omnist.world

English

Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Persecution of Christians: Why we mustn't look away | Real talk with Annegret Schumacher and Johann

ICF Mannheim · ICF Mannheim · 2026-10-22 · Mannheim · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Hoffnung

Christen in privilegierten Ländern sind durch die geistliche Einheit des Leibes Christi verpflichtet, das Leiden verfolgter Gläubiger weltweit durch aktives Gebet und persönliche Solidarität zu teilen und zu bekämpfen.

Dann müsste es mich doch treffen, wie sagte Tobi Teichen einmal, wenn es mich trifft, dann betrifft es mich. Ja und ähm. Das muss mich irgendwie treffen, wenn ich weiß, ich habe einen Bruder in Vietnam. Der XYZ durchgeht. Und ich kann nicht einfach, wenn er dort geschlagen wird. Dann muss mein Mund hier in Mannheim schreien.

Der Text thematisiert die weltweite Verfolgung von Christen, wobei Open Doors als internationale Hilfsorganisation für die am stärksten bedrohten Gläubigen tätig ist. Es wird erklärt, dass sich die meisten Verfolgungsfälle im sogenannten 10/40-Fenster konzentrieren, einer geografischen Zone mit hoher religiöser und sozialer Spannung. Ein konkreter Fall aus Vietnam illustriert die persönlichen Opfer, die Christen erbringen, etwa den Verlust staatlicher Unterstützung und sozialer Anerkennung. Die Sprecher betonen die biblische Einheit der Christen als einen Leib, was bedeutet, dass das Leiden der Geschwister in fernen Ländern auch die Gläubigen in Deutschland persönlich betrifft. Als zentrale Handlungsaufforderung wird das Gebet dargestellt, das als aktiver geistlicher Kampf und Waffe gegen die Verfolgung verstanden wird. Der Text ruft dazu auf, die Verfolgung nicht als abstrakte Ferne zu betrachten, sondern durch persönliche Fürbitte und praktische Unterstützung zu engagieren. Es wird darauf hingewiesen, dass gestärkte Christen vor Ort wiederum die Hoffnung für nicht erreichte Menschen in ihren Regionen darstellen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Was ist eigentlich wenn Glaube dich wirklich etwas kostet vielleicht am Ende sogar dein Leben, das ist nicht unsere Realität in Deutschland, aber über dieses Thema will ich heute mit meinem Gast Johann reden. Johann, herzlich willkommen, schön, dass du da bist. Ja, vielen Dank, dass ich hier sein darf. Ja, du arbeitest für eine Organisation, die nennt sich Open Doors. Was macht der, was hat es mit diesem Thema zu tun? Ja, Open Doors ist ja eine internationale christliche Hilfswerk und wir setzen uns für verfolgte Christen weltweit ein, das heißt momentan für die am meist verfolgte Christen, also nicht für alle verfolgten, sondern die am stärksten verfolgten, weil das inzwischen schon fast 400 Millionen Christen sind, die extrem oder sehr sehr hoher Verfolgung ausgesetzt sind. Ist einfach zu viel, dass das wir uns um allen kümmern können. Und welche sind die am meisten verfolgten Christen? Kann man das regional eingrenzen oder Ja, wir haben ja so eine Weltverfolgungsindex nennen wir das, das sind die 50 Länder weltweit, wo Christen am stärksten verfolgt werden. Und eigentlich sind fast alle Länder in dieser 10/40 Fenster, ich weiß nicht, ob du schon mal davon gehört hast. ich schon mal, aber vielleicht willst du es kurz erklären für die Ja, also zwischen den hören uns nicht. [gelächter] Zwischen dem zehnten Breitengrad südlich und 40. Breitengrad nördlich hat man so diese Missionsfenster oder 10/40 Fenster und fast alle Länder auf unserem Index befinden sich innerhalb dieses Fensters und das ist verrückt, weil gerade da der Islamismus, der Atheismus, der den ganzen Mus, alles alles, was in dieser Welt so böse ist, in sein konzentrierteste Form, Kinderhandel, Frauenhandel und auch 3 Milliarden Unerreichten. 3 Milliarden Unerreichten leben innerhalb dieses Fensters. Wie sieht jetzt genau die Arbeit von Open Doors aus? Also, wie kann ich mir das vorstellen? Was tut ihr, um diese Christen zu unterstützen? ist unser eigentlicher eigentliches Ziel, dass die Christen so gestärkt werden, damit sie ihren Auftrag ausführen können. Und weil sie sind ja die Hoffnung dort vor Ort in Afghanistan oder in China oder Nordkorea, wenn die Christen gestärkt werden, dann können sie wiederum die Unereichten erreichen. Und deswegen fragen wir den Geschwistern in diesen Ländern, die Verfolgung ausgesetzt sind, fragen wir halt, was brauchst du, damit du das tun kannst, wozu du berufen wurdest? Also in dieser Werke wandeln, die ja von Anfang aller Zeiten vorbereitet worden sind und das sieht ja von Land zu Land unterschiedlich aus, von Situation zu Situation unterschiedlich und deswegen gibt's nicht so nach Schema F, sondern immer sehr situativ, ad hoc, das, was gerade dort gebraucht wird. Das heißt, ich kann mir das so vorstellen, ihr habt ein weltweites Netzwerk, habt Kontakte zu Christen, zu Gemeinden vielleicht und besprecht mit ihnen vor Ort, was braucht ihr jetzt gerade, wie ist die Situation bei euch vor Ort? Kann ich mir das so vorstellen? genau. Also wir arbeiten hauptsächlich oder fast ausschließlich nur mit Christen, mit der Gemeinde, mit Pastoren, mit Leitern, weil sie sind ja diejenigen, die dort ihr Netzwerk haben, sie kennen die Personen, sie kennen das Land, sie sprechen die Sprache, haben die Kultur und mit ihnen zusammen entwickeln wir dann die Projekte, die sie für am wertvollsten achten, die auch den größten Impact hätten in der jeweiligen Situation. du selber bist auch immer wieder in solchen Ländern, in solchen Situationen unterwegs? Ja, ich bin so ein, zweimal im Jahr bin ich in diesen Ländern unterwegs, um die Geschwister vor Ort zu besuchen, zu ermutigen, einfach von ihnen auch persönlich zu hören, was machen sie gerade durch, wofür könnte man beten und ich nehme auch inzwischen immer wieder Leiter aus Deutschland im Rahmen des Seminarprogramms nehme ich dann mit äh in diesen Ländern, damit die Pastoren und die Leiter in Deutschland dort die Geschwister persönlich treffen können. Ich glaube, das ist das ist wirklich powerful. Ja. Magst du vielleicht mal eine Geschichte mit uns teilen von einem deiner Besucher oder die dir so begegnet, dass sie dich einfach irgendwie besonders bewegt hat, weil ich finde, das Thema ist ja, gell, ich heute hier in meiner Welt, das ist für mich abstrakt, aber hast du auch so eine persönliche Geschichte, die du vielleicht hier kurz mit uns teilen kannst? Ja, also es gibt, da sehe ich eine Hammer-Story. Als ich ähm letztes Jahr in Vietnam war, habe ich jemanden kennengelernt, sein Vater war früher der absolute Held in Vietnam, weil er so viele Amerikaner im Vietnamkrieg getötet hatte, ja? Und er ist also der Sohn eines Nationalheldes. Und ähm er hat 21 Jahre lang einen Pastor und eine christliche Familie im Ort beobachtet, ausspioniert, berichtet und so weiter, bis er und seine Frau krank wurden. Und hat dann keine Hilfe bekommen natürlich von den Kommunisten. Und dann hat man für ihn gebetet. Bäm! Sie sind geheilt. Und plötzlich ist er nicht mehr der Nationalheld oder Sohn eines Nationalheldes, der jetzt als Spion arbeitet, jetzt ist er selbst Christ und dann haben sie ihn ähm praktisch vor die Wahl gestellt, ja? Sie haben ihn Strom, seine Rente, sie haben ihn alle Unterstützung, alles weggenommen, sein Haus und haben gesagt, entweder du dienst uns weiter oder du verlierst alles. Und dann hat er gesagt, mir ist egal, ihr könnt mit mir machen, was ihr wollt, aber ich folge jetzt Jesus nach. Und weißt du, was das Schöne ist? Deswegen finde ich die Story so cool. Er war früher der Sohn eines Nationalheldes, jetzt ist er der Des kosmischen hell ist. Ja, ja. Wow, also das heißt er erlebt quasi wie Menschen zu Jesus finden, aber er lebt eben auch die Konfrontation, die sie erleben, den Druck, dem sie ausgesetzt sind und versucht einfach sie auch darin zu ermutigen, dem Stand zu halten. die große Herausforderung, da er natürlich alle Hilfe staatlicherseits jetzt verloren hatte innerhalb dieser Ortschaft, wo er lebt. Ist er mit seiner Frau und die eine christliche Familie die einzigen Christen. Und sie kriegen von allen Seiten kriegen sie Druck, Druck, Druck. Was antwortest du oft, wenn ich dich frage, was hat es jetzt mit mir zu tun? Warum sollte das für mich als Christ in Deutschland auch ein Thema sein und welches Thema was sagst du dazu? Also vielleicht auch von einer biblischen Grundlage her. Also erstens würde ich sagen, was für mich. Einer der Hauptmerkmale es ist, dass ich anfange Verfolgung, die Verfolgung meine Geschwister. Dass sie das persönlich nehme. Weil biblisch gesehen sind wir ja ein Leib, wir sind eine Familie und wenn das so ist, wenn das wirklich so ist. Dann müsste es mich doch treffen, wie sagte Tobi Teichen einmal, wenn es mich trifft, dann betrifft es mich. Ja und ähm. Das muss mich irgendwie treffen, wenn ich weiß, ich habe einen Bruder in Vietnam. Der XYZ durchgeht. Und ich kann nicht einfach, wenn er dort geschlagen wird. Dann muss mein Mund hier in Mannheim schreien. Nur dann weiß ich doch, dass der Leib Christi gesund ist. Sonst ist sie, kann ich dir sagen, krank. Ja, also ja, ja, darfst du sagen, weil [gelächter] ich habe dich ja nach deiner Meinung gefragt. Das darfst du sagen und weil ich finde auch, wir haben dich ja seit vielen Jahren immer wieder einmal im Jahr hier bei uns ganz bewusst, weil wir sagen, das ist ein Thema, das fällt so vom Radar runter, weil wir sind busy mit unserem eigenen Leben. Wir sind mit eigenen Themen beschäftigt und äh und es ist so abstrakt, die Not und das Elend, äh die Verfolgung der Christen ist so abstrakt. Ich bin mehr betroffen, ich bin ja ursprünglich Redakteurin und man spricht vom Haus-zu-Haus-Effekt. Also, die Katze, die vor meiner eigenen Haustüre überfahren wird, macht mich betroffener als vielleicht 20 Menschen, die zwei Orte Orte weiter äh quasi überfahren werden, ne? Ja, diese Transfer, ja. Ähm und deswegen sagen wir ja, ja, wir wollen dieses Thema bewusst auf unsere Agenda holen. Was kann ich denn tun? Also, gibt es was Praktisches oder ist das einfach, ich bete halt oder wie kann ich beten? Hast du da noch so ein paar praktische weiß, es klingt so ein bisschen plakativ, als ob man jetzt sagt, ja, betet halt. Aber was man verstehen muss ist, wenn wir beten, dann ist es ja nicht nur, dass wir irgendwie einen Wunsch irgendwie an Gott richten oder Ähnliches, sondern Gott lädt uns ja ein, als Glieder des Leibes uns an einen globalen geistlichen Schlacht zu beteiligen. Und wenn es wirklich ein geistliche Schlacht ist, dann ist mein Gebet nicht nur ein formulierter Wunsch, vielleicht sogar eloquent formuliert, dass ich in den Himmel hinauf schieße hinauf schieße, sondern ich kämpfe durch das Gebet aktiv mit und kann den Ausgang des Kampfes beeinflussen und bestimmen. Ja, in in Anführungsstrichen bestimmen. Ähm und wenn wir das verstehen, dann merken wir, dass wir in einen geistigen Kampf sind und unsere Gebete sind das ist die stärkste Waffe, die wir überhaupt haben. brauche eigentlich eine Offenbarung darüber, was mein Gebet bewirken kann, gell? Ja und ähm deswegen müssen wir es persönlich nehmen, weil sonst nehmen wir das nicht ernst genug und wenn wir das dann ernst genug nehmen und ins Gebet gehen, werden wir sehen, wie sich die Dinge weltweit auch verändern. Davon bin ich überzeugt. ihr habt einen ganz wunderbaren äh Gebetskalender z.B., wo ich jeden Monat neu Tag für Tag äh quasi die Info kriegen kann, digital oder in Printversion. Dafür kannst du heute beten, auch für einzelne Personen, manchmal für Gruppen, für bestimmte Länder. Wir packen euch den Link dazu einfach unten in die Shownotes rein, dann könnt ihr dort direkt klicken und falls es dich interessiert, dir das dort einfach bestellen. Ich danke dir, Johann, für deinen Dienst. Danke, dass du diese Stimme der verfolgten Christen bei uns wach hältst. Ich glaube, wir brauchen das. Und dir vielen herzlichen Dank fürs Zuschauen. Klick gerne unten auf den Link bestell dir das und lass uns gemeinsam im Gebet für die verfolgten Christen mit einstehen, weil wie Johann gesagt hat, es sind unsere Brüder, es sind unsere Schwestern. Und wenn du magst, sehen wir uns nächste Woche wieder. Bis dann.