Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Patriarch Daniel tells Bose Conference: St Pachomius bears witness to communion in Christ
ohne Namen ·
Basilica News Agency - Romanian Patriarchate (English) ·
2026-09-10
· Bucharest
· Quelle
Gemeinschaft · Hauptbotschaft
Verantwortung · tragend
Demut
Die christliche Gemeinschaft, exemplarisch im Mönchtum des heiligen Pachomius, ist das notwendige Mittel, um den modernen Individualismus zu überwinden und wahre Freiheit sowie Einheit in Christus zu finden.
Das Erbe des heiligen Pachomius lehrt uns, dass jede kirchliche Gemeinschaft – Pfarrei, Kloster oder Familie – ihre Einheit in Christus findet und durch Gebet, Gehorsam, Dienst und opferbereite Liebe aufgebaut wird
Patriarch Daniel der Rumänisch-Orthodoxen Kirche richtet eine Botschaft an die 32. Internationale Konferenz zur orthodoxen Spiritualität im Kloster Bose. Er würdigt den heiligen Pachomius den Großen als Begründer des zönobitischen Mönchtums und als Vorbild für das Gemeinschaftsleben in Christus. Der Text betont, dass wahre menschliche Vollkommenheit nicht individuell, sondern in der Gemeinschaft durch Gebet, Gehorsam, Arbeit und Dienst am Nächsten geschieht. Als Gegenwartsbezug wird eine Gesellschaft kritisiert, die von Individualismus, Isolation und sozialer Fragmentierung geprägt ist. Das pachomianische Modell wird als Antidot zu Egoismus und Selbstgenügsamkeit dargestellt, da es wahre Freiheit in der Verbindung mit Gott und den Mitmenschen sieht. Der asketische Kampf wird als Weg zur Reinigung des Herzens und Vorbereitung auf das Reich Gottes verstanden. Die Botschaft schließt mit dem Wunsch, dass das Zeugnis der Gemeinschaft eine Quelle von Licht und Hoffnung für die Kirche und die Welt wird.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
-
in der Epoche selbst, im Zustand des Zeitalters
- Was hilft dagegen?
-
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
auch verwandten Traditionen, aber nicht allen
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Gemeinschaft pflegen (zwischenmenschlich)
- Beten (innerlich)
- Dem Nächsten dienen (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
Apg 2,42–47 · Apg 4,32–35
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Seine Heiligkeit, Patriarch Daniel, hob in einer Botschaft an die 32. Internationale Konferenz zur orthodoxen Spiritualität, die vom 8. bis 12. September im Kloster Bose in Italien stattfindet, den heiligen Pachomius den Großen als Vorbild der Gemeinschaft in Christus hervor.
Der Patriarch von Rumänien erklärte, dass das Erbe des heiligen Pachomius, dem die diesjährige Konferenz gewidmet ist, zeigt, dass die christliche Gemeinschaft durch Gebet, Gehorsam, Dienst und opferbereite Liebe aufgebaut wird.
„Das Erbe des heiligen Pachomius lehrt uns, dass jede kirchliche Gemeinschaft – Pfarrei, Kloster oder Familie – ihre Einheit in Christus findet und durch Gebet, Gehorsam, Dienst und opferbereite Liebe aufgebaut wird, während diejenigen, die Gott im Glauben dienen, gemäß der Lehre der Heiligen Schriften leben“, sagte Seine Heiligkeit.
Wir veröffentlichen unten den vollständigen Text der Botschaft auf Englisch und Italienisch.
Heiliger Pachomius der Große – Begründer des Zölibikat-Mönchtums und Zeuge der Gemeinschaft in Christus
Reverend Prior Sabino Chialà,
Geschätzte Teilnehmer,
Wir haben die Einladung, an der 32. Internationalen Konferenz zur orthodoxen Spiritualität teilzunehmen, die vom 8. bis 12. September 2026 im Kloster Bose in Italien stattfindet, mit besonderer Freude entgegengenommen.
Seit mehr als drei Jahrzehnten fördert diese Veranstaltung das Wissen und ein tieferes Verständnis der Lehren der heiligen Kirchenväter und bietet eine gesegnete Gelegenheit für Dialog, engere Beziehungen und gegenseitige Bereicherung unter den christlichen Traditionen im Geist des Respekts vor dem gemeinsamen Erbe der ersten Jahrhunderte des Christentums.
Das Thema der diesjährigen Konferenz, „Abba Pachomius: An den Ursprüngen des Gemeinschaftslebens“, lädt uns ein, eine herausragende Gestalt des östlichen christlichen Mönchtums neu zu entdecken, die verstand, dass die menschliche Vollkommenheit nicht bloß eine persönliche Suche nach Gott ist, sondern auch ein Werk, das in Gemeinschaft, brüderlicher Liebe und gegenseitiger Verantwortung unternommen wird.
Der heilige Pachomius der Große wird als Begründer des zölibikat-mönchischen Lebens (koinonia) geehrt, da er zum ersten Mal Gemeinschaften organisierte, in denen Gebet, Gehorsam, Arbeit und Dienst am Nächsten in einer Harmonie verwoben wurden, die vom Evangelium und vom Modell der ersten christlichen Gemeinschaft in Jerusalem inspiriert war (vgl. Apostelgeschichte 2,42–47; 4,32–35).
Gemäß der Lehre des heiligen Pachomius, dass „die Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist“, bringt das wahre Erkennen Gottes Frucht durch die Liebe zum Nächsten und durch ein in Gemeinschaft gelebtes Leben. Diese Wahrheit ist heute in einer Gesellschaft, die durch Individualismus, Isolation und soziale Fragmentierung gekennzeichnet ist, umso relevanter.
Das Modell der pachomianischen Gemeinschaft erinnert uns daran, dass wahre Freiheit nicht durch Selbstgenügsamkeit und Egoismus erreicht wird, sondern durch Gemeinschaft mit Gott und unseren Mitmenschen, und dass der asketische Kampf kein Selbstzweck ist, sondern der Weg, auf dem eine Person das Herz reinigt und sich auf das Reich Gottes vorbereitet.
Von dem heiligen Pachomius inspirierte Mönchsgemeinschaften zeugen heute weiterhin dafür, dass das Evangelium das Fundament einer Lebensweise ist, in der Gebet, Arbeit, Gastfreundschaft, Vergebung und gegenseitige Verantwortung eine authentische Kultur der Gemeinschaft hervorbringen.
Das Erbe des heiligen Pachomius lehrt uns, dass jede kirchliche Gemeinschaft – Pfarrei, Kloster oder Familie – ihre Einheit in Christus findet und durch Gebet, Gehorsam, Dienst und opferbereite Liebe aufgebaut wird, während diejenigen, die Gott im Glauben dienen, gemäß der Lehre der Heiligen Schriften leben.
Wir hoffen, dass die diesjährige Konferenz allen Teilnehmern die Gelegenheit bietet, ein tieferes geistliches Verständnis des Erbes des heiligen Pachomius zu erlangen, damit das Zeugnis der Gemeinschaft in Christus, des Gebets und des Dienstes am Nächsten eine Quelle von Licht und Hoffnung für die Kirche und für die Welt von heute werden möge.
Wir beten zu unserem Herrn Jesus Christus, dass Er durch die Fürsprache des heiligen Pachomios des Großen, des Gründers des zönobitischen Mönchtums, die Arbeiten dieser Konferenz segne und allen Stärke im Glauben, Frieden und geistliche Freude schenke, zur Ehre der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und zu unserer Seligkeit.
† Daniel
Patriarch der Rumänisch-Orthodoxen Kirche
Heiliger Pachomios der Große – Gründer des zönobitischen Lebens und Zeuge der Gemeinschaft in Christus
Vater Prior Sabino Chialà,
Liebe Teilnehmer,
Ich habe die Einladung, am XXXII. Internationalen Kongress für orthodoxe Spiritualität teilzunehmen, der vom 8. bis 12. September 2026 im Kloster Bose in Italien stattfinden wird, mit großer Freude angenommen. Dieses Ereignis, das seit über dreißig Jahren die Kenntnis und eine tiefere Vertiefung der Lehren der heiligen Kirchenväter fördert, bietet eine wertvolle Gelegenheit zum Dialog, zur Annäherung und zum gegenseitigen Bereicherungsprozess zwischen den christlichen Traditionen, im Geist des Respekts vor dem gemeinsamen Erbe der ersten Jahrhunderte des Christentums.
Das Thema der diesjährigen Konferenz, „Abba Pachomios – Ursprünge des zönobitischen Lebens“, lädt uns ein, eine bemerkenswerte Gestalt des östlichen christlichen Mönchtums neu zu entdecken, der verstand, dass die menschliche Vollkommenheit nicht nur eine persönliche Suche nach Gott ist, sondern auch ein Werk, das in der Gemeinschaft, in der brüderlichen Liebe und in der gegenseitigen Verantwortung zu vollziehen ist.
Heiliger Pachomios der Große wird als der Gründer des zönobitischen Mönchsgesetzes (koinonia) verehrt, der zum ersten Mal Gemeinschaften organisierte, in denen Gebet, Gehorsam, Arbeit und Dienst am Nächsten in einer Harmonie verwoben waren, die vom Evangelium und vom Modell der ersten christlichen Gemeinschaft in Jerusalem inspiriert war (vgl. Apostelgeschichte 2, 42–47; 4, 32–35).
Gemäß der Lehre des heiligen Pachomios – wonach „die Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist“ – bringt die wahre Erkenntnis Gottes Frucht durch die Liebe zum Nächsten und ein in der Gemeinschaft gelebtes Leben. Diese Wahrheit ist heute von größter Aktualität, in einer Gesellschaft, die vom Individualismus, von der Isolation und von der sozialen Fragmentierung geprägt ist.
Das Modell der pachomitischen Gemeinschaft erinnert uns daran, dass die wahre Freiheit nicht durch Selbstgenügsamkeit und Egoismus erreicht wird, sondern durch die Gemeinschaft mit Gott und mit anderen Menschen; außerdem ist der asketische Kampf kein Selbstzweck, sondern der Weg, durch den die Person ihr Herz reinigt und sich auf das Reich Gottes vorbereitet.
Die von heiligem Pachomios inspirierten Mönchsgemeinschaften bezeugen heute weiterhin, dass das Evangelium die Grundlage eines Lebens ist, in dem Gebet, Arbeit, Gastfreundschaft, Vergebung und gegenseitige Verantwortung eine authentische Kultur der Gemeinschaft hervorbringen.
Das Erbe des heiligen Pachomios lehrt uns, dass jede kirchliche Gemeinschaft – Pfarrei, Kloster oder Familie – ihre Einheit in Christus findet und sich durch Gebet, Gehorsam, Dienst und opferbereite Liebe aufbaut, und dass, wer Gott treu dient, in Übereinstimmung mit den Lehren der Heiligen Schriften lebt.
Wir wünschen uns, dass die diesjährige Ausgabe allen Teilnehmern der Konferenz die Möglichkeit bietet, ein tieferes geistliches Verständnis des Erbes des heiligen Pachomios zu erlangen, damit die Zeugenschaft der Gemeinschaft in Christus, des Gebetes und des Dienstes am Nächsten zur Quelle von Licht und Hoffnung für die Kirche und für die heutige Welt werden kann.
Wir beten zu unserem Herrn Jesus Christus, durch die Fürsprache des heiligen Pachomios des Großen, des Gründers des zönobitischen Mönchtums, dass Er die Arbeiten dieser Konferenz segne und allen Stärke im Glauben, Frieden und geistliche Freude schenke, zur Ehre der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und zu unserer Seligkeit.
† Daniel
Patriarch der Rumänisch-Orthodoxen Kirche
Foto: BASILICA Archiv / Mircea Florescu
Wortlaut im Original
His Beatitude Patriarch Daniel highlighted St Pachomius the Great as a model of communion in Christ in a message sent to the 32nd International Conference on Orthodox Spirituality , being held from 8 to 12 September at Bose Monastery in Italy.
The Patriarch of Romania said the legacy of St Pachomius, to whom this year’s conference is dedicated, shows that Christian community is built through prayer, obedience, service and sacrificial love.
“The legacy of St Pachomius teaches us that every ecclesial community — parish, monastery or family — finds its unity in Christ and is built up through prayer, obedience, service and sacrificial love, while those who serve God with faith live according to the teaching of the Holy Scriptures,” His Beatitude said.
We publish below the full text of the message in English and Italian.
St Pachomius the Great – Founder of Cenobitic Monasticism and Witness to Communion in Christ
Rev. Prior Sabino Chialà,
Distinguished participants,
We received with particular joy the invitation to participate in the 32nd International Conference on Orthodox Spirituality, being held from 8 to 12 September 2026 at Bose Monastery in Italy.
For more than three decades, this event has promoted knowledge and a deeper understanding of the teachings of the Holy Church Fathers, providing a blessed opportunity for dialogue, closer relations and mutual enrichment among Christian traditions, in a spirit of respect for the common heritage of the first centuries of Christianity.
The theme of this year’s conference, Abba Pachomius: At the Origins of Community Life , invites us to rediscover an outstanding figure of Eastern Christian monasticism who understood that human perfection is not merely a personal search for God, but also a work undertaken in communion, brotherly love and mutual responsibility.
St Pachomius the Great is honoured as the founder of cenobitic monastic life (koinonia), having organised for the first time communities in which prayer, obedience, work and service to one’s neighbour were woven together in a harmony inspired by the Gospel and by the model of the first Christian community in Jerusalem (cf. Acts of the Apostles 2:42–47; 4:32–35).
According to the teaching of St Pachomius that “love is the fulfilment of the law”, true knowledge of God bears fruit through love for one’s neighbour and through a life lived in communion. This truth is all the more relevant today in a society marked by individualism, isolation and social fragmentation.
The model of the Pachomian community reminds us that true freedom is not attained through self-sufficiency and selfishness, but through communion with God and our fellow human beings, and that ascetic struggle is not an end in itself, but the path by which a person purifies the heart and prepares for the Kingdom of God.
Monastic communities inspired by St Pachomius continue to bear witness today to the fact that the Gospel is the foundation of a way of life in which prayer, work, hospitality, forgiveness and mutual responsibility give rise to an authentic culture of communion.
The legacy of St Pachomius teaches us that every ecclesial community — parish, monastery or family — finds its unity in Christ and is built up through prayer, obedience, service and sacrificial love, while those who serve God with faith live according to the teaching of the Holy Scriptures.
We hope that this year’s conference will offer all participants the opportunity to gain a deeper spiritual understanding of the legacy of St Pachomius, so that the witness of communion in Christ, prayer and service to one’s neighbour may become a source of light and hope for the Church and for today’s world.
We pray to our Lord Jesus Christ that, through the intercession of St Pachomius the Great, founder of cenobitic monastic life, He may bless the proceedings of this conference and grant everyone strength in faith, peace and spiritual joy, to the glory of the Most Holy Trinity and for our salvation.
† Daniel
Patriarch of the Romanian Orthodox Church
San Pacomio il Grande – Fondatore della vita cenobitica e testimone della comunione in Cristo
Padre Priore Sabino Chialà,
Cari partecipanti,
Ho accolto con grande gioia l’invito a partecipare al XXXII Convegno internazionale di spiritualità ortodossa , che si terrà dall’8 al 12 settembre 2026 presso il Monastero di Bose, in Italia. Questo evento, che da oltre trent’anni promuove la conoscenza e un più profondo approfondimento degli insegnamenti dei Santi Padri della Chiesa, offre una preziosa opportunità di dialogo, di avvicinamento e di arricchimento reciproco tra le tradizioni cristiane, nello spirito di rispetto per il patrimonio comune dei primi secoli del cristianesimo.
Il tema della conferenza di quest’anno, “Abba Pacomio – Alle origini della vita cenobitica” , ci invita a riscoprire una figura remarcabile del monachesimo cristiano orientale, il quale comprese che la perfezione umana non è soltanto una ricerca personale di Dio, ma anche un’opera da compiere nella comunione, nell’amore fraterno e nella responsabilità reciproca .
San Pacomio il Grande è venerato come il fondatore della vita monastica cenobitica ( koinonia ), organizzando per la prima volta le comunità in cui la preghiera, l’obbedienza, il lavoro e il servizio al prossimo si intrecciavano in un’armonia ispirata al Vangelo e al modello della prima comunità cristiana di Gerusalemme (cfr. Atti degli Apostoli 2, 42–47; 4, 32–35).
Secondo l’insegnamento di San Pacomio — per cui “ l’amore è il compimento della Legge”, la vera conoscenza di Dio porta frutto attraverso l’amore per il prossimo e una vita vissuta nella comunione. Tale verità è quanto mai attuale oggi, in una società segnata dall’individualismo, dall’isolamento e dalla frammentazione sociale.
Il modello della comunità pacomiana ci ricorda che la vera libertà non si raggiunge attraverso l’autosufficienza e l’egoismo, bensì mediante la comunione con Dio e con gli altri esseri umani, inoltre, la lotta ascetica non è un fine in sé, ma il cammino attraverso il quale la persona purifica il proprio cuore e si prepara al Regno di Dio.
Le comunità monastiche ispirate a San Pacomio continuano oggi a testimoniare che il Vangelo è alla base di una vita in cui la preghiera, il lavoro, l’ospitalità, il perdono e la responsabilità reciproca danno vita a un’autentica cultura di comunione.
L’eredità di San Pacomio ci insegna che ogni comunità ecclesiale — parrocchia, monastero o famiglia — trova la propria unità in Cristo e si edifica attraverso la preghiera, l’obbedienza, il servizio e l’amore sacrificale, e che, chi serve Dio fedelmente vive in conformità con gli insegnamenti delle Sacre Scritture.
Ci auguriamo che l’edizione di quest’anno offra a tutti i partecipanti alla conferenza l’opportunità di acquisire una più profonda comprensione spirituale dell’eredità di San Pacomio, affinché la testimonianza di comunione in Cristo, di preghiera e di servizio al prossimo possa diventare fonte di luce e di speranza per la Chiesa e per il mondo di oggi.
Preghiamo il nostro Signore Gesù Cristo, per intercessione di San Pacomio il Grande, fondatore della vita monastica cenobitica, di benedire i lavori di questo convegno e di concedere a tutti il rafforzamento nella fede, la pace e la gioia spirituale, per la gloria della Santissima Trinità e per la nostra salvezza.
† Daniel
Patriarca della Chiesa Ortodossa Romena
Photo: BASILICA archive / Mircea Florescu