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Mahayana · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Tomoiki: zusammen leben durch Mitgefühl

Konen · Einfach Buddha – Jodo-Buddhistische Gemeinschaft · 2025-08-31 · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Gerechtigkeit · tragend

Das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Menschen gelingt durch die Anerkennung ihrer Einzigartigkeit und die verbindende Kraft des Mitgefühls, die im Jodo-Buddhismus durch die Gleichheit vor Amida Buddha gestiftet wird.

Sie und ich sind unterschiedlich. Lassen Sie uns also einander unterstützen und mit Freude zusammenleben.

Der Text erläutert das japanische Konzept 'Tomo Ikki' (Zusammenleben) im Kontext des Jodo-Buddhismus, das sowohl die horizontale Verbindung zwischen Menschen als auch die vertikale Verknüpfung über Generationen hinweg beschreibt. Es wird betont, dass das Leben ein Geschenk ist, das sorgsam gepflegt und in Beziehungen geteilt werden soll. Der Sprecher verweist auf die Lehre Honens und Amidas, wonach alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Weltanschauung durch das Aussprechen des Nembutsu Zugang zum reinen Land finden. Diese Gleichheit wird als Grundlage für ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Identitäten, insbesondere im Hinblick auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, dargestellt. Das Prinzip des 'mittleren Weges' wird als Flexibilität interpretiert, die es jedem erlaubt, einen passenden spirituellen Weg zu wählen. Mitgefühl und Weisheit werden als verbindende Kräfte beschrieben, die wie die goldene Reparaturtechnik Kintsugi zerbrochene Existenzen heilen. Der Text schließt mit der Vision einer Gemeinschaft, in der Unterschiede nicht als Fehler, sondern als Anreiz zum gegenseitigen Lernen und Respektieren verstanden werden.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem als Angenommener und Beschenkter beschrieben
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

18. Gelübde Amidas

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Guten Tag, mein Name ist Conan, ich gehöre der Jodo-Buddhistischen Gemeinschaft an und heiße sie herzlich willkommen bei Podcast Einfach Buddha. Der japanische Ausdruck Tomo Ikki bedeutet wirklich Zusammenleben. Er besteht aus den beiden Schriftzeichen Tomo zusammen und Ikki Leben. Sprich man die gleichen Schriftzeichen anders aus, nämlich Kyosé, dann ist es der biologische Fachausdruck Symbiose. Als ein Teil des Universums und der Natur leben zu dürfen, ist ein Geschenk an uns Menschen. Als solche sind wir aufgefordert, uns dessen immer bewusst zu sein, sorgsam mit der Natur umzugehen und einen an die Zyklen der Natur angepassten Lebensstil zu pflegen. Eine weitere Bedeutung von Tomo Ikki ist, dass der Mensch nicht alleine lebt. Angefangen mit der Familie und Freunden leben wir ständig in Beziehungen zu anderen Menschen aus unserer Nachbarschaft, ob in der Stadt oder auf dem Land. Tomo Ikki bedeutet hier, dass man diese Beziehungen gut pflegt und sich gegenseitig unterstützt. Das Prinzip des Tomo Ikki erstreckt sich aber nicht nur auf die zeitliche Dimension der Gegenwart, in der die jetzt im Moment auf der Welt existierende Lebewesen zusammenleben. Das geht nämlich auch um das Zusammenleben mit dem Leben, das sich aus der Vergangenheit bis in die Zukunft hinein erstreckt. Dass uns heute innewohnende Leben ist uns einerseits aus der fernen Vergangenheit von unseren Vorfahren in ununterbrochener Linie überliefert, aber gleichzeitig auch das Leben, das uns mit kommenden Generationen in der Zukunft verbindet. Es ist zwar das Leben eines einzelnen Menschen, gleichzeitig aber auch die Verbindung von vielen Leben, von unseren Vorfahren bis in die Zukunft, die in uns zu einem Leben zusammenkommen. Wir sind also nicht nur auf horizontaler Ebene als gleichzeitig im hier und jetzt lebende Menschen miteinander verbunden, sondern auch entlang der vertikalen Zeitachse mit Lebewesen von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Gerade deswegen ist das Leben so wichtig. Einem Wesen das Leben zu nehmen, impliziert also, dass diesem Wesen das gesamte Leben, das auch aus Vergangenheit und Zukunft in ihm steckt, genommen wird. Diese unterschiedlichen Verbindungen von Leben miteinander nennen wir Komoriiki. Der Ursprung dieses Prinzipes liegt in einem Leersatz des im China der Tang-Dynastie lebenden Mönch Jendodaiji auf Chinesisch Shandau, 613 bis 681, den Honen der Gründervater der Jodoshu als Lehrmeister verehrte. Darin heißt es, lasst uns zusammen danach streben, dass alle Lebewesen in dem friedlichen Land Amida Buddhas zu neuem Leben geboren werden mögen. Von den Ausdrücken zusammen streben und zu neuem Leben, damit ist die Geburt hinüber in das reine Land gemeint, wurden jeweils zwei Schriftzeichen, nämlich die für Zusammen und Leben, zu Tomoeiki zusammengefügt. Zendodaiji meinte damit etwa, würde ich zusammen mit allen Lebewesen die Geburt zu neuem Leben im friedlichen reinen Land erlangen, was man wohl im Sinne der oben erwähnten zeitlich vertikalen Verbindungen mit den Lebewesen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auffassen kann. Die Geburt in Amida Buddhas reines Land kann jeder Mensch, der sich Amida zuwendet, auf gleiche Weise erlangen. Auf gleiche Weise bedeutet, dass es zum Beispiel auch keine Rolle spielt, welches Geschlecht, welche Nationalität, welche Weltanschauung, wie viel Vermögen oder welche sexuelle Orientierung wir haben. Es kommt nicht darauf an, wer oder wie wir sind, sondern nur auf unsere Handlungen und auf unser Verhalten. In unserer jodobuddistischen Gemeinschaft, im Buddhismus Sangha genannt, haben wir Mitglieder mit einem jüdischen Hintergrund, Menschen mit einer psychischen Behinderung, Schwule und nonbinäre Personen, Angehörige der katholischen Religion und so weiter. Alle zusammen sprechen wir das Nembu zu. Das ist die einzig notwendige Qualifikation, die Amida Buddha verlangt. Honen hat gelehrt, dass Amida Buddha niemanden bewertet, vergleicht oder beurteilt. Es kommt nur darauf an, Amidas Namen auszusprechen. Namu Amida Buddha. Das ist die Gleichheit aller Menschen im jodobuddistischen Sinne. Wir sind alle verschieden und haben unseren eigenen Charakter, unsere Eigenschaften, unsere Vorlieben oder auch unsere eigene Geschlechtsidentität. Wir können so bleiben wie wir sind und müssen uns nicht verstellen. Wir müssen uns für Amida nicht an andere anpassen oder uns für andere verändern. Wir müssen uns nicht selbst verleugnen, nur um anderen zu gefallen. Wir müssen uns nicht mit anderen vergleichen. Wir sind gut, genauso wie wir sind. Es kommt nur auf unsere Handlungen an. Shakyamuni Buddha hat uns 84.000, also unendlich viele, Wege der Praxis aufgezeigt, mit denen man vom Leiden erlöst werden kann. Für jeden einzelnen Menschen ist eine passende dabei. Diese Wahlfreiheit gilt aber nicht nur für unseren spirituellen Weg. Heutzutage weht Menschen, die sich zum Beispiel in ihrer Identität keine bestimmten Geschlecht zuordnen möchten oder Personen, die noch nicht sicher sind, ob sie sich eher männlich oder weiblich oder divers fühlen, ein rauer Wind entgegen. Viele von ihnen werden diskriminiert und angegriffen. Der buddhistische Standpunkt sollte auch hier der mittlere Weg Buddhas sein. Den Schülern, die trotz ihrer rigorosen Übung nicht weiter kamen und frustriert waren, erteilte Buddha den Rat einfach auf eine Weise zu üben, die zu ihnen passt, in Übereinstimmung mit dem Geist des mittleren Weges. Buddhas Lehre vom mittleren Weg soll uns also zeigen, dass die Menschen einen für sie selbst geeigneten Weg suchen sollten, um den buddhistischen Pfad zu gehen, mit einer Lebensweise, die für jeden Menschen passend ist. Auch Honen sagte, wenn du ein ascetisches Leben als Wandermensch führen möchtest, dann tu es. Wenn du lieber heiraten möchtest, dann verzichte auf das ascetische Leben. Wenn A unmöglich ist, ist B in Ordnung, denn B nicht passt, probiere C aus. Wenn dir C nicht gefällt, ist AB vielleicht am besten. Der Geist des mittleren Weges kann dort gefunden werden, wo diese Art der Flexibilität erlaubt ist. Dies kann man also aus Sicht des Buddhismus und der Nembutsu Lehre genauso auf die eigene, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität anwenden. Menschen sind unterschiedlich, sie und ich sind unterschiedlich. Aber wir haben mit dem Nembutsu alle die gleichen Chancen, in das reine Land hineingegoren zu werden und ein Buddha zu werden. Das ist Gleichheit im jodobuddhistischen Sinne. Sie und ich sind unterschiedlich. Trotzdem können wir friedlich miteinander zusammenleben. Das ist Tumoriki. Sie und ich sind unterschiedlich. Aber wir vergleichen und bewerten uns nicht gegenseitig. Sie und ich sind unterschiedlich. Lassen Sie uns daher miteinander reden, anstatt einander anzuschweigen oder anzugreifen. Sie und ich sind unterschiedlich. Lassen Sie uns deshalb voneinander lernen und unsere Unterschiedlichkeit zu einem Plus machen. Sie und ich sind unterschiedlich. Lieben und respektieren Sie sich selbst. Und deshalb lieben Sie und verehren Sie andere Menschen. Sie und ich sind unterschiedlich. Wenn es ein Problem zwischen uns gibt, lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden. Bin ich der Grund für das Problem? Sind Sie der Grund? Ist unsere Beziehung der Grund? Ist das gesellschaftliche System der Grund für das Problem? Lassen Sie es uns zusammen herausfinden und das Problem lösen. Dann können wir gemeinsam vorankommen. Sie und ich sind unterschiedlich. Das gibt kein falsch oder richtig. Sie und ich sind unterschiedlich. Lassen Sie uns also einander unterstützen und mit Freude zusammenleben. Amida Buddha, der auch Amitayus, der Buddha des unermesslichen Lebens genannt wird, ist das allumfassende Leben jenseits von Zeit und Raum, das uns alle jederzeit umgibt und nicht messbar ist. Man muss nicht spirituell veranlagt sein, um rational einzusehen, dass beispielsweise Liebe, Lebenskraft, Freude, Hoffnung, Glück oder Gelassenheit nicht in mathematischen oder technischen Einheiten absolut messbar sind. Indem wir Amida anrufen, geben wir uns auch dem nicht messbaren hin, den nicht mess- oder fastbaren Aspekten unseres Lebens und Sterbens. Trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es immer noch unzählige Dinge auf der Welt, die wir nicht verstehen oder in bestimmte Maßeinheiten fassen können. Dieses Unkontrollierbare spielt auch in der japanischen Kunst eine große Rolle. Der Begriff Wabi-Sabi steht für den natürlichen Lauf der Dinge, die Akzeptanz des nicht-perfekten, asymetrischen, das in seiner Unregemessigkeit die Schönheit der Natur ausdrückt. Wabi ist dabei der innere, spirituelle Weg, der von Einsamkeit und Einfachheit geprägt ist. Sabi steht für den äußeren, materiellen Ausdruck dieses Inneren selbst. Wabi-Sabi zeigt sich beispielsweise in unregemäßig geformten T-Schalen mit einer rauen, erdigen Oberfläche oder auch in zerbrochener Keramik, die wieder zusammengeschlickt wurde. Mit der japanischen Technik des Kin-Sugi kann man zerbrochene Keramik mit Lack und Goldstaub wieder zu einem schönen neuen Kunstwerk verbinden und zusammensetzen. Das gilt auch für uns Menschen. Risse und Brüche in unserem Leben gehören einfach dazu. Aus der Perspektive der Natur betrachtet, sind wir Menschen wie zerbrochene Keramik, zerstreut, schon der Natur getrennt, einsam, mit gebrochenem Herzen unregemäßig. Aber gleichzeitig ist auch jeder Mensch für sich einzigartig und auf seine Weise ein eigenes Kunstwerk. Das Kin-Sugi, die goldene Verbindung, die uns Menschen wieder zusammenbringen kann, ist unser Mitgefühl. Vorbild hierfür ist Amida, der Buddha des großen Mitgefühls, der uns alle so annimmt, wie wir sind. Der Lack und der Goldstaub, die uns bei allen Unterschieden miteinander verbinden kann, ist das Nembozu, als stimmlicher Ausdruck unseres Mitgefühls. Das Nembozu ist durch seine Verbindung zum absoluten, der Ausdruck der wahren Buddhaschaft. Der japanische buddhistische Mönch Genshin lebte von 942 bis 1017 und verfasste das grundlegende Werk Ojo Yoshu, die Essenz der Geburt ins Rheine Land, das auch Honenstag beeinflusste. Darin beschreibt Genshin unter anderem, wie diese Geburt ins Rheine Land eigentlich konkret abläuft. Amida Buddha kommt zu uns mit seinem Gefolge, angeführt von den Bodhisattvas Kanon und Seishi, um uns abzuholen. Bodhisattva Kanon, die Bodhisattva des Mitgefühls, hält uns ein Podest in Form einer offenen Lotus-Bilder entgegen. Bodhisattva Seishi, der Bodhisattva der Weisheit, streckt seine Hand aus und zieht uns hinüber auf das Lotus-Buddhist. Die Lotus-Blüte schließt sich um uns und wir kommen zur Ruhe. Amida Buddha weist uns den Weg und nimmt uns mit in sein Rheines Land. Dort angekommen werden wir in einem Lotus-Blüten-Teich aus der Knospe der Lotus-Blüte heraus geboren, eine Art Midamaphose. Die Lotus-Blüte öffnet sich und wir sehen Amida Buddha und sein Rheines Land. Hier können wir nun die leeren Buddhas hören und Übungen praktizieren. Es ist also die Kombination von Mitgefühl und Weisheit, wie uns in den richtigen Geisteszustand zum Zeitpunkt unserer Geburt ins Rheine Land versetzt und rettet. Mitgefühl ist ein Ausdruck von Weisheit in dieser Welt. Mitgefühl ist die Manifestierung der Weisheit des Nichtunterscheidens, die sich in der Einfachheit des Nembo zu ausdrückt, das von jedem Menschen zu jeder Zeit an jedem Ort durchgefüllt werden kann. Dies hat Amida Buddha in seinem 18. Gelübde seinem Lieblingswunsch sozusagen geschworen. Im Jahr 1186 fand die sogenannte Ohara-Debatte in einer Tempelhalle in der Nähe von Kyoto statt. Dorthin wurde Honen von Vertretern der alteingesessenen buddhistischen Schulen, der Tendai, Shingon, Kegon, Hosso und Sandron Traditionen eingeladen, um seine neue Lehre zu verteidigen. Honen gestand zu Beginn der Debatte zunächst ein, dass die erwähnten alten Schulen sehr tiefgründige Lehren haben, die alle zu hohen Verdiensten führen. Wenn jemand diese Lehren praktiziert und sämtliche religiösen Anforderungen erfülle, dann könne dies tatsächlich zur Erleuchtung führen. Aber, und hiermit überzeugte Honen schließlich seine Gegner in der Debatte, egal wie verfeinert und anspruchsvoll eine Lehre auch sein mag, kann sie einen Praktizierenden nicht zur Erleuchtung führen, wenn dieser nicht die nötigen Fähigkeiten oder das erforderliche Geschlecht hat. Nach den alten buddhistischen Lehren konnten nur Männer auf direkstem Wege die Erleuchtung erlangen. Daher betrachtete Honen das Nembu zu als die Überlegenere Form der Übung, denn es kann von allen Menschen ohne jegliche Einschränkung durchgeführt werden. Unser Vertrauen in die Kraft Amida Buddhas, aber gleichzeitig auch unser Verhalten sind entscheidend. Richten wir also, so wie wir sind, unsere Handlungen nach dem Mitgefühl füreinander aus, dass wir bei allem Vertrauen in Amida auch aktiv und nach bestem Vermögen die Namu Amida Buddhas Anrufung praktizieren, bedeutet eben auch, dass wir nicht passiv alles Mögliche einfach hinnehmen, sondern uns dem Leben mit all seinen Überraschungen positiv zuwenden, um das Leid unserer Mitmenschen und anderer Lebewesen zu verringern. Viele Ereignisse können wir alleine nicht verarbeiten oder überwinden. Es mag bei manchen Menschen vielleicht so erscheinen, aber tatsächlich brauchen wir wie im Theater die Hilfe der Menschen in unserer Umgebung, die uns hinter dem Vorhang unterstützen. Die Sangha, die Gemeinschaft, gilt im Buddhismus als einer der drei Schätze. Buddha als Lebensziel, der ideale Mensch, der seine Mitte und endlosen Frieden gefunden hat, Dharma, die Lehren und Wahrheiten des Universums als Weg dorthin und die Sangha, die Gemeinschaft. Amida Buddhas Mitgefühl erstreckt sich gleich auf alle Menschen und beurteilt keine individuellen Attribute wie Fähigkeiten, Alter, Aussehen, Geschlechtsidentität oder sexuelle Orientierung. Daher kann jeder Mensch seinen eigenen mittleren Weg der Praxis und der Lebensweise frei wählen. Es kommt nur darauf an, das Namu Amida Buddhas zu recitieren. Wenn wir dies in Gemeinschaft tun, ist es ein wunderbarer Ausdruck unseres Zusammenlebens. Das Tomoiki. Namu Amida Buddhas Namu Amida Buddhas