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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

From Papua to the Amazon, Indigenous Peoples Unite to Defend Their Territories

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-09-02 · Amsterdam · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Verantwortung · tragend

Indigene Völker und ihre traditionellen Praktiken sind die wirksamsten Verteidiger der Biodiversität, und Regierungen müssen ihre Territorien, Rechte und Selbstverwaltung anerkennen, um den globalen Biodiversitätsverlust und die Klimakrise zu bewältigen.

Ihr Wissen und ihre Beziehung zur Natur belegen, dass Ökosysteme am widerstandsfähigsten sind, wenn die lokalen Völker, die von ihnen abhängen, die Macht haben, ihre Territorien zu verteidigen und zu verwalten.

Der Text berichtet über eine dreitägige Versammlung indigener Gemeinschaften auf der Insel Arborek im Raja-Ampat-Archipel, Westpapua, die am 20. August 2026 stattfand. Sie brachte indigene Vertreter aus Papua, Indonesien, dem Amazonas, Afrika und Malaysia zusammen, um Solidarität beim Schutz ihrer Territorien und der Biodiversität zu stärken. Der Text benennt extraktive Industrien wie Nickelabbau und illegalen Goldabbau als Bedrohung für indigene Gebiete und Ökosysteme. Er stellt traditionelle Praktiken wie Sasi als wirksame ökologische Schutzmaßnahmen vor und zitiert indigene Sprecherinnen und Sprecher, die kulturelle Vielfalt und Biodiversität verknüpfen. Die Versammlung mündete in die Arborek-Erklärung, die Regierungen auffordert, indigenes Wissen als Lösung für Biodiversitätsverlust und Klimakrise anzuerkennen. Greenpeace fordert die Anerkennung indigener Territorien als Bestandteil des globalen Schutzzieles von 30 Prozent Land- und Meeresfläche bis 2030 und die Einhaltung des FPIC-Prinzips. Der Text schließt mit einem Appell an politische Entscheidungsträger, ihre Versprechen zum Schutz von Ozeanen und Wäldern einzuhalten.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Mitten zwischen tosenden Wellen, Vogelgezwitscher und der Brise versammelten sich Dutzende indigener Völker, sitzend auf Senats – traditionellen Matten, die für das Raja-Ampat-Archipel in Westpapua, Indonesien, charakteristisch sind. Sie nahmen an einer dreitägigen Versammlung teil, die am 20. August 2026 begann und Heyul Pelei Koranu Fyak (Die Große Versammlung der indigenen Gemeinschaften von Raja Ampat) genannt wurde. Sie brachte indigene Völker und lokale Gemeinschaften aus dem Archipel und anderen Teilen Papuas und Indonesiens zusammen und begrüßte auch indigene Vertreter aus dem Amazonas, Afrika und Malaysia. Die Versammlung, unterstützt von Greenpeace Indonesien und der lokalen NGO Institut USBA, hatte zum Ziel, die Solidarität beim Schutz indigener Länder, Gewässer und der Biodiversität zu stärken. Delegationen indigener Völker werden bei ihrer Ankunft auf der Insel Arborek in Raja Ampat, Südwestpapua, mit traditionellen Tänzen und Musik empfangen. © Jurnasyanto Sukarno / Greenpeace Indigene Völker auf der ganzen Welt stehen unter wachsendem Druck durch extraktive Industrien. Trotz der öffentlichen Empörung durch die Kampagne #SaveRajaAmpat im vergangenen Jahr ist die als „das letzte Paradies auf Erden" bekannte Region weiterhin durch den Nickelabbau bedroht. Raja Ampat liegt im Koraldreieck und ist Heimat von 75 % der Korallen der Welt. Unterdessen werden im Amazonas Tausende Hektar Regenwald in indigenen Gebieten durch illegalen Goldabbau zerstört. Indigene Völker widerstehen der Zerstörung und pflegen eine tiefe, generationenübergreifende Verbindung zu ihren Ländern, Wäldern, Ozeanen und Ökosystemen. Ihr Wissen und ihre Beziehung zur Natur belegen, dass Ökosysteme am widerstandsfähigsten sind, wenn die lokalen Völker, die von ihnen abhängen, die Macht haben, ihre Territorien zu verteidigen und zu verwalten. In Raja Ampat beispielsweise praktizieren indigene Gemeinschaften Sasi, ein vorübergehendes Verbot der Ernte bestimmter natürlicher Ressourcen innerhalb eines abgegrenzten Land- oder Meeresgebiets, um Ökosystemen zu erlauben, sich natürlich zu erholen, zu regenerieren und sich zu erneuern. „Es gibt die Tradition, einen ökologischen Kalender zu erstellen; es gibt ein Tabu, das uns verlangt, bei Besuchen bestimmter Orte in der lokalen Sprache zu sprechen; es gibt auch einen Mythos, der das Fangen großer Fische verbietet. All dies ist die Art unserer Vorfahren, die Natur zu bewahren. Wir müssen unsere kulturelle Vielfalt schützen, da sie auch die Biodiversität von Raja Ampat schützt", sagte George Mentasan, ein papuanischer Anthropologe, der auf der Versammlung sprach. Panh O Kayapo, eine indigene Kayapo-Frau aus dem Amazonas, sagte, dass indigene Frauen eine bedeutende Rolle beim Schutz der Biodiversität spielen. Sie fügte hinzu, dass indigene Gemeinschaften nicht den kolonialen extraktivistischen Kräften nachgeben dürfen, die ihre Territorien ausbeuten. Sie sagte: „Wir sind die indigenen Frauen, die nicht nur unsere Kinder, sondern auch unseren Biom schützen. Ich spreche über die Rolle der Frauen nicht nur für unsere Generation, sondern auch für kommende Generationen, damit sie eine bessere Zukunft haben." Nach drei Tagen des Austauschs von Geschichten, Wissen und Kämpfen resulted die Versammlung in der Arborek-Erklärung. Das Dokument fordert Regierungen auf, anzuerkennen, dass das Wissen und die Lebensweise indigener Völker die Lösungen für die Beendigung des Biodiversitätsverlusts und der Klimakrise sind. Es spiegelt auch das Engagement der indigenen Gemeinschaften wider, die globale Solidarität in ihrem Kampf um die Verteidigung ihrer Territorien zu stärken. Drei indigene Frauen haben die Erklärung von Arborek während der Großen Indigenen Versammlung von Raja Ampat auf der Insel Arborek in Raja Ampat, Südwestpapua, unterzeichnet. © Jurnasyanto Sukarno / Greenpeace Die Arborek-Erklärung enthält auch wichtige Forderungen, während Regierungen sich darauf vorbereiten, den Fortschritt beim Kunming-Montreal-Rahmenabkommen für die globale Biodiversität auf der CBD COP17 zu überprüfen. Greenpeace fordert, dass indigene und traditionelle Territorien vollständig als ein wesentlicher Bestandteil der Erreichung des globalen Ziels anerkannt werden, mindestens 30 % der Land- und Meeresflächen bis 2030 zu schützen. Der Schutz der Natur darf nicht auf Kosten der Menschen gehen, die seit Generationen für diese Gebiete gesorgt haben. Regierungen müssen sicherstellen, dass der Naturschutz die Rechte der indigenen Völker und lokalen Gemeinschaften respektiert, einschließlich ihres Rechts, durch Freie, Vorherige und Informierte Zustimmung (FPIC) darüber zu entscheiden, wie ihre Gebiete geschützt und verwaltet werden. Syahrul Fitra, Co-Lead des Greenpeace-Projekts Globale Waldlösungen, sagte: „Indigene und traditionelle Gebiete müssen auf ihren eigenen Bedingungen anerkannt werden, anstatt dass Gemeinschaften in Naturschutzmodelle gezwungen werden, die ihre Rechte, Regierungssysteme oder Wahlmöglichkeiten nicht widerspiegeln. Regierungen müssen auch einen direkten Zugang zu Biodiversitätsfinanzierung sicherstellen, damit indigene Völker und lokale Gemeinschaften über die Ressourcen verfügen, um ihre eigenen Systeme des Schutzes und der Regierungsführung zu stärken." Budiarti Putri ist Kommunikationskampagnenleiterin für Greenpeace Indonesien Hinweise: Fotos sind in der Greenpeace-Medienbibliothek verfügbar Verteidige die Verteidiger der Erde Fordere politische Entscheidungsträger auf, ihre Versprechen einzuhalten, die Zerstörung von Ozeanen und Wäldern zu stoppen. Jetzt beitreten
Wortlaut im Original
Amid crashing waves, birdsong, and the breeze, dozens of Indigenous Peoples gathered, sitting on senats – traditional mats distinct to the Raja Ampat archipelago in West Papua, Indonesia. They attended a three-day gathering starting on 20 August 2026 called Heyul Pelei Koranu Fyak (The Grand Assembly of Raja Ampat Indigenous Communities), which brought together Indigenous Peoples and local communities from the archipelago and other parts of Papua and Indonesia, and also welcomed Indigenous representatives from the Amazon, Africa, and Malaysia. The gathering, supported by Greenpeace Indonesia and the local NGO Institut USBA, aimed to strengthen solidarity in protecting Indigenous lands, waters, and biodiversity. Delegations from Indigenous Peoples are welcomed with traditional dances and music as they arrive at Arborek island, in Raja Ampat, Southwest Papua. © Jurnasyanto Sukarno / Greenpeace Indigenous Peoples around the world are facing escalating pressure from extractive industries. Despite the public outcry through the #SaveRajaAmpat campaign last year , the area known as ‘the last paradise on Earth ’ is still under threat from nickel mining. Raja Ampat is located in the Coral Triangle and is home to 75% of the world’s coral. Meanwhile in the Amazon, thousands of hectares of rainforest in the Indigenous territories are being destroyed by illegal gold mining. Indigenous Peoples are resisting the destruction and maintain a deep, intergenerational connection to their lands, forests, oceans, and ecosystems. Their knowledge and relationship with nature demonstrate that ecosystems are most resilient when local peoples who depend on them have the power to defend and manage their territories . In Raja Ampat, for instance, Indigenous communities practice sasi, a temporary prohibition on harvesting specific natural resources within a designated area of land or sea to allow ecosystems to naturally rest, recover, and regenerate. “There is the tradition of creating an ecological calendar; there is a taboo that requires us to speak in local language upon visiting certain places; also there is a myth for not catching big fish. They are all our ancestors’ way to preserve nature. We have to protect our cultural diversity as it also safeguards Raja Ampat biodiversity,” said George Mentasan , a Papuan anthropologist who spoke at the gathering. Panh O Kayapo , an Indigenous Kayapo woman from the Amazon, said that Indigenous women hold a significant role in protecting biodiversity. She went on to say that Indigenous communities must not give in to the colonial extractivist forces exploiting their territories. She said, “We are the Indigenous women who protect not only our children, but also our biome. I speak up about women’s role not only for our generation, but also for generations to come, for them to have a better future.” After three days of exchanging stories, knowledge, and struggles, the gathering resulted in the Arborek Declaration . The document calls on governments to recognise that Indigenous’ knowledge and way of life are the solutions for halting biodiversity loss and the climate crisis. It also reflects the Indigenous communities’ commitment to strengthen global solidarity in their fight defending their territories. Three Indigenous women have signed the Declaration of Arborek during the Raja Ampat Indigenous Grand Assembly in Arborek island, Raja Ampat, Southwest Papua. © Jurnasyanto Sukarno / Greenpeace The Arborek Declaration also carries out important calls as governments prepare to review progress on the Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework at CBD COP17. Greenpeace is calling for Indigenous and traditional territories to be fully recognised as a key part of achieving the global goal to protect at least 30% of land and oceans by 2030. Protecting nature must not come at the expense of the people who have cared for these territories for generations. Governments must ensure that conservation respects the rights of Indigenous Peoples and local communities, including their right to decide how their territories are protected and managed through Free, Prior and Informed Consent (FPIC). Syahrul Fitra , Greenpeace’s Co-lead of Global Forest Solutions project said, “Indigenous and Traditional Territories must be recognised on their own terms, rather than communities being forced into conservation models that do not reflect their rights, governance systems, or choices. Governments must also ensure direct access to biodiversity finance, so Indigenous Peoples and local communities have the resources to strengthen their own systems of protection and governance.” Budiarti Putri is a Communications Campaigner for Greenpeace Indonesia Notes: Photos are available in the Greenpeace Media Library Defend earth defenders Ask political leaders to act on their promises to stop ocean and forest destruction. Join now