Mission ist heute nicht mehr die koloniale Übertragung westlicher Werte, sondern das authentische Zeugnis im Alltag, das durch die untrennbare Verbindung von diakonischem Handeln und evangelischem Reden die Begegnung mit Gott ermöglicht.
Der Text definiert Missiologie als Teilbereich der Theologie, der sich mit der Praxis, Geschichte und Theologie der Mission befasst. Er beschreibt den historischen Wandel von der kolonialen Mission hin zu 'World Christianity' und interkultureller Theologie, wobei der Fokus auf dem Dialog und dem Austausch liegt. Die aktuelle Krise der westlichen Mission wird als Überholtheit des Modells 'Westen lehrt Osten' interpretiert, da Mission heute primär innerhalb derselben Volksgruppen stattfindet. Als zeitgemäße Form wird die 'kontextuelle Mission' vorgestellt, bei der Christen durch ihr alltägliches Dasein und ihre Sichtbarkeit im sozialen Umfeld Zeugnis geben. Mission wird dabei als untrennbare Verbindung von Diakonie (Tun) und Evangelisation (Reden) verstanden, wobei das Handeln oft dem Reden vorausgeht. Die Bekehrung wird als souveräne Entscheidung Gottes und des Menschen betrachtet, nicht als persönliches Verdienst des Missionars. Der Text ermutigt, authentisch zu leben und auf die Neugier der Umgebung zu reagieren, anstatt aggressiv zu werben.
2. Petrus 3,15-16 · Lukas 17,11-19
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut anzeigen
Guten Tag und schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt hier bei Schwarzbrot. Wir fangen heute eine neue Reihe an, die sich auch einreit in das, was wir gerade bei uns in der Gemeinde in der Kreuzkirche das Thema haben oder bald haben werden. Das ist das Thema Mission, Evangelisation und Diakonie. Und was heißt das für uns und was sind wir da drin? Und wir wollen heute mal anfangen, überhaupt zu gucken, was ist denn Mission, wie sieht das heute aus, was verstehen wir da drunter. Dazu habe ich mir mal eine Missiologin dazu geholt. Das ist die Olga. Hallo, Olga. Hallo. Was ist denn eine Missiologin? Eine Missiologin. Also, Missiologie ist eigentlich ein Teilbereich der Theologie und es geht dabei um die Praxis der Mission, um die Geschichte der Mission und auch um die Theologie der Mission. Und das bedeutet, dass das eigentlich eine sehr vielfältige Wissenschaft ist. Von der Theologie bis zu Sozialwissenschaften ist da alles Mögliche vertreten und dann gibt es dann auch Spezialisten, die sich auch unterschiedliche Teilbereiche konzentrieren. Im Moment hoch im Kurs ist zum Beispiel Religionsfeier. Religionsfreien als Thema der Mission oder der Missiologie? Der Missiologie. Ja, genau. Und was ist dein Bereich? Ich habe mich vor allen Dingen mit der Praxis der Mission und auch Post-Conversion für den Bereich interessiert, insbesondere die Mission unter Persesprachigen oder unter Muslime und was sie auch nach ihrer Konversion so erleben. Na ja, wund. Und dann ist das ja, also du hast dich wirklich mit Leuten beschäftigt, die ganz neu zum Christentum kommen. Hauptsache ich nicht. Und wie ist denn das? Also, als ich noch nicht so lange Christ war, das Wort Mission hat mir immer ziemlich viel Angst und Schrecken bereitet. Weil das, was ich als Mission kannte, war sehr unfrei. Es war sehr übergriffig. Es war sehr verbunden mit dem Besten, der sich irgendwo ausbreitet. Und ja, ich habe jetzt mit der Zeit gelernt, dass es auch andere Dinge gibt, die man als Mission verstehen kann und dass das heute sich ein bisschen geändert hat. Kannst du da so ein bisschen erklären, was das ist, was da passiert ist? Wie man heute Mission sieht. Genau, wie man heute Mission sieht. Ja, es hat tatsächlich eine große Krise der Mission gegeben im Laufe des letzten Jahrhunderts. Vor allen Dingen nach dem Zusammenbruch des Kolonialismus und wo auch die neuen Kirchen, die damals, damals wurden die sogenannte Jungenkirchen, selbstständiger wurden und auch sich mehr Gehörfischhaft haben. Da hat sich dann ein Bereich heraus kristallisiert, der heißt World Christianity. Weltkristentum? Ja, auf Deutsch wird man sagen Weltkristentum. Das berücksichtigt die nicht europäischen Theologien. Und dann in Europa ist aber mehr vertreten, anstatt Missionologie, interkulturelle Theologie zu betreiben. Also bei der World Christianity, die haben noch den Missionsaspekt im Kopf und dann ist die Frage also, dass die Mission und der Zeines gleichen oder auch from the rest to the west, also umgekehrt oder reverse Mission, dass jetzt die klassischen Missionsländer, also die in denen missioniert wurde, heute in den Westen kommen, um hier die Gesellschaft wieder zurück zum Christentum zu rufen. Bei interkultureller Theologie ist das nicht so der Hauptaspekt, sondern da geht es mehr darum, gemeinsam mit anderen Kulturen im Gespräch zu sein, welche Theologien die so entwickelt haben. Also verstehen und Austausch von dem wie andere Menschen Gott sehen, wie andere Menschen die Bibel lesen. Ja, man kann sagen, dass die Missionologie in Europa schon in einer Krise ist, in einer Sinnkrise oder in einer dürfen wir das überhaupt krisen? Ja, verständlicherweise, da ist ganz schön viel schief gegangen. Ja, ist aber auch vieles gut gegangen. Ich finde, dass die Mission einen zu schlechten Ruf hat, also ist viel schief gegangen, ist auch vieles gut gegangen. Und ich glaube, dass wird man auch von denjenigen, die aus den Ländern kommen, aus dem Kolonien, aus dem Kolonien, den Ehemaligen kommt, von denen wird man das auch so gespiegelt bekommen. Es gab Gutes und es gab Schlechtes. Aber die Missionologie ist auch deswegen in einer Sinnkrise, weil Mission häufig mittlerweile von diesen Ländern selbst gemacht wird. Und wir werden als Westen eigentlich nicht mehr gebraucht. Ja, und dann ist natürlich dieses Wir der Westen gehen irgendwo hin, um den anderen irgendwie das Christentum zu erklären, nicht mehr sinnvoll und auch einfach nicht mehr zeitgemäß und nicht angebracht, oder? Ja, also hauptsächlich wird Mission unter Menschen betrieben, die zu derselben Volksgruppe gehören. Also, wenn jemand in Ghana Mission in Ghana begreift, ist das Mission. Ja. Ja. Und wenn jemand in Mainz Mission in Mainz macht, haben wir Schwierigkeiten, das Mission zu nennen. Aber was ist es denn? Ja, was ist denn? Dann ist vielleicht die Frage, was ist denn heute Mission? Was verstehen wir denn heute unter Mission, wenn es nicht mehr und ich würde sagen, zum Glück nicht mehr ist, irgendwo hingehen und anderen was erzählen. Also in vielen Köpfen ist es tatsächlich das in westlichen Köpfen. In westlichen Köpfen, ja. Aber grundsätzlich ist Mission ja nicht unbedingt etwas, was man wo anders machen muss, sondern es geht bei der Mission ja darum, das Evangelium an Menschen heranzutragen, die es nicht kennen oder seine Relevanz für das eigene Leben nicht kennen. Ja. Also Menschen mit Gott und mit seinem Heil in Kontakt zu bringen. Ja. Das ist Mission. Ja. Von Gott zu erzählen. Zum Beispiel. Und von der Hoffnung und von dem Frieden und sich dafür einzusetzen. Ja. Und wie macht man das heute? Also zum Beispiel gibt es, habe ich diesen Begriff von der kontextuellen für die Inker nationalen Mission gehört schon jetzt häufiger, wo es darum geht, dass Glaube christlicher Glaube als Realität im sozialen Umfeld präsent sein soll von Menschen und für Menschen. Und das finde ich ein ganz coolen Ansatz, weil das was das im Prinzip bedeutet ist ich als Christ existiere in meinem Umfeld und bin sichtbar als Christ und mache halt so meinen Job und meinen Alltag als Christ und bin im Prinzip dadurch ein ja gesendet in die Welt dadurch, dass ich einfach bin. Und das ist nichts, was ich speziell, wo ich jetzt speziell zu einem Missionsauftrag aufbreche, sondern das ist einfach nur mein Sein. Und das finde ich eigentlich ein ganz cooles Konzept, weil es halt gerade, wenn man das bei sich selber macht so in der eigenen Umgebung, ist es halt anschlussfähig für andere. Also im Grunde genommen ist das, dass wir als Christen Christen sind. Ja, genau. So unsere Anlesenheit in der Welt. Das ist die Grundform. Das ist eine Form von Mission. Das ist eine Grundform von Mission. Genau. Deswegen sind wir ja hier. Genau. Und es ist dann auch relatable. Also die Leute können sich daran anschließen, können verstehen, was das ist, weil das ist nicht irgendwas, was von irgendwo kommt, sondern das ist was, was dein Nachbar, dein Partner, dein keine Ahnung, Kollege ist oder macht. Ja, das ist das ist so. Und wir werden ja so wie wir alle Menschen in unserem Umfeld beobachten. So werden wir auch beobachtet. Und das, was wir tun und das, was wir leben, das ist ein Zeugen ist unsere Überzeugungen. Aber auch das, was wir reden. Also wie, wie sprechen wir so über unser Wochenende? Wie sprechen wir über unsere Verpflichtungen? Wie versprechen wir über andere Menschen? Und wofür tun wir ein? Genau. Und manchmal ist da so ein verkampftes Verhältnis zum Glauben erkennbar. Aber das muss das gar nicht sein. Also ein gewisses Selbstbewusstsein zu versprühen und zu sagen, ja, ich gehöre zu dieser Kirche und das kann man tun und das kommt schlecht auch. Ja, genau. Und wenn wir ein positives Einfels in unserem Umfeld sind, dann macht das Menschen neugierig. Warum machst du das? Warum bist du so? Und das kann eine absolute Form von Mission sein. Das wissen wir, das sehen wir auch in der Bibel schon, dass das so war. Du hast vorhin, als wir unser Vorgespräch hatten, Paulus angesprochen, der Peter, Peter sagt, dass wir jederzeit bereit sein sollen, Zeugnis zu geben, Rede und Antwort zu stehen, zu sagen, hey, ich bin Christ. Das heißt nicht, dass wir überall hingehen müssen und sagen, hey, ich bin übrigens Christ und außerdem darum und du solltest das auch sein, sondern dass wir, wenn wir existieren als Christen, manchmal angesprochen werden. Hey, warum bist du so? Ja, und ich glaube, dass das auch der Moment, in dem unser Leben zur Mission wird, weil gute Menschen gibt es überall, auch von jedem Hintergrund her. Man muss nicht Christ sein, um ein guter Mensch zu sein oder um einen beeindruckenden Lebensstil zu haben. Aber wenn Leute neugierig werden und fragen, warum tust du das? Und dann geben wir ein Zeugnis. In dem Moment wird das Mission, weil dann wird klar, was dahintersteckt. Ja, weil die Tats, die wir tun, die erklärt sich nicht aus sich selbst. Die erklärt sich erst durch das Interpretieren gewohnt. Genau. Ja. Also, es ist beides. Es ist sowohl das Tun, als auch das Reden. Ja. Gott tun und Gott reden, sozusagen. Und das sollte am besten zusammenpassen. Und das sollte am besten zusammenpassen, ja, dann ist es überzeugend und authentisch. Und da sind wir jetzt schon bei den zwei Aspekten von Missionen, die heute als Aspekte der Mission gedacht werden können. Und das ist die Diakonie, das Tun und die Evangelisation, das Reden. Und ich würde sagen, die sind eigentlich untrennbar miteinander verbunden. Weil wenn wir nur reden und nicht tun, was wir reden, dann ist es also... Dann gucken Leute sich davon an, denken sich so, ne. Ja, das hat ja auch Jesus nicht anders gemacht. Genau. Jesus ist ja gekommen und hat erst mal die Kranken gehalten und hat den Menschen zu essen gegeben. Und er hat gleichzeitig auch geredet. Er hat auch gesagt, ja, das Reich Gottes ist so euch gekommen. Und das, was er tat, das war ein Ausdruck von seinem Reich. Das hat die Anwesenheit Gottes spürbar gemacht, hat die Menschen in Berührung gebracht mit dem Heil-Handeln Gottes. Genau. Und da gelesen wir auch so Geschichten, dass er manchmal redet er zuerst, manchmal fragt er, hey, glaubst du, dann sollst du geheilt werden? Aber manchmal ist er auch so, ihr seid jetzt geheilt, die zehn Aussätzungen kommen in den Sinn. Ihr seid jetzt geheilt, geht mal hin und fragt überhaupt nicht nach der Hände, glaubt überhaupt nicht, wer immer ist. Und erzählt dann dem einen, der zurückkommt, was eigentlich Sache war. Also manchmal kommt die Diakonie, das Handeln zuerst, manchmal kommt die Evangelisation, das Redi zuerst und manchmal verschwinden die Leute dann auch. Und es bringt einfach nichts in einem sonstigen Zeichen zu sagen. Es hat nur den Leuten in ihrem Leben geholfen, es hat ihnen nicht in ihrem Glauben geholfen. Was ja auch so mal viel bringt, würde ich sagen. Ja, Sie haben eine Begegnung mit Gott gehabt und mit seinem Heil-Handeln, welche Entscheidungen, das später nach sich führt, das kann man vorher nicht wissen. Und dadurch, dass wir als Menschen auch als freie Wesen geschaffen sind, ist das natürlich auch ein Entscheidungsbereich des Menschen. Lass uns doch mal über die freie Entscheidung reden. Und also mein Gedanke ist immer, ich bekehre niemanden. Ich habe nicht die Aufgabe jemanden zu bekehren. Das ist nicht mein Fachgebiet. Ich habe die Aufgabe, Gott in Tun und Handeln zu predigen, in Tun und Handeln, in Tun und Reden zu, Vertret zu predigen, zu bezeugen. So gut ich das kann, man macht natürlich immer Fehler, wir sind Menschen. Aber ich habe nicht die Aufgabe, jemanden zu bekehren. Das ist nicht mein Verdienst, wenn sich jemand bekehrt. Und das ist nicht mein Fehler, wenn sich jemand nicht bekehrt. So ist meine Einstellung. Wie siehst du das? Oder beziehungsweise weißt du, wer es dann ist? Ich sehe das absolut genauso. Grundsätzlich können wir Menschen nicht dazu bringen, sich für Gott zu öffnen oder zu glauben, der Offenbarung Jesu zu glauben. Am Ende ist die Überzeugungsarbeit, die tut am Ende Gott selbst. Und deswegen gibt es auch in der Mischologie diesen Begriff, der Mischo Dei, die sagt, dass Mischon eigentlich Gottes Angelegenheit ist. Er ist der Mischonar, er ist der Gesandte und er ist die Botschaft. Mischon Dei, also Mischon und Dei heißt Gott. Mischon Gottes oder Mischon Gottes? Mischon Gottes. Ich finde das Konzept super, weil da haben wir einen ganz aktiven Gott. Und es ist für uns eine Beruhigung, weil wir können ihn eigentlich nicht enttäuschen. Er ist der aktive, wir sind der Brief sozusagen, er ist der Schreiber. Und gleichzeitig ist es aber auch eine Verbundenheit mit Gott in dem, was wir tun. Ja, also ich möchte nochmal anführen, das Konzept ist auch deswegen so großartig. Der Begriff Mischo Dei wurde 1952 erst eingeführt. Also ist nicht so, dass das ein alter Kirchenbegriff wäre. Und trotzdem konnten sich alle Kirchen da auch einigen. Also alle haben gesagt, ja, stimmt, das beschreibt das rechtlich. Wobei wir vorher sehr oft so von der persönlichen Verpflichtung ausgegangen sind und von der moralischen Verpflichtung das Evangelium zu teilen und weil Jesus uns gesandt hat. Deswegen müssen wir das tun. Und wenn Leute verloren gehen, dann ist es unsere Schuld. Das wird man von unserer Hand fordern. Also mit viel Druck hat man früher hat früher die Motivation zur Mission funktioniert. Mit viel Druck für diejenigen, die missioniert haben und für die die jenigen, die in Anführungszeiten missioniert wurden. Ja, das auch natürlich. Das geht ja da auch in die andere Richtung. In jedem Fall Mischo Dei. Also die beschreibt die Tatsache, dass Gott selbst die Mission betreibt. Und zwar nicht erst seit Jesus da war, sondern ab der Schöpfung. Ja. Die Mission Gottes besteht im Senden und und Gott hat diese Sendung schon oder die besteht darin, dass das Gott kommuniziert. Ja und die Kommunikation hat Gott schon in sich selbst, in der Trinität, in der Dreieinigkeit und er entscheidet, aus freien Stücken, nicht aus einer Notwendigkeit heraus, einen Menschen zu schaffen, dem er sich dann auch mitteilt. Ja. Und das erhebt nicht nur, das macht nicht nur Gott und glaublich viel größer. Und auch der Hake, es macht auch uns größer. Ja. Gott nimmt uns in seine Kommunikation hinein. Wie groß ist das denn? Ja und dann sind wir auch bei einem Gott, der davon, der mit uns Beziehung haben will. Genau. So der nicht irgendwie da sitzt und wartet, dass wir vielleicht mal irgendwann kommen, sondern der uns aktiv schafft, wir sind dazu geschaffen, um mit Gott in Beziehung zu treten. Das ist der Sinn. Der Zweck von Menschen ist dazu, mit Gott in Beziehung zu treten. Und das dann macht das natürlich auch Sinn, dass so ein Gott, der aus diesem Grund einen Menschen schafft, sich auch darum bemüht. Und das sehen wir ja durch die ganze Bibel hindurch, dass Gott mit seinem Volk, mit seinen Menschen und auch mit den Menschen drum herum, mit anderen Menschen in Kontakt kommen will und will, dass Leute mit ihm reden. Bei dieser Kontakt natürlich nicht viel und über das Wort geschieht. Ja, ja. Es fängt damit an, dass Gott uns versorgt, dass er diese Welt erhält, dass er dafür sorgt, dass es Sommer und Winter, Aussaat und Ernte gibt. Also das ist ja auch schon Gottes Wendung und auch Gottes Mission zum Erhalt und zur Erkommnung der Menschen und das ist Kommunikation, dass Gott sich selbst als der Fürsorgende zeigt. Ja. Ja und und ja, er spricht zum Menschen. Erstmal hat er es ja spazieren gegangen mit Adam und Eva in dem Garten und später hat es da diesen Druck gegeben. Aber Gott hat sich aufgehört. Er hat weiter geredet. Er hat sogar zu einem Kein geredet. Ja, er zu keinem geredet und ich liebe ja diese Geschichte. Wir wissen das, weil das eine ganz hoffnungsvolle Geschichte ist, weil kein Weg guckt und weggeht und Gott da bleibt. Und das sehen wir durch die ganze Bibel hindurch. Wir sehen das an so vielen Stellen, dass Gott den Menschen so begegnet, wie sie es brauchen. Wir sehen das in Bukyona zum Beispiel, dass er den schlimmsten, der schlimm, genauso begegnet, wie sie es brauchen, dass sie sich ändern können. Wir sehen es mit Jakob zum Beispiel, der Gott an Jabok begegnet. Da ist überhaupt kein Gespräch drin erst mal, sondern die kämpfen miteinander. Und Gott macht das mit. Wir sehen es mit Mose, der Gott totale Vorwürfe macht teilweise. Und Gott ist so okay. Ich gehe damit um und ich führe meine Mission, zu der ich dich gebrauchen will, trotzdem durch. Auch wenn du so bist, wie du bist manchmal, Mose. Und Gottes Mission ist in dem Moment nicht immer so nicht ausschließlich persönlich, sondern sie hat den Blick über die Zeiten und über die Menschheit. Menschheit, es gibt nur eine. Und so ist es ein bisschen snabbergelb. Und was ich so interessant finde, dass er diese Geheilsgeschichte führt, dass er ein Volk auserwählt, dass er genauso heute die Kirche, so damals Israel, dazu genutzt hat, um sich bekannt zu machen und zu zeigen, wer er ist. Bis heute zähren wir davon, dass Gott damals diese Mission betrieben hat. Er hat sich gezeigt und er hat sich erkennbar gemacht durch sein Handeln an Israel und er hat sich in Israel erkennbar gemacht, aber auch für die Völker erkennbar gemacht. Ja, das wird ja immer wieder auch gesagt, dass das Volk Gottes ein Zeichen sein soll für die Welt. Und dann kommt Jesus in Jesus oder Jesus auf dem Bad sich als Gott. Gott auf dem Bad sich als Jesus. Es ist ein bisschen schwierig. Was Jesus ist, ist Gott. Und so wie Jesus sich auf dem Bad so ist Gott. Und auch das ist ja Teil der Mission. Ein Gott, der zu Mensch wird und um Menschen anzusprechen, um zerbrochenes zu heilen, um Möglichkeiten zu geben neu. Und im Johannes Evangelium gibt es dieses wunderbare, hochriesterliche Gebete nint. Ich glaube, Luther hat das. Wo Jesus betet kurz vor der Kreuzigung, darum um Einheit seiner Kirche, nicht seiner Kirche zu dem Zacken, sondern der Menschen, die ihm folgen. Und er sagt, ich hab sie gesandt, so wie ich gesandt bin. Und das ist ja quasi, wir sind hier kurz vor dem Anfang von dem, was jetzt die Kirche ist. Die Kirche, wie auch immer man das jetzt genau definiert, weil es ist ja sehr vielfältig geworden. Aber was ist denn jetzt die Kirche? Die Kirche in dem Ganzen. Was sind wir? Ja, wir sagen ja, die Gemeinschaft aller Gläubigen, alle, die Jesus nach nachgefolgt sind, nachfolgen und nachfolgen werden. Ja, ja. Und wir sind gesandt. Die Kirche ist gesandt. Ja, Gott sendet auf gerade in diesem Kapitel, das du genannt hast, sendet er die Kirche oder seinen Nachfolger in die Welt, um sein Werk weiterzuführen. Und das ist jetzt diese Kirche? Was macht das jetzt mit uns, wenn wir uns als Teil der Kirche verstehen, was wir tun? Also Gott hat die Kirche gegründet als Werkzeug, um das Evangelium weiterzubringen. Die ist dazu da, dazu ist sie hier in dieser Welt. Die Kirche, das ist ja die Gemeinschaft aller Gläubigen. Das heißt, dass jeder einzelne Gläubige auch Teil dieses Auftrags ist. Das Evangelium von Jesus Christus oder von Gottes Heil, in die Menschheit zu tragen. Das ist der Auftrag eines Jeden, das ist der Auftrag von Kirche. Und dazu ist Kirche eigentlich da. Ja, also Kirche, Gemeinde, Christen sind in ihrem Sein erst mal hauptsächlich dazu da, Mission zu betreiben. Ja, das ist jetzt weg. Ja, das Licht Gottes, das Wort Gottes, das Handeln Gottes für die Welt sichtbar zu machen. Na ja gut, ich meine, wo fängt Mission an und wo hört Mission auf? Vielleicht werden wir bei dem Anfang noch ein bisschen genauer sprechen. Bei dem Aufhören ist es so, natürlich, wenn die Kirche sichtbar geworden ist und das Evangelium kommuniziert hat und Menschen sind gläubig geworden, dann lassen wir die als Kirche nicht wie eine heiße Kartoffel fallen. Dann ist es immer noch der Missionsauftrag zu leeren, zu taufen, einzugliedern, wachsen zu lassen, damit das wieder weitergehen kann. Also im Grunde genommen ist das Handeln der Kirche Mission auch in diesem Sinne. Aber Kirche ist nicht ein Kuschelklug der Gläubigen. Und die Idee von Kirche als Missionsmedium Gottes, die ist dadurch durch die Jahrhunderte in Gefahr gek