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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Iran war boosted Russian fertiliser revenues by over £5m a day

ohne Namen · Greenpeace UK · 2026-08-05 · London · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gerechtigkeit · tragend

Das auf fossilen Brennstoffen basierende globale Ernährungssystem ist durch seine Abhängigkeit von Düngemitteln und Gaspreisen extrem verwundbar gegenüber Krieg und Klimawandel, und nur der Übergang zu naturfreundlicher Landwirtschaft kann diese Verwundbarkeit überwinden.

Diese Krise zeigt, wie gefährlich exponiert unser Ernährungssystem gegenüber Krieg, volatilen Gaspreisen und auf fossilen Brennstoffen basierenden Düngemitteln ist.

Der Text berichtet über eine Untersuchung von Greenpeace Unearthed, wonach russische Düngemittelunternehmen während des US-Israel-Iran-Kriegs in den ersten drei Monaten geschätzte 500 Millionen Pfund zusätzliche Einnahmen erzielten. Die Schließung der Straße von Hormus durch Iran trieb die globalen Harnstoffpreise in die Höhe, während Russlands baltische Exportrouten weitgehend unbeeinträchtigt blieben. Fast die Hälfte der Windfall-Einnahmen kam aus den Vereinigten Staaten, die Rekordmengen an russischem Harnstoff importierten. Auch das Vereinigte Königreich und die EU importierten weiterhin russische Düngemittel, obwohl beide Zölle eingeführt hatten, um die Abhängigkeit zu verringern. Der Preisschock verschärfte die Befürchtungen über globale Ernährungssicherheit, wobei afrikanische Länder am härtesten betroffen sein dürften. Greenpeace UK fordert die britische Regierung auf, Landwirte beim Übergang zu naturfreundlicher Landwirtschaft zu unterstützen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Düngemitteln zu verringern.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Russische Düngemittelunternehmen erzielten während der ersten drei Monate des US-Israel-Iran-Kriegs geschätzte 500 Millionen Pfund zusätzliche Einnahmen, da die Schließung der Straße von Hormus die globalen Preise in die Höhe trieb, wie eine Untersuchung von Greenpeace Unearthed ergeben hat. Russland ist bereits der weltweit führende Exporteur von Stickstoffdüngemitteln, doch die Analyse offizieller Handelsdaten [1] durch Unearthed bestätigte, dass russische Unternehmen zwischen März und Mai dieses Jahres geschätzte 5 Millionen Pfund pro Tag zusätzlich aus Harnstoff verdienten. Dies geschah während der anfänglichen Blockade der Straße von Hormus durch Iran. Die Straße verarbeitet normalerweise ein Drittel des globalen Seehandels mit Düngemitteln und 20 % der Erdgaslieferungen, die zur Herstellung von Stickstoffdüngemitteln wie Harnstoff benötigt werden. Sie ist die zentrale Exportroute für die großen Produzenten im Golf. Russlands baltische Exportrouten werden von der Schließung der Straße weitgehend nicht betroffen, was es seinen Produzenten ermöglichte, zu profitieren, da der Preis für Harnstoff – das weltweit am weitesten verwendete Stickstoffdüngemittel – zwischen Ende Februar und Ende April nahezu verdoppelte. Während Russlands Energiesektor und viele andere Teile seiner Wirtschaft seit der Invasion der Ukraine durch den Kreml im Jahr 2022 Preisobergrenzen und Sanktionen unterworfen sind, haben die Düngemittelausfuhren fortbestanden. Das Vereinigte Königreich importierte zwischen März und Mai rund 33.900 Tonnen russischen Harnstoffs, was geschätzte 8 Millionen Pfund zusätzliche Einnahmen generierte. Und die Importe der EU generierten rund 11,5 Millionen Pfund. [2] Europäische Regierungen haben angestrebt, die Abhängigkeit ihrer Landwirte von russischen und belarussischen Düngemitteln durch die Einführung von Zöllen zu verringern. Letztes Jahr führte die EU gestaffelte Zölle ein, die jedes Jahr steigen, bis 2028, mit dem Ziel, die Abhängigkeit von russischen und belarussischen Düngemitteln zu verringern. Das Vereinigte Königreich, dessen anfängliche Zölle von 2022 35 % auf russische Düngemittel verhängten, aber Stickstoffprodukte wie Harnstoff ausschlossen, schloss diese Lücke im Juli 2025. Fast die Hälfte der geschätzten Windfall-Einnahmen kam aus den Vereinigten Staaten. Die US-Importe von russischem Harnstoff erreichten während der ersten Monate des Konflikts Rekordwerte und generierten geschätzte 226 Millionen Pfund zusätzliche Einnahmen für russische Produzenten. Der Preisschock hat auch die Befürchtungen über die globale Ernährungssicherheit und steigende Lebensmittelpreise verschärft. Die Vereinten Nationen haben davor gewarnt, dass steigende Kosten für Kraftstoffe, Düngemittel und Lebensmittel Millionen weitere Menschen in den Hunger treiben könnten, wobei afrikanische Länder voraussichtlich am härtesten getroffen werden. Elena Polisano, Co-Leiterin der Biodiversitätskampagnen bei Greenpeace UK, sagte: „Diese Krise zeigt, wie gefährlich exponiert unser Ernährungssystem gegenüber Krieg, volatilen Gaspreisen und auf fossilen Brennstoffen basierenden Düngemitteln ist. Landwirte kämpfen bereits mit extremem Wetter, das durch den Klimawandel verursacht wird. Die extreme Hitze und die Dürre dieses Sommers haben Ernten geschädigt, und nun treibt auch der globale Konflikt die landwirtschaftlichen Kosten in die Höhe. „Um die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen zukünftige Schocks zu machen, die langfristige Ernährungssicherheit des Vereinigten Königreichs zu stärken und der Wildtierwelt eine Erholung zu ermöglichen, muss die britische Regierung angemessene Finanzierung und Unterstützung für Landwirte bereitstellen, um den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden im Laufe der Zeit zu reduzieren und zu naturfreundlicher Landwirtschaft überzugehen." Stickstoffdüngemittel bleiben zentral für die globale Nahrungsmittelproduktion, doch Aktivisten sagen, die Landwirtschaft müsse durch naturfreundliche Landwirtschaftsmaßnahmen, einschließlich Zwischenfrüchte, Fruchtfolgen, stickstoffbindende Pflanzen und eine effizientere Nährstoffnutzung, weniger abhängig von ihnen werden. ENDE Hinweise für Redaktionen: [1] Unearthed verglich die durchschnittlichen monatlichen Harnstoffpreise während März, April und Mai 2026 mit dem durchschnittlichen Februarpreis, bevor die Differenz mit den geschätzten monatlichen Exportmengen Russlands multipliziert wurde. Die Analyse verwendete Bloomberg Green Markets Preisdaten für Harnstoff an baltischen Häfen und Importdaten aus Russlands Handelspartnern, bereitgestellt von Trade Data Monitor, basierend auf von Russlands Handelspartnern gemeldeten Importen. Russland exportierte während des dreimonatigen Zeitraums mindestens 2,48 Millionen Tonnen Harnstoff. Die geschätzten 500 Millionen Pfund stellen zusätzliche Einnahmen dar, nicht Gewinn, und berücksichtigen keine Änderungen in Produktions- oder Transportkosten. Ein vollständiges Briefing und eine Methodik sind auf Anfrage erhältlich. [2] Europäische Regierungen haben sich zum Ziel gesetzt, die Abhängigkeit ihrer Landwirte von russischen und belarussischen Düngemitteln durch die Einführung von Zöllen zu verringern. Letztes Jahr führte die EU gestaffelte Zölle ein, die jährlich steigen, um bis 2028 430 Euro pro Tonne zu erreichen, um die Abhängigkeit von russischen und belarussischen Düngemitteln zu verringern. Das Vereinigte Königreich, dessen anfängliche Zölle von 2022 auf russische Düngemittel Stickstoffprodukte wie Harnstoff ausgeschlossen hatten, schloss diese Lücke im Juli 2025, und sie werden ab 2027 auf 35 % steigen. Die britischen Importe von russischem Harnstoff sind seit der Invasion der Ukraine erheblich zurückgegangen, doch das Vereinigte Königreich importierte im Zeitraum März bis Mai 2026 immer noch 33.900 Tonnen russischen Harnstoffs, was zu geschätzten 8 Mio. £ zusätzlichen Einnahmen für russische Produzenten führte. Allerdings haben Russlands steigende Exporte von Düngemitteln in andere Länder wie Brasilien, Indien und die USA den Rückgang der Exporte in die EU und das Vereinigte Königreich ausgeglichen. Tatsächlich hat Russland Obergrenzen für das Volumen der exportierbaren Düngemittel festgelegt, um das Inlandsangebot zu schützen. Der nach dem Iran-Krieg gestiegene russische Düngemittelerlöse von über 5 Mio. £ pro Tag erschien zuerst auf Greenpeace UK.
Wortlaut im Original
Russian fertiliser companies gained an estimated £500m in additional revenues during the first three months of the US-Israel-Iran war as the closure of the Strait of Hormuz sent global prices soaring, an investigation by Greenpeace Unearthed has found. Russia is already the world’s leading nitrogen fertiliser exporter but analysis of official trade data [1] by Unearthed confirmed that Russian companies earned an estimated additional £5m a day from urea between March and May this year. This was during Iran’s initial blockade of the Strait of Hormuz. The strait normally handles a third of global seaborne fertiliser trade and 20% of natural gas shipments, needed to make nitrogen fertilisers such as urea. It is the key export route for major producers in the Gulf. Russia’s Baltic export routes are largely unaffected by the closure of the strait, allowing its producers to cash in as the price of urea – the world’s most widely used nitrogen fertiliser – almost doubled between late February and late April. While Russia’s energy sector and many other parts of its economy have been subjected to price caps and sanctions since the Kremlin invaded Ukraine in 2022, fertiliser exports have continued. The UK imported around 33,900 tonnes of Russian urea between March and May, generating an estimated £8 million in additional revenues. And the EU’s imports generated around £11.5m. [2] European governments have aimed to reduce their farmers’ reliance on Russian and Belarussian fertiliser through introducing tariffs. Last year the EU introduced staged tariffs, rising every year until 2028, aiming to reduce dependence on Russian and Belarussian fertiliser. The UK, whose initial 2022 tariffs had levied 35% on Russian fertiliser but excluded nitrogen products such as urea, closed that gap in July 2025. Almost half of the estimated windfall came from the United States. US imports of Russian urea reached record levels during the early months of the conflict, generating an estimated £226 million in additional revenues for Russian producers. The price shock has also intensified fears over global food security and rising food prices. The United Nations has warned that rising fuel, fertiliser and food costs could push millions more people into hunger, with African countries likely to be hit hardest. Elena Polisano, Co Head of Biodiversity campaigns at Greenpeace UK, said: “This crisis shows how dangerously exposed our food system is to war, volatile gas prices and fossil fuel-based fertilisers. Farmers are already battling extreme weather caused by climate change. This summer’s extreme heat and drought have damaged harvests, and now global conflict is driving up farm costs too. “To make farming more resilient to future shocks, strengthen the UK’s long-term food security and allow wildlife to recover, the UK government needs to provide proper funding and support for farmers to reduce fertiliser and pesticide use over time and shift to nature-friendly farming.” Nitrogen fertilisers remain central to global food production, but campaigners say farming must become less dependent on them through nature friendly farming measures including cover crops, crop rotations, nitrogen-fixing plants and more efficient nutrient use. ENDS Notes to Editors: [1] Unearthed compared average monthly urea prices during March, April and May 2026 with the average February price, before multiplying the difference by Russia’s estimated monthly export volumes. The analysis used Bloomberg Green Markets pricing data for urea at Baltic ports and import data from Russia’s trading partners provided by Trade Data Monitor , based on imports reported by Russia’s trading partners. Russia exported at least 2.48 million tonnes of urea during the three-month period. The estimated £500 million represents additional revenue, not profit, and does not account for changes in production or transport costs. A full briefing and methodology is available on request. [2] European governments have aimed to reduce their farmers’ reliance on Russian and Belarussian fertiliser through introducing tariffs. Last year the EU introduced staged tariffs, rising every year to reach €430 per tonne by 2028. to reduce dependence on Russian and Belarussian fertiliser. The UK, whose initial 2022 tariffs on Russian fertiliser had excluded nitrogen products such as urea, closed that gap in July 2025, and will climb to 35% from 2027. UK imports of Russian urea have fallen significantly since the invasion of Ukraine, but the UK still imported 33,900 tonnes of Russian urea during March-May 2026, producing an estimated £8m in additional revenues for Russian producers. However, Russia’s increasing exports of fertilisers to other countries such as Brazil, India and the US have made up for decreasing exports to the EU and UK. In fact, Russia has placed limits on the volume of fertilisers that can be exported, to protect domestic supply. The post Iran war boosted Russian fertiliser revenues by over £5m a day appeared first on Greenpeace UK .