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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

„Jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden“ (Apg 2,6). Die Göttliche Liturgie in Umschrift

ohne Namen · Analogion – orthodoxes Lesepult · 2025-07-16 · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend

Durch die Kombination von Originaltext, praktischer Umschrift und offizieller Übersetzung in einem Heft kann die sprachliche Barriere im orthodoxen Gottesdienst überwunden und ein tieferes Verständnis der Liturgie ermöglicht werden.

Nicht nur orthodoxe Christen fragen sich: Wie wäre es, die Göttliche Liturgie in einer fremden Liturgiesprache wie dem Kirchenslawischen, (Alt-)Griechischen, Georgischen oder Arabischen problemlos verstehen und zugleich mitbeten zu können?

Der Text stellt ein neues dreispaltiges Heft vor, das die Göttliche Liturgie in griechischer, arabischer, kirchenslawischer oder georgischer Sprache mit Umschrift und deutscher Übersetzung verbindet. Ziel ist es, Gläubigen zu ermöglichen, den Gottesdienst in der Originalsprache zu hören und gleichzeitig zu verstehen, ohne technische Hilfsmittel. Der Autor verweist auf das Pfingstereignis in Apostelgeschichte 2 als spirituelles Vorbild für dieses Verständnis. Er vergleicht das neue Heft mit einem älteren zweispaltigen Büchlein von 1979, das eine wissenschaftliche Transliteration und eine Übersetzung von griechisch-katholischen Unierten enthielt. Die neue Ausgabe nutzt eine praktische Transkription und die offizielle Übersetzung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) von 2013. Der Text betont, dass das Mitverfolgen des Liturgieablaufs anhand dieses Hilfsmittels problemlos gelingen sollte. Es handelt sich um eine sachliche Ankündigung eines liturgischen Hilfsmittels, das die Sprachbarriere im Gottesdienst überwinden soll.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Apg 2,1-13

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
1 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 0

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Zum Inhalt springen Nicht nur orthodoxe Christen fragen sich: Wie wäre es, die Göttliche Liturgie in einer fremden Liturgiesprache wie dem Kirchenslawischen, (Alt-)Griechischen, Georgischen oder Arabischen problemlos verstehen und zugleich mitbeten zu können? Was auf ein kleines pfingstliches Sprachenwunder hoffen lässt (vgl. Apg 2,1-13 ), ist tatsächlich auch ohne spezielle Audiogeräte, die das Hörbare sofort ins Verstehbare umwandeln, möglich. Hierzu ist das Buch weiterhin das Mittel der Wahl. Zugegebenermaßen muss das Erhörte parallel in einer Übersetzung erlesen werden. Doch sollte das Mitverfolgen des Liturgieablaufs anhand des Büchleins problemlos gelingen. Neu: dreispaltige Hefte Ein solches Hilfsmittel in Form eines dreispaltigen Heftes liegt nun vor. Die erste Spalte gibt zunächst den Originaltext der Göttlichen Liturgie auf Griechisch, Arabisch, Kirchenslawisch oder Georgisch wieder; in der mittleren Spalte steht die jeweilige Umschrift ( Transkription ) des Originals; und die rechten Spalte bietet ― bis auf das arabische Heft, das die von Metropolit Isaak gesegnete Übersetzung enthält ― die deutsche Übersetzung der Übersetzungskommission der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) von 2013. In dieser Form ist dies etwas gänzlich Neues. Zwar erschien bereits 1979 ein zweispaltiges Büchlein mit der Göttlichen Liturgie , das in der rechten Spalte eine Übersetzung ins Deutsche und links eine Transliteration beinhaltete 1 . Doch wirft einerseits eine wissenschaftliche Transliteration hinsichtlich der praktischen Verwendbarkeit Fragen auf (s. u. Transliteration versus Transkription ); andererseits stammt die Übersetzung offenbar von griechisch-katholischen Unierten, was ihrer Begrifflichkeit gelegentlich anzumerken ist (z. B.: „Meßopfer“, 5; „Präfation und Sanctus“, 45). Dennoch stellte das Büchlein seinerzeit einen ersten und wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar.