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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Wir sind die Veränderung

ohne Namen · Ibn-Rushd-Goethe-Moschee Berlin · 2022-03-04 · Berlin · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Hoffnung · tragend

Weibliche Religionsvertreterinnen aus verschiedenen Traditionen können durch Begegnung und das Hinterfragen machtbewusster Strukturen eine Vision eines friedlichen, gerechten Miteinanders entwickeln, die den Glauben stärkt statt ihn abzuschaffen.

Der Text ist eine Einladung zur deutschen Filmpremiere von „Wir sind die Veränderung“ anlässlich des Internationalen Frauentages. Der Film dokumentiert die Begegnung von acht weiblichen Religionsvertreterinnen aus Deutschland und Frankreich im Herbst 2021. Die Protagonistinnen stammen aus islamischen, christlichen und jüdischen Traditionen und entwickeln in einem geschützten Raum ihre Vision eines friedlichen Miteinanders. Ihr Fokus liegt auf Geschlechtergerechtigkeit und der Stärkung weiblicher Stimmen innerhalb ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaften. Die Botschaft zielt nicht auf die Abschaffung des Glaubens, sondern auf die Auflösung machtbewusster Strukturen und die Suche nach neuen Narrativen. Die Veranstaltung findet am 8. März 2022 in der Ibn Rushd – Goethe Moschee in Berlin statt und wird durch den Deutsch-Französischen Bürgerfonds gefördert. Im Anschluss an die Vorführung ist ein Austausch mit den Protagonistinnen geplant.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch verwandten Traditionen, aber nicht allen
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Zum Inhalt springen Anlässlich des Internationalen Frauentages: Einladung zur deutschen Filmpremiere in der Ibn Rushd – Goethe Moschee „WIR SIND DIE VERÄNDERUNG – VON DER KRAFT DER BEGEGNUNG“ Ein Film von Benjamin Best Dienstag, 8. März 2022 in der Ottostraße 16, 10555 Berlin. Zeitraum: 19:00 – 21:00 Uhr Länge: 45 min (mit deutschen und französischen Untertiteln) Angesichts von Hass und Gewalt im Namen der Religionen trafen sich im Herbst 2021 achtGlaubensvertreterinnen aus Deutschland und Frankreich im Südwesten Frankreichs. Die Imaminnen SeyranAteş und Eva Janadin , die Katholikinnen Lisa Kötter und Paule Zellitch , die Vikarin und heutige Pfarrerin Lena Müller und die Pastorin Jane Stranz , sowie die Rabbinerinnen Ulrike Offenberg und Iris Ferreira . Sieentwickelten im geschützten Raum des Ortes der Begegnung Château d’Orion ihre Vision eines friedlichenMiteinanders der Geschlechtergerechtigkeit in ihren Glaubensgemeinschaften. Alle haben innerhalb ihrer Religion und Konfession einen außergewöhnlichen und schwierigen Wegeingeschlagen. Ihr Wunsch nach Reformen zielt nicht auf eine Abschaffung des Glaubens, sondern auf seineStärkung. Machtbesessene Strukturen und Wahrheitsansprüche müssen sich auflösen, das ist ihre Botschaft. WeiblicheStimmen müssen lauter, neue Narrative gefunden werden. Sie kämpfen für mehr Spiritualität, für einenGlauben der Vielfalt ohne Schranken. Als Einzelkämpferinnen sind sie in ihren Ländern hinlänglich bekannt,seit ihrer Begegnung sind sie verbunden und gemeinsam auf dem Weg. Der preisgekrönte Filmemacher Benjamin Best hat diese Begegnung begleitet. Voller Tatendrang,angefeindet, sogar bedroht, oft am Rande ihrer Kräfte brechen diese inspirierenden Frauen mitalthergebrachten Rollenvorstellungen in ihren Religionen. Der Film erzählt von einem mutigen Aufbruch undder Stärke einer deutsch-französischen Begegnung. Er ist ein leidenschaftlicher Blick nach vorne, der Poesieund Provokation vereint und leistet einen Beitrag zu einer brandaktuellen Diskussion innerhalb von Politik,Religion und Gesellschaft. Möglich wurden die Begegnung und der Film dank der Förderung durch den Deutsch-FranzösischenBürgerfonds und mit Hilfe der Trägerschaft des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften fürChristlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. (DKR). Anwesend sind neben der Gründerin der Ibn Rushd – Goethe Moschee, Seyran Ateş, auch die RabbinerinUlrike Offenberg und die Pfarrerin Lena Müller. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit, mit denProtagonistinnen in einen Austausch zu kommen. Grußworte per Livestream: Pfarrerin Ilona Klemens,Generalsekretärin des DKR/ Benjamin Kurc, Leiter des deutsch-französischen Bürgerfonds. Für die Veranstaltung vor Ort bitten wir um Anmeldungen unter: veranstaltungen@irg-moschee.de . Für einen Livestream per Zoom können Sie sich hier anmelden: Ein Film von Benjamin Best Dienstag, 8. März 2022 in der Ottostraße 16, 10555 Berlin. Zeitraum: 19:00 – 21:00 Uhr Länge: 45 min (mit deutschen und französischen Untertiteln) https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_K3TFFj36Q5ij3MBqGotJUQ Bei Fragen zum Projekt: mail@veraenderung-changement-change.com Weitere Informationen unter: www.veraenderung-changement-change.com