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Humanistisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Mehr Taliban für mehr Abschiebungen

Oranus Mahmoodi · Humanistischer Pressedienst · 2026-09-08 · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Die deutsche Politik legitimiert durch die Zusammenarbeit mit den Taliban zur Erhöhung der Abschiebezahlen ein terroristisches Regime und gefährdet damit die Sicherheit sowie die Rechte der in Deutschland lebenden Afghanen.

Die deutsche Politik verschafft den islamistischen Terroristen so eine Basis mitten in Europa.

Der Text kritisiert die deutsche Bundesregierung unter Friedrich Merz für die Aufnahme von Kontakten mit den Taliban, um Abschiebungen nach Afghanistan zu ermöglichen. Die Autorin Oranus Mahmoodi bezeichnet diese Politik als scheinheilig und widersprüchlich, da sie die Bekämpfung des Islamismus betont, aber gleichzeitig mit dem Taliban-Regime verhandelt. Zitierte Experten wie Jacqueline Ahmadi und Peter Hornung argumentieren, dass die Zusammenarbeit die Taliban politisch legitimiert und Deutschland erpressbar macht. Der Text warnt davor, dass afghanische Schutzsuchende gezwungen sind, bei den Taliban für Dokumente vorzusprechen, was sie vor Verfolgung durch ihr eigenes Regime schützt. Es wird behauptet, die Politik verschaffe den Islamisten eine Basis in Europa und stärke sie, anstatt die Sicherheit Deutschlands zu erhöhen. Die Autorin fordert eine Distanzierung von den Taliban und bezeichnet den Kurs als Irrweg.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
3 von 3, benannt: Taliban / Islamisten
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Internationales „Deal“ mit Islamisten aus Afghanistan Mehr Taliban für mehr Abschiebungen Die Merz-Regierung hat sie geöffnet, die Taliban haben ihren Fuß in die Tür bekommen und jetzt stoßen die Islamisten sie auf: Für mehr Abschiebungen nach Afghanistan brauchen die Taliban mehr Personal in Deutschland. Die Bundesregierung erlaubt mehr Glaubenskriegern die Einreise nach Deutschland, obwohl sie das Taliban -Regime in Afghanistan offiziell nicht als Regierung anerkennt. Oranus Mahmoodi 08.09.2026 4 Taliban-Fahrzeug in Kabul nach der Machtübernahme im August 2021 Foto: Voice of America News via Wikimedia Commons public domain „Scheinheilig, gefährlich und widersprüchlich“, so bezeichnet die Rechtsanwältin Jacqueline Ahmadi den Umgang der deutschen Regierung mit den islamistischen Taliban . „Ich halte es für scheinheilig, öffentlich die Bekämpfung des Islamismus zu betonen und gleichzeitig mit den Taliban zu verhandeln“, sagt die in Afghanistan geborene Juristin gegenüber dem hpd . Die international geächteten Islamisten würden so von der deutschen Regierung politisch aufgewertet und legitimiert. Alles nur „technisch“ mit den Terroristen Weltweit gibt es nur ein Land, das die Taliban -Regierung in Afghanistan offiziell anerkennt: Russland. Die deutsche Regierung beschreibt alles, was sie mit den Islamisten zu tun hat, als „technisch“: Es müssten die „technischen“ Voraussetzungen geschaffen werden, um Rückführungen zu ermöglichen. Dazu sei ein „technisches Unterstützerteam“ ( Taliban ) angereist, heißt es beim Auswärtigen Amt von Seiten Alexander Dobrindts (CSU). Die Kontakte der Bundesregierung mit den Taliban halte man nur auf „technischer Ebene“, spreche nur über „technische Fragen“. Erfolg für die Taliban, Irrweg von Dobrindt Für die Taliban sei die Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung nicht bloß „technisch“, sondern ein außenpolitischer Erfolg: „Deutschland hat sich erpressbar gemacht, weil die Taliban wissen, wie wichtig diese Abschiebungen innenpolitisch für die Bundesregierung sind. Kein Zweifel: Es ist ein Irrweg, den Dobrindt und Co. eingeschlagen haben“, kommentiert Peter Hornung bei tagesschau.de . Die „Leistungsfähigkeit“ der afghanischen Vertretungen in Deutschland soll gesteigert werden. Dabei sei „das klare Ziel der Bundesregierung, die Anzahl von Abschiebungen nach Afghanistan zu erhöhen“, betonte ein Sprecher . Deutsche Politik stärkt Taliban Skandalös sei es, dass nicht nur rechtskräftig verurteilte Straftäter, sondern auch andere Afghanen abgeschoben werden sollen, findet Ahmadi: „Zu glauben, Deutschland werde dadurch sicherer, ist ein Trugschluss“. Diese Politik stärke vor allem die Taliban . Ein Regime, das Terroristen beherberge und dessen „Entrechtung von Frauen und Mädchen beispiellos ist“, betont Ahmadi. Die Angst der Taliban -Gegner Der Deal mit den Taliban , der so nicht genannt wird, hat Folgen, die über Abschiebungen hinausreichen: Afghaninnen und Afghanen, die in Deutschland Schutz gefunden haben, müssen für einen Pass, eine Geburtsurkunde oder andere konsularische Dokumente bei ihren Verfolgern vorsprechen. Angst geht um in der Community. Werden die Taliban die Infos nutzen, um ihre Gegner:innen einzuschüchtern? Die deutsche Regierung lässt zu, dass die Tür für die Taliban sperrangelweit offen steht. Die deutsche Politik verschafft den islamistischen Terroristen so eine Basis mitten in Europa . Zum Weiterlesen, Weiterhören, Weitersehen: Pro Asyl: Bundesregierung „öffnet den Taliban die Tür nach Deutschland“ ( RND ) Der Deal | Wie die Taliban nach Deutschland kamen ( BR 24 ) Abschieben ist Teamsache: Der Islamist, Dein Freund und Helfer („ZDF Magazin Royale“) Kommentare (4) Netiquette für Kommentare Ihr Name E-Mail Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt. Startseite Ihr Kommentar Klartext Keine HTML-Tags erlaubt. Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt. Benachrichtigen Sie mich, wenn neue Kommentare veröffentlicht werden Alle Kommentare Antworten auf meinen Kommentar Bitte dieses Feld leer lassen Angelika Wedekind (nicht überprüft) Di. 8 Sep 2026 - 13:56 Es wird Zeit, dass es… Es wird Zeit, dass es bundesweite Volksentscheide gibt. Ich bin mir sicher, dass die Mehrzahl der deutschen Bevölkerung den Deal mit den Taliban nicht gutheißen würde. Antworten