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Theravada · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Bernat Font: Guided Meditation on Equanimity

Bernat Font · Gaia House (Devon) - Dharma Talks · 2026-09-24 · Newton Abbot · Quelle

Geduld · Hauptbotschaft Demut · tragend

Durch das bewusste Durchdenken der gemeinsamen Vergänglichkeit und des Lebenszyklus von Menschen, zu denen man unterschiedliche Gefühle hegt, lässt sich eine Haltung der Gleichmut und des Nicht-urteilens entwickeln.

Denkt daran, wie sie einmal ein Baby waren. Sie weinten. Sie schliefen. Sie blickten Gegenstände wirklich intensiv an. Sie lernten zu krabbeln, zu gehen. Stellt euch vor, wie sie aufwachsen, zur Schule gehen, die Art von Erfahrungen, die sie möglicherweise hatten.

Der Text führt die Zuhörer in eine Meditation zur Gleichmut (Equanimity) ein. Die Teilnehmer werden aufgefordert, drei Personen zu visualisieren: einen geliebten Freund, einen neutralen Fremden und eine Person, die sie nicht mögen. Für jede dieser drei Figuren wird eine gedankliche Reise durch deren Lebensphasen vorgeschlagen, beginnend bei der Geburt als Baby, über die Kindheit, Jugend und das Erwachsenenalter bis hin zum Alter und dem Tod. Diese Übung dient dazu, die unterschiedlichen emotionalen Reaktionen auf die Personen zu beobachten und zu akzeptieren. Der Sprecher betont, dass es nicht um intensive Konflikte geht, sondern um das Erkennen der eigenen Gefühle gegenüber unterschiedlichen Menschen. Am Ende wird die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Zustand des Körpers und des Atems gelenkt. Die Meditation zielt darauf ab, eine gleichmütige Haltung gegenüber allen Menschen zu entwickeln, unabhängig von der persönlichen Beziehung zu ihnen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Dies wird eine geführte Meditation zur Gleichmut sein, und ich werde euch bitten, euch vorzustellen oder zu visualisieren, wie es üblicherweise heißt, aber nicht am Verb „visualisieren“ festzuhalten, als ob es besonders visuell sein müsste, sondern einfach bestimmte Personen vorzustellen oder an sie zu denken. Also lasst uns zunächst in einen entspannten Zustand kommen, die Haltung spüren und uns auf den Schwung unserer Praxis zu diesem Zeitpunkt verlassen, sodass unser üblicher Anker sich manifestiert und wir einige Minuten in ihm ruhen. Und jetzt stellt euch vor, dass vor euch drei verschiedene Personen stehen, die ihr euch visuell vorstellen oder einfach nur an sie denken könnt, indem ihr ihren Namen innerlich aussprecht. Aber spürt einfach ihre Präsenz, auf dieselbe Weise, wie wir wissen, dass es Menschen um uns herum gibt, die meditieren, obwohl unsere Augen geschlossen sein mögen. Drei Personen vor euch: Links ein lieber Freund. Nicht unbedingt die Person, die ihr am meisten liebt. Nicht besonders ein Elternteil oder ein Partner. Aber jemand, der euch ein gutes Gefühl gibt, eine angenehme Tonart. Jemand, mit dem ihr eine unkomplizierte Beziehung habt. Jemand, bei dem ihr euch gut fühlt. Jemand, den ihr mögt. Es muss nicht die perfekte Wahl sein. Versucht einfach eine Person. In der Mitte ein Fremder. Vielleicht ein persönlicher Retreat-Teilnehmer oder ein Hauskoordinator, den ihr ein paar Mal in den Gängen gesehen habt, aber dessen Namen ihr nicht kennt. Wir wissen nichts über sie, und ihr auch nicht. Ihr mögt sie weder noch. Sie wecken in euch kaum etwas. Neutral. Und rechts eine Person, die ihr nicht sehr mögt. Wählt nicht jemanden, mit dem ihr einen sehr intensiven Konflikt habt, sondern einfach jemanden, bei dem ihr, wenn ihr sie seht, eine Art Abneigung verspürt. Wirklich nichts sehr Intensives. Ihr mögt sie einfach nicht sehr. Und vielleicht könnt ihr euren Fokus langsam bewegen, um ein klares Gefühl dafür zu bekommen, wie euch jede dieser Personen fühlen lässt. Lasst alle Empfindungen aufkommen, die entstehen: Angenehmes, Freude, Wärme, Gleichgültigkeit, Neugier, Unbehagen, Ärger, Reizung. Nehmen wir die Person, die ihr mögt, den lieben Freund. Denkt daran, wie sie einmal ein Baby waren. Sie weinten. Sie schliefen. Sie blickten Gegenstände wirklich intensiv an. Sie lernten zu krabbeln, zu gehen. Stellt euch vor, wie sie aufwachsen, zur Schule gehen, die Art von Erfahrungen, die sie möglicherweise hatten. Gute Freunde. Vielleicht verliebten sie sich, und es wurde nicht erwidert. Denkt daran, wie sie langsam aufwachsen, bis sie die Person sind, die sie jetzt sind. Wir müssen nicht erschöpfend sein, besonders wenn ihr jemanden von einem bestimmten Alter gewählt habt, der bereits ein ziemlich langes Leben gelebt hat. Und dann, wenn sie ihr aktuelles Alter erreichen, denkt daran, wie sie alt werden. Sie werden sich verändern und altern. Sie werden auf einige Krankheiten stoßen. Sie können ihre Autonomie verlieren, und sie werden sterben. Und dann ruht einfach mit dem Gedanken an diese Person, die Person, die ihr kennt, und damit, wie ihr euch jetzt fühlt. Und jetzt bewegt euch zum Fremden. Und reflektiert erneut darüber, wie sie einmal ein Baby waren. Sie weinten. Sie schliefen. Sie blickten Gegenstände wirklich intensiv an. Sie lernten zu gehen, zu sprechen. Sie fielen hin. Sie gingen zur Schule. Sie wuchsen weiter auf. Sie hatten Freunde. Vielleicht brach ihnen das Herz. Vielleicht schafften sie es gut in der Schule. Vielleicht nicht. Sie gingen nachts mit ihren Freunden aus. Sie lernten einen Beruf. Sie hatten Erfolge und schwierige Zeiten, wie jeder. Und sie werden weiter alt werden, altern und sich verändern. Sie können krank werden. Sie können ihr Gedächtnis verlieren. Sie können ihre Autonomie verlieren, und sie werden sterben. Und dann ruht einfach mit eurem Gefühl für diese Person, mit dem, wie ihr euch jetzt fühlt. Und dann die Person rechts, die Person, die ihr nicht mögt. Denkt daran, wie sie einmal ein Baby waren. Sie weinten. Sie schliefen. Sie blickten Gegenstände wirklich intensiv an. Sie begannen zu krabbeln. Sie lernten zu gehen, zu sprechen. Eines Tages zogen sie einen Rucksack an und gingen zur Schule. Dort hatten sie Freunde. Vielleicht verliebten sie sich, und es wurde nicht erwidert. Vielleicht waren sie großartig in der Schule. Vielleicht hatten sie eine wirklich schwierige Zeit. Sie wuchsen weiter auf, wurden Teenager, junge Erwachsene. Sie gingen nachts mit ihren Freunden aus. Sie studierten weiter, sie begannen zu arbeiten. Sie hatten Erfolge und Unglücksfälle. Und wenn sie ihr aktuelles Alter erreichen, denkt daran, wie sie weiter alt werden, sich verändern, das Altern erleben. Sie können krank werden. Sie können ihre Autonomie verlieren. Ihr Haar wird grau, und eines Tages werden sie sterben. Also Nur in Ruhe mit deinem Empfinden für diese Person und damit, wie du dich gerade fühlst, und dabei bewusst bleiben für diese drei Personen vor dir. Oder einfach die drei Personen im Bewahren, ihre Namen und wie du dich zu jedem von ihnen fühlst. Und für die letzte Minute oder so: Bleib einfach natürlich in deinem gegenwärtigen Zustand. Der Körper, der Atem, lass alle Anstrengungen los. Bleib einfach nur bewusst. Hey, also danke für deine Praxis. Danke, dass du zugehört hast, um zu erfahren, wie du die Lehrer und Dharma Seed unterstützen kannst. Bitte besuche dharmaseed.org/donate.
Wortlaut im Original
So this is going to be a guided meditation on equanimity and I will ask you to imagine or visualize as it's usually said but to not get hang up on the verb visualize as if it needs to be particularly visual so just imagining or thinking of certain people So let's first just settle to relax state feel the posture and leaning on the momentum of our practice at this time allowing our usual anchor to manifest and rest in it for a few minutes and now imagine in front of you three different persons that can be visual or just thinking of them saying their name inwardly But just kind of sensing their presence the same way that we know There are people meditating around us even though our eyes may be closed three people in front of you On the left a dear friend Not necessarily the person you love the most Not particularly a parent or a partner But someone who gives you a good feeling a pleasant tonality With whom you have an uncomplicated relationship someone you feel good about Someone you like doesn't need to be the perfect choice Just try one in the center a Stranger maybe a personal retreatant or guy a house coordinator you've seen a couple of times In the corridors, but you don't know their name We don't know anything about them and I you neither like or dislike them They don't evoke much anything in you neutral and to the right a Person you don't like very much Do not choose someone you have a very intense conflict with just someone that when you see them you feel Kind of dislike that person really not something very intense Just you don't like them very much and perhaps you can Slowly move your focus Just to get a clear sense of how each of these people make you feel Allowing whatever sensations arise Pleasantness joy warm Indifference curiosity discomfort annoyance Irritation let's take the person you like the dear friends Think of how they were once a baby They cried They slept they looked at objects really intently They learns to crawl to walk Imagine them growing up going to school the kind of experiences they may have had good friends Maybe they fell in love and it was not corresponded Think of them growing up slowly until The person they are now We don't need to be exhaustive Especially if you chose someone of a certain age who already has had quite a long life And then as they reach their current age Think of how They will grow old They will change and age They will encounter some sickness They may lose their autonomy and they will die and then just rest with the idea of this person The person you know and how you're feeling now and now move to the stranger and Again reflect on how they were once a baby They cried They slept they looked at objects really intently They learned to walk to talk They fell they went to school They kept growing up. They had friends Maybe they had their heart broken Maybe they did well in school. Maybe they didn't They went on nights out with their friends They learned a job. They had successes and difficult times Like anyone and they will continue to grow old To age and change They may get sick. They may lose their memory Lose their autonomy and they will die and then just rest with your sense of this person With however you feel now and then the person on the right Person whom you dislike Think of how they were once a baby They cried They slept they looked at objects really intently They started crawling They learned to walk To speak One day they put on a backpack and went to school There they had friends Maybe they fell in love and it was not corresponded Maybe they did great at school Maybe they had a really difficult time They kept growing up became teenagers young adults They went on nights out with their friends They kept on studying they started working They had successes and misfortunes And once they reach the current age Think of how they will continue To grow old to change Experiencing aging they may get sick Lose their autonomy Their hair will turn gray and one day they will die So just resting with your sense of this person And how you feel now and remaining aware of these three people in front of you Or just keeping the three people in mind their names and how you feel about each one of them and for the last minute or so Just rest naturally in your current state The body the breath relinquishing all efforts Just remaining aware Hey, so thank you for your practice um Thank you for listening to learn how you can support the teachers and dharma seed Please visit dharmaseed.org slash donate