Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Όσιος Ιερόθεος ο Ιβηρίτης: Μια ολόφωτη πνευματική μορφή
ohne Namen ·
Pemptousia (Kloster Vatopedi, griechisch) ·
2026-09-12
· Quelle
Demut · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Wissen · tragend
Wahre Weisheit und geistliche Vollkommenheit werden nicht durch weltliche Bildung, sondern durch Demut, Gehorsam und die Erleuchtung durch den Heiligen Geist erlangt, was in der Person des Heiligen Hierotheos sichtbar wird.
Die wahre Weisheit, die Ansehen besitzt und nicht zu Fall kommt, ist die nach Gott gerichtete Weisheit. Sie ist Frucht und Gabe des Heiligen Geistes an gläubige und demütige Menschen im Herzen, das heißt an die Heiligen.
Der Text beschreibt das Leben des Heiligen Hierotheos des Iwer (1686–1745) als Vorbild geistlicher Vollkommenheit. Er betont seine frühe Erziehung in Frömmigkeit und seine Entscheidung, trotz eines reichen Erbes und einer Verlobung den Mönchsweg zu gehen. Hierotheos verbringt Zeit auf dem Athos, studiert in Europa und erkennt die Leere weltlicher Weisheit gegenüber der göttlichen Erleuchtung. Er kehrt in sein Kloster zurück, wo er durch Gebet und Buße Heilungen vollbringt und die Bevölkerung auf Skopelos vor einer Seuche rettet. Der Text würdigt seine Demut, seine Fähigkeit zur Vorsehung und seinen friedlichen Tod in Stille. Er positioniert Hierotheos als leuchtendes Beispiel in der Zeit der türkischen Herrschaft. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Weisheit und Erleuchtung durch Demut und Gottesfurcht erlangt werden.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Demütig dem geistlichen Vater gehorchen (innerlich)
- Weltliche Weisheit zugunsten der göttlichen Erleuchtung aufgeben (innerlich)
- Kranken und Leidenden durch Gebet und Anwesenheit beistehen (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
2. Timotheus 2,5
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 1, künftig 1
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Heiliger Hierotheos der Iwer: Eine gänzlich erleuchtete geistliche Gestalt
Heiligenkunde – Gestalten
13.09.2026
Lambros Skontzos, Theologe
Die wahre Weisheit, die Ansehen besitzt und nicht zu Fall kommt, ist die nach Gott gerichtete Weisheit. Sie ist Frucht und Gabe des Heiligen Geistes an gläubige und demütige Menschen im Herzen, das heißt an die Heiligen. Die Heiligen unserer Kirche überstiegen die weltliche Weisheit und erreichten die göttliche Erleuchtung, indem sie selbst leuchteten und andere erleuchteten. Eine solche leuchtende Persönlichkeit, in dunklen Zeiten, war der heilige Hierotheos der Iwer, der mit seiner Persönlichkeit den geistlichen Weg vieler Menschen prägte. Er war ein erleuchteter Verstand, eine vollendete geistliche Persönlichkeit. Ein leuchtender Leuchtturm in den schwierigen Jahren der türkischen Herrschaft.
Er wurde im Jahr 1686 in Kalamata in der Peloponnes geboren, aus reichen Eltern, die durch Frömmigkeit und Tugend ausgezeichnet waren. Sein Vater hieß Dimos und seine Mutter Asimina. Als seine Mutter schwanger war, offenbarte ihr ein gewisser heiliger Asket, dass das Kind, das sie gebären würde, ein auserwähltes Gefäß Gottes werden würde. Seine frommen Eltern übermittelten ihm den Glauben an Gott und lehrten ihn den Weg der Tugend. Tatsächlich gaben sie ihm, da sie die finanziellen Mittel besaßen, eine solide Bildung. Sie schickten ihn in die besten Schulen und zu den berühmtesten Lehrern der Region, um zu studieren. Und er, der einen starken Willen zum Lernen besaß und eine außergewöhnliche Scharfsinnigkeit aufwies, wurde früh zu einer seltenen geistlichen Persönlichkeit. Im Alter von nur sieben Jahren erregte er Bewunderung durch seine Gelehrsamkeit und sein kritisches Denken. Er mied die Spiele und widmete sich dem Studium. Er liebte insbesondere die Heiligen Schriften und die Schriften der Väter, die er in seine Seele eingeprägt hatte. Je mehr die Zeit verging, desto größer wurde sein Durst nach Wissen!
Als er seine Studien abgeschlossen hatte und das heiratsfähige Alter erreichte, wünschten sich seine Eltern, ihn als erfolgreichen Familienvater zu sehen, der ihr großes Vermögen verwalten und ein glückliches Familienleben führen würde. So verlobten sie ihn, gemäß den Bräuchen der damaligen Zeit, ohne ihn zu fragen, mit einer bescheidenen und reichen jungen Frau. Aber er hatte andere Pläne für sein Leben. Er beabsichtigte, sich Gott und dem Dienst der Kirche zu widmen. Doch weil er seine Eltern nicht betrüben wollte, übte er Geduld und litt seelisch.
Aber Gott, der die innersten Empfindungen jedes Menschen kennt und für den Verlauf seines Lebens vorsorgt, gab die Lösung. Sechzehn Tage vor seiner Hochzeit starben seine Eltern plötzlich. Dann sprach Hierotheos mit seiner Verlobten, erklärte ihr seinen Willen, dass er den zölibatären Mönchsleben führen wolle, sie verstand ihn und so lösten sie ihre Verlobung.
Nach einiger Zeit begab er sich nach Zakynthos, wo einige reiche Verwandte von ihm lebten. Diese rieten ihm, nach Europa zu gehen, um seine Studien fortzusetzen. Doch Hierotheos war von dem Vorschlag nicht begeistert. Er hatte einen anderen großen und unermesslich höheren geistlichen Ort im Sinn, den Heiligen Berg, wo demütige Mönche und Asketen durch Gebet und Übung die nach Gott gerichtete Weisheit erlangten, die unermesslich höher ist als alle Studien und Weisheiten der Welt.
Er fasste also den Entschluss, auf den „Garten der Gottesmutter“ zu steigen. Er fand einen heiligen Einsiedler, mit dem er zusammenlebte und dessen Gehorsamiger wurde. Ein neues Kapitel öffnete sich in seinem Leben. Er beginnt sofort einen Kampf der persönlichen Läuterung und der Bekleidung mit Tugenden. Unter der Leitung des heiligen Asketen kämpft er gegen das Fleisch und erhebt den Geist. Parallel dazu, als Liebhaber des Lernens, liest er leidenschaftlich geistliche Schriften, Heiligenakten und theologische Abhandlungen, die auf dem Heiligen Berg in Fülle vorhanden waren. Er studiert das Leben der Mönche, aber der Verfall einiger von ihnen beunruhigt ihn und füllt seine Seele mit Traurigkeit und Enttäuschung. Deshalb beschloss er, sich dem Martyrium zuzuwenden, das er für den kürzesten Weg der Seligkeit hielt. Außerdem befinden wir uns in einer Zeit, in der Tausende von Neumärtyrern ihr Blut für ihren Glauben an Christus vergossen haben. Doch sein geistlicher Vater hindert ihn und sagt ihm, dass das Martyrium von selbst kommt, als unerwartetes Geschenk Gottes. Er erinnerte ihn auch an das Wort des Apostels Paulus über den „gesetzlichen Kampf“ (2. Timotheus 2,5).
Nach einiger Zeit ging er ins Heilige Kloster Iviron, wo er zum Mönch geweiht und in die Bruderschaft aufgenommen wurde. Doch der Wunsch nach dem Martyrium verließ ihn nicht, vielmehr wuchs er in seiner Seele. Die Gelegenheit, die er suchte, wurde ihm gegeben. Er wurde, zusammen mit einer Delegation von Mönchen des Klosters unter der Führung des Vorstehers, ausgewählt, nach Konstantinopel zu reisen, wegen einer Angelegenheit des Klosters. Er glaubte, dass ihm dort, im Herzen des osmanischen Reiches und des Islamismus, die Gelegenheit gegeben würde, Christus zu bekennen und für Ihn Zeugnis abzulegen. Aber vergebens, ihm wurde keine Gelegenheit gegeben, Gott hatte einen anderen Plan für ihn.
Danach reiste er nach der Walachei. Dort wurde er vom Metropoliten von Sofia, Auxentios, zum Diakon geweiht und ihm wurde die Möglichkeit gegeben, Unterricht bei dem berühmten zyprischen Lehrer Markos zu nehmen. Anschließend kehrte er nach Konstantinopel zurück, wo er Philosophieunterricht bei dem ebenfalls hervorragenden argivischen Lehrer Jakymos erhielt. Sein Durst nach Wissen war unersättlich. Für weitere höhere Studien ging er nach Venedig und erreichte den Gipfel der weltlichen Erkenntnis. Er hatte die gesamte Weisheit seiner Zeit in sich aufgenommen!
Aber er spürte eine große Leere in seiner Seele. Er begriff, dass die Erlangung der weltlichen Erkenntnis dem Menschen nur Hochmut und Eitelkeit geben kann. Im Gegensatz dazu können die demütige Annäherung an Gott und die Erleuchtung durch den Heiligen Geist unsere Seele befriedigen. Deshalb fasste er den Entschluss, wieder in das Kloster seiner Buße, Iviron, zurückzukehren, wo er von der Bruderschaft enthusiastisch willkommen geheißen wurde.
Er beginnt einen intensiven geistlichen Kampf, mit ununterbrochenem Gebet, Wachen, Bußübungen, Studium der Heiligen Schrift und anderer geistlicher Bücher, Fasten und Gehorsam. Gott belohnt ihn. Er wurde vom Metropoliten von Neokaisareia, Jakobos, zum Priester geweiht. Er war bereits dreißig Jahre alt. Er intensiviert seinen geistlichen Kampf und wird zum Gegenstand des Staunens der anderen Mönche. Bald werden Zeichen der Heiligkeit an ihm festgestellt. Er wurde der heilenden Gnade würdig. Viele Kranke, Mönche und Laien, empfingen die Heilung und priesen so Gott. Und nicht nur das. Sein Ruf als vollendete geistliche Persönlichkeit verbreitete sich weit und eine Menge Menschen eilte, um seine kostbaren und heilsamen Ratschläge zu erhalten.
In jener Zeit brach ein tödliches Unheil auf der Insel Skopelos aus. Die erschrockenen und verzweifelten Einwohner erfuhren vom heiligen Hieromonach in Iviron. Sie baten ihn, ihnen zu helfen. Dann ging er, von Liebe erfüllt, in Begleitung von Mönchen auf die Insel und mit ihren unendlichen Gebeten und Bitten wendeten sie das Übel ab! Er blieb dort acht Jahre und trug zur geistlichen Bildung der Einwohner bei. Die durch die Sünde, die Leiden des Lebens und die türkische Unterdrückung Ermüdeten fanden bei ihm Erleichterung und Trost. Eine Menge Sünder wurden zur Buße geführt.
Er selbst intensiviert seinen geistlichen Kampf und Gott belohnt ihn mit seltenen göttlichen Erleuchtungen und Offenbarungen. Er empfängt das Charisma der Vorsehung.
Er prophezeit seinen eigenen Tod. Um die letzten Tage seines irdischen Lebens „von Angesicht zu Angesicht“ mit Gott in Stille und unerschütterlichem Gebet zu verbringen, nahm er seinen tugendhaften, untergebenen Hieromonach Melitios sowie die Mönche Josef und Symeon mit sich und floh auf eine nahegelegene Wüsteninsel, die Jura. Dort verbringt er seine letzten Tage in Stille, Schweigen und ununterbrochenem Gebet. Nach kurzer Zeit erkrankte er und übergab seine Seele dem Herrn im Alter von 59 Jahren. Es war der 13. September des Jahres 1745. Seine Schüler bestatteten seinen ehrwürdigen Leib, der duftete. Später, als seine Reliquien erhoben wurden, wurde sein ehrwürdiger Schädel in das Kloster der Iwerer übertragen, der duftet und Wunder wirkt.
Sein Gedenktag wird am 13. September, dem Tag seiner osiatischen Hingabe, gefeiert.
Wortlaut im Original
Όσιος Ιερόθεος ο Ιβηρίτης: Μια ολόφωτη πνευματική μορφή
Αγιολογία - Μορφές
13.09.2026
Λάμπρος Σκόντζος, Θεολόγος
Η αληθινή σοφία, η οποία έχει κύρος και δεν καταπίπτει, είναι η κατά Θεόν σοφία. Αυτή είναι καρπός και δωρεά του Αγίου Πνεύματος σε ανθρώπους πιστούς και ταπεινούς στην καρδιά, δηλαδή τους αγίους. Οι άγιοι της Εκκλησίας μας υπερέβησαν την κοσμική σοφία και έφτασαν στο θείο φωτισμό, λάμποντας οι ίδιοι και φωτίζοντας τους άλλους. Μια τέτοια φωτεινή προσωπικότητα, σε μαύρους χρόνους, υπήρξε ο άγιος Ιερόθεος ο Ιβηρίτης, ο οποίος σημάδεψε με την προσωπικότητά του την πνευματική πορεία πολλών ανθρώπων. Υπήρξε ένας φωτισμένος νους, μια ολοκληρωμένη πνευματική προσωπικότητα. Ένας φωτεινός φάρος στα δύσκολα χρόνια της τουρκοκρατίας.
Γεννήθηκε στην Καλαμάτα της Πελοποννήσου στα 1686, από πλούσιους, γονείς τους οποίους διέκρινε η ευσέβεια και η αρετή. Ο πατέρας του ονομαζόταν Δήμος και η μητέρα του Ασημίνα. Ούσα έγκυος η μητέρα του, κάποιος άγιος ασκητής της αποκάλυψε ότι τα παιδί που θα γεννούσε θα γινόταν σκεύος εκλογής του Θεού. Οι ευσεβείς γονείς του του μετέδωσαν την πίστη στο Θεό και του δίδαξαν την οδό της αρετής. Μάλιστα, έχοντας τα οικονομικά μέσα, τού έδωσαν σοβαρή μόρφωση. Τον έστειλαν στα καλλίτερα σχολεία και στους διασημότερους δασκάλους της περιοχής για να σπουδάσει. Και εκείνος, έχοντας ισχυρή θέληση για μάθηση και διαθέτοντας εξαιρετική οξύνοια, κατέστη ενωρίς μια σπάνια πνευματική προσωπικότητα. Σε ηλικία μόλις επτά ετών προξενούσε το θαυμασμό για την πολυμάθειά του και την κριτική του σκέψη. Απόφευγε τα παιχνίδια και καταγίνονταν με τη μελέτη. Αγαπούσε ιδιαίτερα τις Άγιες Γραφές και τα συγγράμματα των Πατέρων, τα οποία εντύπωνε στην ψυχή του. Όσο περνούσε ο καιρός, τόσο μεγάλωνε η δίψα του για μάθηση!
Όταν περάτωσε τις σπουδές του και έφτασε σε ηλικία γάμου, οι γονείς του ποθούσαν να τον δουν επιτυχημένο οικογενειάρχη, ο οποίος θα διαχειρίζονταν την μεγάλη περιουσία τους και θα ζούσε μια ευτυχισμένη οικογενειακή ζωή. Έτσι, σύμφωνα με τα έθιμα της εποχής, χωρίς να τον ρωτήσουν, τον αρραβώνιασαν με μια σεμνή και πλούσια κοπέλα. Αλλά εκείνος είχε άλλα σχέδια για τη ζωή του. Σκόπευσε να αφιερωθεί στο Θεό και στην υπηρεσία της Εκκλησίας. Όμως, επειδή δεν ήθελε να στεναχωρήσει τους γονείς του, έκανε υπομονή και βασανιζόταν ψυχικά.
Αλλά ο Θεός, ο οποίος γνωρίζει τα εσώψυχα του κάθε ανθρώπου και προνοεί για την πορεία της ζωής του, έδωσε τη λύση. Δεκαέξι ημέρες πριν το γάμο του, πέθαναν ξαφνικά οι γονείς του. Τότε ο Ιερόθεος, μίλησε με την μνηστή του, της εξήγησε τη θέλησή του, ότι θέλει να διάγει τον άγαμο μοναχικό βίο, εκείνη τον κατάλαβε και έτσι διέλυσαν τον αρραβώνα τους.
Μετά από καιρό μετέβη στη Ζάκυνθο, όπου διέμεναν κάποιοι πλούσιοι συγγενείς του. Εκείνοι, τον συμβούλεψαν να πάει στην Ευρώπη να συνεχίσει τις σπουδές του. Όμως ο Ιερόθεος δεν ενθουσιάστηκε από την πρόταση. Είχε κατά νουν ένα άλλο μεγάλο και ασύγκριτα ανώτερο πνευματικό τόπο, το Άγιον Όρος, όπου, ταπεινοί μοναχοί και ασκητές, αποκτούσαν, με την προσευχή και την άσκηση, την κατά Θεόν σοφία, η οποία είναι ασύγκριτα ανώτερη από όλες τις σπουδές και τις σοφίες του κόσμου.
Πήρε λοιπόν την απόφαση να ανέβει στο «Περιβόλι της Παναγίας». Βρήκε κάποιον άγιο ερημίτη, με τον οποίο συγκατοίκησε και έγινε υποτακτικός του. Ένα νέο κεφάλαιο άνοιξε στη ζωή του. Αρχίζει αμέσως αγώνα προσωπικής καθάρσεως και περιβολής αρετών. Υπό την καθοδήγηση του αγίου ασκητή, πολεμά τη σάρκα και εξυψώνει το πνεύμα. Παράλληλα, ως φιλομαθής, διαβάζει με πάθος πνευματικά συγγράμματα, συναξάρια αγίων και θεολογικές πραγματείες, τα οποία αφθονούσαν στο Άγιο Όρος. Μελετά τη ζωή των μοναχών, αλλά τον προβληματίζει η κατάπτωση κάποιων από αυτούς, γεμίζοντας την ψυχή του με λύπη και απογοήτευση. Γι’ αυτό σκέφτηκε να οδηγηθεί προς το μαρτύριο, τον οποίο θεωρούσε τον συντομότερο δρόμο της σωτηρίας. Άλλωστε βρισκόμαστε σε εποχή, που χιλιάδες Νεομάρτυρες έχυναν το αίμα τους για την πίστη τους στο Χριστό. Όμως ο πνευματικός του τον εμποδίζει, λέγοντάς του, πως το μαρτύριο έρχεται μόνο του, ως αναπάντεχο δώρο του Θεού. Του υπενθύμισε επίσης το λόγο του αποστόλου Παύλου περί «νομίμου αθλήσεως» (Β΄Τιμ.2,5).
Μετά από καιρό πήγε στην Ιερά Μονή Ιβήρων, όπου εκάρη μοναχός και εντάχτηκε στην αδελφότητα. Όμως ο πόθος του μαρτυρίου δεν τον εγκατέλειπε, μάλλον γιγάντωνε στην ψυχή του. Η ευκαιρία, που ζητούσε του δόθηκε. Επελέγη, με αντιπροσωπία μοναχών της Μονής, υπό τον προεστώτα, να μεταβούν στην Κωνσταντινούπολη, για κάποια υπόθεση της Μονής. Πίστεψε ότι εκεί, στην καρδιά της οθωμανικής αυτοκρατορίας και του ισλαμισμού, θα του δινόταν η ευκαιρία να ομολογήσει το Χριστό και να μαρτυρήσει για χάρη Του. Αλλά εις μάτην, καμιά ευκαιρία δεν του δινόταν, ο Θεός είχε άλλο σχέδιο γι’ αυτόν.
Μετά από αυτό έφυγε για την Βλαχία. Εκεί χειροτονήθηκε διάκονος από τον Μητροπολίτη Σόφιας Αυξέντιο και του δόθηκε η δυνατότητα να παρακολουθήσει μαθήματα από τον διάσημο κύπριο δάσκαλο Μάρκο. Στη συνέχεια επέστρεψε στην Κωνσταντινούπολη, όπου διδάχτηκε μαθήματα φιλοσοφίας από τον επίσης σπουδαίο αργείτη δάσκαλο Γιακουμή. Η δίψα του για μάθηση ήταν ακόρεστη. Για περαιτέρω ανώτερες σπουδές πήγε στη Βενετία, φτάνοντας στο απόγειο της κατά κόσμον γνώσεως. Είχε εγκολπωθεί όλη τη σοφία της εποχής του!
Αλλά, όμως ένοιωθε ένα μεγάλο κενό στην ψυχή του. Κατάλαβε πως η απόκτηση της κοσμικής γνώσεως μόνο υπεροψία και ματαιοδοξία μπορεί να δώσει στον άνθρωπο. Αντίθετα η ταπεινή προσέγγιση του Θεού και ο φωτισμός του Αγίου Πνεύματος μπορούν να ικανοποιήσουν την ψυχή μας. Γι’ αυτό πήρε την απόφαση να γυρίσει ξανά στη Μονή της μετανοίας του, την Ιβήρων, όπου έγινε ενθουσιωδώς ευπρόσδεκτος από την αδελφότητα.
Αρχίζει έναν έντονο πνευματικό αγώνα, με αδιάλειπτη προσευχή, αγρυπνίες, μετάνοιες, μελέτη της Αγίας Γραφής και άλλων πνευματικών βιβλίων, νηστεία και υπακοή. Ο Θεός τον επιβραβεύει. Χειροτονήθηκε πρεσβύτερος από τον Μητροπολίτη Νεοκαισαρείας Ιάκωβο. Ήταν ήδη τριάντα ετών. Εντείνει τον πνευματικό του αγώνα και γίνεται αντικείμενο θαυμασμού από τους άλλους μοναχούς. Σύντομα διαπιστώνονται σημάδια αγιότητας σ’ αυτόν. Αξιώθηκε της ιαματικής χάριτος. Πολλοί ασθενείς, μοναχοί και κοσμικοί, λάβαιναν την ίαση και δόξαζαν έτσι το Θεό. Κι όχι μόνο αυτό. Η φήμη του ως άρτια πνευματική προσωπικότητα έφτασε μακριά και ένα πλήθος ανθρώπων έτρεχε να πάρει τις πολύτιμες και σωτήριες συμβουλές του.
Την εποχή εκείνη έπεσε θανατικό στο νησί της Σκοπέλου. Οι έντρομοι και απελπισμένοι κάτοικοι έμαθαν για τον άγιο ιερομόναχο στην Ιβήρων. Του ζήτησαν να τους βοηθήσει. Τότε εκείνος, πλημμυρισμένος από αγάπη, μετέβη, με συνοδεία μοναχών, στο νησί και με τις ατέλειωτες προσευχές και δεήσεις τους απότρεψε το κακό! Έμεινε εκεί οκτώ χρόνια, συμβάλλοντας για την πνευματική καλλιέργεια των κατοίκων. Οι κουρασμένοι από την αμαρτία, τα βάσανα της ζωής και την τουρκική καταπίεση έβρισκαν ανακούφιση και παρηγοριά κοντά του. Πλήθος αμαρτωλών οδηγήθηκαν στη μετάνοια.
Ο ίδιος εντείνει τον πνευματικό του αγώνα και ο Θεός τον επιβραβεύει με σπάνιες θεϊκές ελλάμψεις και αποκαλύψεις. Λαμβάνει το χάρισμα της προορατικότητας.
Προβλέπει τη δική του εκδημία. Για να ζήσει τις τελευταίες ημέρες της επιγείου ζωής του «ενώπιος ενωπίω» με το Θεό, με ησυχία και αδιατάρακτη προσευχή, πήρε μαζί του τον ενάρετο υποτακτικό του ιερομόναχο Μελέτιο, καθώς και τους μοναχούς Ιωσήφ και Συμεών και κατέφυγε σε ένα κοντινό ερημονήσι, τη Γιούρα. Εκεί διάγει τις τελευταίες ημέρες του με ησυχία, σιωπή και αδιάλειπτη προσευχή. Μετά από λίγο καιρό ασθένησε και παρέδωσε την ψυχή του στον Κύριο, σε ηλικία 59 ετών. Ήταν 13 Σεπτεμβρίου του έτους 1745. Οι μαθητές του ενταφίασαν το τίμιο σώμα του, το οποίο ευωδίαζε. Αργότερα, όταν έγινε η ανακομιδή του, μεταφέρθηκε στη Μονή των Ιβήρων η τιμία κάρα του, η οποία ευωδιάζει και θαυματουργεί.
Η μνήμη του τιμάται στις 13 Σεπτεμβρίου, την ημέρα της οσιακής του κοιμήσεως.