etzion, gab es einen weiteren Brief, und dieser Brief wurde von Rabbi Dov Lee Orr herausgegeben. Er ist der ehemalige Oberrabbiner von Kirjat Arba, einer Siedlung, die an Hebron angrenzt, und er erließ eine halachische Entscheidung, die besagt, dass Juden erlaubt sind, Oliven aus palästinensischen Ländern zu ernten. Er schrieb wie folgt: Das jüdische Volk hat nie auf das Land Israel verzichtet, wie wir es in unseren Gebeten jeden einzelnen Tag ausdrücken. Die Araber haben das Land nie vom jüdischen Volk oder von einem einzelnen Juden gekauft, und daher ist es gestohlenes Land in
ihren Händen. Sie haben es in keiner Weise gekauft, und es bleibt unter dem Eigentum des jüdischen Volkes. Er argumentiert, dass gemäß dem jüdischen Recht, wenn man die Hoffnung aufgibt, sein Eigentum zurückzubekommen, wie in diesem Fall, wenn arabischen Besitzern der Zugang zu ihren eigenen Obstgärten verwehrt wird, sie, wie er sagt, ihr Eigentum daran verlieren. Er sagt auch, dass Juden berechtigt sind, Oliven arabischer Bauern in Gebieten weit entfernt von jüdischen Gemeinden zu ernten, um öffentlich unseren Besitz an dem Land zu demonstrieren, Entschuldigung, und dabei das Gebot zu erfüllen, das Land zu erobern. Das ist Rabbi Dov Lee Orr. Selbstverständlich ist dieser Brief von Dov Lee Orr hochumstritten und wurde von vielen, vielen Gruppen verurteilt, aber ich möchte Ihnen die Antwort von Rabbi Kenny Brander mitteilen, den ich Ihnen zuvor zitiert habe und mit dem ich stark übereinstimme. Rabbi Brander schreibt: Ich schreibe aus Verantwortung gegenüber unserer Jugend, die nach Orientierung sucht. Sie dürfen diesen Brief nicht für eine solide, halachische Analyse halten. Das Gegenteil ist der Fall. Erstens diskutiert er Chilusch HaSchem, die Entweihung des Namens Gottes. Chilusch HaSchem ist keine Frage der Öffentlichkeitsarbeit. Es geht darum, wie unsere Worte und Taten den Namen Gottes in der Welt repräsentieren. „Entweihe meinen heiligen Namen nicht“, sagt die Tora, „damit er geheiligt werde, wenn unsere Tora als Erlaubnis dargestellt wird, das Eigentum einer Person zu nehmen, einfach weil diese Person nicht jüdisch ist. Es wird zu einem Standpunkt gegen die Werte der Tora, der die Tora selbst, die sie aufrechterhalten will, verzerrt. Chilusch HaSchem, eine Entweihung des Namens Gottes, zu behaupten, dass das jüdische Recht dieses Verhalten erlaubt oder sogar will. Gott bewahre. Und dann wendet sich Rabbi Brander dem halachischen Argument zu. Auf der halachischen Ebene macht die ewige Bindung unseres Volkes mit dem Land und die Mitzwa, es zu besiedeln, worüber niemand widerspricht, keine religiösen Juden widersprechen dem, nicht jedes Stück und jede Parzelle zum kollektiven Eigentum des jüdischen Volkes. Es beraubt nicht nichtjüdische Bewohner ihrer Eigentumsrechte. Verlassenheit, dieses Konzept von Jechus, kann nicht einfach deshalb vermutet werden, weil die Ernte schwierig ist, weil die arabischen Besitzer Schwierigkeiten haben oder daran gehindert werden, zu ihren Obstgärten zu gelangen. Und es kann gewiss nicht vermutet werden, wenn jüdische Freiwillige bereitstehen, den Besitzern zu helfen, zu ihren Bäumen zu gelangen. Und das ist es, was passiert, und es sind viele dieser jüdischen Freiwilligen, die zusammen mit den arabischen Besitzern verletzt werden. Jüdische Freiwillige, die von diesen jüdischen Terroristen gewaltsam verletzt werden. Und dann wendet Rabbi Brander dies auf unsere Parascha an, auf den vollständigen Abschnitt Lech Lecha, den wir diese Woche lesen. Wir lesen in der Parascha einen Streit zwischen den Hirten Avraams und den Hirten Lots. Und Rashi, der klassische Kommentator der Tora, erklärt uns, worum es bei dem Streit ging. Rashi sagte, dass ihr Streit genau über diese Frage ging. Lots Hirten weideten ihre Herden auf den Feldern anderer Leute. Avraams Hirten beschränkten sich nur auf die Felder Avraams und sie kritisierten, sie tadelten die Hirten Lots wegen Diebstahls durch das Weiden ihrer Schafe in den Herden, Entschuldigung, auf den Feldern anderer Leute. Rashi erklärt, Lots Hirten verteidigten sich damit, dass das Land Avraham versprochen worden sei. Gott verspricht Avraham dieses Land und dass daher, und Lot war sein Erbe, erinnere dich, Lot ist Avraams Neffe. Und zu dieser Zeit, früh in der Parascha, haben Avraham und Sarah keine Kinder. Also ist zu dieser Zeit Lot der Erbe Avraams, also fühlt er sich berechtigt, es zu nehmen. Die Tora weist diese Antwort mit einer einzigen Phrase zurück. Die Tora sagt: „Va kanani va prizi“, die Kanaaniter, die Parasiten, diese Völker wohnten damals im Land. Die Verheißung an Avraham war real, aber sie berechtigte niemanden, das zu nehmen, was anderen gehörte. Das Argument der Hirten Lots ist genau das Argument, das heute von Rabbi Leor und anderen verwendet wird, und die Tora hat vor langer Zeit klar ihre Meinung zu diesem Argument geäußert und ihn endgültig widerlegt. Rabbi Brander schließt: Avraams Kinder zu sein, bedeutet, der ethische Ombudsmann für die Welt zu sein. Wenn Worte wie die von Rabbi Leor als die Stimme
der Tora und der Wahrheit, dürfen wir nicht schweigen. Wir müssen der nächsten Generation die Tora Avraahams lehren. Die Achtung des Eigentums unseres Nächsten mindert unsere Liebe zum Land nicht. So leben wir im Land gemäß der Tora, so ehren wir das Erbe unserer Vorfahren und leben dem Beispiel nach, das sie gesetzt haben. Die Position von Rabbi Leor ist eine Verzerrung und eine Fehldarstellung des jüdischen Rechts. Dieses kriminelle terroristische Verhalten muss verurteilt und gestoppt werden, damit Israel der Ort sein kann, der es sein soll, und damit das jüdische Volk das Volk sein kann, das Gott für uns vorgesehen hat. Meine Freunde, ich wünsche euch einen guten Tag und einen schönen Schabbos, und ich freue mich darauf, euch bald persönlich zu sehen.
Wortlaut im Original
Good morning. Today is Friday, October 23, 2026. Again, I condemn acts of violence by Jews against Arabs, especially in the West Bank, as I and many others have said before, these are terrorists to our shame Jewish terrorists. Of course, it is a small minority, but it is much more than a few dozen misguided delinquent youths as some portray it. It is a significant number with wide support among a certain section of Israelis. Again, as I've said before, the government, police and the IDF who could stop this are complicit by either minimizing it, not holding perpetrators accountable, standing by while it is happening and doing nothing, and in some cases facilitating and even taking part in this criminal, sinful, destructive terrorist behavior. Beyond the clear legal and halachic prohibitions that are being violated, this behavior has become a significant component of anti-Israel and anti-Semitic sentiment across the world. It is wrong. It is harmful to Israel and to the Jewish people here in Montreal and around the world. Since the beginning of this month, which is the start of the olive harvest in Israel, there have been numerous attacks on Arab harvesters that have been reported and documented. Dozens of cases of Jews stealing olives from Arab groves across the West Bank, some of them involving Israeli soldiers, or at least under the protection of Israeli soldiers. Last Friday, Israeli Jews were documented attacking Arabs in several olive groves, attacks by Israelis on olive harvesters in several West Bank villages, left at least six people wounded. And keep in mind that olive farming is the main source of income for more than 500,000 Arabs in West Bank communities, according to civil administration data. All of this is terrible and a frightening escalation in this destructive behavior. About two weeks ago, six rabbis from the Gush Etzion settlement publicized a letter in which they said very clearly that Jews harvesting or stealing olives from Arab-grown groves constitutes theft under Jewish law. In their letter, these six rabbis sought to counter the supposedly halachic argument that the owners of these groves, the orchards, have given up. The halachic term is yiush. They have despaired of their ownership of harvesting their own trees, and thereby, according to this misguided logic, it is permitted for Jews to pick the olives or to take the olives. And to counter this supposedly halachic argument, they write, there is no religious permission to act this way. The conduct of the Arab owners of these orchards shows they have not given up on their olives. And beyond the theft, according to Jewish law, when such an act is done by people who observe the Torah in its commandments in other ways, it also constitutes a desecration of God's name. It is a hillel ha'Shem, one of the most serious sins. In addition to these six rabbis in Gush Etzion, the Beit Hillel Rabbit rabbitical organization in Israel condemned these attacks and wrote, to succeed in living in the land of Israel, we must maintain an appropriate moral standard. We must not steal, damage another person's property, or harm anyone who does not pose a threat to us. The Tsohar rabbinical organization added that taking these olives constituted not only theft but also hillel ha'Shem, desecrating God's name, constituting a moral failing, a diplomatic risk, and a source of educational and ethical harm. Now, days after the letter of the six Gush Etzion rabbis, there was another letter, and this letter was issued by Rabbi Dov Lee Orr. He is the former chief rabbi of Kiryat Arba, which is a settlement adjoining adjacent to Hebron, and he issued a halachic ruling saying that Jews are allowed to harvest olives from Palestinian lands. He wrote as follows, The Jewish people have never given up on the land of Israel, as we express in our prayers every single day. The Arabs never purchased the land from the Jewish people or from any individual Jew, and therefore it has stolen land in their hands. They never bought it in any way, and it remains under the ownership of the Jewish people. He argues that based on Jewish law, when one despairs of getting their property back, such as in this case, when Arab owners are denied access to their own orchards, he says they lose their ownership of it. He also says that Jews are allowed to harvest olives of Arab farmers in areas far away from Jewish communities to publicly demonstrate our ownership of the land, excuse me, and in doing so fulfilling the commandment to conquer the land. That is Rabbi Dov Lee Orr. Needless to say, this letter of Dov Lee Orr is highly controversial and has been condemned by many, many groups, but I want to share with you the response of Rabbi Kenny Brander, who I've quoted to you before, with whom I strongly agree. Rabbi Brander writes, I write out of responsibility to our youth who are searching for direction. They must not mistake this letter for sound, halachic analysis. The opposite is true. First, he discusses khilhashem, the desegration of God's name. Khilhashem is not a matter of public relations. It concerns how our words and actions represent God's name in the world. Do not profane my holy name, the Torah says, that it may be sanctified when our Torah is presented as permission to take a person's property, simply because that person is not Jewish. It is made a stand against Torah values, distorting the very Torah it aims to uphold. Khilhashem, a desegration of God's name, to assert that Jewish law allows or even wants this behavior. God forbid. And then Rabbi Brander turns to the halachic argument. On the halachic level, our people's eternal bond with the land and the mitzvah to settle it, which nobody disagrees with, no religious Jews disagree with that, does not make every plot and parcel the collective property of the Jewish people. It does not strip non-Jewish residents of their property rights. Abandonment, this concept of Yehush, cannot be presumed just because harvesting is difficult, because the Arab owners have difficulty or are prevented from getting to their orchards. And it certainly cannot be presumed when Jewish volunteers stand ready to help owners reach their trees. And this is what is happening and it is many of these Jewish volunteers who are injured along with the Arab owners. Jewish volunteers violently injured by these Jewish terrorists. And then Rabbi Brander applies this to our parasha, to the total portion of lech lechah that we read this week. We read in the parasha a quarrel between the shepherds of Avraham and the shepherds of Lot. And Rashi, the classic commentator to the Torah, explains to us what was the quarrel about. Rashi said that their quarrel was exactly about this issue. Lot's shepherds grazed their flocks in other people's fields. Avraham's shepherds limited to themselves only to the fields of Avraham and they criticized, they rebuked the shepherds of Lot for theft by grazing their sheep in the flocks, excuse me, in the fields of other people. Rashi explains, Lot's shepherds defended themselves by saying the land had been promised to Avraham. God promises this land to Avraham and that therefore, and Lot was his heir, remember, Lot is Avraham's nephew. And at this time, early in the parasha, Avraham and Sarah have no children. So at this time, Lot is the heir of Avraham, so he feels entitled to take it. The Torah rejects that answer with a single phrase. The Torah says, Va knani va prizi, the Canaanites, the Parasites, those nations dwelled then in the land. The promise to Avraham was real, but it did not entitle anyone to take what belonged to others. The argument of Lot's shepherds is precisely the argument that is used by Rabbi Leor and others today, and the Torah long ago clearly gave its opinion on that argument and refuted it conclusively. Rabbi Brander concludes, to be Avraham's children is to be the ethical ombudsman to the world. When words like Rabbi Leor's are presented as the voice of Torah and of truth, we cannot remain silent. We must teach the next generation the Torah of Avraham. Respecting our neighbor's property does not lessen our love for the land. It is how we live in the land according to the Torah and how we honor the legacy of our forebearers and live up to the example that they set. Rabbi Leor's position is a distortion and a misrepresentation of Jewish law. This criminal terrorist behavior must be condemned and stopped in order for Israel to be the place it is meant to be and in order for the Jewish people to be the people God means for us to be. My friends, I wish you a good day and a beautiful Shabbos, and I look forward to seeing you soon in person.