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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Anfang gut, alles gut | Robust - Festen, Glauben, Entwickeln | Teil 2

Freie Christengemeinde Frankfurt · Freie Christengemeinde Frankfurt · 2026-08-30 · Frankfurt am Main · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Umkehr · tragend

Die Stabilität und Vorbildlichkeit des Glaubens einer Gemeinschaft hängen entscheidend davon ab, wie gründlich und persönlich die Grundlagen des Evangeliums als Gotteswort verstanden und im Alltag verankert wurden.

ihr es nicht als Menschenwort aufnahmt, sondern wie es wahrhaftig ist als Gotteswort, das in euch den Glaubenden auch wirkt

Der Text analysiert das zweite Kapitel des ersten Thessalonicherbriefs, um die Bedeutung eines stabilen Glaubensanfangs zu verdeutlichen. Der Prediger argumentiert, dass die Robustheit der frühen Gemeinde in Thessalonich darauf zurückzuführen war, dass sie das Evangelium als Gotteswort und nicht als bloßes Menschenwort aufnahm. Er erweitert das Verständnis des Evangeliums über die persönliche Schuldvergebung hinaus hin zur Königsherrschaft Gottes und der Wiederherstellung der Schöpfung. Die Predigt nutzt Alltagsmetaphern wie das Knöpfen einer Jacke, um zu illustrieren, dass es nie zu spät ist, die Grundlagen des Glaubens zu überprüfen und zu ordnen. Paulus wird als Vorbild für die mütterliche und väterliche Weitergabe der Botschaft dargestellt, die bei den Hörern Wurzeln schlug. Die Zuhörer werden ermutigt, ihre eigene Glaubensbasis zu prüfen und zu festigen, um ein vorbildliches Leben zu führen, das andere inspiriert.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1 Thess 2,10-13

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Wir haben eine neue Predigt-Serie. Der Joshi hat den Auftakt gemacht, das Thema ist sehr robust, einen festen Glauben entwickeln. Und wir haben uns Gedanken beim letzten Mal über das erste Kapitel im Tessalonicher-Brief gemacht. Da ging es darum, dass die Leute, die in Tessalonich wohnen und Jesus kennengelernt und aufgenommen haben, praktisch zu einer Community, einer Gemeinschaft geworden sind, dass die schon nach kurzer Zeit so eine Robustheit, so eine Festigkeit, so eine vorbildhafte Ausrichtung und ganzheitlich gezeigt haben, dass das, was die gelebt haben, andere gehört haben und andere davon inspiriert wurden und andere sich da ein Beispiel nehmen konnten. Das ist erschollen, das ganze Umfeld. Da hat der Joshi diese gute Karte gezeigt, wo das alles hin, der Ruf dieser Gemeinde und was sie gemacht haben, dahin gekommen ist. Und das war noch wichtiger, weil es in Zeiten von absoluter Gegenwehr und Verfolgung war. Also diese kleine Gemeinde, die Leute, die aus zusammen gewürfelten Leuten, ein paar Juden gewesen, ein paar waren irgendwelche römischen, religiösen Menschen griechisch geprägt, ja, von so einer Götterwelt, auch Leute, die ihrer persönlichen Götterchen hatten, die haben alle gesagt, hey, wir lassen das hinter uns. Wir anerkennen Jesus als Herrn und wir folgen ihm nach. Und auf einmal war eine Kirche da. Auf einmal waren die da und die halten zusammen und die halten den Glauben fest. Und jetzt gucken wir uns in das zweite Kapitel. Und da ist mir was aufgefallen, nämlich, dass Paulus darüber spricht, wie die Thessalonica tatsächlich sich mit der guten Botschaft dem Evangelium auseinandergesetzt haben und dass deren Anfang gut war, ordentlich, stabil und dass der gute Staat, der ordentliche Staat, das so beigetragen hat, dass sie jetzt da sind, wo sie sind. Und da bleiben wir ein bisschen hängen. Deshalb heißt meine Predigt heute, Anfang gut, alles gut. Und es ist, Achtung, es ist nie zu spät, einen guten Anfang gehabt zu haben. Denn wenn du noch nicht hattest, dann bist du noch am Anfang und dann kannst du das updaten und dann weitergehen. Ist das cool? Manchmal sagt man auch zurück zum Anfang, dass man die Grundlagen noch mal anguckt, noch mal ordentlich. Oder wenn man die Jacke so schief geknöpft hat, dann muss man die wieder aufknöpfen und dann von vorne und unten wieder ordentlich, damit es passt. Das heißt, es ist nicht zu spät, sondern diese Predigt soll uns einladen, entweder einen guten Anfang zu machen oder die Jacke wieder ordentlich aufzuknöpfen, damit unser Glaube stabil ist, fest ist und die Jacke passt. Aristoteles hat schon gesagt, der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. Damit ihr wisst, ich habe was gelesen. Oder Benjamin Franklin hat gesagt, durch Versäumen der Vorbereitung bereitet man sein Versagen vor. Das wollen wir nicht. Oder wir sagen, gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Platon ist richtig hart. Der Anfang ist der wichtigste Teil der Arbeit. Das wissen wir eigentlich schon. Dass, wie man eine Sache anfängt, ob man gute Grundlagen hat, dass sie echt einen großen Unterschied machen können. Okay, Anfang, gut, alles gut. Ich gebe euch mal einen kurzen Einblick in meine wirre Welt der Predigt-Vorbereitung. Normalerweise diese, genau. Ich habe die Bibel genommen und habe erst mal gelesen und geguckt, was mir da auffällt. Dann streiche ich mir Sachen an und schreibe mir Sachen drauf. Da ist mir auf alle Fälle erstes Kapitel, zweites Kapitel, dann fängt es dritte an. Ihr müsst das nicht lesen, sondern ihr sollt nur mal einen Eindruck kriegen. Da ist mir aufgefallen, dass in den ersten drei Kapiteln und besonders im zweiten hier ganz oft Erwähnungen kommen von entweder Evangelium oder Wort Gottes oder die Botschaft, die ich euch vermittelt habe. Das heißt, der Paulus, der hatte eine Zeit mit den Tessalonischern, kann jetzt nicht mehr da sein und nimmt aber in dem Kapitel jetzt Bezug auf die erste Zeit, wo er noch bei denen war. Und er erwähnt immer wieder, hey, ihr habt echt einen guten Anfang gehabt. Und wir haben echt uns Mühe gegeben, dass ihr einen guten Anfang habt. Und das hat alles, was damit zu tun, dass sie das Wort oder die Botschaft, die die hatten, erklärt gekriegt haben, verstanden haben und damit was gemacht haben. Und dieses zweite Kapitel, das spricht der Paulus davon, wie viel Mühe die sich gemacht haben, Silas und er, den Leuten, das mütterlich weiterzugeben, gleich kommen wir da drauf, und auch väterlich, persönlich, damit das richtig in ihnen Wurzeln schlägt. Und er macht den Schluss, deswegen seid ihr wahrscheinlich jetzt zuvorbildlich im Glauben unterwegs. Und das hat was damit zu tun, ob sie, wie sie, das Evangelium, habt ihr alle schon mal gehört, die gute Botschaft, die Grundinformation über das Reich Gottes und was Gott mit dieser Welt und den Menschen will und was das mit denen zu tun hat, wie sie das verstanden haben. Und deswegen gehen wir uns jetzt ein bisschen Mühe nochmal nachzuvollziehen, was der Paulus denen denn gesagt hat. Und wenn die jetzt dabei auffällt, da hast du so schwarze Felder, Sachen, mit denen du dich noch nicht beschäftigt hast, dann ist das cool, da kannst du nämlich vornehmen, okay, da lerne ich ein bisschen mehr. Wenn du das schon mal gehört hast und es spielt aber in deinem Leben keine Rolle, dann kannst du das neu umarmen, dich wieder dem aussetzen, damit du auf einer guten Basis dein Leben baust, den den Schritt, den der Paulus dann macht ist, weil ihr das gehört, verstanden und angewandt habt. Deswegen könnt ihr jetzt auch ein Leben führen, das Gott gemäß ist. Deswegen leuchtet eure Lampe. Deswegen ist rundherum die Botschaft von euch, wie ihr lebt und wie vorbildlich ihr seid, rausgegangen. Das ist die Grundlage. Deswegen gucken wir uns jetzt zweieinhalb Fragen an. In der letzten Predigt habe ich die Dritte nicht mehr geschafft, deswegen keine Ankündigung. Aber ich hätte drei Fragen stellen können. Was ist das Evangelium überhaupt? Die gute Botschaft, das, was wir wissen müssen, damit wir überhaupt glauben können. Wie haben die Thessaloniker das Evangelium aufgenommen? Da können wir von denen lernen, wie man damit umgeht, wenn man die Informationen hat. Und das Dritte, wie hat Paulus das Evangelium weitergegeben? Weil da können wir vielleicht von ihm lernen, wie man es macht, damit es bei anderen auch Frucht trägt. Mal gucken, ob es in der zweiten Predigt bleibt oder ob ihr es so aufmerksam seid, dass ihr mich zu Höchstleistungen treibt. Okay. Wir fangen mal mit der ersten Frage an. Ah, die Texte so. Seid ihr bereit? Ja. Eben hat er noch gesagt, hey, wie eine Mutter haben wir euch behandelt, zärtlich gebeten und so weiter und jetzt weiter. Ihr seid Zeugen. Und Gott, erste Thessaloniker 2, 10 bis 13. Wie heilig und gerecht und untadelig wir gegen euch die Glaubenden waren. Wie ihr ja wisst, dass wir euch und zwar jeden Einzelnen von euch wie ein Vater seine Kinder ermahnt, getröstet und beschworen haben, des Gottes würdig zu wandeln, der euch zu seinem Reich und seiner Herrlichkeit beruft. Und darum danken auch wir Gott unablässig, dass, als ihr von uns das Wort der Kunde von Gott blau empfingt, ihr es nicht als Menschenwort aufnahmt, sondern wie es wahrhaftig ist als Gotteswort, das in euch den Glaubenden auch wirkt. Ich habe die Elberfelder Übersetzung genommen. Ich möchte gerne andere Übersetzungen parallel lesen, weil es mir jetzt auf ein paar Worte ankommt. Wie hat der Paulus das gemeint? Okay, das Erste. Was ist denn das Evangelium überhaupt? Was hatten der Paulus und Silas? Was haben die denn den Leuten erzählt, dass sie auf einmal alle Christen geworden sind? Viele von euch sind vielleicht aus dem christlichen Umfeld vom irgendwie groß geworden. Da habt ihr auch Sachen gehört und ihr habt Leute gesehen, wie die das gelebt haben. Und habt vielleicht nicht so einen richtigen Prozess mal gehabt, wo, ah, was ist denn da los? Ich will es wissen. Ah, so und so ist das. Mach ich, datet durch. Sondern das war so ein, okay, ich mach mit. Fühlt sich gut an, fühlt sich nicht gut an. Eigentlich halte ich es für richtig, aber ich weiß nicht so richtig, warum. Okay, ich bekär mich doch. Ich hab Angst vom Gericht oder für Jesus so toll. Manchmal kann das so ein bisschen fluffig werden. Wisst ihr, wer ich mein? Dass man eigentlich ganz viel weiß, aber nicht genug weiß und es nicht richtig sortiert kriegt, dass man wirklich das ah umahmen kann. Jetzt, jetzt hab ich's. Was ist das, was wir wissen sollten? Und ein Hinweis ist, hier im Text, sagt der Paulus, der euch zu seinem Reich beruft. Weiß ich nicht, ob euch das aufgefallen ist. Reich ist ein komisches Wort, ne? Geht's nicht um Armut und Reichtum, sondern es geht um ein Königtum. Oder um ein Staatsgebilde oder um Regierung Herrschaft. Seid ihr mit mir? Ja. Und jetzt sehen wir auf einmal, okay, da ist ein Dach für die gute Botschaft. Viele von uns würden, wenn sie sagen, was ist denn das Evangelium, die gute Botschaft, sagen, dass Jesus für mich am Kreuz gestorben ist, meine Schuld auf sich genommen hat. Und ich jetzt, weil ich an die Glaube rein und heilig vor ihm stehen kann und Gottes Kind bin. Ist das eine gute Botschaft? Ist das die ganze Botschaft? Sagt nichts Falsches. Das ist eine krasse Teilbotschaft der guten Nachricht. Die ist total relevant. Aber wird erst spannend, wenn ich andere Informationen über Gott und die Welt verstanden habe, um Armt habe und im Glauben ergriffen habe. Und das ist, ich hoffe ihr folgt mir. In mir ist das so wichtig, dass wir das Ganze checken, weil wenn Schuld nicht mehr deine Frage ist oder du ständig mit Schuld rummachst und an diesem Punkt stehenbleibst und es keine anderen Informationen über Gott und die Welt und das Evangelium gute Nachrichten gibt, kannst du vielleicht dann, obwohl es die richtige Information ist, vielleicht hocken bleiben und nicht weiterkommen. Denn Jesus befreit uns nicht nur von unserer Schuld. Der ist auch der König der Ewigkeit, der auf uns wartet in der Zukunft. Der ist auch der, der in Zukunft sein Reich, seine Herrschaft auf das ganze Universum wieder ausdehnen wird und dass es dann nichts Schlechtes mehr geben wird, sondern nur Gutes. Das ist der Jesus, der mit bei der Schöpfung dabei war und die Erde überhaupt erst angetickt hat. Und das heißt, dass er auch bei deinem Schöpfungsprozess dabei war und dich schon kannte, bevor es dich überhaupt gab. Und wenn es jetzt heißt, hey, das ist die Botschaft vom Reich, dann heißt das, die frohe Botschaft ist so groß und all umfassend, dass du da drin Platz hast und dir irgendwann die Frage stellst, wie kann ich dabei sein? Was muss ich Ihnen, was kann ich Ihnen jetzt machen, wenn Jesus wirklich Retter ist, wenn er wirklich Schöpfer ist, wenn er wirklich der König von allem ist, wenn das wirklich ums Ganze geht, um diese Erde, um diesen Planeten, um Himmel und Erde, und unsichtbare Welt, unsichtbare Welt. Ich versuche das schön groß zu malen, merkt ihr schon, ne? Dann kommt nämlich die Frage, wie kann ich denn dabei sein? Okay, es geht um Reich, Herrschaft. Gott hat sich vorgenommen, seine Schöpfung, die er gemacht hat, wieder in Ordnung zu bringen. Und Evangelium, das war damals die Botschaft, zum Beispiel von der Machterlangung eines Königs. Da ist der König von Norwegen jetzt gestorben. Also heute haben Könige nichts mehr zu sagen. Aber trotzdem hat es bis in die Nachrichten geschafft, dass der König von Norwegen gestorben ist und dass jetzt mit dem Marek von Norwegen ist, weiß nicht, ob jemand das gehört hat. Und diese Nachricht als Könige noch was zu sagen hatten. Und echt die Herrscher waren, war eine ganz wichtige Nachricht. Das Evangelium, diese Nachricht, die verkündet wurde, mit Reitern, da, da, da, da, da, da, es gibt neuen König, Achtung, Achtung, und alle Leute dachten sich, okay, mal gucken, wie der regiert. Das macht was vielleicht mit mir, mal gucken, ob der hohe Steuern oder geringe Steuern hat, ob der meine Söhne mitnimmt ins Militär oder ob wir eine gute Familie aufbauen können. Das heißt also in dem Moment, wo das Evangelium von Jesus in die Welt ging, das war das Verständnis der Apostel, dann sagen die Achtung, Achtung, dort hat Jesus als König der Welt auf den Thron gesetzt. Und jetzt passiert was anderes. Sein Reich wird sich ausbreiten. Das kommt Stück für Stück, jetzt lebt das noch in den Leuten, die es im Glauben ergreifen, die den Heiligen Geist bekommen, Teil seiner Gemeinde werden, und es sollen so viele wie möglich einsteigen, bevor er wieder kommt, in seine Schöpfung, gerichthält und dann das Ganze zu einem wunderschönen, heilen Ding macht. Er ist gekommen, seine Schöpfung wieder zurechtzubringen. Seid ihr dabei? Okay. Ein paar finden das gut. Also, das Evangelium hat drei Zeissons. Da ist was passiert, da passiert jetzt was, und da wird was passieren. Und alles hat mit Jesus zu tun. Es geht nicht einfach nur darum, auch wenn das ein ganz wichtiger Punkt ist, du bist ein geliebtes Geschöpf, du bist schuldig, Jesus ist für dich gestorben, er ist am Kreuz für dich gestorben, sondern diese Botschaft sagt dir, wie du Teil des Reiches Gottes werden kannst, und wie du, wenn Jesus mal wieder kommt, das Fröhliche erwarten kannst, weil all deine Schuld getragen wurde, und du ein Kind Gottes bist, du gehörst schon dazu. Du bist ein Teil des Ganzen. Ja, du hast schon vorher erkannt, wer Jesus ist, und dann sagt er uns Sachen für die Leute, die dann dazu kommen, ihre Schuld vergeben lassen, dass wir sogar Kinder werden. Wir werden eingesetzt als Erbenes. Alles, was Jesus gehört, auch uns gehört. Eine wunderbare Zukunft usw. Was sind die Grundbestandteile des Evangeliums? Ich ratter die mal kurz durch, seid ihr mit mir? Wenn du eine Lehrstelle findest, sagst du, will ich mehr darüber lernen. Evangelium überhaupt ist die Ankündigung, dass Jesus Herrscher ist. Der ist gestorben, auferstanden, und dann heißt es in der Bibel, dass er dann aufgefahren ist in den Himmel und in den Rechten des Vaters sitzt. Habt ihr schon mal gehört? Das heißt, dass er König, als König eingesetzt wurde, von Himmel und Erde. Wir beten an, sagen wir vorhin gemacht, wir erheben dich, weil er der König ist. Das ist nicht einfach ein liebes Lied für jemanden, den wir nett finden, sondern er ist König. Er gebührt alle Ehre. Wer das begriffen hat, macht es vielleicht sogar gerne. Jesus ist Herr, nicht der Kaiser, war damals die Botschaft. Das Zweite, er vollendet die Geschichte. Er hat sie angekickt und er vollendet auch die Geschichte. Auch die Geschichte dieser Welt, dieser Erde, dieses Landes, deine Familiengeschichte, deine persönliche Geschichte. Das Reich Gottes ist angekickt mit Jesus, und jetzt breitet sich das aus und wird irgendwann im Kommen von Jesus vollends anbrechen. Das Kreuz und Jesu sterben am Kreuz, ermöglicht dir und mir und einer gebrochenen Schöpfung, in das Neue überführt zu werden. In die Ewigkeit, in das, was Gott sich gedacht hat. Du kannst jetzt schon erneuert werden und du brauchst das Gericht nicht fürchten, wo Jesus alles, was kaputt ist, und zerstörerisch und marode und auch schuldhaft beseitigen wird, damit das Neue in einer anderen Qualität da sein kann. Seid ihr mit mir? Deswegen ist das Gericht etwas, was wir umarmen, auch wenn es hart ist, weil es die Voraussetzung dafür ist, dass das Neue vollends kommen kann. Und die Lösung von Gott, dass wir davor keine Angst haben müssen, ist, dass er uns die Schuld vergibt. Dass er sagt, du kannst jetzt einsteigen ins Reich Gottes, es gibt keine Vorbedingungen. Das Einzige, was du machst, ist, bekenne deine Schuld, richtet dich neu aus und sei Mitteil vom Team. Ist es gut? Das heißt, er rechtfertigt dich und macht dich zum Familienmitglied. All das, was wir dann singen, du bist mein Vater, ich bin dein Kind, dazu haben wir Zugang, weil Jesus für uns gestorben ist. Weil er von Anfang an wollte, dass du das miterlebst, was in Zukunft kommt. Dass du Teil dieser heilen, neuen Welt bist. Und wir dürfen jetzt schon viel davon in unserem Leben, ins Leben bringen. Das ist ein Prozess, wir sind nicht perfekt, aber das Neue hat schon gestartet und das darf wachsen. Ja, was ist das Evangelium? Ich habe mal eine Liste von fünf Punkten. Die Auferstehung ist zentral. Warum ist die Auferstehung wichtig? Was denken die? Rufen wir als zwei, drei Leute rein. Warum ist es wichtig, dass Jesus auferstanden ist und dass man das umarmen kann? Sonst wäre der Glaube umsonst, warum wäre der umsonst? Ja, also wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann ist er nicht der Sohn Gottes. Wenn er nicht auferstanden ist, dann braucht es keiner. Wenn er nicht auferstanden ist, kann er jetzt nicht herrschen. Wenn er nicht auferstanden ist, kann er nicht wiederkommen. Wenn er nicht auferstanden ist, kann er keine neue Welt machen. Wenn er nicht auferstanden ist, ist das zwar für unsere Sünden gestorben, aber es gibt kein neues Leben. Es gibt keine Hoffnung auf irgendwas. Weil Jesus ist der Sohn Gottes, aber es ist auch der Prototyp für dich und mich. Aber auch für das, was mit dieser Erde geschieht. Also wir können uns nicht genau vorstellen, wie das aussieht, dass eine neue Schöpfung kommt und eine neue Zeitalter. Aber wir kriegen Hinweise, da wenn Jesus der Erste ist, der auferstanden ist und auch die Welt durch so ein Erneuerungsprozess gehen muss, dann wissen wir, es sieht dann am Ende wie schlimm aus, aber das Neue entsteht und es ist besser als vorher. Die Auferstehung ist total wichtig, weil es die Beglaubigung Gottes ist, dass Jesus echt ist und dass er die Macht hat, alles zu tun. Dir die Schuld zu vergeben, aber auch was Neues werden zu lassen. Deswegen war die Botschaft, Jesus ist gestorben und er ist auferstanden, das Zentrale im Evangelium. Und die sind nicht gestartet mit Schuld oder so, sondern damit, dass Paulus den Juden gesagt hat, hey, so ein Typ wie Jesus musste kommen, das steht schon in den Schriften. Und das ist logisch von der Geschichte Israels und von dem, was die Propheten gesagt haben. Und wenn er dann mit Nicht-Juden gesprochen hat, wie in Athenian hat er gesagt, hey, eure Philosophen und die schlausten Denker, die haben schon darüber philosophiert, dass es doch eigentlich mehr geben müsste. Die haben auch über das Göttliche in der Schöpfung geredet. Es waren alles Ansätze, die da hinweisen, dass es was mehr geben müsste und dass es doch nicht so schrecklich enden soll. Und ich sage euch jetzt die Lösung. Da gibt es einen Schöpfer, der hat das Ganze in Stand gesetzt, da ist was zerbrochen und das muss heil gemacht werden. Er will das wieder heil machen, dafür hat er Jesus gesandt. Der ist gestorben, auferstanden, hat die Schuldfrage gelöst und er wird in Zukunft alles richtig machen. Und du kannst dabei sein. Da hast dich in eine Gruppe von Leuten gefunden. Erste Mal Juden, Mal Heiden gesagt, das macht was mit mir. Ich glaube, das ist richtig. Ich glaube, das ist Jesus. Wie offenbarung kommt in unserem Leben, das ist oft unterschiedlich. Mancher kriegt eine Heilung und sagt, okay, wenn Jesus heilen kann, dann gibt es ihn auch, dann ist er auferstanden, dann kann ich das mit einem sünden Ding verstehen. Steht das was ich mein? Wir fangen überall, also alle fangen irgendwo an und Gott offenbart sich und bestätigt, dass das stimmt. Und irgendwann kommt man zu einer glaubenden Haltung. Man hat die Information und dann kommt der Glaube dazu und dann umarmt man das und dann richtet man sein Leben darauf aus. Und das ist der nächste Punkt, den Peter es immer gepredigt hat. Ein Ruf zur Umkehr. Das heißt, wenn das so ist, dass Jesus so wichtig ist, dass er auferstanden ist, dass den Plan geht, dann müsste ich aber irgendwie Schlüsse ziehen daraus. Okay, Jesus, du bist Chef. Ich bräuge mich vor dir. Ich brauche eine Vergebung. Ich bitte um Vergebung. Okay, es gibt einen Schöpfer, der hat Ideen für die Schöpfung. Was sind denn deine Ideen für die Schöpfung? Und dann versuche ich die umzusetzen in meinem Leben. Und wenn ich es nicht kann, bitte ich den Heiligen Geist mir zu helfen. Es ist ein Grundsätzlich, sich ausrichten auf diese ganze Bo