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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Greenpeace Pictures of the Week

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-09-04 · Amsterdam · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Verantwortung · tragend

Die industrielle Förderung fossiler Ressourcen und der Tiefseebergbau bedrohen die ökologische Integrität und die Gesundheit der Menschen, weshalb zivilgesellschaftlicher Widerstand und der Übergang zu erneuerbaren Energien dringend erforderlich sind.

Greenpeace ist seit über 50 Jahren ein Pionier des Foto-Aktivismus und bleibt dem Ziel verpflichtet, durch die von uns aufgenommenen Bilder Zeugnis abzulegen und Umweltungerechtigkeit aufzudecken.

Der Text präsentiert eine Auswahl von Fotos und Berichten über aktuelle Greenpeace-Aktivitäten weltweit. Im Zentrum stehen friedliche Proteste gegen fossile Energieträger wie Erdgas im Schwarzen Meer und Tiefseebergbau im Pazifik. Parallel dazu werden Initiativen zur Förderung erneuerbarer Energien, wie die Installation von Solarmodulen in Jakarta, sowie Bildungs- und Sauberkeitsaktionen in Kenia und Kamerun vorgestellt. In Deutschland wird auf die Nitratbelastung des Trinkwassers durch Überdüngung hingewiesen, während in den Niederlanden rechtliche Schritte gegen PFAS-Emissionen unternommen werden. Die Texte betonen die Dringlichkeit des Schutzes der Ozeane und des Klimas vor dem Hintergrund geopolitischer Entscheidungen und industrieller Interessen. Es wird ein Appell an die Öffentlichkeit gerichtet, sich über die ökologischen Folgen von Industrie und Politik zu informieren und aktiv zu werden. Die Darstellung verbindet lokale Handlungen mit globalen Umweltproblemen und positioniert Greenpeace als Zeuge und Akteur im Kampf gegen Umweltungerechtigkeit.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Fossile Industrie und Regierungen, die Umweltzerstörung betreiben
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Von friedlichen Protesten gegen die neue Erdöl- und Erdgasförderung im Schwarzen Meer, über jugendliche Aktivist:innen in Kenia bis hin zu Forderungen nach dem Schutz der Ozeane in Amerikanisch-Samoa. Hier sind einige unserer Lieblingsbilder aus der Arbeit von Greenpeace auf der ganzen Welt in dieser Woche. © Tencho Petkov / Greenpeace Bulgarien – Mit einem friedlichen Protest in bulgarischen Gewässern warnt Greenpeace vor Plänen für eine neue Erdöl- und Erdgasförderung im verwundbaren Schwarzen Meer. Aktivist:innen auf Kajaks zeigten ein riesiges Banner mit der Botschaft „GAS IS A SCAM“ (GAS IST EIN BETRUG) vor der bulgarischen Schwarzmeerküste – begleitet vom ikonischen Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise. Die Demonstration findet vor dem Hintergrund eines bevorstehenden Erdöl- und Erdgaserkundungsprojekts im Block Khan Tervel in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens statt. Sie dient als eindringliche Erinnerung an die realen Gefahren von Gas-Erkundungsprojekten: die Anheizung der Klimakrise, die Verlockung durch fossile Brennstoffe (Fossil Fuel Lock-in) und die Gefährdung des marinen Lebens, wie etwa der Delfine, und rügt diejenigen, die allein davon profitieren – große internationale Konzerne wie Shell und OMV-Petrom. © Greenpeace / Caleb Mbuvi Kenia – Eine Feier zur Einweihung einer neuen Phase des Ubunifu Hub Youth Program, unterstützt von der Greenpeace Environmental Foundation. Die Veranstaltung brachte junge Menschen, Partner und Interessengruppen zusammen, um das Programm zu feiern und Möglichkeiten für junge Menschen zu präsentieren, zu lernen, zu schaffen, sich zu vernetzen und aktiv zu werden. © Monalisa Tafoki / Greenpeace Amerikanisch-Samoa – Aktivist:innen von Finafinau, Greenpeace USA und der breiteren Öffentlichkeit von Amerikanisch-Samoa trafen das NOAA-Schiff Okeanos Explorer im Hafen von Pago Pago, Amerikanisch-Samoa, während der Expedition des Schiffs in das US-Territorium, um Tiefsee-Minerale zu kartieren und zu quantifizieren. Sie hielten Banner mit den Aufschriften „Don’t Mine the Moana“ (Bergt nicht die Moana ab), „Stop Deep Sea Mining“ (Stellt das Tiefseebergbau ab) und „Protect the Pacific“ (Schützt den Pazifik) hoch, während das Schiff gerade vor der Küste Personalwechsel-Operationen durchführte. Die Aktivist:innen waren besorgt über die aktuelle Expedition des Forschungsschiffs, Tiefsee-Minerale zu kartieren und zu quantifizieren. Die Gewässer vor dem US-Territorium sind derzeit Gegenstand eines von der US-Interior-Abteilung (Marine Minerals Administration) vorgeschlagenen Verpachtungsverkaufs von etwa 31,4 Millionen Acres (oder rund 48.000–50.000+ Quadratmeilen) für den kommerziellen Tiefseebergbau. Zum Zeitpunkt der Demonstration war der Verpachtungsverkauf für den 19. November 2026 geplant und würde, falls verkauft, die erste Pacht dieser Art in US-amerikanischen Hoheitsgewässern sein und potenziell zum Standort der ersten kommerziellen Tiefseebergbaubetrieb der Welt werden. © Muhammad Zaenuddin / Greenpeace Indonesien – Dachsolarmodule werden im Bereich Kampung Muka in Nordjakarta im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen Greenpeace Indonesia, Jaringan Rakyat Miskin Kota (JRMK) und dem Urban Poor Consortium (UPC) installiert. Diese gemeinschaftsbezogene Dachsolarmontage ist Teil der Bemühungen, den Energiewechsel in Indonesien hin zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen und den Zugang zu sauberer Energie in städtischen Nachbarschaften auszuweiten. © Bernd Lauter / Greenpeace Deutschland – Greenpeace-Gruppen in ganz Deutschland lenken die Aufmerksamkeit auf die Verschmutzung von Flüssen, Seen und Trinkwasser durch Überdüngung bei einem Gruppen-Aktionstag in Aachen. An einer symbolischen Trinkstation mit einem Glücksrad informierten sie über die Nitratverschmutzung im Wasser. Die Aktivist:innen riefen die Menschen zudem auf, die bereitgestellten Testkits in den kommenden Monaten zu nutzen, um private Brunnen, Bäche und Flüsse auf Nitratwerte zu überprüfen. Um die sogenannte „crowd research“-Initiative (Bürgerforschung) zu starten, demonstrierten die Aktivist:innen vor Ort die Wassertests und erklärten die Verfahren. © Greenpeace / Ibrahim Hashiatou Kamerun – Fünfzehn Freiwillige aus Yaoundé nahmen an einem ökologischen Marsch zusammen mit der CNEDD-Assoziation teil, um das Bewusstsein zu schärfen und Plastikmüll zu sammeln. Nach dem Marsch diskutierten die Teilnehmer das Thema Plastik. © Greenpeace Palau – Während sich die Staats- und Regierungschefs zum Forum der Pazifikinseln (PIF) in Koror, Palau, versammeln, fordern zivilgesellschaftliche Organisationen, dass die pazifischen Prioritäten im Bereich Klima und Ozeane im Zentrum der Verhandlungen bleiben. Die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels ist nicht nur eine rechtliche und moralische Verpflichtung, sondern auch eine Verpflichtung gemäß dem Internationalen Gerichtshof. © Marten van Dijl / Greenpeace Niederlande – Greenpeace Niederlande reicht eine Durchsetzungsanfrage gegen das Chemiekonzern Chemours ein, wegen illegaler PFAS-Emissionen. PFAS reichern sich in der Umwelt und in der öffentlichen Gesundheit an und werden in allem gefunden, von Eiern bis hin zur Muttermilch. Da das Unternehmen nun versucht, die toxische Substanz TFA durch neue Genehmigungen zu legalisieren und die Regierung es versäumt, einzugreifen, handelt Greenpeace gemeinsam mit der Umweltbehörde und den Gerichten. Greenpeace ist seit über 50 Jahren ein Pionier des Foto-Aktivismus und bleibt dem Ziel verpflichtet, durch die von uns aufgenommenen Bilder Zeugnis abzulegen und Umweltungerechtigkeit aufzudecken. Um weitere Greenpeace-Fotos und Videos zu sehen, besuchen Sie bitte unsere Mediathek.
Wortlaut im Original
From peaceful protest against new oil and gas extraction in the Black Sea, to youth activists in Kenya, to calls for ocean protection in American Samoa. Here are a few of our favourite images from Greenpeace work around the world this week. © Tencho Petkov / Greenpeace Bulgaria – With a peaceful protest in Bulgarian waters, Greenpeace warns against plans for new oil and gas extraction in the vulnerable Black Sea. Activists on kayaks revealed a giant banner bearing the message “GAS IS A SCAM” off the Bulgarian Black Sea coast – accompanied by the iconic Greenpeace ship Arctic Sunrise. The demonstration comes against the backdrop of an upcoming oil and gas exploration project in the Khan Tervel block in Bulgaria’s exclusive economic zone. It serves as a powerful reminder on the real dangers of gas exploration projects: fueling the climate crisis, fossil fuel lock-in and endangering marine life such as dolphins, and calls out those who solely profit – big international corporations such as Shell and OMV-Petrom. © Greenpeace / Caleb Mbuvi Kenya – A celebration marking the launch of a new phase of the Ubunifu Hub Youth Program, supported by the Greenpeace Environmental Foundation. The event brought together young people, partners and stakeholders to celebrate the program and showcase opportunities for young people to learn, create, connect and take action. © Monalisa Tafoki / Greenpeace American Samoa – Activists from Finafinau, Greenpeace USA and the broader American Samoan public, met the NOAA ship Okeanos Explorer in Pago Pago Harbor, American Samoa, during the ship’s expedition to the US territory to map and quantify deep sea minerals. They displayed banners reading “Don’t Mine the Moana”, “Stop Deep Sea Mining” and “Protect the Pacific” as the ship engaged in crew change operations just offshore. The activists were concerned with the research vessel’s current expedition to map and quantify deep sea minerals. Waters offshore the US territory are currently subject to a US Interior Department Marine Minerals Administration proposed lease sale of approximately 31.4 million acres (or roughly 48,000–50,000+ square miles) for commercial deep sea mining. At the time of the demonstration, the lease sale was scheduled for November 19, 2026 and if sold would be the first lease of its kind in US domestic waters and could potentially become the site of the world’s first commercial deep sea mining operation. © Muhammad Zaenuddin / Greenpeace Indonesia – Rooftop solar panels are being installed in the Kampung Muka area of North Jakarta through a collaboration between Greenpeace Indonesia, Jaringan Rakyat Miskin Kota (JRMK) and Urban Poor Consortium (UPC). This community-scale rooftop solar installation is part of efforts to accelerate the energy transition in Indonesia to renewable energy and expand clean power access in urban neighbourhoods © Bernd Lauter / Greenpeace Germany – Greenpeace groups across Germany draw attention to the pollution of rivers, lakes and drinking water caused by over-fertilisation at a group action day, in Aachen. At a symbolic drink station featuring a wheel of fortune, they provided information about nitrate pollution in water. The activists also called on people to use the test kits provided to check private wells, streams and rivers for nitrate levels over the coming months. To kick off the so-called ‘crowd research’ initiative, activists demonstrated the water tests on site and explain the procedures. © Greenpeace / Ibrahim Hashiatou Cameroon – Fifteen volunteers from Yaoundé took part in an ecological march alongside the CNEDD association to raise awareness and collect plastic waste. After the march, the participants debated the topic of plastic. © Greenpeace Palau – As world leaders meet at the Pacific Islands Forum (PIF) in Koror, Palau, Civil Society Organisations are calling for Pacific priorities of climate and oceans to remain at the heart of negotiations. Keeping 1.5C is not just a legal and moral obligation, but an obligation under the International Court of Justice. © Marten van Dijl / Greenpeace Netherlands – Greenpeace Netherlands files an enforcement request against chemical company Chemours over illegal PFAS discharges. PFAS is accumulating in the environment and public health, found in everything from eggs to breast milk. Because the company is now attempting to legalise the toxic substance TFA through new permits and the government fails to intervene, Greenpeace is taking action with the environmental authority and the courts. Greenpeace has been a pioneer of photo activism for more than 50 years, and remains committed to bearing witness and exposing environmental injustice through the images we capture. To see more Greenpeace photos and videos, please visit our Media Library .