Lob sei Allah, dem Herrn der Welten
Der Lobpreis Allahs ist keine bloße Formel, sondern eine umfassende Lebenshaltung, die sich in Wort, Herz, Verstand, Wille, Besitz, Erziehung, Sinne und Handeln des Gläubigen widerspiegeln muss.
Der Lobpreis mit der Zunge ist, „Alhamdulillah“ zu sagen und Allah zu rühmen; der Lobpreis des Herzens ist, Allah mehr als alles andere zu lieben. Der Lobpreis des Verstandes ist, die Verbindung zwischen dem Schöpfer und dem Geschaffenen zu erkennen.
Der Text erklärt den Namen Allahs Al-Hamîd und den Lobpreis „Alhamdulillâhi Rabbi'l-Âlamîn“ als zentralen Ausdruck des Glaubens. Er entfaltet, dass Lobpreis nicht nur gesprochenes Wort ist, sondern sich in Herz, Verstand, Wille, Besitz, Leben, Erziehung, Sinne und Handeln zeigt. Der Prophet Muhammad wird als Vorbild dargestellt, der in allen Lebenssituationen Allah lobte. Die Zuhörer werden ermutigt, Werke zu vollbringen, die Allah gefallen, und Gutes für die Menschheit zu tun. Der Text schließt mit einer Bitte, am Jüngsten Gericht unter der Fahne des Lobpreises versammelt zu werden und das Paradies mit den Worten des Lobpreises zu betreten. Es gibt keinen expliziten Gegenwartsbezug zu aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Ereignissen.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
- eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Allah in allen Lebensbereichen loben und danken (innerlich)
- Kinder zu tugendhaften und gottesfürchtigen Menschen erziehen (zwischenmenschlich)
- Gutes für die Menschheit tun (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Koran 1:1 · Bukhari, Da'awat, 8 · Muslim, Dhikr, 89 · Abu Dawud, Libas, 1 · Ibn Madja, Tahara, 10 · Bukhari, Adhan, 123 · Ibn Madja, Adab, 55 · Tirmidhi, Manaqib, 1
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 2