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Άγιος Μελέτιος Πηγάς: Ο Ομολογητής Πατριάρχης Αλεξανδρείας

ohne Namen · Pemptousia (Kloster Vatopedi, griechisch) · 2026-09-14 · Quelle

Wahrhaftigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Wissen · tragend

Meletios Pigas verkörpert durch seine unerschütterliche Bekenntnistreue und seine aktive Verteidigung der Orthodoxie gegen westliche Irrlehren das Ideal des heiligen Bekennerpatriarchen in einer Zeit religiöser Bedrohung.

Er zog es vor, auf die akademischen Urkunden zu verzichten, als auf den Schatz des orthodoxen Glaubens, des einzigen errettenden Glaubens!

Der Text ist eine hagiografische Darstellung des Heiligen Meletios Pigas, Patriarch von Alexandria (1549–1601). Er schildert dessen Leben von der Geburt auf Kreta über das Studium in Padua bis zur Patriarchenwahl. Ein zentrales Motiv ist sein Widerstand gegen den Druck zur Konversion zum Papsttum, den er als bekenntnisvolle heldenhafte Tat beschreibt. Der Text betont seine missionarische und organisatorische Tätigkeit in Ägypten, Kreta und Konstantinopel. Er wird als Verteidiger der Orthodoxie gegen westliche Irrlehren und Häresien dargestellt. Der Text verortet ihn in der Zeit der osmanischen Herrschaft und der religiösen Umwälzungen des 16. Jahrhunderts. Er würdigt ihn als einen der bedeutendsten kirchlichen Männer nach der Eroberung Konstantinopels. Ein expliziter Gegenwartsbezug wird nicht gezogen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
Wo sitzt das Übel?
bei einer benannten anderen Gruppe
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
3 von 3, benannt: Papisten, Protestanten, Kopten und andere als Häretiker oder Ketzer bezeichnete Gruppen
Zeitbezug
früher 3, jetzt 1, künftig 0

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Heiliger Meletios Pigas: Der Bekenner und Patriarch von Alexandria Heiligenkunde - Gestalten 15.09.2026 Lambros Skontzos, Theologe In den schweren Zeiten der osmanischen Knechtschaft gefiel es der göttlichen Vorsehung, dass große geistliche Gestalten hervortraten, welche der Kirche Christi dienten, sie erhellten, stützten und unserem geknechteten Volk unermessliche Dienste leisteten. Einer von ihnen war auch der heilige Meletios Pigas, Patriarch von Alexandria, eine bedeutende Gestalt des 16. Jahrhunderts. Er wurde 1549 in Chandaka (Iraklio) auf Kreta geboren, von frommen, tugendhaften und wohlhabenden Eltern, die in seine Seele tiefe Frömmigkeit und tugendhaftes Leben einpflanzten. Schon von klein auf zeigte er große Begabung für die Wissenschaften, und deshalb sorgten seine Eltern dafür, dass er die bestmögliche Bildung erhielt, bei den bedeutendsten Lehrern seiner Zeit, unter denen sich der berühmte Hieromonachos Meletios Vlastos befand. Bei ihm lernte er die griechische und lateinische Sprache, Grammatik, Philosophie und Rhetorik. Auch bei diesem großen Lehrer lernte er das tugendhafte und sittliche Leben, das ihn sein ganzes Leben lang begleitete. Nach seinen gymnasialen Studien auf Kreta und im Alter von achtzehn Jahren begab er sich nach Italien, an die berühmte Universität von Padua, um seine Studien abzuschließen. Er studierte Philosophie, Theologie, Medizin und Recht. Aber das geistliche Klima dort war den orthodoxen Studierenden äußerst feindlich gesinnt, die starken Druck ausgesetzt waren, die westlichen ketzerischen Grundsätze anzunehmen, und leider vielen nachgaben, die dann, nach ihrer Rückkehr nach Griechenland, Missionierung zugunsten des Papsttums betrieben. Trotz seines jungen Alters und der unerträglichen Drucke der Papisten blieb Meletios unerschütterlich im orthodoxen Glauben, er kam nicht einmal auf den Gedanken, ihren Ketzereien nachzugeben. Außerdem musste er auch ein anderes ernstes Problem bewältigen. Die päpstlichen Universitäten verlangten, um den Absolventen die akademischen Titel zu verleihen, einen Eid der Unterwerfung unter den „Papst"! Meletios befand sich in einem großen Dilemma, aber letztlich gab er dem Erpressungsversuch nicht nach, indem er verweigerte, Unterwerfung unter den „Papst" und Glauben an die ketzerischen Dogmen des Papsttums zu bekunden. Mit Zorn wies er jeden gottlosen Gedanken zurück, die Orthodoxie zu verleugnen und den Papsttum anzunehmen. Er zog es vor, auf die akademischen Urkunden zu verzichten, als auf den Schatz des orthodoxen Glaubens, des einzigen errettenden Glaubens! Es war seine erste große bekenntnisvolle heldenhafte Tat, die seinen späteren bewegten Weg prägt. Sehr charakteristisch ist die Aussage von G. Valesta: „Diese Tapferkeit, diese harte Prüfung seines Gewissens, des nationalen und des religiösen, öffnete vor den Augen des jungen Studierenden die ganze dunkle Tiefe des Papsttums und veranlasste ihn, die Bekämpfung desselben und die Befreiung der Heimat von seinem zerstörerischen Einfluss als vorrangiges Ziel seines Lebens zu setzen. Dann formuliert er ein Lebensprogramm: das Mönchsgewand anzulegen und Soldat der Orthodoxie zu werden, seine Insel und Griechenland und die ganze orthodoxe Orient vor der Gefahr der Verwestlichung zu retten, die damals bei den gebildeten Griechen eine größere Besorgnis und Angst hervorrief als das türkische Joch…" (Meletios Pigas, Chrysopygi, Athen 1958, S. 28). Nach acht Jahren Studium in Italien kehrte er in seine Heimat Kreta zurück und nahm das Mönchsleben an, im Alter von 25 Jahren. Er wurde Mönch im Heiligen Kloster Angarathos, wo der Abt Silvestros war, der spätere Patriarch von Alexandria. Bereits früh zeigte er lobenswerten Eifer für das Mönchsleben und tugendhaftes Leben. Gleichzeitig beschloss er, seine Kenntnisse und Vorzüge zum Wohl seiner unterdrückten Mitbürger zu nutzen. Mit dem Segen des Abtes verließ er das Kloster und wanderte durch die Städte und Dörfer Kretas, ermutigte die verfolgten Griechen, lehrte den orthodoxen Glauben und kämpfte tapfer, indem er mit starken Argumenten die drückende Propaganda zurückwies, die die skrupellosen päpstlichen Jesuitenmissionare (Hierapostoli) ausübten, welche die Insel buchstäblich verwüsteten und mit unredlichen Mitteln, sogar mit Gewalt, Orthodoxe en masse zum häretischen Papsttum überführten. Grundachse seiner Lehre war der unerschütterliche Glaube an Christus, befreit von den westlichen Irrlehren, die Hingabe an die Orthodoxie, die einzige wahre Kirche, und die Hellenizität. Aus diesem Grund wurde er zum Ziel der fanatischen Papisten, die seine mundtotmachung und sogar seine physische Vernichtung anstrebten! Nach der Wahl seines Abtes Silvestros zum Patriarchen von Alexandria, zwischen den Jahren 1565 und 1569, folgte ihm auch Meletios und ließ sich im Heiligen Kloster Sinai nieder, wo er zum Hieromonachos geweiht wurde. Aber der Patriarch Silvestros, der seinen Eifer für die Orthodoxie, seine Bildung und seine übrigen Vorzüge schätzte, rief ihn an das Patriarchat, um hierapostolisch zu wirken und das Klerus und das Mönchtum zu organisieren. Und tatsächlich erfüllte er die ihm aufgetragene Diakonie erfolgreich. Meletios, ein unruhiger Geist und beseelt von heißem Eifer für die Einheit der zersplitterten christlichen Welt, unternahm rühmliche Anstrengungen, die häretischen Westler zu überzeugen, ihre Irrtümer abzulegen und zur Orthodoxie zurückzukehren. Er konzentrierte sich und wandte sich vor allem an die Protestanten, die sich kürzlich (1519) von der päpstlichen „Kirche" losgesagt hatten, sich über die päpstlichen Greuel beschwerend, die Papisten verlassend und jede Diskussion mit ihnen als vergeblich betrachtend. Er eröffnete einen Briefwechsel mit den Theologen der Universität Tübingen, die, wie bekannt, Kontakt mit namhaften Orthodoxen aufgenommen und Briefe ausgetauscht hatten. Unter ihnen war auch Meletios, der in seinen Briefen versuchte, sie davon zu überzeugen, dass die Wahrheit in der Orthodoxie liegt. Aber leider, wie bekannt, führten diese Kontakte nicht zum Ziel. Natürlich war sein Leben in der ägyptischen Großstadt nicht rosig. Papisten, Protestanten, Kopten und andere Häretiker bereiteten ihm ernste Probleme wegen seiner antihäretischen Tätigkeit. Aber Meletios blieb standhaft in seinem Werk, ignorierte und begegnete mit Geduld und Stärke den Hindernissen und Problemen, die ihm bereitet wurden. Im Jahr 1582 setzte der Patriarch Silvestros ihn als Bevollmächtigten (seinen Vertreter) in Kairo ein, um hierapostolisch zu wirken und die dortigen Pfarreien zu organisieren. Meletios nahm seine neue Diakonie willig an und vollbrachte auch dort sein lobenswertes hirtliches und hierapostolisches Werk. Der Ruf seiner Persönlichkeit und seiner Tätigkeit weitete sich aus und erreichte auch Russland, wo der Kaiser ihn nach Moskau rief, um die Russische Kirche zu organisieren. Meletios nahm das Angebot an, aber auf dem Weg nach Russland passierte er Konstantinopel, wo er die Tragik feststellte, die die dortigen Orthodoxen unter der türkischen Unterdrückung erlitten. Er wurde aufgefordert zu bleiben und für die belagerte Kirche zu wirken. Er gehorchte, blieb drei Jahre und wirkte mit ungewöhnlichem Eifer zur Erleichterung der unterdrückten und verfolgten Griechen. Im Jahr 1590, nach dem Tod des Patriarchen von Alexandrien Silvestros, wurde er berufen, den regierenden patriarchalischen Thron zu übernehmen, mit der einhelligen Zustimmung des Klerus und des Volkes und der Billigung aller Gläubigen. Er erwies sich als würdig seiner Wahl. Mit Bescheidenheit und Klugheit setzte er seine Arbeit auf seinem neuen Amt fort. Durch geeignete und feinfühlige Maßnahmen gelang es ihm, den Sultan dazu zu bewegen, das Patriarchat von den unerträglichen Schulden zu befreien, und durch Sammlungen, vor allem auf Kreta, stärkte er die Finanzen des Patriarchats. Im Jahr 1593 reiste er nach Konstantinopel, um an der Ständigen Synode unter der Patriarchat Jeremias II. (1536–1594) teilzunehmen. Dort trug Meletios den Beschluss vor, an den Entscheidungen der Ökumenischen Synoden festzuhalten und eine jährliche Einberufung einer Ständigen Synode vorzusehen. Damals wurde der Synodale Tomos der Anerkennung des Patriarchats von Moskau erlassen. Durch diese Beharrlichkeit umzäunte dieser große kirchliche Mann den orthodoxen Glauben in einer Zeit furchtbarer geistiger Umwälzungen und Herausforderungen durch das Wirken der Westlichen im orthodoxen Raum des Ostens. Zur gleichen Zeit hatten wir auch das Auftreten der Union in Osteuropa und vor allem in Polen, die mit unbeschreiblichen Verfolgungen, Massakern und Gewalt eine Vielzahl von Orthodoxen zum Papsttum überführte. Als Meletios von dem dortigen ernsthaften Problem erfuhr, sandte er seinen Neffen Kyros Lukaris als Patriarchalischen Exarchen, der mit dem Exarchen des Ökumenischen Patriarchats zusammenarbeitete, um der Ausbreitung der Union und des Papsttums entgegenzutreten. Aber im Jahr 1597 wurde Lukaris gezwungen, aus Polen zu fliehen, um der Gefängnisstrafe und seiner Hinrichtung durch die fanatischen unionistischen Papisten zu entgehen. Im Jahr 1599 sandte Patriarch Meletios Lukaris erneut nach Polen, wo er bis zum Anfang des Jahres 1601 verblieb, woraufhin er nach Moldau-Walachien ging, um die dort von den Lateinern heimgesuchten Orthodoxen zu unterstützen. Von seiner Fürsorge ließ Meletios auch die ketzerischen Kopten Ägyptens und Äthiopiens nicht außer Acht und versuchte, sie zum orthodoxen Glauben zurückzuführen und sie in die wahre Orthodoxe Kirche einzufügen, ohne leider bemerkenswerte Ergebnisse. Im Jahr 1594 entschlief der Ökumenische Patriarch Jeremias II., und Meletios erhielt Angebote, den Ökumenischen Thron zu übernehmen. Aber dieser demütige kirchliche Führer lehnte ab und bevorzugte es, auf dem zweitgrößten Thron von Alexandrien zu verbleiben. Er diente nur als Verweser des Ökumenischen Throns zwischen den Jahren 1597 und 1598. Er entschlief im Jahr 1601 im Alter von 52 Jahren, und die Kirche, die seine Heiligkeit und sein enormes Werk würdigte, zählte ihn zu ihren hagiologischen Büchern und setzte sein Gedenken auf den 13. September. Der heilige Meletios wird zu den Bekennerpatriarchen gezählt, der sein Leben der Festigung des orthodoxen Glaubens widmete. Sein Eifer für die Einheit der zersplitterten christlichen Welt und seine Bemühungen um die Bekehrung der Ketzer zur Kirche veranlassten einige seiner Zeitgenossen, ihn als „philokatholisch" zu betrachten, was nicht zutrifft. Als tiefkundiger Kenner der päpstlichen und protestantischen Irrlehren wurde er ein scharfer Kritiker derselben. Dies bezeugt ein erhaltener Brief von ihm, geschrieben im Jahr 1538 an seinen Freund, den gelehrten Bischof von Kythira Maximus Margounis (1549–1602), in dem er eine antienotische Argumentation entfaltet. Er widerstand insbesondere mit Kraft der Union, die, wie bekannt, das „Trojanische Pferd" des Papsttums für die Eroberung der Orthodoxie ist. Außerdem entwickelte er auch ein reiches schriftstellerisches Werk, wie: „Über die unbesteckbaren Mysterien", „Katechese über den Papst", „Orthodoxe Lehre", „Stromateis", „Rede gegen Luther und Calvin", „Chrysopyge" u. a., die den Duft der Orthodoxie verströmen und einen bekennenden Charakter haben. Es ist auch charakteristisch, dass er, obwohl er in seinen Schriften die gehobene Sprache verwendete, in seinen Predigten die Umgangssprache benutzte, damit seine Zuhörer ihn verstehen konnten. Im Allgemeinen wird er als eine seltene Persönlichkeit, ein Gefäß der Erwählung, für den Dienst der Kirche und des Volkes in jenen bedrängten Jahren betrachtet. Manche halten ihn für einen der bedeutendsten und bewundernswertesten kirchlichen Männer nach der Eroberung von Konstantinopel (1453).
Wortlaut im Original
Άγιος Μελέτιος Πηγάς: Ο Ομολογητής Πατριάρχης Αλεξανδρείας Αγιολογία - Μορφές 15.09.2026 Λάμπρος Σκόντζος, Θεολόγος Στους χαλεπούς χρόνους της οθωμανικής δουλείας η Θεία Πρόνοια ευδόκησε να αναδειχθούν μεγάλες πνευματικές μορφές, οι οποίες διακόνησαν, λάμπρυναν, στήριξαν την Εκκλησία του Χριστού και προσέφεραν ανεκτίμητες υπηρεσίες στο υπόδουλο Γένος μας. Ένας από αυτούς υπήρξε και ο άγιος Μελέτιος Πηγάς, Πατριάρχης Αλεξανδρείας, μια σπουδαία μορφή του 16ου αιώνα. Γεννήθηκε στον Χάνδακα (Ηράκλειο) της Κρήτης το 1549 από ευσεβείς, εναρέτους και εύπορους γονείς, οι οποίοι ενστάλαξαν στη ψυχή του βαθιά ευσέβεια και ενάρετη ζωή. Από μικρός έδειξε μεγάλη έφεση στα γράμματα και γι’ αυτό οι γονείς του φρόντισαν να πάρει την καλλίτερη δυνατή παιδεία, κοντά στους σπουδαιότερους δασκάλους της εποχής του, μεταξύ των οποίων υπήρξε ο φημισμένος ιερομόναχος Μελέτιος Βλαστός . Κοντά του διδάχτηκε την ελληνική και λατινική γλώσσα, γραμματική, φιλοσοφία και ρητορική. Επίσης κοντά στον σπουδαίο αυτό δάσκαλο διδάχτηκε τον ενάρετο και ηθικό βίο, ο οποίος τον ακολούθησε σε ολόκληρη την ζωή του. Μετά τις εγκύκλιες σπουδές του στην Κρήτη, και σε ηλικία δεκαοκτώ ετών, μετέβη στην Ιταλία , στο φημισμένο Πανεπιστήμιο της Πάδοβας, για να ολοκληρώσει τις σπουδές του. Σπούδασε φιλοσοφία, θεολογία, ιατρική και νομική. Αλλά το πνευματικό κλίμα εκεί ήταν άκρως εχθρικό προς τους ορθοδόξους σπουδαστές, οι οποίοι δέχονταν ισχυρές πιέσεις να αποδεχτούν τις δυτικές κακόδοξες αρχές και δυστυχώς πολλοί υπέκυπταν, ερχόμενοι κατόπιν στην Ελλάδα έκαναν προσηλυτισμό υπέρ του Παπισμού. Παρά το νεαρό της ηλικίας του ο Μελέτιος και τις αφόρητες πιέσεις των παπικών, παρέμεινε αμετακίνητος στην ορθόδοξη πίστη, δεν διανοήθηκε να ενδώσει στις κακοδοξίες τους. Επίσης είχε να αντιμετωπίσει και ένα άλλο σοβαρό πρόβλημα. Τα παπικά πανεπιστήμια, προκειμένου να χορηγήσουν τους τίτλους σπουδών στους αποφοίτους, απαιτούσαν ορκωμοσία υποταγής στον “Πάπα” ! Ο Μελέτιος βρέθηκε σε μεγάλο δίλημμα, αλλά εν τέλει δεν υπέκυψε στον εκβιασμό, αρνούμενος να δηλώσει υποταγή στον “Πάπα” και πίστη στα παπικά κακόδοξα δόγματα. Απέρριψε με οργή κάθε βέβηλη σκέψη να αρνηθεί την Ορθοδοξία και να ασπασθεί τον Παπισμό. Προτίμησε να στερηθεί τις πανεπιστημιακές περγαμηνές, παρά τον θησαυρό της ορθοδόξου πίστεως, της μόνης σώζουσας, πίστεως! Ήταν η πρώτη μεγάλη ομολογητική ηρωική του πράξη, η οποία σημάδεψε την κατοπινή του πολυτάραχη πορεία. Είναι πολύ χαρακτηριστική η ρήση του Γ. Βαλέτα : « Αυτή η παλληκαριά του, αυτή η σκληρή δοκιμασία της συνείδησής του, εθνικής και θρησκευτικής, άνοιξε μπροστά στα μάτια του νεαρού σπουδαστή όλο το σκοτεινό βάθος του παπισμού και τον έκανε να βάλει σαν πρώτιστο σκοπό της ζωής του την καταπολέμησή του και την απολύτρωση της πατρίδος από την καταστροφική επιρροή του. Τότε διατυπώνει ένα πρόγραμμα ζωής• να ντυθή το ράσο και να γίνη στρατιώτης της Ορθοδοξίας να σώση το νησί του και την Ελλάδα και όλη την ορθόδοξη Ανατολή απ’ τον κίνδυνο του εκλατινισμού, που προκαλούσε τότε στους μορφωμένους έλληνες χειρότερη ανησυχία και φόβο από τον τουρκικό ζυγό… » (Μελέτιος Πηγάς, Χρυσοπηγή, Αθήναι 1958 σ. 28). Μετά από οκτώ χρόνια σπουδών στην Ιταλία επέστρεψε στην γενέτηρά του την Κρήτη και ασπάστηκε τον μοναχικό βίο, σε ηλικία 25 ετών. Εκάρη μοναχός στην Ιερά Μονή Αγκαράθου, όπου ηγούμενος ήταν ο Σίλβεστρος, μετέπειτα Πατριάρχης Αλεξανδρείας. Ενωρίς έδειξε αξιόλογο ζήλο για την μοναχική ζωή και ενάρετο βίο. Παράλληλα αποφάσισε να αξιοποιήσει, προς χάριν των υπόδουλων συμπατριωτών του, τις γνώσεις και τα προτερήματά του. Με την ευλογία του ηγουμένου εξερχόταν της Μονής και περιόδευε τις πόλεις και τα χωριά της Κρήτης, εμψυχώνοντας τους κατατρεγμένους Ρωμηούς, διδάσκοντας την ορθόδοξη πίστη και αγωνιζόμενος σθεναρά, αποκρούοντας με ισχυρά επιχειρήματα, την ασφυκτική προπαγάνδα, που ασκούσαν οι αδίστακτοι παπικοί Ιησουίτες μισιονάριοι (ιεραπόστολοι), οι οποίοι αλώνιζαν κυριολεκτικά το νησί και προσηλύτιζαν σωρηδόν με αθέμιτα μέσα, ακόμα και με τη βία, ορθοδόξους στον αιρετικό Παπισμό. Βασικός άξονας της διδασκαλίας του ήταν η ακράδαντη πίστη στο Χριστό, απαλλαγμένη από τις δυτικές κακοδοξίες, η προσήλωση στην Ορθοδοξία, την μόνη αληθινή Εκκλησία και η ελληνικότητα. Για το λόγο αυτό κατέστη στόχος των φανατικών παπιστών, οι οποίοι επιδίωκαν την φίμωσή, του, αλλά και αυτή την φυσική του εξόντωση! Μετά την εκλογή του ηγουμένου του, Σίλβεστρου ως Πατριάρχη Αλεξανδρείας , μεταξύ των ετών 1565 και 1569 , τον ακολούθησε και ο Μελέτιος και εγκαταστάθηκε στην Ιερά Μονή Σινά, όπου χειροτονήθηκε ιερομόναχος. Αλλά ο Πατριάρχης Σίλβεστρος, εκτιμώντας τον ζήλο του υπέρ της Ορθοδοξίας, την μόρφωσή του και τα λοιπά προσόντα του, τον κάλεσε κοντά στο Πατριαρχείο, να εργαστεί ιεραποστολικά και να οργανώσει τον κλήρο και τον μοναχισμό. Και πράγματι ανταποκρίθηκε με επιτυχία στη διακονία που του ανατέθηκε. Ο Μελέτιος, ανήσυχο πνεύμα και διακατεχόμενος από θερμό ζήλο για την ενότητα του κατακερματισμένου χριστιανικού κόσμου, κατέβαλε φιλότιμες προσπάθειες να πείσει τους αιρετικούς δυτικούς να αποβάλλουν τις πλάνες τους και να επιστρέψουν στην Ορθοδοξία. Επικεντρώθηκε και απευθύνθηκε κυρίως στους Προτεστάντες , οι οποίοι είχαν αποσκιρτήσει πρόσφατα (1519) από την παπική “εκκλησία” , διαμαρτυρόμενοι για τις παπικές τερατουργίες, εγκαταλείποντας τους παπικούς, θεωρώντας μάταιη οποιαδήποτε συζήτηση μαζί τους. Άνοιξε αλληλογραφία με τους θεολόγους του Πανεπιστημίου της Τιβίγγης , οι οποίοι, όπως είναι γνωστό, είχαν ανοίξει επικοινωνία με επιφανείς ορθοδόξους και αντήλλασσαν επιστολές. Μεταξύ αυτών ήταν και ο Μελέτιος, ο οποίος στις επιστολές του προσπαθούσε να τους πείσει ότι η αλήθεια βρίσκεται στην Ορθοδοξία. Αλλά δυστυχώς, όπως είναι γνωστό, οι επαφές αυτές δεν τελεσφόρησαν. Φυσικά η ζωή του δεν ήταν ρόδινη στην αιγυπτιακή μεγαλούπολη. Παπικοί, Προτεστάντες, Κόπτες και άλλοι αιρετικοί του δημιουργούσαν σοβαρά προβλήματα, για την αντιαιρετική του δράση. Αλλά ο Μελέτιος έμεινε εδραίος στο έργο του, αδιαφορώντας και αντιμετωπίζοντας με υπομονή και σθένος τα εμπόδια και τα προβλήματα που του δημιουργούσαν Στα 1582 ο Πατριάρχης Σίλβεστρος τον τοποθέτησε επίτροπο (αντιπρόσωπό του) στο Κάιρο, για να εργαστεί ιεραποστολικά και να οργανώσει τις εκεί ενορίες. Ο Μελέτιος δέχτηκε την νέα του διακονία με προθυμία, επιτελώντας και εκεί ο αξιόλογο ποιμαντικό και ιεραποστολικό έργο. Η φήμη της προσωπικότητάς του και της δράσεώς του έφτασε μακριά, και ως την Ρωσία, όπου ο αυτοκράτορας τον κάλεσε στη Μόσχα , να συγκροτήσει την Ρωσική Εκκλησία. Ο Μελέτιος αποδέχτηκε την πρόταση, αλλά πορευόμενος προς την Ρωσία, πέρασε από την Κωνσταντινούπολη , όπου διαπίστωσε την τραγικότητα που βίωναν οι εκεί ορθόδοξοι από την τουρκική καταπίεση. Παρακλήθηκε να παραμείνει και να εργαστεί για την χειμαζόμενη Εκκλησία. Υπάκουσε, παραμένοντας για τρία χρόνια εργαζόμενος με ασυνήθιστο ζήλο για την ανακούφιση των καταπιεσμένων και κατατρεγμένων Ρωμηών. Στα 1590 , μετά τον θάνατο του Πατριάρχη Αλεξανδρείας Σίλβεστρου, κλήθηκε να αναλάβει τον χειρεύοντα πατριαρχικό θρόνο, με την σύμφωνη γνώμη κλήρου και λαού και τις τις επιδοκιμασίες όλων των πιστών. Αποδείχτηκε άξιος της εκλογής του. Με μετριοφροσύνη και σύνεση εξακολούθησε να εργάζεται στο νέο του πόστο. Με τους κατάλληλους και λεπτούς χειρισμούς κατόρθωσε, να αποσπάσει του Σουλτάνου, να απαλλάξει το Πατριαρχείο από τα δυσβάστακτα χρέη και με εράνους, κυρίως στην Κρήτη, ενίσχυσε τα οικονομικά του Πατριαρχείου. Το 1593 μετέβη στην Κωνσταντινούπολη να πάρει μέρος στην Ενδημούσα Σύνοδο επί πατριαρχίας Ιερεμία Β΄ (1536-1594). Σε αυτή ο Μελέτιος εισηγήθηκε την διακήρυξη στην εμμονή των Ορθοδόξων στις αποφάσεις των Οικουμενικών Συνόδων, στην ανά έτος σύγκληση Ενδημούσας συνόδου. Τότε απεστάλη ο Συνοδικός Τόμος αναγνώρισης του Πατριαρχείου Μόσχας. Με την εμμονή του αυτή ο μεγάλος αυτός εκκλησιαστικός άνδρας περιχαράκωσε την ορθόδοξη πίστη, σε μια εποχή τρομακτικών πνευματικών ζυμώσεων και προκλήσεων από την δράση των δυτικών στον ορθόδοξο χώρο της Ανατολής. Την ίδια εποχή έχουμε και την εμφάνιση της Ουνίας στην Ανατολική Ευρώπη και κύρια στην Πολωνία, η οποία, με ανείπωτους διωγμούς, σφαγές και βία μετέστεφε πλήθος ορθοδόξων στον Παπισμό. Ο Μελέτιος, όταν πληροφορήθηκε το εκεί σοβαρό πρόβλημα έστειλε ως Πατριαρχικό Έξαρχο τον ανεψιό του Κύριλλο Λούκαρη , ο οποίος συνεργάσθηκε με τον έξαρχο του Οικουμενικού Πατριαρχείου, προκειμένου να αντιμετωπίσουν την εξάπλωση της Ουνίας και του Παπισμού. Αλλά το 1597 ο Λούκαρης αναγκάζεται να αποδράσει από την Πολωνία για να διαφύγει τη φυλάκιση και τη θανάτωσή του από τους φανατισμένους ουνίτες παπικούς. Το έτος 1599 ο Πατριάρχης Μελέτιος στέλνει και πάλι στην Πολωνία τον Λούκαρη όπου παρέμεινε ως τις αρχές του 1601 , ενώ κατόπιν μετέβη στη Μολδοβλαχία για να στηρίξει τους εκεί χειμαζομένους από τους Λατίνους Ορθοδόξους. Από την μέριμνά του ο Μελέτιος δεν παράλειψε και τους αιρετικούς Κόπτες της Αιγύπτου και της Αιθιοπίας , προσπαθώντας να τους επαναφέρει στην ορθόδοξη πίστη και να τους εντάξει στην αληθινή Ορθόδοξη Εκκλησία, χωρίς δυστυχώς θεαματικά αποτελέσματα. Το 1594 κοιμήθηκε ο Οικουμενικός Πατριάρχης Ιερεμίας Β΄ και ο Μελέτιος δέχτηκε προτάσεις να αναλάβει τον Οικουμενικό Θρόνο. Όμως ο ταπεινός ετούτος εκκλησιαστικός ηγέτης αρνήθηκε, προτιμώντας να παραμείνει στον δευτερόθρονο Θρόνο της Αλεξάνδρειας. Διετέλεσε μόνο τοποτηρητής του Οικουμενικού Θρόνου μεταξύ των ετών 1597 και 1598. Κοιμήθηκε το έτος 1601 σε ηλικία 52 ετών και η Εκκλησία εκτιμώντας την αγιότητά του και το τεράστιο έργο του, τον κατέταξε στους αγιολογικούς της δέλτους, ορίζοντας την μνήμη του στις 13 Σεπτεμβρίου . Ο άγιος Μελέτιος συγκαταλέγεται στους ομολογητές Πατριάρχες, ο οποίος ανάλωσε τη ζωή του στην στερέωση της ορθοδόξου πίστεως. Ο ζήλος του για την ενότητα του κατακερματισμένου χριστιανικού κόσμου και οι προσπάθειές του για την μεταστροφή των αιρετικών στην Εκκλησία, ώθησε κάποιους συγχρόνους του να τον θεωρούν ως « φιλοδυτικό », κάτι που δε ισχύει. Ως βαθύς γνώστης των παπικών και προτεσταντικών κακοδοξιών, κατέστη σφοδρός επικριτής τους. Αυτό μαρτυρεί σωζόμενη επιστολή του, γραμμένη στα 1538 προς το φίλο του λόγιο επίσκοπο Κυθήρων Μάξιμο Μαργούνιο (1549-1602), στην οποία αναπτύσσει ανθενωτική επιχειρηματολογία. Αντιστάθηκε ιδιαιτέρως, με σθένος, απέναντι στην Ουνία , η οποία είναι ως γνωστόν, ο « δούρειος ίππος» του Παπισμού, για την άλωση της Ορθοδοξίας. Επίσης ανέπτυξε και πλούσιο συγγραφικό έργο,, όπως: « Περὶ των Αχράντων Μυστηρίων», «Περί Πάπα Κατήχησις», «Ορθόδοξος Διδασκαλία», «Στρωματείς», «Κατά Λουθήρου και Καλβίνου λόγος», «Χρυσοπηγὴ» κ.α. τα οποία αποπνέουν άρωμα Ορθοδοξίας και έχουν ομολογητικό χαρακτήρα. Είναι ακόμα χαρακτηριστικό το γεγονός ότι, ενώ στα γραπτά του χρησιμοποιούσε λόγια γλώσσα, στα κηρύγματά του, χρησιμοποιούσε την δημώδη, για να τον κατανοούν οι ακροατές του. Γενικά θεωρείται ως μια σπάνια προσωπικότητα, ένα σκεύος εκλογής, για την υπηρεσία της Εκκλησίας και του Γένους στα δύστηνα εκείνα χρόνια. Κάποιοι τον θεωρούν ως έναν από τους σπουδαιότερους και αξιοθαύμαστους εκκλησιαστικούς άνδρες μετά την άλωση της Κωνσταντινουπόλεως (1453).