Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Sermon preached at Evensong on the Thirteenth Sunday after Trinity 2026
The Venerable Jennifer Adams-Massmann Canon in Residence ·
Westminster Abbey - Predigtarchiv ·
2026-08-30
· London
· Quelle
Demut · Hauptbotschaft
Fürsorge · Hauptbotschaft
Geduld · tragend
Christliches Heldentum besteht nicht in spektakulären Taten oder dem Erwerb von Ruhm, sondern in treuem, geduldigem Dienst im Alltag, der vom Kreuz Jesu her neu definiert ist und auf Gottes Gnade und Begleitung vertraut.
Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht; denn ich bin bei dir.
Die Predigt fragt, was ein Held ist, und stellt das klassische Heldentum dem christlichen, am Kreuz Jesu orientierten Heldentum gegenüber. Am Beispiel des Paulus in der Apostelgeschichte wird gezeigt, dass christliches Heldentum nicht auf Macht, Ruhm oder spektakulären Taten beruht, sondern auf Treue, Dienst und Abhängigkeit von Gottes Gnade. Paulus erscheint als demütiger, ängstlicher und abgelehnter Mensch, der durch Gottes Zuspruch bestärkt wird. Der Text verweist auf die Barmherzigkeit der frühen Kirche gegenüber Armen und Fremden, die selbst den Kaiser Julian beeindruckte. Als gegenwärtige Beispiele werden alltägliche Fürsorgeaufgaben wie die Pflege von Kindern, kranken Partnern oder demenzkranken Verwandten genannt. Die Kernaussage lautet, dass christliches Heldentum im geduldigen, treuen Dienst im Alltag besteht. Der Text ermutigt die Zuhörer, ihre eigenen gewöhnlichen Wege des Dienens als mutige und treue Nachfolge Jesu zu verstehen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- treu an den eigenen Orten dienen (zwischenmenschlich)
- sich um Schwächere und Bedürftige kümmern (gesellschaftlich)
- auf Gottes Zuspruch vertrauen und nicht aufgeben (innerlich)
Genannte Stellen
Apg 18 · 2 Kor 13,4
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Die antike Prominentenkultur in Korinth, die Selbstvertrauen und Status bewunderte
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 3, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Was haben die folgenden aktuellen Filme gemeinsam: Die Odyssee, Der Herr der Ringe, Oppenheimer und Barbie?
Auf unterschiedliche Weise erkunden sie alle, was es bedeutet, ein Held zu sein, wenn die Hauptfigur die klassische Heldenreise antritt, um die Welt zu retten, gegen einige Monster (echte oder eingebildete) zu kämpfen, Ehre zu erlangen und wieder nach Hause zurückzukehren.
Aber was ist ein Held?
Kürzlich wurde eine Nachricht über Helden aus dem echten Leben viral. Zwei junge Männer, Studenten in Leeds, liefen in ein brennendes Haus, um ein älteres Ehepaar und deren Enkelkind zu retten. Als man ihnen sagte, sie seien Helden, sagten die jungen Männer, sie fühlten sich nicht wie Helden; sie hätten nur getan, was getan werden musste. Die Mutter eines der jungen Männer kommentierte mit Stolz und ein wenig Überraschung: „Er konnte nicht einmal die Spülmaschine ausräumen, aber er ging hin und rettete ein paar Leute aus dem Feuer!"
Was macht also einen Helden aus?
Die christliche Geschichte handelt von einer Art Heldentum, das der klassischen Heldengeschichte nachklingt, während es das Heldentum im Lichte des Kreuzes Jesu Christi neu definiert. Ein Gelehrter nennt es „kreuzförmiges Heldentum", ein paradoxes Heldentum, das vom Kreuz geformt ist. Christliches Heldentum handelt nicht in erster Linie davon, Macht, Erfolg oder Bewunderung zu erlangen, sondern von Treue, Dienst und Gott Ehre zu erweisen.
In unserer zweiten Lektion aus der Apostelgeschichte sehen wir, wie dies im Leben des heiligen Paulus aussehen könnte. Wenn Sie die Statue von ihm rechts vom Altar betrachten, werden Sie vielleicht bemerken, dass Paulus mutig und abenteuerlustig mit einem Schwert aussieht, das das Wort darstellt. Aber der Paulus, dem wir in der Apostelgeschichte begegnen, hat gerade erst angefangen. Er ist ein demütiger Mann, der Zweifel und Angst, Ablehnung und Entmutigung erlebt, aber Mut und Glauben an Gott findet.
In unserer Lektion kommt Paulus in Korinth an. Er kommt nicht im Triumph, sondern, nach eigener Aussage, „in Schwachheit und Furcht und großem Zittern". Die Korinther waren Teil der antiken mediterranen Prominentenkultur, die Selbstvertrauen, Eloquenz und hohen Status bewunderte. Paulus – offenbar – hat nichts von all dem. Er mag ein brillanter theologischer Denker gewesen sein, aber wie seine Kritiker in Korinth feststellten: „Seine Briefe sind gewichtig und kraftvoll, aber seine leibliche Gegenwart ist schwach und seine Rede verächtlich", sagen die Leute in Korinth. Sie waren unzufrieden mit Paulus, obwohl er ihr Gründer war.
Mit anderen Worten: Hätte die durchschnittliche Kirche in Griechenland einen Apostel rekrutiert, wäre Paulus nicht einmal für ein Vorstellungsgespräch vorgeschlagen worden!
Und doch wählt Gott ihn aus, um dabei zu helfen, die Welt zu verändern.
Aber es sieht zu Beginn gewiss nicht vielversprechend aus.
Zusammen mit seinen Mitarbeitern Priskilla und Aquila stellt er Zelte her, um die Rechnungen zu bezahlen, teilt sich ein Haus und erscheint Woche für Woche, um in der Synagoge zu predigen, bis er hinausgeworfen wird. Das Reich schreitet durch Arbeit, Freundschaft, Gespräch, Beharrlichkeit und Gastfreundschaft voran. Eine neue – bedeutende – christliche Gemeinde kommt zustande.
Unser Predigttext aus Apostelgeschichte 16 erwähnt keine Wunder oder dramatischen Begegnungen. Nur Paulus, Priskilla und Aquila, die die Art gewöhnlichen Dienst tun, die wir vielleicht in unserer eigenen Zeit wiedererkennen würden, mit ihren Höhen und Tiefen, Freuden und Lasten.
Paulus ist manchmal entmutigt. Er erlebt Widerstand und Ablehnung. Die politischen Behörden lassen ihn vorerst in Ruhe, aber die Dinge sind immer unsicher. Er fragt sich ständig, ob er woanders hingehen soll – weil es schwer ist. Aber dann empfängt er eine Vision mit direkter Ermutigung vom Herrn: „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht; denn ich bin bei dir." Warum sollte Paulus diese Worte hören, wenn er sich nicht fürchtete?
Das ist wichtig, weil wir die Apostelgeschichte oft so lesen, als wären die Apostel voller absoluten Selbstvertrauens. Aber hier richten sich die Worte Christi an Paulus' Sorge und Erschöpfung. Aber nach diesem Wort von Gott bleibt er schließlich noch weitere 18 Monate, bis die Gemeinde bereit ist und er einen neuen Ruf empfängt.
Im gesamten Neuen Testament erhalten wir keine Superhelden-Version des Paulus, sondern einen kreuzförmigen Paulus. Er wird abgelehnt, missverstanden, geschlagen und vor Gerichte gestellt oder ins Gefängnis geworfen. Er ist manchmal ängstlich und furchtsam oder weiß nicht, was als Nächstes zu tun ist. Jeder Schritt erfordert Abhängigkeit von der Gnade und Führung Gottes. Was ihn antreibt, ist nicht Bewunderung oder Ruhm, sondern der Wunsch, gewöhnliche Dinge zu tun, um Gott zu verherrlichen. Er wird durch die Freunde, mit denen er dient, und durch die geistliche Ermutigung von Gott getragen.
Die Härten und Verfolgungen, die Paulus erfährt, formen sein Verständnis von Jesus Christus und seinem Kreuz. Er beginnt zu erkennen, wie das Leiden, die Schande und der Tod Jesu in der Auferstehung verwandelt werden und zur Quelle unserer Stärke werden. In seinem 2. Brief an die Korinther spricht Paulus davon, dass „die Kraft in Schwachheit vollendet wird" und wie Christus selbst „in Schwachheit gekreuzigt, aber durch die Kraft Gottes lebendig" ist (13:4). Für Paulus ist die Schwachheit, von der er spricht, das Ablehnen einer Stärke, die auf Furcht, Herrschaft oder Zwang beruht. Stattdessen geht es darum, allein Gott treu zu sein, indem man anderen dient, unabhängig vom persönlichen Preis.
Denn er blickt auf Jesus als den Vorreiter und Vollender seines Glaubens, wie auch wir es können. Wie die großen klassischen Helden der antiken Welt zeigt Jesus seine Stärke mit Edelmütigkeit und Ehre. Er tut dies nicht, indem er seinen eigenen Ruhm oder sein eigenes Wohlergehen auf Kosten anderer sucht, sondern indem er Gott treu bleibt. Er ergibt sich dem Schmerz und dem Tod und besiegt so Sünde, Leiden, Krankheit und letztlich den Tod. Das Kreuz ist keine Tragödie, sondern der Ort des Sieges Jesu.
Im Laufe der Kirchengeschichte gab es Menschen, die den Fußstapfen Jesu eng nachfolgten und denselben Preis mit ihrem Leben zahlten. Ob wir an die Märtyrer der frühen Kirche denken oder an die modernen Märtyrer des 20. Jahrhunderts, deren Statuen das Große Westtor hier in der Abtei schmücken.
Aber was wir hier in Apostelgeschichte 16 lesen, ist in vielerlei Hinsicht nachvollziehbarer. Es ist ein Bild treuer Nachfolge, das weniger um einen „einen großen Moment" persönlichen Selbstopfers geht und mehr darum, einen treuen Schritt nach dem anderen zu tun, während das Leben weitergeht.
Unser eigenes kreuzförmiges Heldentum mag bescheidener aussehen und sich in unserem Alltag mit seinen eigenen Schwierigkeiten, Sorgen oder Ängsten abspielen.
Vielleicht sind die Beispiele des christlichen Zeugnisses im 4. Jahrhundert hilfreicher als die dramatischen Märtyrertode der früheren Verfolgungen. Der Kaiser Julian der Abtrünnige im 4. Jahrhundert hatte das Christentum aufgegeben und versuchte, die heidnische Religion wiederzubeleben. Aber er war eifersüchtig auf den Erfolg der frühen Kirche. Was ihn besonders ärgerte, war, wie die Christen Barmherzigkeit gegenüber den Armen und Schwachen übten. Er schrieb in einem Brief: „Es ist schändlich, dass … die gottlosen Galiläer [damit meinte er die Christen] nicht nur ihre eigenen Armen unterstützen, sondern auch die unseren, alle Menschen sehen, dass unser Volk an Unterstützung von uns mangelt." Er beklagte sich auch über ihre „Wohltätigkeit gegenüber Fremden, ihre Fürsorge für die Gräber der Toten und die vorgeschobene Heiligkeit ihres Lebens."
Unterstützt von ihren Diakonen hatten Christen in der gesamten Mittelmeerwelt wohltätige soziale Fürsorgestrukturen aufgebaut, als sich niemand um die Armen kümmerte. Julian sah, dass diese gewöhnlichen Akte der Barmherzigkeit die römische Welt veränderten und das Reich mit ihrer fröhlichen Großzügigkeit christianisieren würden. Es ließ ihn unruhig werden.
Wie könnte Heldentum in unserem Leben heute aussehen? Wie könnten wir dem Beispiel des Paulus und der frühen Kirche folgen, indem wir treu dienen an den Orten, an denen wir uns befinden, auch wenn wir uns ängstlich, furchtsam oder entmutigt fühlen? Können wir die gewöhnlichen Wege, auf denen wir für andere da sind, als Akte des Mutes, der Geduld und der Treue sehen, die mindestens so herausfordernd sind wie der Kampf gegen Seemonster?
Vielleicht bist du ein Elternteil und Pfleger, der Tag für Tag mitten in der Nacht aufsteht, um sich um ein quengelndes Neugeborenes zu kümmern? Oder um einen geliebten Partner, dessen Gesundheit plötzlich nachgelassen hat? Vielleicht hast du dich verpflichtet, am Wochenende einen schwierigen Verwandten zu besuchen, der mit Demenz lebt, obwohl du lieber woanders sein würdest. Bei der Arbeit magst du dich dabei ertappen, dass du dich für das „Richtige" einsetzt, statt Abkürzungen zu nehmen.
Der Heldentum, den die Medien hervorheben, besteht in einem schnellen Ausbruch von Mut und Stärke – und ist gewiss sehr würdig, gefeiert zu werden, da er Mut und Großzügigkeit erfordert. Doch kreuzförmiger Heldentum ist genauso wichtig. Er erfordert eine andere Art von Mut und Standhaftigkeit. Er ist vielleicht eher ein Langstrecken-Ultramarathon als ein Sprint, nicht nur eine einzelne Schlacht, sondern eine epische Reise. Und der einzige Weg vorwärts ist ein treuer Schritt nach dem anderen.
Wir gehen nicht allein, denn es gibt Einen, der verspricht:
„Fürchte dich nicht . . . denn ich bin bei dir."
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Wortlaut im Original
What do the following recent films have in common: The Odyssey , Lord of the Rings , Oppenheimer and Barbie ?
In differing ways, they all explore what it means to be a hero as the main character embarks on the classical hero’s journey to save the world, battle some monsters (real or imagined), gain honour, and return home again.
But what is a hero?
Recently, a news stories about real life heroes went viral. Two young men, students in Leeds, ran into a burning house to save an elderly couple and their grandchild. When told they were heroes, the young men said they didn’t feel like they were; they had just done what needed to be done. The mother of one of the young men commented with pride and a little surprise: “He couldn’t wash the dishes, but he went and rescued a couple of people from the fire!”
So what makes a hero?
The Christian story is about a kind of heroism that echoes the classical hero story while redefining heroism in light of the cross of Jesus Christ. One scholar calls it ‘cruciform heroism’, a paradoxical heroism shaped by the cross. Christian heroism is not primarily about gaining power, success or admiration, but about faithfulness, service and rendering glory to God.
In our second lesson from Acts, we see what this might look like in the life of Saint Paul. If you look at the statue of him to the right of the altar, you may notice that Paul looks bold and swashbuckling with a sword that represents the word. But the Paul we encounter in Acts is just getting started. He is a humble man who faces doubt and fear, rejection and discouragement, but who finds courage and faith in God.
In our lesson, Paul arrives in Corinth. He arrives not in triumph but, by his own account, “in weakness and fear and much trembling.” The Corinthians are part of ancient Mediterranean celebrity culture, which admired confidence, eloquence and high status. Paul – apparently – has none of these things. He may have been a brilliant theological thinker, but as his critics in Corinth noted: “His letters are weighty and powerful, but his bodily presence is weak, and his speech contemptible,” people in Corinth say. They were dissatisfied with Paul, even though he was their founder.
In other words, had the average church in Greece been recruiting an apostle, Paul wouldn’t even have been shortlisted for an interview!
And yet God chooses him to help change the world.
But it certainly doesn’t look promising to begin with.
Together with his co-workers Priscilla and Aquila, he makes tents to pay the bills, shares a house, and turns up week after week to preach in the synagogue, until he is kicked out. The kingdom advances through work, friendship, conversation, persistence, and hospitality. A new – major – Christian community comes into being.
Our sermon text from Acts 16 doesn’t mention any miracles or dramatic encounters. Just Paul, Priscilla and Aquila doing the kind of ordinary ministry we might recognise in our own day, with its ups and downs, joys and burdens.
Paul is discouraged at times. He experiences opposition and rejection. The political authorities leave him alone for now, but things are always uncertain. He keeps wondering if he is supposed to go somewhere else – because it’s hard. But then he receives a vision with direct encouragement from the Lord: “Do not be afraid, but speak and do not be silent; for I am with you.” Why would Paul hear those words unless he did feel afraid?
This matters because we often read Acts as though the apostles were full of absolute confidence. But here Christ’s words address Paul’s worry and weariness. But after this word from God, he stays after all for another 18 months, until the church is ready and he receives a new call.
Throughout the New Testament, we do not get a superhero version of Paul, but a cruciform Paul. He is rejected, misunderstood, beaten, and taken before tribunals or thrown in prison. He is sometimes anxious and fearful or doesn’t know what to do next. Every step requires dependence on God’s grace and guidance. What motivates him is not admiration or glory but a desire to do ordinary things to glorify God. He is sustained by the friends with whom he ministers with and by the spiritual encouragement from God.
The hardships and persecution Paul experiences shape his understanding of Jesus Christ and his cross. He comes to see how Jesus’s suffering, shame and death are transformed in the resurrection and become the source of our strength. In his 2nd letter to the Corinthians, Paul speaks of “power being made perfect in weakness” and how Christ himself was “crucified in weakness, but lives by the power of God” (13:4). For Paul, the weakness of which he speaks is about rejecting strength that is based on fear, domination, or coercion. Instead, it is about being faithful to God alone, by serving others no matter the personal cost.
For he looks to Jesus as the pioneer and perfector of his faith, as can we. Like the great classical heroes of the ancient world, Jesus shows his strength with nobility and honour. He does this not by seeking his own glory or wellbeing at the expense of others, but by remaining loyal to God. He surrenders himself to pain and death and thus conquers sin, suffering, disease and ultimately death. The cross is not a tragedy, but the place of Jesus’s victory.
Throughout the church’s history, there have been those who have followed closely in Jesus’s footsteps and paid the same price of their lives. Whether we think of the early church’s martyrs or the modern 20th century martyrs whose statues adorn the Great West Door here at the Abbey.
But what we read about here in Acts 16 is in many ways more relatable. It is a picture of faithful discipleship that is less about ‘one great moment’ of personal self-sacrifice and more about taking one faithful step after another as life goes on.
Our own cruciform heroism may look more modest, playing out in our everyday lives with their own difficulties, sorrows, or worries.
So perhaps the examples of Christian witness in the 4th century may be more helpful than the dramatic martyrdoms of the earlier persecutions. The 4th century Emperor Julian the Apostate had abandoned Christianity and was trying to revive pagan religion. But he was jealous of the success of the early Church. What particularly annoyed him was how the Christians were practicing compassion for the poor and vulnerable. He wrote in a letter: “It is disgraceful that … the impious Galileans [by which he meant the Christians] support not only their own poor but ours as well, all men see that our people lack aid from us.” He also complained about their “benevolence to strangers, their care for the graves of the dead and the pretended holiness of their lives.”
Supported by their deacons, Christians across the Mediterranean world had built up charitable social care structures when people did not care about the poor. Julian saw that these ordinary acts of compassion were transforming the Roman world and would Christianise the Empire with their cheerful generosity. It made him squirm.
What might heroism look like in our lives today? How might we follow the example of Paul and the early church in serving faithfully in the places where we find ourselves, even when we feel anxious, fearful, or discouraged? Can we see the ordinary ways that we show up for others as acts of courage, patience and loyalty that are at least as challenging as battling sea monsters?
Perhaps you are a parent and carer who gets up in the middle of the night, day after day, to care for a fussy newborn? Or for a beloved partner whose health has suddenly deteriorated? You may have committed to visiting a difficult relative living with dementia at the weekend when you’d rather be somewhere else. At work you may find yourself speaking up about ‘doing the right thing’ instead of cutting corners.
The heroism highlighted by the media is about a quick burst of boldness and strength – and certainly very worth celebrating as it requires courage and generosity. Yet cruciform heroism matters just as much. It requires a different kind of courage and fortitude. It is perhaps more of a long-distance ultramarathon rather than a sprint, not just a single battle but an epic journey. And the only way forward is one faithful step after another.
We do not walk alone for there is One who promises:
“Do not be afraid . . . for I am with you.”
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