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Humanistisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Entwicklung einer humanistisch-existenziellen Seelsorge in ganz Europa

ohne Namen · diesseits – Das humanistische Magazin · 2026-09-25 · Berlin · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Verantwortung · tragend Wissen · tragend

Die humanistisch-existenzielle Seelsorge kann durch gemeinsame europäische Berufsstandards und einen Akkreditierungsrahmen zu einem professionellen, glaubwürdigen und nachhaltigen Fachgebiet entwickelt werden, das nationale Unterschiede respektiert.

Der Text beschreibt die Entwicklung der humanistisch-existenziellen Seelsorge in Europa zu einem professionellen Fachgebiet. Die Sprecherin berichtet über ihre eigene akademische und berufliche Laufbahn in diesem Bereich. Im Mittelpunkt steht ein Arbeitsseminar im Rahmen des European Humanist Services Network (EHSN) in Berlin. Ziel war es, europäische Berufsstandards in einen praktischen Akkreditierungsrahmen für humanistische Organisationen umzusetzen. Der Text erläutert die Kernkompetenzen, ethischen Grundlagen und die nicht-theistische Perspektive dieser Seelsorge. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Anwendung in deutschen Haftanstalten. Die Arbeit wird als gemeinsamer, explorativer Prozess über nationale Grenzen hinweg dargestellt. Die Zukunftsperspektive liegt in der weiteren Professionalisierung und der Schaffung tragfähiger Strukturen in ganz Europa.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Im Sep­tem­ber hat­te ich die Gele­gen­heit, im Rah­men des Euro­pean Huma­nist Ser­vices Net­work (EHSN) erneut in Ber­lin mit Kolleg*innen aus ver­schie­de­nen euro­päi­schen huma­nis­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men­zu­ar­bei­ten. Im Mit­tel­punkt unse­res Arbeits­se­mi­nars stand eine Fra­ge, die mir per­sön­lich seit vie­len Jah­ren am Her­zen liegt: Wie kön­nen wir die huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge von einer aner­kann­ten Idee und Pra­xis zu einem Fach­ge­biet ent­wi­ckeln, das pro­fes­sio­nell struk­tu­riert, nach­hal­tig und in ver­schie­de­nen natio­na­len Kon­tex­ten glaub­wür­dig ist? Mein eige­ner Weg zu die­ser Arbeit begann mit mei­nem Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­um im Fach „Huma­nis­ti­sche Seel­sor­ge“ an der Uni­ver­si­tät für Huma­nis­ti­sche Stu­di­en in Utrecht. Spä­ter arbei­te­te ich vie­le Jah­re in der Kran­ken­haus­seel­sor­ge im Ver­ei­nig­ten König­reich als ers­te Huma­nis­tin, die zur Lei­te­rin der Seel­sor­ge ernannt wur­de. Zu mei­nen Auf­ga­ben gehör­te die Lei­tung gro­ßer Seel­sor­ge­diens­te des NHS, wäh­rend ich gleich­zei­tig zur Ent­wick­lung und Pro­fes­sio­na­li­sie­rung der nicht­re­li­giö­sen Seel­sor­ge auf natio­na­ler Ebe­ne bei­trug. Heu­te lei­te ich den Bereich „Huma­nis­tisch-Exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge“ inner­halb des Euro­pean Huma­nist Ser­vices Net­work (EHSN), wobei mei­ne Arbeit Pra­xis, For­schung, Aus­bil­dung, Stan­dards und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung euro­pa­weit mit­ein­an­der ver­bin­det. In mei­ner Dok­tor­ar­beit an der Midd­le­sex Uni­ver­si­ty unter­such­te ich die geleb­ten Erfah­run­gen nicht­re­li­giö­ser Seel­sor­ger im Gesund­heits­we­sen beim Ein­tritt in tra­di­tio­nell glau­bens­ba­sier­te Seel­sor­ge­teams, mit beson­de­rem Schwer­punkt auf beruf­li­cher Iden­ti­tät, Ungleich­heit, Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur und Wan­del. Für mich ist huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge eine pro­fes­sio­nel­le Beglei­tung für Men­schen, die sich mit Fra­gen nach Sinn, Iden­ti­tät, Wer­ten, Ver­bun­den­heit, Ver­ant­wor­tung, Ver­lust, Sterb­lich­keit und Lebens­ori­en­tie­rung aus­ein­an­der­set­zen – ange­bo­ten aus einer huma­nis­ti­schen und nicht-the­is­ti­schen Per­spek­ti­ve. Es geht nicht dar­um, den Men­schen fer­ti­ge Ant­wor­ten zu geben. Viel­mehr schafft sie einen geschütz­ten und reflek­tie­ren­den Raum, in dem Men­schen ihre eige­nen Ant­wor­ten, Wer­te und Mög­lich­kei­ten erkun­den kön­nen. Die EHSN-Berufs­stan­dards, die wir im ver­gan­ge­nen Jahr unter Ein­be­zie­hung ver­schie­de­ner Bei­trä­ge aus euro­päi­schen Län­dern ver­fasst haben, beschrei­ben die­se Arbeit als ver­wur­zelt in Wer­ten wie Auto­no­mie, Wür­de, Authen­ti­zi­tät und mensch­li­cher Soli­da­ri­tät, wobei gleich­zei­tig beruf­li­che Kom­pe­tenz, ethi­sche Gren­zen und die Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Dis­zi­pli­nen betont wer­den. Die­se euro­päi­sche Arbeit steht auch in direk­tem Zusam­men­hang mit mei­ner Zusam­men­ar­beit mit dem Huma­nis­ti­schen Ver­band Ber­lin-Bran­den­burg. Anfang die­ses Jah­res habe ich die Ent­wick­lung des Hand­buchs „Huma­nis­ti­sche-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge in deut­schen Haft­an­stal­ten“ unter­stützt, das ein Hand­buch für Fach­kräf­te und Akteu­re ent­hält. Das Hand­buch über­trägt den über­ge­ord­ne­ten euro­päi­schen Rah­men auf den spe­zi­fi­schen Kon­text der Haft­an­stal­ten in Deutsch­land, wobei der Schwer­punkt auf der beruf­li­chen Pra­xis, Metho­den, Gren­zen und Über­wei­sun­gen, Ethik, Super­vi­si­on, insti­tu­tio­nel­ler Inte­gra­ti­on und Qua­li­täts­si­che­rung liegt. Gera­de in Haft­an­stal­ten wird beson­ders deut­lich, war­um huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge wich­tig ist. Die Men­schen kämp­fen dort mög­li­cher­wei­se nicht nur mit prak­ti­schen oder psy­chi­schen Schwie­rig­kei­ten, son­dern auch mit Schuld­ge­füh­len, Ver­ant­wor­tung, Iden­ti­tät, Scham, Hoff­nung, Iso­la­ti­on und der Fra­ge, was für ein Mensch sie wer­den wol­len. Das Hand­buch beschreibt die huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge als eine nicht-kli­ni­sche, nicht-direk­ti­ve und sinn­zen­trier­te Form der Unter­stüt­zung, die Psy­cho­lo­gie, Sozi­al­ar­beit und reli­giö­se Seel­sor­ge ergänzt, anstatt mit ihnen zu kon­kur­rie­ren. Sein beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf Sinn, Welt­an­schau­ung, ethi­scher Ori­en­tie­rung und Iden­ti­tät inner­halb eines huma­nis­ti­schen Rah­mens. Woran wir in Berlin gearbeitet haben Eine wich­ti­ge Grund­la­ge für das Semi­nar im Sep­tem­ber bil­de­ten die EHSN-Berufs­stan­dards für Fach­kräf­te in der huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­len Seel­sor­ge, die bereits im Rah­men einer gemein­sa­men euro­päi­schen Zusam­men­ar­beit ent­wi­ckelt wor­den waren. Die­se Stan­dards legen einen gemein­sa­men beruf­li­chen Rah­men fest, der Rol­le und Kom­pe­ten­zen, Ethik, Tätig­keits­be­rei­che, Aus­bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on, beruf­li­che Wei­ter­bil­dung, Super­vi­si­on und insti­tu­tio­nel­le Rechen­schafts­pflicht umfasst. Ziel des Ber­li­ner Semi­nars war es, den nächs­ten Schritt ein­zu­lei­ten: die Umset­zung die­ser Stan­dards in einen prak­ti­schen Akkre­di­tie­rungs­rah­men für huma­nis­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen, der in Län­dern mit sehr unter­schied­li­chen Rechts­sys­te­men, Bil­dungs­tra­di­tio­nen und Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren funk­tio­nie­ren kann. Das Arbeits­prin­zip war klar: Die Berufs­stan­dards blei­ben der über­ge­ord­ne­te Rah­men, der die Arbeit einer Fach­kraft beschreibt, wäh­rend sich die Akkre­di­tie­rung dar­auf kon­zen­triert, was huma­nis­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen vor­hal­ten soll­ten, um die wesent­li­chen Anfor­de­run­gen ihrer natio­na­len Fach­kräf­te zu erfül­len, anstatt ein­fach die voll­stän­di­gen Stan­dards zu wie­der­ho­len. Wir began­nen daher mit der Arbeit an einem Struk­tur­ent­wurf für vor­ge­schla­ge­ne Akkre­di­tie­rungs­kri­te­ri­en in ver­schie­de­nen Berei­chen: Huma­nis­ti­sche Iden­ti­tät und Kern­kom­pe­tenz Ethik, Sicher­heit, Gren­zen und Über­wei­sungs­pra­xis, Zusam­men­ar­beit und Rechen­schafts­pflicht Aus­bil­dung, Fort­bil­dung und Bewer­tung Aner­ken­nung, Super­vi­si­on, beruf­li­che Wei­ter­bil­dung und Erneue­rung Die­se Kri­te­ri­en sind als prä­gnan­te Umset­zung der umfas­sen­de­ren Berufs­stan­dards im Sin­ne der Akkre­di­tie­rung gedacht. Die Dis­kus­si­on in Ber­lin war bewusst explo­ra­tiv ange­legt. Wir befass­ten uns mit Fra­gen wie: Was ist für eine siche­re und glaub­wür­di­ge Fach­kraft der huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­len Seel­sor­ge wirk­lich wesent­lich? Wie lässt sich die­sel­be Anfor­de­rung län­der­über­grei­fend fair bewer­ten? Wel­che Begleit­ma­te­ria­li­en soll­ten berück­sich­tigt wer­den? Und wie ver­mei­den wir es, ein Sys­tem zu schaf­fen, das nur in Län­dern funk­tio­niert, die bereits über seit lan­gem eta­blier­te aka­de­mi­sche und beruf­li­che Struk­tu­ren ver­fü­gen? Dies ist beson­ders wich­tig, da sich die huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge in Euro­pa in sehr unter­schied­li­chen Ent­wick­lungs­sta­di­en befin­det. In eini­gen Län­dern gibt es bereits eta­blier­te Hoch­schul­we­ge und for­mel­le beruf­li­che Struk­tu­ren; ande­re ste­hen erst am Anfang der Schaf­fung beruf­li­cher Lauf­bah­nen. Ein euro­päi­scher Rah­men muss daher genü­gend Ein­heit­lich­keit schaf­fen, um Ver­trau­en und Qua­li­tät zu för­dern, und gleich­zei­tig natio­na­le Unter­schie­de respek­tie­ren. Eine wich­ti­ge Erkennt­nis aus der Arbeit ist, dass sich die nächs­te Pha­se dar­auf kon­zen­trie­ren soll­te, einen Weg für die huma­nis­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen selbst zu ent­wi­ckeln, um nach­zu­wei­sen, dass sie über die erfor­der­li­chen Struk­tu­ren ver­fü­gen, um die huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge ange­mes­sen zu unter­stüt­zen. Der in Ber­lin dis­ku­tier­te Ent­wurf sieht vor, dass die Ver­ant­wor­tung für ein­zel­ne Fach­kräf­te bei natio­na­len oder aner­ken­nen­den huma­nis­ti­schen Gre­mi­en liegt, wäh­rend das EHSN bewer­ten wür­de, ob die Orga­ni­sa­tio­nen über geeig­ne­te Sys­te­me, Nach­wei­se und Lei­tungs­struk­tu­ren ver­fü­gen. Dies ist eine wich­ti­ge Unter­schei­dung. Das EHSN soll­te natio­na­le huma­nis­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen nicht erset­zen. Statt­des­sen kann der gemein­sa­me euro­päi­sche Rah­men zur Klä­rung bei­tra­gen, indem er Län­der und Fach­wis­sen über Gren­zen hin­weg zusam­men­bringt, um zu defi­nie­ren, was unse­rer gemein­sa­men Über­zeu­gung nach vor­han­den sein muss, wenn eine Orga­ni­sa­ti­on Fach­kräf­te der huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­len Seel­sor­ge offi­zi­ell unter­stützt: eine kla­re huma­nis­ti­sche Iden­ti­tät, ethi­sche Stan­dards, Schutz und Ver­trau­lich­keit, beruf­li­che Gren­zen, Aus­bil­dung und Bewer­tung, Super­vi­si­on, beruf­li­che Wei­ter­bil­dung, Rechen­schafts­pflicht und Qua­li­täts­si­che­rung. Der Akkre­di­tie­rungs­pro­zess befin­det sich noch in einem frü­hen Ent­wick­lungs­sta­di­um. Ber­lin war ein wesent­li­cher ers­ter Schritt, aber nicht das Ende des Pro­zes­ses. Ursprüng­lich hat­ten wir auch geplant, mehr Zeit dar­auf zu ver­wen­den, Aus­bil­dungs­we­ge in ganz Euro­pa zu erfas­sen und zu unter­su­chen, wel­che Tei­le der Aus­bil­dung und beruf­li­chen Wei­ter­bil­dung sinn­voll online durch­ge­führt wer­den kön­nen. In der Pra­xis floss der Groß­teil unse­rer Zeit in die Akkre­di­tie­rungs­stan­dards und ‑kri­te­ri­en, sodass die Erfas­sung der Aus­bil­dungs­we­ge und die Dis­kus­sio­nen über Online-Schu­lun­gen noch zukünf­ti­ge Auf­ga­ben blei­ben. Das bedeu­tet, dass sich die künf­ti­ge Arbeit noch mit Fra­gen wie der Gleich­wer­tig­keit natio­na­ler Aus­bil­dungs­we­ge, den vor­han­de­nen Begleit­ma­te­ria­li­en, der Struk­tu­rie­rung von Super­vi­si­on und beruf­li­cher Wei­ter­bil­dung, den erfor­der­li­chen orga­ni­sa­to­ri­schen Sicher­heits­vor­keh­run­gen sowie der Fra­ge befas­sen muss, wie klei­ne­re oder auf­stre­ben­de huma­nis­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen unter­stützt wer­den kön­nen, ohne die beruf­li­chen Erwar­tun­gen zu sen­ken. Für mich lag genau dar­in auch der Wert des Ber­li­ner Semi­nars. Pro­fes­sio­na­li­sie­rung ent­steht nicht dadurch, dass eine Per­son ein per­fek­tes Sys­tem ent­wirft und es dann an alle ande­ren wei­ter­gibt. Sie ent­wi­ckelt sich durch gemein­sa­me Refle­xi­on und Aus­hand­lung: Was haben wir gemein­sam? Wo spie­len natio­na­le Unter­schie­de wirk­lich eine Rol­le? Was ist wesent­lich? Was soll­te fle­xi­bel blei­ben? Und was muss eine Orga­ni­sa­ti­on vor­wei­sen, damit Fach­kräf­te sicher, ethisch und mit einer kla­ren huma­nis­ti­schen Berufs­iden­ti­tät arbei­ten kön­nen? Des­halb lie­be ich es, für das EHSN zu arbei­ten, denn genau das tun wir: Wir brin­gen ver­schie­de­ne huma­nis­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen in die­sem Netz­werk zusam­men, um von­ein­an­der zu ler­nen, uns gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen und sicher­zu­stel­len, dass sich die huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge inter­na­tio­nal zu einem trag­fä­hi­gen Berufs­zweig ent­wi­ckelt. Die euro­päi­schen Berufs­stan­dards haben uns eine star­ke gemein­sa­me Grund­la­ge gege­ben. Der Akkre­di­tie­rungs­pro­zess ist der nächs­te Schritt, um die­se Grund­la­ge in die Pra­xis umzu­set­zen. Es wird noch wei­te­re Arbeit erfor­dern, aber die Rich­tung ist klar: Wir wol­len dazu bei­tra­gen, dass sich die huma­nis­tisch-exis­ten­zi­el­le Seel­sor­ge in ganz Euro­pa auf pro­fes­sio­nel­le, glaub­wür­di­ge, ethisch fun­dier­te und nach­hal­ti­ge Wei­se ent­wi­ckelt und dabei wei­ter­hin in den huma­nis­ti­schen Wer­ten ver­wur­zelt bleibt, die die­ser Arbeit ihren unver­wech­sel­ba­ren Cha­rak­ter ver­lei­hen.